Abo Update

31/01/2010

Mir wurde zugetragen, das die e-mail Benachrichtigung durch myblog.de nicht mehr wirklich funktioniert. Skandal! Getrieben durch meine nun wichtigste Leserin machte ich mich also auf, um im Dschungel der IT Welt nach einem passenden Ersatz zu suchen. Da aber WordPress nicht so ganz meine Bedürfnisse befriedigt, mußte ich nach Alternativen suchen.

Zunächst verzweifelte ich, da alles irgendwie kostenpflichtig ist. Für mich wohlgemerkt, nicht für meine Leserschaft. Da ich aber eher am Hungertuch nage (*husthust*), entsprach das nicht so ganz meiner Wunschvorstellung. Dabei lag die Lösung ja quasi vor mir. E-mail Benachrichtigung durch mich persönlich. Funktioniert ja beim Passwort auch ganz passabel. Außerdem hätte ich ja so noch mehr Kontrolle, harharhar! Doch zu guter Letzt fand ich den Dienst feedburner, bei dem ich mein Logbuch registrieren lassen konnte und der mir die Möglichkeit bietet, eine e-mail Benachrichtigung für meine Leser bereit zu stellen. Bin ich gut oder was? Ich erwarte nun tausendfachen Dank, mit Gold überschüttet zu werden (was ich dann natürlich behalten darf) und eine zwei Kisten Bier die niemals alle werden. Danke!

Und weil ich so nett bin erkläre ich euch auch Schritt für Schritt wie die ganze Geschichte funktioniert.

#1

Erstmal auf der Startseite auf den Link oben rechts klicken. Auf dem Bild rot markiert.

#2

Habt ihr diesen Link erstmal geklickt ist alles zu spät. Ihr bekommt jetzt drölf Millionen Spam-mails innerhalb von 2 Millisekunden und habt automatisch eine Mitgliedschaft in dem S&M Club „Hoden- und Schambeinbruch“ unterschrieben. Weiterhin erwartet ihr eine Lieferung von 23 Gefriertruhen in der nächsten Woche. Seid also von Montag bis Donnerstag zwischen 0700 Uhr und 1800 Uhr zu Hause. Sonst gibt’s volles Pfund auf’s Maul von ihm! dann öffnet sich folgende Seite:

Da wo die rote 1. steht tragt ihr bitte eure e-mail Adresse ein. Danach nicht gleich auf Enter drücken, auch wenn es in den Fingern juckt, sondern mit der Maus in rot markierte Feld klicken und die Buchstabenkombination von der roten 2. eintragen. In obigen Fall wäre das dann „sulabl“, was ein seltenes afrikanisches Gewürz ist. Nun kann in Ruhe auf den Knopf geklickt oder Enter gedrückt werden. Beides gleichzeitig führt zu einem Atomschlag!

#3

Wenn alles gut gelaufen ist, dann erscheint folgende Seite.

Freut euch nun über eine Mitgliedschaft im S&M Club „Hoden- und Schambeinbruch“. Wenn nicht, dann explodiert euer Computer und der BND wirft euch in einen Keller ohne Fenster und ihr müßt den ganzen Tag Wolle Petry hören und dabei aus seinen Sackhaaren Freundschaftsarmbänder knüpfen.

#4

Kurze Zeit später erhaltet ihr dann ein e-mail, die folgendermaßen aussieht:

Dort müßt ihr dann den rot eingerahmten Link anklicken um zu verifizieren, das ihr meinen geistigen Dünnschißpfiff auch wirklich und ehrlich regelmäßig lesen wollt. Der Text stammt übrigens nicht von mir, sondern ist vorgefertigt. Auf die Schnelle konnte ich mir nichts Tolles ausdenken. Kommt vielleicht noch. Eure mail liest sich vom Text ein wenig anders, da ich eine persönliche Note rein bringen wollte.

#5

Und das war es schon und ihr werdet mit dieser Seite belohnt.

Ja ja, ich hätte euch da auch ein schönes Bild von mir hingestellt, aber das geht leider nicht, da der Server sonst mit Absturz oder Atomschlag gedroht hätte. Absolut verständlich.

Schlußbetrachtung

Wenn ich nun einen neuen Eintrag in das Logbuch mache, erhaltet ihr eine mail. Allerdings erst in der Zeit von 0100 Uhr bis 0300 Uhr morgens. Da bin ich am kreativsten. Leider kann ich nur Zeitfenster einstellen, in der die Benachrichtigung ausgeliefert wird.

Dafür könnt ihr dann in der mail schon meinen Eintrag lesen und müßt nicht extra noch meine Seite besuchen. Allerdings solltet ihr das herunterladen von Bildern aktivieren, sonst machen manche Einträge keinen Sinn. Aber ihr werdet das schon hin bekommen.

