In weihnachtlicher Mission

Nun hat es mich also auch erwischt. Ich vermute mal es liegt an meiner Figur. Ungefähr vor zwei Wochen sprach mich ein Arbeitskollege an und fragte was ich denn am Heiligen Abend vor hätte. Mir schwante schon Übles und konnte mir schon das Ende der Unterhaltung ausmalen. Und so war es dann auch. Ich sollte den X-mas-man am Heiligen Nachmittag machen. Ich hoffte nur das Kostüm passt.

Ich wusste ja nicht ganz was mich so erwartet, nur das kleine Menschen Kinder dort waren, denen ich ein Theaterstück sondergleichen präsentieren würde. Ich fragte mich wo an den Gürtel die Rute festgemacht werden sollte. Außerdem hoffte ich das die Geschenke nicht allzu große Ausmaße annehmen würden. Man hat ja schon von Schocker Weihnachtsmanndarstellern muslimischen Glaubens gehört, die bei Schmierpopel sogenannten Freunden unheimlich große Trampoline ins Wohnzimmer schleppen durften.

Aber all das hat mich dann doch nicht erwartet. Es war ganz nett. Die Kinder waren sehr brav und wenn sie Angst hatten, dann haben sie das seht gut versteckt. Ich glaube sogar, das ich mehr Angst als die Kinder hatte. Ich meine man kann mit so einem Auftritt eine ganze Menge Schaden anrichten. In meinen Träumen im Vorfeld malte ich mir schon aus, wie der Kleine die Mutter fragt, warum denn der Weihnachtsmann so nach Bier riechen würde. Oder man stelle sich vor man stolpert und fällt volle Kanone in den Baum hinein Flucht wie ein Droschenkenkutscher und wünscht den ganze Weihnachtskram zur Hölle. Aber all diese Ufer habe doch tapfer umschifft. Am Ende hat es sogar ein bisschen Spaß gemacht. Natürlich durfte ich auch für Mama und Papa Geschenk verteilen. Als dann der Papa gesagt, das ich ja noch zwei große Geschenke in einem anderen Raum deponiert hatte, da sie ja nicht in den Sack hinein gepasst haben, bekam ich dann kurzzeitig kalte Schweißausbrüche und dachte schon, daß ich nun das extra stabile KettCar in der Deluxe Ausführung hinein buckeln müßte. Ihr wisst schon, das wofür man drei kräftige Männer gebraucht hat um es überhaupt in den Raum zu schaffen und welches auf einer Euro-Palette ausgeliefert wird. Doch ich hatte Glück. Modernes Spielzeug kann wirklich leicht sein.

Abschließend möchte ich nochmal sagen, das ich mich zwar gegen gesträubt hatte, aber ich tue ja anderen Leuten immer gerne einen Gefallen. Aber ich bin eigentlich in dem Glauben erzogen worden, das es keinen Weihnachtsmann gibt. Wenn dann kam bei uns immer das Christkind. Immerhin bin ich katholisch erzogen worden. Auch wenn ich sonst nicht viel von der römisch-katholischen Kirche halte (Hier aufgepasst auf die Wortwahl, mit dem Glauben kann ich mich durchaus identifizieren), bin ich doch ein recht traditioneller Mensch. Sei es um traditionsreiche Feiern mit Alkohol oder eben Bräuche. Und daher wird bei mir immer das Christkind kommen. Obwohl ja die Vorstellung eines kleinen Kindes das einen großen 52″ Fernseher umher schleppt schon ein wenig grenzwertig ist. Aber Wunsch ist Wunsch!

Abschließend möchte ich noch all meinen Lesern eine schönes Weihnachtsfest wünschen. Habt ein paar ruhige Tage und entspannt ein wenig. Ich weiß, das wird nicht eintreten, denn es gibt ja Familienfeiern und man steht eigentlich nur vom Tisch auf um den Standort zu wechseln und sich dann Kuchen oder belegte Brote einzuverleiben. Aber ist es nicht auch das was Weihnachten ausmacht? Für mich gehört das irgendwie auch dazu.

Wer weiß, vielleicht trifft man sich ja in den einschlägig bekannten Kneipen und Clubs Discos in der Wekrstatt. :)

Have a good one!

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