Talente, Teil 1

30/06/2009

Vor kurzem mußte ich Fotos von mir raus suchen. Eine der schlimmsten Aufgabe die ich mir vorstellen kann, da es von mir keine anständigen Fotos gibt. Dabei ist mir aufgefallen, das ich im Besitz von ein paar natürlichen Talenten bin. Und da kam mir der Gedanke, das ich von Zeit zu Zeit diese Talente hier mal beschreiben kann. Den Anfang macht dann natürlich mein natürliches Talent auf Fotos scheiße auszusehen.

Für ganz Mutige habe ich hier mal zwei Beispiele heraus gesucht. Ich möchte aber warnen. Sie sind schlimmer als Bilder von grauseligen Autounfällen. Jemand schon mal Gesichter des Todes gesehen? Haha, Kindergarten, gegen das was euch erwartet, solltet ihr auf die Links klicken. Man kann es ungefähr mit dem Schmerz vergleichen, den man verspürt wenn man direkt in die Sonne guckt. Mit einem Teleskop. Ich hoffe ihr habt vorher nichts gegessen: Schocker 1 und Schocker 2

Ich glaube solche Fotos sind der Grund warum ich mich auf dem an dem auslösenden Ende der Kamera befinde.

Woran es liegt kann ich nicht erklären. Es passiert einfach. Auch wenn es nur aus den Augenwinkeln ist. Sobald mein Körper registriert, das da etwas auf mich gerichtete wird, das Bild und vielleicht sogar Tonmaterial fest hält, dann haut er mich so richtig in die Pfanne. Es scheint eine gottgewollte Strafe zu sein. Kleine Mechanismen setzen sich in Bewegung. Leiterbahnen werden mit Strom versorgt. Muskeln, die normalerweise gar nicht im Gebrauch sind, werden plötzlich von kleinen Strömen durchzuckt und fangen unkontrolliert an zu kontraktieren. Dies endet dann darin, das man aussieht als würde man als Jahresbester vom Grobmotorikertreffen kommen. Meine Augen gehen stiften und ich sehe aus als hätte ich gerade mit Harald Juhnke und Charles Bukowski Mäxchen gespielt.

Aus diesem Grund sollte für mich absolutes Fotoverbot gelten. Auch sollte mir verboten werden zu tanzen. Wie mir mitgeteilt wurde, gab es da Aufnahmen in Bild und Ton bei Biensis 30sten Geburtstag. Die anschließende Massenpanik befindet sich gleich im Anschluß an das belastende Material. Ich hoffe nur diese Aufzeichnungen kommen niemals an das Licht des Tages. Da trinkt man einmal Alkohol im Jahr…

Natürlich könnte man jetzt sagen, das ich bei Fotos immer einen im Kahn habe. Gut zu 98% 60% mag das ja stimmen, aber bei dem schmalen Rest kann ich versichern, das da kein Alkohol im Spiel ist. Meistens lasse ich mich auch immer zu seltsamen Posen hinreißen. Da steht man dann voll unter Gruppenzwang. Alle rufen man soll sich mal richtig zum Ei machen und dann tut man das halt. Eine gesenkte Hemmschwelle ist hier sehr von Vorteil.

Allerdings kann ich auch auf eine beträchtliche Sammlung von Hackfressenfotos anderer Menschen zurück blicken. Denn auffordern sich zum Ei zu machen, das kann ich auch. Und viele folgen meinem Ruf. Aber ich verzichte hier auf Veröffentlichungen, denn ein weiteres meiner Talente ist, in Fettnäpfchen der Größe eines Fingerhutes hinein zu steigen. Mit dem kompletten Bein!


Geschützt: Party on, Wayne!

24/06/2009

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:


Geschützt: 3 Kreuze

23/06/2009

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:


Access denied

10/06/2009

Jetzt nochmal ganz langsam und in einem eigenen Eintrag, damit es auch jeder mitbekommt.

Aus gewissen, bereits erwähnten Gründen, sind meine Beiträge über Wochenenderlebnisse seit geraumer Zeit mit einem Passwort geschützt. Dies dient allein dem Schutz der Protagonisten. Wer möchte kann dieses Passwort gerne bei mir erfragen. Dazu reicht eine einfach mail an gerhardt.peter.78[ät]gmail.com (aus Spam-Schutz-Gründen bitte „[ät]“ durch „@“ ersetzen oder auf die Adresse am Ende des Disclaimers klicken) und ihr erfahrt das aktuelle Passwort und werdet in den Passwort-Newsletter aufgenommen.

Natürlich wird die Vergabe der Zugangsberechtigung abhängig von etwaigen Überweisungen, Nacktfotos (Achtung! Nur weibliche Bewerber!), Freibiergutscheinen, Havana Club Jahresrationen basierend auf dem Umsatz auf dem deutschen Markt und anderen Gefälligkeiten abhängig gemacht. Außerdem werde ich dann noch das Orakel von Delphi, Deep Blue und Chuck Norris befragen.

Ist gar nicht so schwer.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Weitermachen im Tagesgeschäft.


Geschützt: Die menschliche Fackel

09/06/2009

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:


Karma

07/06/2009

In letzter Zeit habe ich mich ein wenig mit Karma beschäftigt. Zugegebenermaßen bin ich darauf gekommen, als ich TV geguckt habe. Eine der wenigen Serien die ich mir noch angucke ist „My name is Earl“. Eine der besseren Comedy-Shows der letzten Jahre. Sie handelt von Earl, der das Karma entdeckt hat. Grob umschrieben lief das so ab. Er klaut ein Rubbellos und gewinnt damit 100000 $. kann sich aber nicht wirklich darüber freuen, da er bei seinen Freudensprüngen von einem Auto angefahren wird, das Los verliert und im Krankenhaus landet. Dort sieht er eine Sendung von Carson Daly, der von Karma erzählt und ihm wird so einiges klar. Also erstellt er eine Liste mit seinen Schandtaten und versucht diese wieder gut zu machen. Frei nach dem Motto: „Do good things and good things will happen!“

Aber ich will ja hier nicht über die Serie berichten sondern über Karma selber. Wer möchte kann sich ja gerne diesen Artikel bei wikipedia.de durchlesen. Oder aber er tut sich meine Definition an. Im Großen und Ganzen hat Earl das ganze ja schon richtig aufgefasst: „Wenn man Gutes tut, dann widerfährt einem auch Gutes!“ Total simpel, doch stellt es sich meiner Meinung nach nicht so einfach dar. Zum Beispiel gibt es in den verschiedenen Religionen die mit Karma arbeiten, noch den kleinen Nebensatz, der darstellt, das es auch im nächsten Leben auf einen zurück fällt. Und vor allem wird der Satz noch ausgebaut. „Wer Böses tut, der wird auch Böses widerfahren!“. Denn wo Licht ist, da ist auch Schatten. Wäre Schlimm wenn nicht. Das haben sogar die Onkelz erkannt:

Alles,was Du tust, kommt irgendwann auf Dich zurück. – Das Messer und die Wunde, Böhse Onkelz

Wenn ich das oben beschriebene auf mein Leben reflektiere, dann würde ich jetzt spontan sagen, ich tue viel Gutes. Ich bin ein anständiger Mensch und lebe nach einem mir selbst auferlegten Kodex. Ich will jetzt hier gar nicht aufzählen, was ich alles dazu zähle, aber doch würde ich sagen, das die guten Sachen, die schlechten Sachen die ich tue, überragen. Und doch habe ich das Gefühl Karma verarscht mich ein wenig. Oder aber ich muß die ganze Karma-Geschichte weitläufiger betrachten als es mir lieb ist. Nämlich über meinen Tod hinaus, bis in das nächste Leben. Um es dann komplett verwirrend zu machen, kann ich auch sagen, das ich weit in die Vergangenheit blicken muß vor meine Geburt und in mein vorheriges Leben. Dann wird die ganze Geschichte ganz schön kompliziert. Es bilden sich dann nämlich zwei Möglichkeiten.

1. Möglichkeit

In diesem Leben tue ich viel Gutes. Gebe der Gesellschaft und der Gemeinschaft in der ich lebe, viel zurück. Viel mehr als ich von ihr bekomme. Weiterhin lebe ich nach gewissen Grundregeln, die ich mir selber auferlegt habe. Diese Regeln beinhalten natürlich keine schlimmen Sachen, sondern nur ehrenhafte. Dürfte ja klar sein. Das große Glücklichsein bleibt dann in diesem Leben aus und im nächsten Leben, lebe ich dann ein ganz fantastisches Leben. Sehr gut, Jackpot abgegriffen. Nicht!

2. Möglichkeit

Im vergangenen Leben habe ich jede Menge Dummheiten gemacht und muß nun in diesem Leben dafür halt anständig sein. Ihr wisst schon, ehrenhaftes Leben, sich nichts zu schulden kommen lassen und so weiter und so fort. Macht an sich ja auch wieder Sinn und ich habe wieder den Jackpot gezogen, daß ich im hier und jetzt nicht ganz so viel Glück habe. Da bleibt dann nur die ungewisse Frage, ob ich nur in dem Leben davor Mist gebaut habe oder auch in den unzähligen davor. Spontan fallen mir jetzt diverse Kriege, Kreuzzüge und ähnliche Scharmützel ein. Ich sollte mir unbedingt eine Zeitmaschine besorgen.

Voraussetzung für diese zwei Theorien ist der Glaube an die Wiedergeburt. Ich bin zwar katholisch erzogen worden, aber je mehr ich darüber nach denke gefällt mir die Idee der Wiedergeburt. Hier würde ich gerne die weisen Männer von Black Sabbath bemühen:

Dont believe the life you have will be the only one. You have to let your body sleep. To let your soul live on – A national acrobat, Black Sabbath

Kommen wir aber zurück zum Karma und dem eigentlichen Anlaß für diesen Artikel. Da ich mich mit Karma beschäftigt und mein Leben und mein Verhalten ein wenig dahin gehend analysiert habe, kam ich zum Schluß, das es für mich nicht so ganz funktioniert. Mir geht es schon ziemlich gut und das alles hört sich sehr nach Jammern auf hohem Niveau an. Aber doch habe ich immer das Gefühl, als würde noch ein kleines Quäntchen fehlen, dann wäre es nahezu perfekt. Zumindest hoffe ich das. Und trotz meiner vorbildlichen Lebensweise macht mir Karma einen Strich durch die Rechnung. Fand ich dann schon ein wenig unfair.

Bis ich dann Folge 16 „The Professor“ gesehen habe. Dort gibt Earl einen gestohlenen Laptop an eine äußerst heiße College Professorin zurück. Zwischen den Beiden funkt es und sie kommen sich näher. Doch hatte Earl auf der Hinfahrt ein Bushaltestelleschild umgenagelt und versprochen dies am nächsten Tag zu reparieren. Tat er aber nicht, weil er mit dem heißen Feger zusammen sein wollte. Nur zu verständlich. Nun zahlt es Karma ihm zurück mit Dartpfeilen, Frisbeescheiben und Bienenstichen. Als er dann auch noch Karma heraus forderte wurde auch noch seine Flamme von den Bienen angegriffen. Er stellte dann fest, das er in seinem Leben jede Menge Mist gebaut hat und nur weil er sich in eine hübsche Frau verliebt hat und sie in ihn, heißt das noch lange nicht das er sie schon verdient hat. Er wird die Liste weiter abarbeiten und versuchen ein besserer Mensch zu sein. Und irgendwann ist es dann soweit, das er die Richtige trifft und gefahrlos mit ihr zusammen sein.

Das hat mir ein wenig die Augen geöffnet. Ich finde Earl hat Recht!

 


Geschützt: Gut Schuß!

05/06/2009

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:


%d Bloggern gefällt das: