Schotterflechte

Seit dem Wochenende ziert eine kleine Schotterflechte meine Stirn. Was ist passiert? Das war jedenfalls die Frage die mir am Samstag am häufigsten gestellt wurde. Und um nun alle Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, entschloß ich mich zu dieser Stellungnahme.

Ich war in der Nacht von Freitag auf Samstag mit meinem Fahrrad auf dem Rückweg von der Elferratsitzung mit Verlängerung in der Werkstatt, als mich plötzlich ein gigantischer Braunbär attackierte. Geistesgegenwärtig wie ich war, sprang ich leichtfüßig von meinem Fahrrad und wich mit katzengleichen Reaktionen dem Angriff aus. Es kam zu einem Hand-Tatzen-Gemenge bei dem mich der Braunbär an der Stirn verletzte. Er selber trug von diesem Schwinger immense Schmerzen an der Tatze davon, die er mit einem lauten Brüllen quittierte. Dieses Brüllen sollte mich auch einschüchtern, prallte aber wie Schneeflocken an mir ab. Es folgte nun ein Faustkampf nach alter Väter Sitte. Ich konnte eine gezielte Rechts-Links-Kombination anbringen und endete mit einem Schwinger in die Magenkuhle des Bären. Anschließend nahm ich ihn in den Schwitzkasten, bis er dann hilflos aufgab. Mit gesenktem Kopf zog er von dannen. Ich erzählte ihm nichts davon, das meine Schulter und mein Hintern weh tun würde.

Ich war in der Nacht von Freitag auf Samstag mit meinem Fahrrad auf dem Rückweg von der Elferratsitzung mit Verlängerung in der Werkstatt, als plötzlich eine Bande halbstarker Waschbären aus dem Gebüsch sprang und mir den Weg versperrten. Im Handumdrehen hatten sie mich umzingelt und wollten mein Geld und meine Uhr haben. Ihr Anführer drohte mir mit Schlägen und wollte mein Fahrrad beschädigen, falls ich Ihnen nicht das geben wollte was sie haben wollten. Dann fingen sie an mich umher zu schubsen und zu schlagen. Ich warf mein Fahrrad hin und verteidigte mich. Einer von Ihnen konnte Karate und konnte zutreten wie ein Muli. Aber dank meiner geschulten Reflexe und meinem gestählten Körper wehrte ich nach ein paar Schlägen alle ab und verpasste Ihnen die Abreibung ihres noch jungen Lebens. Einer blieb bei einem Schulterwurf meinerseits mit seiner Kralle an meiner Stirn hängen und beschädigte selbige. Seine Pfote war danach gebrochen. Kurz nachdem sie die Flucht ergriffen haben, traten Hase und Igel zu mir und berichteten mir das die Bande schon seit einiger Zeit hier ihr Unwesen treibt. Hoffentlich würden sie jetzt weiter ziehen und die Bewohner hier in Ruhe lassen. Ich hoffte mit Ihnen. Leider konnte ich keinen von Ihnen erkennen oder beschreiben, da sie alle Masken trugen. Sie waren aber alle ca. 60 cm groß, hatten einen buschigen Schwanz und recht zottiges Fell. Ich bitte alle sich vorzusehen und nicht alleine loszugehen. Gerade junge Eichhörnchenfamilien gehören zu den Lieblingsopfern der Rabauken.

Ich bin mit dem Fahrrad gestürzt. Es war auf dem Rückweg in der Nacht zum Samstag. Alkohol war zwar in rauen Mengen in meinem Körper vorhanden, spielte aber im Verlauf des Unfalls eine untergeordnete Rolle. Ein plötzlicher Vorfall von Blitzeis oder Blitzmatsch auf der Straße, ließ mein Fahrrad ein wenig bocken. Das Vorderrad ging nach vorne und zur Seite gleichzeitig weg und ließ mich in einem ungünstigen Winkel und in einer noch ungünstigeren Geschwindigkeit dem Asphalt nähern. Dies fußte dann in einem ungebremsten Aufschlags meinerseits mit der Schulter und dem Arsch, welcher nicht gerade klein ist Gesäß zuerst und endete mit einem leichten tangieren der Stirnfläche mit dem Teer. Folgendes Ergebnis kann ich aus diesem Extremversuch ziehen. Meine Haut im Stirnbereich ist weicher als der gemeine Straßenasphalt, aber nicht so gut durchblutet. Meine Brille hält einem ungebremsten Aufschlag aus ca. 1,5 m nicht stand. Rechtsseitig ist sie ordentlich verbogen und hält ein Glas in mehreren Teilen bereit. Ich möchte nochmals darauf hin weisen, das die Promillezahl vielleicht die Reaktionszeit ein wenig minimal verzögert hat, aber sie hätte bei nicht vorhanden sein, keinesfalls den Unfall verhindert. Fotos werden aus ästhetischen Gründen nicht veröffentlicht.

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