There’s something about Hefe Weizen

Die Woche neigte sich dem Ende. Was sehr von Vorteil war, war die Tatsache, das ich keinerlei Energien auf die Wochenendplanung verbraten mußte, denn die stand schon seit Längerem fest. Jedenfalls für den Freitag. Wir hatten zunächst ein Fußballspiel und im Anschluß wollten wir ein paar Fäßchen Hefe trinken, die wir netterweise gesponsort bekommen haben. Und zwar von Carsten P. der unserem Star-Libero Ingo vor einem Spiel auf eine Brauereibesichtigung entführt hat. Solche Geschenke nehmen wir doch immer gerne an. Vor allem wenn sie flüssiger Form sind und äußerst wohlschmeckend sind. Doch zunächst mußte Fußball gespielt werden. Keine Angst, ich habe nicht aktiv gespielt, durfte aber den ganzen formellen Kram erledigen.
Nachdem ich dann einen kleinen aber feinen Imbiß zu Hause zu mir genommen habe, habe ich mich auf mein Rad geschwungen und bin Richtung Westerode gefahren. Da ja nach dem Spiel ordentlich noch gesoffen werden sollte wäre ein motorisiertes Fahrzeug hier nur hinderlich gewesen. Am Sporthaus angekommen war ich natürlich erstmal recht geschafft. Rad fahren ist ganz schön anstrengend und dann war nicht zu trinken da. Vorerst jedenfalls nicht. Nach und nach trafen dann die ganzen Fußballspieler ein und David hatte dann einen Schlüssel für die einzelnen Räume des Sporthauses. Da Einfach jeder kann, mußte man mehrere Male hin und her pendeln, bis man dann endlich alle notwendigen Schlüssel zusammen hat. Zu meiner großen Freude stand auch gleich eine halbe Kiste Getränke in der Umkleide. Ich griff beherzt zu und mußte zunächst den Reflex überwinden. Normalerweise spielen wir ja immer Sonntags Fußball und da trinke ich ja nichts. Schließlich muß ich als braver Steuerzahler meine Arbeitskraft im vollen Umfang wieder zur Verfügung stellen. Da wir aber nun aber am Freitag spielen konnte ich auch schon um 1715 Uhr mir die erste Kanne Bier in den Kopf hauen. So wurde es dann auch durchgeführt. Sie war zwar nicht gekühlt, löschte aber meinen Durst. Da ich dann noch andere Sachen vorbereiten mußte trank ich den Rest der Flasche dann auf dem Weg nach Bilshausen. Die Blicke der anderen, vor allem von Florian waren schon ein wenig neidisch, aber da mußten sie jetzt durch.

In Bilshausen angekommen war die Flasche zwar leer, mein Durst aber lange nicht gestillt. In dem ich so früh angefangen habe zu trinken habe ich einen Teufelskreis heraufbeschwört. Das Spiel ist frühestens um 2030 Uhr vorbei und bis dahin war noch lange hin. Ich wusste in der Minute in der ich das Auto von Ingo verlassen habe das es ein verdammt langes Spiel werden würde. Und ich wünschte mir jetzt schon das es vorbei wäre. Denn in Westerode warteten 10 gekühlte Hefe Weizen Fäßchen nur darauf vernichtet zu werden. Wenn ich jetzt sofort los gehen würde, dann wäre ich locker in drei Stunden zu Hause und könnte schon anfangen zu trinken. Aber da mußte ich nun durch. Mit einer sehr trockenen Kehle füllte ich dann den Spielbericht aus und bereitet mich seelisch auf die zwei Stunden Enthaltung vor. Doch lange mußte ich nicht aushalten, denn der Pille kam des Weges und schickte gleich mal eine junge Dame zum Getränke holen. Wie ich schon erwähnt habe war ja Freitag und da trinke ich dann auch gerne mal einen mit. Es war zwar Bitburger was ich mir da in den Schlund schütten mußte, aber in der Not macht einem das nichts mehr aus. Zumindestens war es gut gekühlt. Das Spiel selber war recht ausgeglichen und wir haben dann Unentschieden gespielt. In der Halbzeitpause erwiderte ich Pille Popp den Gefallen und brachte ihm auch ein Pilschen aus der Kneipe mit. Er freute sich und hatte selber schon vorgesorgt in dem er eine weiter Runde holte. Nun hatte er zwei Bierchen und konnte eins in Ruhe warm werden lassen. Er hat ja immer so Probleme mit dem kalten Bier. Ich glaube das kommt mit dem Alter, schient was mit der Blase zu tun haben. Ich hoffe das geht bei mir nicht irgendwann auch so los. Denn es gibt nichts angenehmeres als gekühltes Bier. Wenn es dann auch noch Bier ist, das einfach nicht schmeckt, dann betäubt die Kälte zunächst die Geschmacksknospen und man ist über das Gröbste hinweg.