Dann mal viel Spaß beim abonnieren.


Der dämliche Kalender

28/01/2010

Zu Weihnachten habe ich einen Abreißkalender geschenkt bekommen, der die Leistungsfähigkeit meines Gehirns steigern soll, durch tägliche Aufgaben. Das ist an sich ja schon eine Herausforderung. Das Ding heißt Brain Jogging 2010 von Harenberg.

Leider bin ich für solche Aufgaben zu doof. Zum Beispiel bekommt man ein Bild gezeigt und soll dann sagen, wer das gemalt hat, aus welcher Künstlerfamilie der Künstler stammt und wie viel Hornhaut er am großen Zeh hat. Bitte? Was interessiert mich das denn? Nicht die Bohne! Kunst ist irgendwie nichts für mich. Es sind halt Bilder und ich kann da definitiv keinen tieferen Sinn hinter erkennen. Muß ich ja auch nicht. Es gibt ja noch andere Sachen.

Die dann in Worträtseln daher kommen. Super, meine zweit Lieblingsbeschäftigung nach Schnee räumen. Da kriege ich auch nichts auf die Reihe.

Dann kam der gestrige Tag. Das Kalenderblatt dazu sah so aus:

Was bitte ist das denn? Ich soll mir jetzt eine Geschichte ausdenken, warum da ein bärtiger Mann aus den 70ern auf seinem Auto steht und einen Kanister irgendwo rein schüttet? Was soll das?

Aber ich füge mich den Befehlen des Kalenders.

Möglichkeit 1:

Das gelbe Auto ist gerade auf wichtiger Postfahrt durch die Mongolei. Der direkte Nachfahre von Attila wartete auf eine wichtige Lieferung vom Dildo-Express-Versand vom Quelle Versand und der bärtige Fahrer, der seit drölf Tagen unterwegs ist, gibt seinem gelben Ostblockhobel die Sporen. Plötzlich ein Stottern und die Schlörre bleibt stehen. Der Postbote bekommt kalte Schweißausbrüche, da er befürchtet bei einer Verspätung von Klein-Attila die Hoden abgeschnitten zu bekommen. Er überprüft den Tank und muß feststellen, das er alle ist. Verdammte Hacke, da hat doch wieder einer Sprit abgezapft und zum Saufen genommen. Also nimmt er den 100 Liter Kanister Wodka, den er zum Eigenbedarf mitgenommen hat und kippt ihn in den Tank. Der Wodka hat, da er von einem mongolischen Bauern mit einem Auge auf einem Holzofen aus einem Kilo Kartoffeln destilliert wurde in einem hoch komplizierten Verfahren hergestellt wurde, Kerosinartige Eigenschaften und katapultiert den gelben Lada mit Lichtgeschwindigkeit an Attilas Hof. Zum Glück hatte Kollege Schnürschuh einen alten, orangen Raumfahreranzug von der NASA (gefunden auf einem Feld kurz nach der Explosion der Challenger) an und konnte die Flammenhölle beim Wiedereintritt in die Atmosphäre überleben. Nur der Bart mußte dran glauben. Attila war froh über seinen Long-Don-Silver-Dildo seine Quelle Bestellung und der Postbote wurde mit zwei Jungfrauen belohnt. Heute ist er doppelt geschieden, nie wieder Bartwuchs und tritt als Stuntfahrer in der Taiga auf.

Möglichkeit 2:

Im Jahre 1972 nahm ein unbekannter bärtiger Mann in einem überaus hässlichen orangen Raumpflegeranzug ein LSD-Plättchen in der Größe eines DIN A 4 Balttes. Zeitgleich rauchte er eine Crackpfeife die er aus einem ausgehöhlten Eichstamm gebaut hat. Danach spritze er sich noch einen halben Liter Heroin. In diesem Drogenrausch erfand er eine Zeitmaschine, die er in ein gelbes Ostblockfahrzeug einbaute und die mit seinem drogengeschwängerten Urin lief. So glaubte er zumindestens. Seine Freunde nutzen aber seinen tiefen, komatösen Schlaf und brachten ihn, samt Fahrzeug in die DDR eine dünn besiedelte Landschaft nahe dem Aralsee und stellten alle Kalender auf das Jahr 2012. Als unser Vorzeige Junkie aufwachte, fühlt er sich wie durch eine Kaffeemühle gedreht und stellte fest das er in der Zukunft gelandet ist. Da es hier aber total öde war und er auf einen kürzlich vollzogenen Atomschlag tippte, wollte er wieder zurück. Doch sein Pipi hatte seine Wirkung verloren. Nun saß er da also und hatte keine Drogen mehr um sich wieder in die gute alte Zeit 1972 zu katapultieren. Im Kofferraum fand er nur einen großen Kanister mit Kirschwein, den er zur Hälfte aus trank und die andere Hälfte in seinen hoch klappbaren Autositz kippte. Warum wusste er auch nicht. Plötzlich kam eine Touristengruppe aus Chemnitz vorbei und machte Fotos. Da erschrak unseren Zeitreisenden so sehr das er schreiend in nahe gelegenes Wäldchen flüchtete. Sein Gefährt bleib dabei auf der Strecke. Seit dem wird er vermisst.

Und nun die Lösung:

Zwei Kollegen waren auf Safari und ihnen wurde Langweilig. Also verfolgten sie eine Horde Affen, bis ihnen der Sprit ausging (schon mal sehr doof). Nachts wurden sie dann von Affen und anderen wilden Tieren belagert. Nach drei Tagen kam dann ein Ranger des Weges und gab ihnen Benzin und eine Geldstrafe. Aus die Geschichte.

WTF? Wollen die mich verarschen?

Warum nur gibt es in dem Kalender keine Matherätsel? Oder Physik? Warum nur dämliche Kunstgeschichte, Wörterrätsel und so ein Murks?


Fisherman’s Nose

26/01/2010

Man soll es kaum glaube, aber von Zeit zu Zeit bin ich ein wenig ungeschickt. Und so kam es dann einmal ein Fisherman’s Friend in meiner Nase landete. Und das kam so…

Mir wurde ein Fisherman’s Friend angeboten, welches ich dankend an nahm. Natürlich nahm man nur die ganz fiesen ultra-scharfen, die alle Verhärtungen, die sich eventuell in der Nase aufhalten könnten, sofort zu flüssigen Schnodder verwandelten. Man ist ja keine Lusche. Die schmeckten zwar wie hullefratz, aber wenn man was umsonst angeboten bekommt sagt man nicht nein. Immerhin komme ich aus dem Eichsfeld!

Lutscht man dann an so einem Bolchen und ist mit seinen Gedanken gerade woanders oder gar kurz vom einschlafen, kann es durchaus vorkommen, das sich das Bolchen in Richtung Schlund verdrückt. Dort das Zäpfchen zu passieren ist, durch fehlende Aufmerksamkeit eine Leichtigkeit. Da die Schärfe ihr Nötigstes tut und den Körper zum Atmen animiert kann das Bolchen die falsche Abzweigung nehmen und sich in Richtung Luftröhre verabschieden. Ein Fisherman’s der Marke Extra Stark in der Lunge möchte ich mir gar nicht vorstellen. Da würde ich lieber einen Lungendurchschuß ertragen.

Die angeborenen Reflexe starten nun einen Hustvorgang, der das Bolchen aus dem gefährlichen Bereich der Luftröhre wieder in den Mund befördern soll. Die Betonung liegt auf „soll“. Denn aus noch nicht geklärten Umständen dachte sich das Fisherman Zäpfchen Bolchen das es im Mund schon war und sich lieber eine Etage darüber umsehen wollte. In diesem Moment verfluchte ich Mutter Natur, das sie die Atemwege der Nase und des Mund direkt miteinander verbunden hat.

Ich hatte also das Fisherman’s Friend Bonbon der Marke „Extra Stark“ in meiner Nasenhöhle! Binnen weniger Millisekunden standen alle Signale in meinem Körper auf Alarmstufe dunkelrot. Das Bolchen verdiente zu Recht die Bezeichnung „Extra Stark“. Der stechende Schmerz der sich in Richtung meines Gehirns ausdehnte, war extra stark. Sämtliche Flüssigkeiten die sich im Innern meiner Nase befand wollte fluchtartig meinen Körper verlassen. Auf welchem Wege war ihnen erstmal egal, Hauptsache weg. Die Ausgeburt eines Zuckerbäckers auf Backpulver mit ein bisschen H gestreckt hingegen lag dort rum und löst sich langsam in dem nicht enden wollenden Strom an Nasenflüssigkeit auf. Wie sehr wünschte ich mir es wäre eine Brausetablette.

Meine Augen traten ca. 5 cm aus meinen Höhlen. Der Schmerz läßt sich ungefähr mit dem Gefühl vergleichen, das ein handbetriebener Bohrer hervorruft, der mir langsamer Drehzahl von der Nase in Richtung Gehirn geschoben wird. Oder wenn man Domestos schnupft. Wie soll ich das nur beschreiben? Es war nicht gerade angenehm und rief schon leichte Panikattaken auf.

