Theorie und Praxis

Eigentlich wollte ich keinen Eintrag über das vergangen Wochenende verfassen, weil irgendwie nichts außergewöhnliches passiert ist. Aber ich habe mich doch dazu durchgedrungen um einfach meine Gedanken zu Papier respektive Logbuch zu bringen. Und um nicht die Serie zu durchbrechen. Nachher beschwört das den Weltuntergang auf.

Wiedere Umstände haben dazu geführt, daß ich im Glashaus gelandet bin. Und im Glashaus findet sich ja allerlei Volk an. Vor allem findet man dort jede Menge hübscher Frauen. Zum einen gibt es dort meine Lieblingsbedienung. Sehr hübsches Gesicht und sie mag mich. Ich bilde mir sogar ein, daß sie mich immer mehr anlächelt als die anderen Gäste. Außerdem verstehen wir uns blind. Ich brauche nur an der Theke zu stehen, ihren Blick zu erhaschen und ein kurzes Lächeln später habe ich dann meine Cuba Libre Mischung vor mir stehen. Und die kommt einem Peitschenschlag gleich. Sie kennt also meine Vorliebe für härte Mischungen. Ich lege das jetzt mal als Sympathiebekundung aus. Sie ist ein Hauptgrund, warum ich gerne ins Glashaus gehe. Klar, der Havana und die lustige Zeit die man hat spielen auch mit rein. Aber ich freue mich immer sie zu sehen und ich denke, daß sie ähnlich über mich denkt.

Weiterhin gibt es dann ja noch den Löwenanteil an hübschen Frauen im Glashaus. Umwerfend im Aussehen. Man weiß meistens gar nicht wo man zuerst hin gucken soll. Aber so komplette Volltreffer gibt es selten. Man hat ja immer ein wenig was auszusetzen, ganz passen die Frauen ja nie ins Raster. Doch ab und an läuft einem dann die perfekte junge Dame über den Weg. Zumindest was das Aussehen angeht. Charakterlich ergibt sich das ja alles erst später. Habe ich mir sagen lassen. Und eine von jenen Damen, die perfekt in mein Attraktivitätsraster passen, war am am Samstag im Glashaus. Und ihre Aufmachung hat die Fantasie beflügelt, das es nicht mehr jugendfrei wurde. Ich lasse aber die schweinischen Stellen außen vor. Immerhin soll das ja ein familientaugliches sauberes Logbuch bleiben. Ihre braunen Haare hat sie zu einem Zopf nach hinten gebunden. Dazu hatte sie noch eine Brille auf. Fast wie von selbst hat sich das Bild der Sekretärin in meinen Gedanken geformt. Viele Filme wurden aus dem Stoff gemacht. Aber das lag nicht daran, das ich nun des öfteren zu ihr rüber blickte. Aber es gab auf jeden Fall Bonuspunkte.

Nun sollte man eigentlich meinen, das es nun den normalen Gang gegangen wäre. Man wäre hingegangen, hätte sich unterhalten und am Ende hätte man sich für den Sonntag Nachmittag auf einen Kaffee getroffen. Ganz so war es dann nicht. Aber für mich ist es relativ üblich abgelaufen. Ich suchte öfter Blickkontakt und ab und an trafen sich unsere Blicke. Auch ein Lächeln war mal drin. Wobei das auch als auslachen gedeutet werden könnte. Ich bin da nicht so der Experte. Aber da gibt es ja noch die große Unbekannte an konsumierten alkoholischen Getränken. Außerdem stand ich ja ganz in der Nähe meiner Lieblingsbedienung und wollte es mir ihr auch nicht verderben. Dann kam noch der Kai-Faktor mit rein. Der bewirkte nämlich das Kai anfing Schnaps, namentlich Tequila Gold und Silver, auszugeben, da man ja von den normalen Mischung gar nicht richtig stramm wurde. Das galt aber nur für sein Gesöff, denn meine Lieblingsbedienung zauberte mir immer ordentlich Mixgetränke hin. Versucht man nun diese Rechnung zu lösen, kommt man schnell zu dem Ergebnis das ich auf der Rückweg vom Glashaus im Taxi eingeschlafen bin. Sehr gut! Aufgabe gelöst, Klausur bestanden und trotzdem nur 8 Punkte im Mathe-LK.

Am nächsten Morgen schwirren einem dann diverse Gedanken im Kopf rum. Zunächst dachte ich, das es mir recht gut ging. Aber nur so lange, bis ich mal aufgestanden bin. Plötzlich drehte sich alles und in meinem Kopf formten sich die Gedanken, die eine braune, weiche Masse beschrieben. Es wurde die Gegenrechnung gemacht und man kommt darauf, das dann doch jede Menge Alkohol in den Körper geflossen ist. Als gefährlicher Faktor kann der Tequila hinzu. Der hat mich ein wenig von den Brettern geholt. So war das natürlich nicht geplant. Außerdem stellte ich eine ganz gewagte Schlußfolgerung auf. Ich gehe davon aus, das meine Lieblingsbedienung mich mag. Schließe ich jetzt von mir auf sie, dann komme ich zu folgenden Schluß. Um ihr meine Sympathie zu zeigen bestelle ich immer recht oft bei ihr. Im Umkehrschluß heißt es dann, das sie mir ihre Zuneigung zeigt in dem sie mir Mischungen macht, die wie ein Peitschenschlag ins Gesicht wirken. Sollte dies wirklich der Fall sein, dann habe ich die Frau fürs Leben gefunden. Ich frage mich nur ob es nicht vielleicht zu gewagt ist, ihr das nächste Mal einfach einen Antrag zu machen. Ich werde meine Theorie einfach nochmal überdenken und beim nächsten Glashausbesuch Bestätigung selbiger suchen. Und dann knie ich einfach vor ihr nieder und stelle die Frage!

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