Nach dem Spiel muß man dann immer auf die Spieler warten, damit man die Mitfahrgelegenheit nach Hause nutzen kann. Ich will mich hier auf keinen Fall beschweren, denn diese Wartezeit gab mir die Gelegenheit ein weiteres Bier zu trinken. Auch wenn es Bitburger war half es mir doch die Wartezeit zu den Fäßchen zu überbrücken. Das waren die längsten zwei Stunden meines Lebens. Man sitzt am Spielfeldrand, hat die Linienrichterfahne und die eigene Fahne in der Hand und in Westerode im Sporthaus warten wohl temperierte Weizenbiere. Aber ich hatte ja nette Gesellschaft. Die kleine Ramona (nicht zu verwechseln mit der Bedienung) kam mit Thomas B. Vorbei und leistete mir Gesellschaft. Herrlich wenn man so eine Unterhaltung hat. Früher habe ich ihr ja manchmal eine Auswechselkarte geschrieben, aber am Freitag wurde sie befördert. Als Co-Betreuerin. Über den heißen Draht habe ich ihr durchgegeben welche Spieler sie auf die Wechselkarte schrieben sollte. Perfekte Ausführung bedarf Belobigung. Nun ja, ich stand also in Bilshausen auf dem Sportplatz und trank Bier und wartete darauf das ich mit irgendjemand nach Hause fahren konnte. Da kam dann der Morchel an und meinte er würde schon fahren und ob ich denn mit will. Mein Pils war zwar noch nicht alle, aber das konnte ich dem Andre über verantworten, der ja ebenfalls ohne Auto da war. Er freute sich sichtlich und trank gleich um die staubige Kreide wegzuspülen. Ich machte mich der weilen mit dem Morchel in Richtung Westerode auf den Weg. Mit einem 320er Benz und 230 PS. Sensationelles Auto, auch wenn wir hinten rechts einen Plattfuß hatten. Den behoben wir dann sogleich in Gieboldehausen an der Tankstelle. Bis dahin konnten wir dann nur schleichen. Und nun weiß ich wie man sich fühlte wenn man eine dicke Maschine unter der Haube hat und nur so durch die Gegend schleicht. Ich glaube Fahrer fortgeschrittenen Alters mit solchen Fahrzeugen an der Hand reisen einfach gerne. Sie genießen die Bequemlichkeit des Autos und haben es nicht nötig schnell zu fahren. Trotzdem nervt es tierisch und ich hoffe das ich nie so ein Fahrer werde. Falls doch dann gebe ich mich persönlich zum Abschuß frei. Wer mich bei so etwas erwischt darf mich von der Straße drängen. Als der Reifen dann wieder voll war, drückte der Morchel dann mal ordentlich drauf und ließ den 6 Zylinder von der Leine. Sensationelles Fahrgefühl und im Innenraum war alles ruhig. Ich glaube ich schmeiße meinen 4 Zylinder vor die Wand. Nicht mehr lange, dann wird es da auch eine Änderung geben. Ich sitze schon auf heißen Kohlen!

In Westerode angekommen machte ich mich gleich daan die Schlüsselvielfalt an Davids Schlüsselbund zu entfächern. Unglaublich wie viele verschiedene Schlüssel Jemand an einem Schlüsselbund haben kann. Aber ich arbeitete mich durch. Der Druck der mittlerweile auf meiner Blase lastet half hier nicht wirklich. Nachdem dann alles erledigt war bereitet ich die Bierfäßchen auf die Leerung vor. Thomas B. und Morchel warfen in der Zwischenzeit den Grill an. Kohle hatten wir zum Glück ja genug. Sorgfältig studierte ich die Zapfanleitung auf dem Fäßchen und ging genau danach vor nachdem ich geflucht, gegen die Wand getreten und die Erfinder des Fäßchen verflucht hatte. Warum muß das alles so kompliziert sein. Einfach einen Hebel umlegen und dann läuft das flüssige Gold direkt in die Kehle in das Glas. Hätte man die ganze Szene gefilmt, dann hätte man leichte Ähnlichkeiten zu eine Schimpansensendung von Grizmek gefunden in der man den Schimpansen ein einfach zu öffnende Dose gegeben hat und die diese nicht auf bekommen haben. Zum Schluß war sie glaube ich so verbeult, das sie nur schwer noch als Dose zu erkennen war. Aber wir sind ja zivilisiert und können lesen. Außerdem würde eine verbeulte Dose nur den Bierfluß hindern. Ich hatte sie aber auf bekommen und stilecht füllte ich die Plastikbecher. Ja, wir sind widerliche Menschen, wir trinken frisch gezapftes Hefe Weizen aus Plastikbechern. Da aber auch keiner bereit war den Abwasch zu machen, blieb uns keine andere Wahl. Ein wenig größer hätten sie ja sein können. Ich zapfte erstmal vor, da ich mir die Situation der Ankunft genau vorstellen konnte. Erstmal was zu trinken dann etwas zu essen. Und als Florian ankam trat genau dieses ein. Er wollte allerdings zuerst was essen und dann was trinken. Als ich ihm ein Becher anbot sagte er wortwörtlich das er besser erstmal was essen sollte, hatte aber seltsamerweise seine Hand schon nach dem Becher ausgestreckt. Der Körper weiß schon was er will.

Als dann nach und nach die anderen Spieler alle an kamen, ging das Fäßchen vernichten im großen Stil los. Ich zapfte immer Becher fertig, die dann umgeschüttet wurden sind. Wenn das hier Jemand aus den südlichen Bundesländern liest wird er uns sicherlich übel beschimpfen. Aber die Not trieb uns zu so einem verzweifelten Handeln. Man möge uns verzeihen und uns als Saupreussen beschimpfen. Dabei empfinde ich das gar nicht so als Beleidigung immer noch besser, als als Bayer beschimpft zu werden. Fäßchen um Fäßchen leerte sich und die Gespräche drehten sich zu einem großen Teil um Fußball. Wenn es allerdings auf das Thema Scheiße labern im großen Stil kam, haute ich ordentlich dazwischen, denn da war ich Meister drin. Was mir allerdings seltsam vorkam, war das ich gar nicht auf Toilette mußte. Nicht das ich mich beschweren wollte, aber normalerweise muß ich dann, wenn ich das erste Mal war dauernd das stille Örtchen aufsuchen. Vielleicht klemmte die sitzende Haltung den Verbindungsweg einfach ab. Ich wollte daran auch nichts ändern.

Im Verlauf des Abends gingen die Fäßchen recht fix über die Bühne. Besonders Andre und Florian halfen da tüchtig mit. Florian holte immer fleißig ran und Andre sagte dann auch nie nein. Soll ihm auch gegönnt sein, denn wenn die Zwillinge erstmal da sind, dann geht das wohl nicht mehr so oft. Oder eben noch öfter. Wenn er dann mal raus darf haut er sich dann bestimmt richtig die Mütze zu. Wir gaben dann noch ein paar Geschichten von harten Arbeitsleben bei unserem gemeinsamen Arbeitgeber zum Besten. Dummerweise lachen dann alle immer und zeigen auf uns und murmeln so Worte wie „Rummpimmler“ und „Vollstecker“. Großes Interesse warf auch mein Fahrrad auf den Plan, welches dann gleich mit der doppelten Summe beziffert wurde. Das war mir nur Recht, doch als ich es dann für den Preis an den Mann bringen wollte, griff keiner zu. Kennt man ja. Weiterhin ging es an die weitere abendliche Planung. Ingo hatte ja im Vorfeld schon angekündigt das es im Anschluß an die Weizenvernichtungstour noch irgendwo hin gehen sollte. Mit Irgendwo meinte er den JT Keller, wo ich total dafür war. Leider gab es noch eine Veranstaltung in Gerblingerode wo dann der Großteil dann hin wollte. Matze wollte auch noch in den JT Keller, wäre aber dann gleich in Göttingen geblieben. Was dann für die Rückfahrt nur Ingo und mich über gelassen hätte. Und wenn ich Ingo dann noch eine Schlafgelegenheit in Göttingen ergattert hätte, dann hätte ich da gestanden und hätte dicke Backen gemacht. Also bissen wir in den sauren Apfel und fuhren mit nach Gerblingerode. Immerhin sollte es da auch Bier und Mixgetränke geben. Es war ja Schützenfest.

