Talente, Teil 1

Vor kurzem mußte ich Fotos von mir raus suchen. Eine der schlimmsten Aufgabe die ich mir vorstellen kann, da es von mir keine anständigen Fotos gibt. Dabei ist mir aufgefallen, das ich im Besitz von ein paar natürlichen Talenten bin. Und da kam mir der Gedanke, das ich von Zeit zu Zeit diese Talente hier mal beschreiben kann. Den Anfang macht dann natürlich mein natürliches Talent auf Fotos scheiße auszusehen.

Für ganz Mutige habe ich hier mal zwei Beispiele heraus gesucht. Ich möchte aber warnen. Sie sind schlimmer als Bilder von grauseligen Autounfällen. Jemand schon mal Gesichter des Todes gesehen? Haha, Kindergarten, gegen das was euch erwartet, solltet ihr auf die Links klicken. Man kann es ungefähr mit dem Schmerz vergleichen, den man verspürt wenn man direkt in die Sonne guckt. Mit einem Teleskop. Ich hoffe ihr habt vorher nichts gegessen: Schocker 1 und Schocker 2

Ich glaube solche Fotos sind der Grund warum ich mich auf dem an dem auslösenden Ende der Kamera befinde.

Woran es liegt kann ich nicht erklären. Es passiert einfach. Auch wenn es nur aus den Augenwinkeln ist. Sobald mein Körper registriert, das da etwas auf mich gerichtete wird, das Bild und vielleicht sogar Tonmaterial fest hält, dann haut er mich so richtig in die Pfanne. Es scheint eine gottgewollte Strafe zu sein. Kleine Mechanismen setzen sich in Bewegung. Leiterbahnen werden mit Strom versorgt. Muskeln, die normalerweise gar nicht im Gebrauch sind, werden plötzlich von kleinen Strömen durchzuckt und fangen unkontrolliert an zu kontraktieren. Dies endet dann darin, das man aussieht als würde man als Jahresbester vom Grobmotorikertreffen kommen. Meine Augen gehen stiften und ich sehe aus als hätte ich gerade mit Harald Juhnke und Charles Bukowski Mäxchen gespielt.

Aus diesem Grund sollte für mich absolutes Fotoverbot gelten. Auch sollte mir verboten werden zu tanzen. Wie mir mitgeteilt wurde, gab es da Aufnahmen in Bild und Ton bei Biensis 30sten Geburtstag. Die anschließende Massenpanik befindet sich gleich im Anschluß an das belastende Material. Ich hoffe nur diese Aufzeichnungen kommen niemals an das Licht des Tages. Da trinkt man einmal Alkohol im Jahr…

Natürlich könnte man jetzt sagen, das ich bei Fotos immer einen im Kahn habe. Gut zu 98% 60% mag das ja stimmen, aber bei dem schmalen Rest kann ich versichern, das da kein Alkohol im Spiel ist. Meistens lasse ich mich auch immer zu seltsamen Posen hinreißen. Da steht man dann voll unter Gruppenzwang. Alle rufen man soll sich mal richtig zum Ei machen und dann tut man das halt. Eine gesenkte Hemmschwelle ist hier sehr von Vorteil.

Allerdings kann ich auch auf eine beträchtliche Sammlung von Hackfressenfotos anderer Menschen zurück blicken. Denn auffordern sich zum Ei zu machen, das kann ich auch. Und viele folgen meinem Ruf. Aber ich verzichte hier auf Veröffentlichungen, denn ein weiteres meiner Talente ist, in Fettnäpfchen der Größe eines Fingerhutes hinein zu steigen. Mit dem kompletten Bein!

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