Music was my first love…

Musik gehört zu meinem Leben. Dabei bin ich eher Konsument, denn Hersteller. Nicht das ich daran uninteressiert wäre. Denn wenn ich ein Instrument hätte spielen wollen, dann wäre es die Gitarre gewesen. Aber da meine Finger ungefähr so gelenkig wie ein Stock sind, wäre das keine gute Idee. Zumal durch den sich aufbauenden Frust meine Gitarren alle den Opfertod gestorben wären. Außerdem zeigt meine Performance bei Guitar Hero, das ich mich eher zum Musikkonsumenten eigene. Ich überlege hierzu nochmal einen extra Eintrag zu machen und mich mal wieder zum Voll-Ei.

In den ersten Jahren meines Lebens spielte Musik eine eher untergeordnete Rolle. Klar, gab es da die Formel 1 im TV, die aber eher im Hintergrund zur Unterhaltung meiner älteren Geschwister lief. Ich spielte damals lieber noch mit dem Lego Technik Hubschrauber und im Hintergrund lief dann „19“ von Paul Hardcastle. Doch dann irgendwann entdeckte ich die Kassetten-Sammlung meines Bruders und hörte die gesammelten Werke der 80er rauf und runter. Ich verliebte mich in Musik. Nun mag man über die 80er sagen was man will. Ich fand sie Klasse, wobei ich sie ja nur in den letzten Atemzügen kennen gelernt hatte.

Es folgten die 90er, die mich eher abschreckten als faszinierten. Die Musik war einfach nur schlecht und manchmal schämte ich mich für Gruppen wie 2Unlimited oder DJ Bobo. Im Jugendraum lief zwar diese Scheiße hoch und runter, doch zu Hause konnte ich ja hören was ich wollte. Und in der Zeit zog es mich dann, auf der Suche nach neuen Sachen, zu Musik der härteren Gangart. Meine erste selbst gekaufte CD war von Blind Guardian. Heavy Metal in Reinkultur. Nun mag man hier feinste Nuancen von Black Metal, Death Metal, Melodic Metal, Mediaval Metal und Schlag-mich-tot-Metal aufführen und unterscheiden, aber das geht mir alles zu weit. Entweder ich mag die Musik oder nicht und für mich fällt das alles unter Heavy Metal.

Nach Blind Guardian traf ich dann auf die Band, die mich voll und ganz in ihren Bann zog. Metallica. Das erste Album was ich von Metallica erwarb war „…and justice for all„. Es war ein Blindkauf. Es war ein verdammt guter Kauf. Es war ein Anfixkauf. Es war der Beginn einer Leidenschaft. Nach und nach kaufte ich mir alle Alben und verschlang die Lieder. Ich hörte sie rauf und runter, bis ich sie mitfurzen mitsingen konnte. Wann immer ich wollte. In meinem Kopf konnte ich mir jedes Lied anhören wann ich wollte. Ich bin und bleibe einfach ein Metallica Mann und mögen da noch so viele St. Anger Alben kommen.

Was mit ein paar Alben angefangen hat, ufert langsam aus. Meine Musiksammlung übersteigt so einiges. Dabei habe ich mich nicht nur auf den Heavy Metal Kram beschränkt sonder ausgeweitete auf so manches Genre. Ist man Musik Fan, muß man auch über den Tellerrand gucken. Das habe ich getan und eine wunderbare Welt entdeckt. Ich fing an zu sammeln. Allerdings nicht jeden Scheiß, sondern sortiertes sammeln. Gut, ich gebe zu, da sind manche Schandflecke in meiner Sammlung, aber auch zu denen stehe ich.

Faszinierend finde ich die Tatsache, das man mit verschiedenen Liedern Erinnerungen verknüpft. So erinnere ich mich bei dem Album „Genesis“ von Genesis (große Überraschung), genau an das Buch welches damals gerade gelesen habe. Diese heimtückischen Verknüpfungen machen es mir dann auch einigermaßen erträglich, Wolle Petry ihm seine „Lieder“ zu ertragen, ohne einen Amoklauf zu starten. Denn wenn damals solche Melodeien aus den Lautsprechern des Checkpoints trieften, dann war mir klar, das wenige Sekunden später Imke die Tanzfläche betreten würde. Höre ich nun ein Lied vom Gesangsimitator Petry, kann ich, getragen durch die Erinnerung an Imke, noch so lange den Blutrausch die Ohnmacht unterdrücken, bis ich das Radio gegen die Wand geschmissen den Knopf zum Senderwechsel des Radios gefunden habe. Allerdings gibt es auch Lieder die ich gar nicht mehr nur noch selten hören kann.

Wenn ich irgendwann vor den Schöpfer trete und mir ein letztes Mal mein Leben als Film angucken darf, dann wird es ein Film mit Überlänge werden. Und zwar allein auf Grund des Soundtracks. Ich könnte zu jeder Situation meines Lebens oder zu jedwedem Gemütszustand fünf bis drölf Lieder aufzählen, die gerade passen würden. Im Moment wären das… Nee, lieber nicht.

Zum Abschluß gibt es nochmal ein schönes Lied von Lynyrd Skynyrd:

Ach, drauf geschissen, damit es auch zur Überschrift passt:

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