Susanne, Görtlers Freundin, fuhr uns netterweise rüber. Also Matze, Ingo und mich, da der Rest schon im Vorfeld hin gefahren ist. Dort erwartete uns dann Glashaus on Tour was gleich zu setzen mit Eiwa-Disco war. Aber was tut man nicht alles für den Spaß. Ich bin bis zum Vorplatz gekommen wo mir dann die Ramona entgegen kam und meinte das sie drinnen nichts mehr zu trinken bekommen würde und nun mit ihren Freundinnen nach Hause fahren wollte. Als ich mich anbot für sie was zu holen, leuchteten die Augen kurzzeitig auf, aber der Großteil wollte dann doch nach Hause. Dann mußten wir halt beim nächsten Mal wieder einen zusammen trinken. Man traf noch allerhand Leute und irgendwann hatten wir dann auch den Eingang erreicht. Nach Entlohnung des Eintritts ging es dann in das Getümmel. Man mußte ja erstmal Christian, Sabrina und Köppel finden. Doch Adlerauge Ingo erspähte die Vorhut schon nach wenigen Minuten. Das Festzelt war gut gefüllt, aber es war hauptsächlich junges Volk auf der Balz. Hieß dann für uns ältere Semester das man zwar guckt, sich aber ansonsten den Freuden des alkoholischen Genusses hin gibt. Da ich mich in letzter Zeit eh immer in die schon vergebenen Frauen vergucke, plante ich einen Bierabend ein. Bis ich dann das erste Pils in der Hand hielt. Das war ja schon schwer genug, da man ja vorher Plastikchips kaufen mußte. Nein, es gab keine handlichen Marken in Papierform, die man schön verlieren konnte. Es gab Plastikchips, die ganz toll in der Tasche lagen und die man auch in der Tasche zählen konnte. Dafür konnte man sie aber nur in der Tasche tragen, weil sonst das Portemonnaie die Ausmaße eines Brockhausbandes angenommen hätten. Mit einer Marke konnte man sich dann den Zutritt in das Bierland erkaufen. Nach dem ersten Schluck mußte man dann allerdings feststellen, das es aussah wie Dresden ’45. das Bier schmeckte eher wie eine Flying Closeline in das Gesicht. Eigentlich war es eine Frechheit nach all dem herrlichen Weizen. Aber trotzdem kippte man sich die Plörre runter.
Als Alternative konnte man sich auch Mixgetränke in den Schero kloppen. Allerdings wurde ich schon gewarnt, das die auch nicht viel besser wären. Wenn man keine Wahl hat, kann man auch gut zwischen den Getränke hin und her springen. Fragt sich nur was der Kopf am nächsten Morgen macht. Mit offenen Augen auf ein Nagelbrett zu fallen kann hier gut und gerne als Vergleich dienen. Zunächst hatte ich aber mein Pils und würgte es mir runter. Eigentlich sollte man auch meinen, das man gar nicht so viele kennt, aber dem ist meistens nie so. zunächst steuerte Klatscho zielsicher auf mich zu. Klatscho war ja einer der Spezialisten bei der Truppmann Ausbildung. Ich wollte ihm ja eh noch einen ausgeben, aber er ging dann schnell weiter. Wahrscheinlich war er in einer Getränkenotlage und steuerte die Theke an. Dann kam ein Teil der Stadtberger. Zunächst Fabian, dann Jenny und abschließend noch Helen und der Lange. Helena schimpfte mich erstmal weil ich geschrieben habe, das ihre Katze wie Hitler aussieht. Schade, das die Fotos nichts geworden sind, sonst hätten wir eine kleine Abstimmung machen können. Die hätte ich eh nicht zählen lassen, wenn sie negativ für mich ausgegangen wäre. Aber man muß dem Volk ja das Gefühl geben das sie Stimmrecht haben. Was nun folgte sei nur Fortgeschrittenen empfohlen. Ich pendelte zwischen zwei Gruppen hin und her und trank Runden mit. Und das ging alles durcheinander. Mal gab es Bier dann gab es Mixgetränke und dann wieder Bier. Zeitweise auch mal zwei Bier oder Bier und Mixgetränke in einer Runde. Anfangs dachte ich das einfach auf den Mischungszug aufspringen kann, aber die Mixgetränke schmeckten ähnlich wie das Bier. Ich sage nur Dresden ’45. trank man dann wieder ein Bier wurde man schnell eines besseren belehrt. Also ergab mich meinem Schicksal und trank halt durcheinander. Dann habe ich halt am nächsten Tag wieder das Gefühl als stecke ein Nagel in meiner Großhirnrinde. Macht ja nichts.

Obwohl das Publikum eher jüngerer Natur war fand man doch ab und an eine gereifte Perle darunter. Dumm nur das die Frau die mir wieder am Besten gefiel schon verheiratet war. Nicht das es jetzt wieder die dunkelhaarige Frau aus dem Alpenmax war. Aber ich wusste das sie verheiratet war. Da gab es wohl im letzten Jahr einen ähnlichen Vorfall. Also hieß es hier die Finger von lassen. Außerdem konnte man sich so besser auf die Getränke konzentrieren. Stellt sich hier die Frage ob man das denn überhaupt wollte. Gefährlich war es auch das Zelt zu verlassen. Nicht weil man nicht wieder rein kam, wohl aber wegen dem Temperaturunterschied. Warm-kalt-warm, da kommt schnell mal der Hammer und man ist stehend KO. Aber man kann sich ja nicht an die Theke stellen und der Natur freien Lauf lassen. Wohl aber hinter das Zelt in eine dunkle Ecke drücken. Und hoffen das es kein polizeibekannter Schwulentreff ist.