Meine erste Aktion war, das brennende Ding auf dem Wege aus der Nasenhöhle zu befördern, wie es sie betreten hat. Man kennt das ja, wenn man Schnupfen hat und den schleimigen Grünen das dickflüssige Sekret nicht schon wieder in die Schmirgelpapier ähnlichen Taschentücher schneuzen will. Nach fünf Minuten panischen Röchelns, vergleichbar mit den Geräuschen am Morgen nach einer Löwentorkur, entschied ich, das dies nichts bringen würde. Dafür hatte ich aber ordentlich Rotze Nasenflüssigkeit geschluckt und war gar nicht mehr durstig.

Da es nach hinten nicht raus ging, gab es nur die Flucht nach Vorn. Ich besorgte mir soviel Taschentücher, wie ich mit meinen wässrigen Augen nur finden konnte und schneuzte was die Nase und Lungeflügel her gaben. Ein Frauen-DVD-Abend mit „Titanic“ war Kindergeburtstag dagegen. Und mit einem leichten Plopp kam dann das widerliche braune Bolchen aus meiner Nase. Ich weinte noch ein bisschen, was aber bestimmt nicht an den Schmerzen gelegen hat, sondern an dem Normalisierungsvorgang in meiner Nase.

Die umstehenden Personen fanden das Ganze übrigens recht witzig, was ich so gar nicht verstehen konnte. Mein Verbesserungsvorschlag die Atemwege zu trennen, wurde von Gott übrigens noch nicht beantwortet. Das nächste Mal schicke ich den per Einschreiben.


Ein offener Brief an alle Spacken

18/01/2010

Achtung! In diesem Eintrag wird expliziter Gebrauch von Schimpfwörtern gemacht.

Am vergangenen Wochenende meinte doch ein Vollpfosten vom Mingeröder Karnevalsverein mir gute Ratschläge in Hinblick auf meine Freundin zu geben. Natürlich wollte er nur mein Bestes, aber das will die GEZ auch. Gründe, warum Katja so schlecht für mich sein sollte, konnte er mir nicht geben, aber in Behauptungen aufstellen, war er quasi der König. Aber der Mingeröder Karnevalsverein ist ja eh der Beste auf der ganzen Welt. Ich tat es dann unter „Nicht bemerkenswert“ ab und kann auf Grund solcher Aussagen auf fehlende wenn nicht sogar nie vorhandene Hirnmasse schließen. Als ihn dann auch noch Katja drauf ansprach und eine Begründung wollte, wurde er beleidigend. Erst ihr und dann noch mir gegenüber. Wie mir denn einfallen könnte, solche privaten Sachen meiner Freundin zu erzählen. Hier war für mich klar, das dort wo manche Leute ihren Verstand sitzen haben, bei ihm nur ein großer Haufen Scheiße vorhanden ist.

Was ist los mit solchen Leuten? Warum müssen die größten Spacken zu allem und jedem ihren Senf geben? Was fällt ihnen ein, andere Leute ungefragt an ihrer Weltanschauung teil zu haben? Meinungen akzeptiere ich von Leuten, die ich kenne und denen ich vertraue. Aber nicht von irgendwelchen Wichsern, die meinen ihre Sicht der Welt und Leuten sei die einzige Wahrheit. Und wer das nicht wahr haben will, ist doof und macht ins Bett.

Daher mein Tip an all die Leute, die sich dazu berufen fühlen Katja und mich auseinander zu bringen. Behaltet euren geistigen Dünnschiß für euch. Was wollt ihr damit bezwecken? Nur weil ihr zu wenig Liebe zu Hause bekommen habt, müsst ihr doch das Glück anderer Leute nicht zerstören. Und wenn ihr wirklich glaubt, das ich einem daher gelaufenen Arschloch mehr glaube als meiner Freundin, dann bin ich mir ziemlich sicher das man euer Gehirn operativ entfernt hat, wenn es denn überhaupt vorhanden war.

Wir leben hier in einem freien Land und daher kann ich keinem verbieten mich mit unqualifizierter Scheiße voll zu naseln. Aber ich habe die Freiheit, die Leute zu ignorieren und ihnen nicht zu zu hören. Und keinesfalls werde ich mich mit ihnen auf eine Diskussion einlassen. Warum solle ich sie denn davon überzeugen, das ich glücklich bin und keinesfalls ihre Meinung über meine Freundin teile? Lieber unterhalte ich mich eine Stunde mit einem Baum, da kommt dann das intellektuell höherwertige Gespräch bei rum.

Wundert euch also nicht, das ich mich einfach umdrehe und weg gehe. Denn ich verabscheue körperliche Gewalt.


Geschützt: Ein neues Jahr…

05/01/2010

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:


%d Bloggern gefällt das: