The sound of music

26/11/2013

Eigentlich sollte sich der nächste Eintrag um eine Rock-Größe drehen. Doch dann kam der gute Falco dazwischen.

Falco trat in mein Leben mit Jeanny. Damals war ich noch sehr klein und hatte so Null Ahnung von Musik. Sagen wir mal so, auf dem Plattenteller meiner Eltern legte ich Scheiben der Schlümpfe und der Mainzelmännchen. Wobei letztere Kollegen in heutiger Zeit wohl auch der Name für eine HipHopKombo aus Mainz sein könnte. Würde die Strategen nicht beim ZDF ihr Brot verdienen. Lassen wir das.

Nachdem dann Jeanny im Radio und im Fernsehen lief, konnte irgendwann Text mitfurzensingen. Ich verstand ihn zwar nicht, auch wenn er auf Deutsch war, aber die Worte haben sich in mein kindliches Gehirn gebrannt und damit Falco untrennbar mit meiner Jugend verbunden. Ich schnappte mir also die Platte von meinem Bruder und verbannte die Mainzelhomies in den Plattenschrank. Und fand wahre Perlen des Östereichers.

Nehmt das [Achtung! Massiver 80er Jahre Content! Nicht erschrecken!]:

Textstellen wie:
Der Bube fragt den King „Ey baby do you wanna dance“
sie machen History denn sie sind scharf wie nie
the first pre-elected rock & roll band…

Einfach nur grandios.

Auch gut:

Wie mir gerade so auffällt hat der junge Falco Ähnlichkeit mit Charlie Sheen. Faszinierend.


Tempel der Liebe mit Frau Haza

18/11/2013

Fragt man mich nach meinem Lieblingslied, bin ich zunächst überfordert, denn da gibt es nicht nur eins, sondern hunderte. Viele Faktoren bestimmen das jeweilig aktuelle Lieblingslied, so dass ich zu dem schluß kommen muß, des das ultimative Lieblingslied nicht gibt.

Dennoch wurden wir neulich zu einer Hochzeit eingeladen und damit sich der DJ auf die Massen einstellen kann, sollte jeder Gast sein Lieblingslied nennen. Ich war überfordert und wollte die Wahl gut überlegen. Dabei war die Wahl schon früh getroffen, ich wollte mich nur noch nicht dazu bekennen. Doch ich stellte dann fest, das die Wahl gut war:

Die Sisters of Mercy mit dem Temple of love. Im Hintergrund singt übrigens Ofra Haza, bestimmt nur noch 80er Veteranen ein Begriff. Wie ich finde passen die Stimme des Sängers und die von Frau Haza perfekt zusammen.

Warum gerade dieses Lied? Ich weiß es nicht. Jedenfalls nicht wirklich. Als ich es das erste Mal gehört habe, hat es mich einfach eingefangen. Die Melodie, der Text, einfach grandios. Wenn ich die ersten Töne höre, wandert meine Hand automatisch zum Lautstärkeregler und dreht ihn lauter. Und das passiert bestimmt noch drei mal während des Liedes.

Allein schon bei der Stelle_

And the devil in black dress watches over
My guardian angel walks away
Life is short and love is always over in the morning
Black wind come carry me far away

…bekomme ich eine Gänsehaut.

Ich wage sogar hier zu gestehen, das ich bei de Lied schon tanzen war. Ja, ich war tanzen. Ich, der sonst einen Abdruck an der Theke hinterlässt, hat sich gewagt auf die Tanzfläche zu gehen und dort zu tanzen. Ich schreibe mit Absicht nicht, wie viel Bier vorher getrunken wurde, es könnte ja sein, das mein Sohn das hier irgendwann liest.


Reboot

15/11/2013

Hier ist ja nun so gar nichts mehr los. Was sehr unschön ist und ich würde es gerne ändern, aber mir fehlt einfach die Zeit dazu. Ich will auch mich auch gar nicht groß entschuldigen, sondern meine Zukunftspläne für diesen Blog offenlegen. Ich hoffe nur, das ich nach den großen Tönen, die ich hier spucke, auch Taten folgen lasse. Die Zeit wird es zeigen.

Da sind wir auch schon bei der Variablen, die der Hauptgrund für die Flaute hier ist. Zeit. Die Zeit die ich so habe wird von vielen Ressourcen genutzt. Und die Ressourcen die halt niedrige Priorität haben werden halt auf Null gefahren. Dazu gehört eben auch das Logbuch.

Dafür sind andere Ressourcen in der Priorität nach oben gerutscht. Mit gutem Recht. Falls es noch nicht alle wissen sollten, bin ich nun seit fast einem Jahr verheiratet und seit fast einem Jahr auch Vater von einem kleinen Jungen. Und das letzte Ereignis nimmt den Hauptteil der Ressource Zeit ein. Mittlerweile mehr denn je, denn er kann nun nicht mehr nur rum liegen, sondern auch robben, Gleiten I für Landser BW Veteranen. Mit erlerntem Gleiten I kommt er nun auch dahin wo er hin möchte, auch wenn er sich mehrfach auf dem Weg entscheidet wo er denn überhaupt hin möchte. Meistens aber zu Dingen die nicht für seine Finger bestimmt sind. Man wird also fit im schnellen Aufstehen auf hinterher laufen. Um im BW Jargon zu bleiben – Sprung auf, Marsch, Marsch.

Aber das soll ja hier jetzt nicht Thema sein. Thema soll eher sein, wie sich das Logbuch entwickelt. Gerne würde ich mehr schreiben, kann mich aber nur zu kurzen Texten hinreißen lassen, muß also genügen. Mir schweben da Anekdoten zu Musik vor, alternativ könnte ich auch über meine wachsende Erfahrung als junger frischer Vater auslassen. Drücken wir es mal so aus, ich kenne mich mittlerweile ganz gut in der richtigen Windelwahl aus, welche eng mit dem zu erwartenden Inhalt zusammen hängt.

Ich denke aber dennoch, das ich erstmal mit der Musik Geschichte anfangen werde.


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