Drinnen dünnte sich die Menge schon langsam aus und der Lange wurde forciert mit seiner Helena zu tanzen. Ihm war es nicht so recht, was ich nicht ganz verstehen konnte. Vielleicht tanzte er genauso gerne wie ich oder aber der Alkohol stellte ihm schon das eine oder andere Bein. Ich wurde in der Zwischenzeit als Taschenwache eingeteilt. Doch lange bleiben wir dann nicht mehr. Besser gesagt, wären wir nicht länger da geblieben, aber dummerweise wurde die Musik ausgemacht. Was uns aber dennoch nicht am weiter trinken hinderte. Erst als dann der Rausschmeißer kam, wurde uns auch deutlich das hier nun Schluß wäre. Der Rausschmeier war bärtig und sah aus als wäre er gerade von einem blutigen Gemetzel aus den schottischen Highlands gekommen. Es fehlte nur der Kilt, da für hatte er aber einen ultra coolen Matrix Mantel an. Gehört wohl zur Grundausstattung eines Türstehers. Er machte uns höflich aber gezielt darauf aufmerksam, das wir nun gehen sollten. Wir sagten das wir noch austrinken und dann den Ausbruch wagen würden. Das funkeln in seinen Augen als er uns dann drängte zügig zu trinken gefiel mir gar nicht Wir waren ja auch nicht die Letzten in der Halle. Nein, da waren noch mehr. Und doch stellte sich ein zweiter Türsteher dazu und forderte uns erneut auf zu gehen. Sein Auftreten war um Längen nicht so eindrucksvoll wie das seines Kollegen. Ich sagte ihm das sein Kollege uns das schon gesagt hat und wir noch austrinken wollten. Daraufhin fing er an uns vorzuwerfen das wir anfangen zu diskutieren. Ich war leicht sprachlos. Wer weiß was er hatte? Vielleicht war er mit seinem coolen Äußeren einfach nicht der Typ der Dorfschönheit gewesen. Oder aber er wurde nicht zum Schwulentreff eingeladen. Vielleicht hat er auch seinen Volkshochschulkurs im Klöppeln nicht bestanden. Man weiß es nicht. Mir war das allerdings zu doof und allen anderen anscheinend auch. Wir gingen und nahmen das erst beste Taxi. Schnell den Ingo und den Köppel am Thomasberg raus geworfen und weiter ging die Reise nach Westerode.

Dort hielten wir zunächst am Bäcker, da uns alle gleichzeitig der Hunger übermannte. Dummerweise war zwar der Laden schon geöffnet, aber es waren noch keine Brötchen da. Das hinderte den Philip aber nicht der Verkäuferin sein Traumbrötchen zu beschreiben. Also setzten wir hungrig unseren Heimweg fort. Philip und ich gingen die Westeröder Straße hinunter und Matze bog in Richtung Christus-König-Weg ab. Zunächst jedenfalls, als ich mich dann umdrehte sah ich ein paar Lumpen auf dem Bürgersteig liegen und fragte Philip ob das vielleicht Matze sei. Als wir ihn dann riefen erhob sich eine Hand mit einem Handy und gab sich als Matze zu erkennen. Als wir ihm dann Schläge androhten erhob er sich erneut und ging dann auch nach Hause. Ich allerdings mußte ja noch mit dem Rad nach Esplingerode fahren, was absolut kein Geschenk ist. Aber es mußte ja sein, damit ich in mein Bett komme. Dort angekommen schlief ich zunächst ein um dann von Matze eine Stunde später via Telefon geweckt zu werden. Er meinte er sieht jetzt blaue Lichter und auf mein Nachfragen ist er wohl endlich zu Hause angekommen. Ich wollte gar nicht wissen wo er war. Wie sich dann später herausstellte. War er einfach nicht mehr in der Lage die Haustür aufzuschließen, da ihm sämtliche Schlüssel aus der Hand gefallen waren. Hand Auge Koordination war nur noch auf Reserve, da der Teil der von Hirn noch arbeitete wohl für das Atmen benötigt wurde. Also setzte er sich in das Auto seiner Mutter und verbrachte dort die Nacht. Immer noch besser, als sich auf die Straße zu legen. Ich frage mich allerdings immer noch wo die blauen Lichter her kamen.

Ich konnte mich also wieder zur Ruhe legen, allerdings nicht für wirklich lange, denn gegen 1000 Uhr meinte ein Nachbar den Bosch Hammer an zuschmeißen und den Waschbeton vor seinem Haus weg zu stemmen. Das sind schöne Geräusche, die man sich am Samstag Morgen wünscht, wenn man vorher einen gesoffen hat. Warum sollte Gott mich auch lieben. Da ich nun auch aufstehen konnte, konnte ich aber auch nichts anderes machen. Geplant war, das ich weblog schreibe, aber dafür ging es mir definitiv zu schlecht. Also vegetierte ich vor mich hin und überlegte, das ich ja gegen Mittag in die Stadt fahren könnte, da ich eh noch was zu essen brauchte. Und wie es der Zufall so will, geht mein Melder auf, als ich gerade einkaufen gehen wollte. Feueralarm in Westerode. Ich fasste es nicht. Also zurück zum Auto und schön in die Verkehrsmeute schmeißen. Da ich kein Blaulicht hatte, mußte ich also brav jede Ampelphase mit nehmen und neidisch den Feuerwehrfahrzeugen von Duderstadt hinter her gucken. Es wäre so einfach gewesen. Blinker links und hinter der Drehleiter her geballert, aber das hätte wahrscheinlich böse Folgen gehabt. Also kam ich zu spät zum Einsatz. Es war eh eine Übung und Kai ist später gekommen, damit Holger oder ich den Gruppenführer machen konnten. Leider hatte der Zufall seine Hand im Spiel. Also machte ich einen guten Eindruck an der Einsatzstelle und organisierte noch eine Leiterrettung. Trotz mehreren frischen Truppmännern, die teilweise von mir ausgebildet wurden, durfte ich alles nochmal von vorne erklären. Aber wir haben die Puppe dann doch erfolgreich gerettet. Nach derart anstrengenden Aktivitäten freute ich mich auf mein Sofa. Das empfing mich mit offenen Armen und gab mir noch ein wenig Ruhe. Bis ich dann zu David aufbrach, der Geburtstag feierte. Es sollte ein ruhiger Abend werden und den hatte ich auch bitter nötig. Wenig Schlaf, Action am Nachmittag und die ganze Hitze haben meinen Körper ausgelaugt. Ich freute mich also schon auf gekühltes Pils.

Ich machte mich also pünktlich um 1900 Uhr auf den Weg zu David. Der Durst ließ mich unbewusst schneller gehen. Doch führte mich mein Weg an der Gaststätte Kellner vorbei, was an sich ja nicht schlimm ist. Allerdings wurde da gerade Silberhochzeit gefeiert und es standen noch mehrere Leute draußen. Und ich kannte sie alle. Schocker, Kalle S., Holger, Kai und was weiß ich noch wer. Also wird man ruck zuck in Gespräche verstrickt und wird vom durstlöschenden Bier abgehalten. Ich mußte ja noch eine Ecke weiter, wohingegen die Silberhochzeitsbesucher nur fünf Meter gehen brauchten, bis sie an der Theke waren. Ich unterhielt mich also mit allen über irgendeinen Mumpitz und dann wurden die Gäste hinein gerufen. Für mich hieß das, daß ich endlich weiter ziehen konnte. Mein Mund war schon dermaßen trocken, das ich kaum noch sprechen konnte. Ich fühlte mich, als hätte ich einen Eimer Quarzsand gegessen und dazu mit Salzwasser gegurgelt.

Bei David waren mittlerweile auch schon alle Gäste anwesend und kräftig am futtern. Hunger verspürte ich rein gar nicht, wohl aber Durst. Ich gratulierte also schnell und ließ mir von David die grobe Wegbeschreibung zur Kühlbox geben. Doch Markus dachte mit und hat mir gleich ein gekühltes Pils in die Hand gedrückt. So gefällt es einem. Kaum ist man angekommen, da wird man mit flüssigem Gold versorgt. Christian lief schon mit einem Glas dunklere Flüssigkeit durch die Gegend, welches sich schnell als Cola Bacardi identifizieren ließ. Er machte auch einen zufriedenen Gesichtsausdruck, was mich darauf schließen ließ, das er die Mischung selber gemacht hat und somit das richtige Mischungsverhältnis gewählt hatte. David bot mir dann auch etwas zu essen an, aber so richtig Schmacht hatte ich nicht. Das lag hauptsächlich an den Nachwirkungen vom Vorabend in Kombination mit der kurzen Nacht und dem Feuerwehreinsatz. Und doch zwang ich mich zu einem Steak mit Glasnudelsalat. Sehr lecker, aber der Appetit wollte nicht kommen. Dafür nahm der Durst Oberhand. Was aber auch an meinem Sitzplatz bei Andre und Christian gelegen haben könnte.

Andre war eigentlich immer vor mir mit seinem Bier fertig und brachte mir dann immer ein gekühltes Pils mit. Natürlich nicht nur aus Freundlichkeit, sondern weil er mit seinem verletzten Daumen kein Bier anständig mit dem Feuerzeug hätte auf machen können. Aber das machte ich doch gerne für ihn. Die Stimmung war recht gut und wir redeten viel Unsinn. Doch leider brach ein kleiner Zwist aus, auf welchen ich hier nicht eingehen möchte. Danach war die Stimmung ein wenig am Boden. Aber nichtsdestotrotz hatte ich weiterhin Durst. Und bekämpfte ihn erfolgreich mit Bier. Doch leider konnte ich gar nicht so viel Bier trinken wie ich Durst hatte. Das Steak hatte ihn sogar noch vergrößert was ich bis dato nicht für möglich gehalten hatte. Dummerweise ist es ja so, das nach dem Essen gerne mal ein Schnaps gereicht wurde. Ich sah schon den drohenden Borg-Würfel Löwentor-Würfel und hatte wenig Lust das ihn einer öffnete. Wie schon des Öfteren Erwähnt wird ja Löwentor in einigen Gegenden als Pinselreiniger verwendet. Plötzlich stand er auf dem Tisch und strahlte etwas sehr bedrohliches aus. Ich hatte Nagst, das Jemand die Elastikfolie entfernte. Während ich also den Würfel gut im Auge behielt, schlich sich dann David von hinten mit einer eisgekühlten Flasche Bismarck an. Oh mein Gott, die Verschwörung tritt wieder zu und direkt dahin wo es lustig riecht ins Gemächt. Ich hatte nun keine Ausrede mehr keinen Schnaps zu trinken, da David wusste das ich Löwentor wohl ablehnen konnte, aber bei Bismarck keine Wahl hätte. Jetzt hör ich schon wieder den Aufschrei, das man immer eine Wahl hat. Man bräuchte ja einfach nur Nein zu sagen. Jeder andere kann das auch machen, aber wenn ich das sage, dann scheint es keine Wirkung zu haben. Meistens läuft es folgendermaßen ab: „Peter, du trinkst doch einen Schnaps mit?“ „Nein, davon wird mir schlecht, ich sehe dann immer seltsame Farben, Stimmen die nur ich höre sprechen dann zu mir, ich verliebe mich daraufhin Hals über Kopf in eine Frau, die ich daraufhin nicht mehr ansprechen kann, danach spricht Gott zu mir und schüttelt immer mit dem Kopf, lieber nicht!“ „Wusste ich doch das du nicht nein sagst.“ Und schon hängt man in der Schnapsfalle drin. Außerdem bekomme ich immer die größten Gläser. David hat ja die Gläser die man auch mit 4 cl füllen kann. Und dann sind sie lange noch nicht voll. Kommt dazu noch die Unsicherheit, die man nach ein paar Mixgetränken hat. Wird halt nicht immer bei der 2 cl Marke gestoppt. Die gemurmelte Entschuldigung hilft mir dann auch nicht beim Austrinken. Nachdem dann die Grimassenparade meinerseits vorbei war und ich wieder entpannt an der Konversation teilnehmen konnte ging es auch wieder. Und ich wusste das es nicht der letzte Schnaps war. Die Flasche wurde nicht wieder in die Kühltruhe zurück gebracht, sondern drohend auf dem Tisch stehen gelassen. Ich fühlte mich wie Damokles und die Flasche Bismarck war das Schwert!

David und Andre taten sich der weilen am Löwentorwürfel gütlich, was mich so gar nicht neidisch machte. Ich wollte Mitleid für die Beiden empfinden, aber dafür genossen sie es einfach zu sehr. Ich hielt mich dann doch lieber an das Bier und vermied es die Bismarck Flasche anzusehen. Im TV lief dann mittlerweile der Grand Prix. Eine weitere Sendung die mich nicht die Bohne interessierte. Ich wusste ja noch nicht mal wer denn für Deutschland startete, was mir wieder entsetzte Blicke eingebracht hat. Das waren doch die No Angels, das ich davon noch nicht gehört hätte. Tjaha, die wichtigen politischen Sachen interessieren mich auch nicht wirklich, aber immer noch mehr als der Grand Prix. Wenn etwas früher einmal einen französischen Namen hatte, dann kann es schon mal gar nicht gut sein. Somit also auch uninteressant. Man berichtet mir dann von drinnen, das die No Angels wohl sehr kurz berockt waren und man damit bestimmt Punkte kassieren würde. Die Punkte waren mir egal, aber die Röcke interessierten mich schon. Da ich aber auch keinen Bock hatte meinen Platz zu verlassen, machte ich eine mentale Notiz mir das bei Gelegenheit bei Youtube.com an zugucken. Wobei ja die No Angels ohne Vanessa uninteressant geworden sind. Ich hätte zu dem Zeitpunkt schon wetten können, das Deutschland keinen vorderen Platz einnehmen wird. Ist ja auch klar, wer mal einen Österreicher als Kanzler eingesetzt hat und seine sämtlichen Nachbarländern im Blitzkrieg erobert hat, der kann von denen schon mal keine Punkte erwarten. Anders da der Kollege aus Rußland (Wobei mich erneut wundert was denn alles so zu Europa gehört, sollte nach dem Krieg doch mehr zu Deutschland gehört haben, als alle angenommen haben?), der mit Punkten überhäuft wurde. Ansonsten würde in den Punktelieferantenländern wohl auch bald wieder der rusissche Bär herrschen. Aber ich will hier ja niemanden was unterstellen. Aber der Rest der Anwesenden war davon überzeugt das wir diesmal oben mit spielen würden und wenn nicht dann wäre das ja alles Schiebung. Nein, beim Grand Prix wird doch wohl nicht geschummelt? Das wäre ja empörend. Wir sollten sofort in ein Land unserer Wahl einmarschieren und dann von dort aus drölf Millionen Mal für Deutschland anrufen. Wobei einmal 12 Punkte wohl auch nicht viel helfen. Doch halt, Jubelgeschrei aus dem Gartenhäuschen ließ mich vernehmen das Bulgarien uns 12 Punkte gegeben hat. Kommt da nicht die rotbeschopfte Hupfdohle Lucy her? War mir eigentlich auch egal, da Deutschland ja auch sonst nicht mehr als 12 Punkte bekommen hätte. Wie schon erwähnt darf man da nicht auf die Nachbarländer hoffen.

Während also drinnen der Bodensatz der Bardenzunft sich um den Verstand trällerte lief außerhalb des Gartenhauses bereits der Bacardi in den Schlund. Christian hatte ja vorzeitig die Party verlassen, weil er nach eigenen Angaben müde war, somit hatte ich die Flasche alleine zu tilgen. Eine harte Aufgabe, aber ich stellte mich ihr ohne zu zögern. Nach dem ganzen Bier schmeckte es ganz gut, allerdings schaffte ich erneut nicht die Umstellung vom Biertrinkmodus in den Mischungstrinkmodus. Ich trank genauso schnell wie vorher und wunderte mich ob den mein Glas ein Loch hatte. Das gefährliche ist, das die Mischung die ich mir rein kippte erheblich mehr Prozent hatte und man diese gar nicht mehr merkte. Der Bierkonsum und der Glasnudelsalat haben die Geschmacksnerven taub für Feinheiten gemacht. Egal, der Schluckryhtmus mußte eingehalten werden. Lutzi und Markus haben vor geraumer Zeit eine tragbare Feuerstelle geholt, welche gute Dienste leistete. Man meint gar nicht das es noch recht kühl war, wenn es erstmal Nacht geworden ist. Aber mit einem prasselnden Feuer, lässt sich das schon aushalten. Und die Mischungen liefen noch besser rein. Andre und Nadine waren mittlerweile auch schon verschwunden. Doch nicht ohne vorher den Löwentorvorrat zu dezimieren. Das allerdings nur von Andre, David und Lutzi. Ich hingegen wurde teilweise von Markus genötigt Bismarck zu trinken. Überwiegend doppelte. Auch hier sei Vorsicht geboten, da ich ja bereits Mischungen trank. Eine sehr gefährliche Mischung, die eigentlich nur dem Fortgeschrittenen zu empfehlen sei. Ich war auch ein wenig dankbar, das es keinen Jägermeister gab.

Der Würfel mit Löwentor neigte sich dem Ende, die Bismarckflasche beinhaltete noch ca. 4 Schnäpse und die Bacardiflasche gab auch nicht mehr viel her. Die Gruppe hatte sich weiter verkleinert und bestand nun nur noch aus Lutzi, David und mir. Bis dann David, leicht seiner Muttersprache beraubt, verlauten ließ, das er nun doch ein wenig müde sei. Es wurden zwar seinerseits Pläne für einen Werkstattbesuch vorgeschlagen, welche aber von Ellen abgeschmettert wurden. Somit beendeten wir die kleine Party und räumten noch alles fein säuberlich in das Gartenhaus. Ich schnappte mir noch eine Flasche Bier für den langen Heimweg und machte mich auf selbigen. Es sollte nicht mehr viel geschehen, denn eine kurze SMS-Romanze-Konversation mit Ingo ließ mich erfahren, das er bereits zu Hause sei. Also gab es auch für mich nur noch das Bett.

So dachte ich jedenfalls, als ich um die Ecke der Blumenau bog und an der Gaststätte Kellner vorbei ging, in der ja noch die Silberhochzeit am Laufen war. Dort standen nämlich gerade Schnitzel und Holger vor der Tür und quarzten was das Zeug hielt. Ich wurde sogleich heran gerufen und in Gespräche verwickelt. Damit aber nicht genug, ich sollte auch noch Bier trinken. Normalerweise bin ich dem ja nicht abgeneigt, aber weiß ich wohl was sich gehört und dazu zählt nicht einfach bei einer Silberhochzeit hinein zu platzen und das Faß austrinken. Ich lehnte dankend ab und wollte meinen Weg fortsetzen. Plötzlich entriß mir Holger mein Pils und sagte ich solle kurz warten. Schnitzel ist im gleichen Atemzug los gesprintet und bestellte an der Theke drei Bier. So schnelle Reaktionen hätte ich von den Beiden gar nicht erwartet und war völlig perplex. Ich erwachte erst wieder aus meinem Schockzustand als der Greifreflex einsetzte, der nur natürlich ist wenn man ein Glas Bier in die Hand gedrückt bekommt. Da stand ich nun mit einem Glas Bier in der Hand und in Gesprächen mit Holger und Schnitzel verwickelt. Es ging hauptsächlich um das unsägliche Verhalten unseres Ortsbrandmeisters und seinem verfrühtem Aufbruch an dem Abend. Kurzer Hand beschlossen wir in einer kleinen Kommandositzung, das Kai zu keinen Feierlichkeiten mehr mit darf. Holger ist wohl gesetzt und dann begleiten ihn entweder Schnitzel oder ich. Wir würden auch nicht plötzlich Rücken vortäuschen und den Ort der Festivität verlassen. Ehe wir uns versahen war eine ganze Meute vor der Tür und quarzte. Schocker, Bolle, Kalle S. und was weiß ich nicht wer noch alles. Und immer wurde ich mit Bier versorgt. Aber damit sollte bald Schluß sein, denn sonst würde der Mehrkonsum noch zu Buche schlagen. Nach einer guten Stunde Scheiße laberns gepflegter Konversation verabschiedete ich mich und wünschte eine gute Nacht. Es wurde auch Zeit.

Zu Hause guckte ich dann noch den Rest von Verrückt nach Mary und begab mich dann ohne Umwege ins Bett. Der Vorabend hatte einiges an Reserven geraubt und am nächsten Wochenende stand eine Hochzeit an. Der Auftakt für einen Marathon, wie ich hier mal verlauten lassen darf. Exklusivberichte gibt es natürlich wieder hier. Ich hoffe das wird nicht mal irgendwann gegen mich verwendet.

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