Resurrection

Am vergangenen Wochenende war ja Ostern. Als streng gläubiger guter Katholik, dem die katholischen Werte im Kindesalter eingebläut wurden, weiß ich, das Ostern eigentlich das höchste Fest in der katholischen Kirche. Erschreckende Dinge haben sich im Vorfeld dazu abgespielt. Ich sah einen Bericht im TV und was ich da hörte ließ mich wahrhaft erschrecken. Es wurde gefragt, was wir eigentlich an Ostern feiern. Top Antwort war „Keine Ahnung!“ „Das der Osterhase kommt!“. Das war der Moment als meine Kinnlade auf dem Tisch aufschlug. Es wurde weiter gefragt, welches denn das symbolische Tier für das Osterfest wäre. Und das als Multiple Choice Variante. Vorgaben waren Hase (War ja irgendwie klar), Huhn oder Lamm. Und diesmal gab es neben den üblichen Dummbratzen-Antworten von der Straße auch eine Art Statistik. Tatsächlich haben die richtige Antwort nur 12% der Befragten gegeben. Finde ich ganz schön armselig. Hauptsache erstmal Feiertage haben, aber sich nicht mit dem Grund beschäftigen. Da ich weiß mir denken kann das sich meine schönen Wikipedia Verlinkungen eh keiner durchlesen wird (Guckt sich eigentlich irgendjemand meine Verlinkungen an?), fasse ich das mal in eigene Worte und das wird nicht so trocken wie bei Wikipedia.
Beginnen wir mit dem Gründonnerstag. Da traf sich der gute Jesus mit seinen Gefolgsleute und ließ es noch mal so richtig krachen. Am nächsten Tag mußte er zwar früh raus um zur Kreuzigung zu kommen, aber so eine Abschiedsparty lohnt sich ja immer. Man traf sich also zum letzten Abendmahl und da erzählte Gottes Sohn so allerlei interessante Dinge. Zum Beispiel das Judas ihn verraten wird und das Petrus ihn bevor der Hahn dreimal kräht verleugnen wird. Wenn man alles weiß hat das schon seine Vorteile.

Eine ähnliche Veranstaltung stand auch bei mir an. Zwar nicht so förmlich, aber mit einer ähnlichen Anzahl von Leuten. Es wurde zur Elferratssitzung gerufen. Praktischerweise wurde sie auf einen Abend gelegt der von einem freien Tag gefolgt wurde. Herrlich wie dort mit gedacht wird. Eins war mir schon die ganze Woche klar. Da wird wieder ordentlich getrunken. Aber Angst hatte ich keine. Ich mußte zwar vorher noch beim Schmierpopel vorbei gehen, weil ich was bringen sollte, aber ich bin schon aus schlimmeren Buden wieder raus gekommen. Bei Schmieri durfte ich mir wieder die üblichen Beleidigungen anhören. Aber diesmal war Anja auf meiner Seite, was dem Schmierigen nicht so ganz gefallen. Später an dem Abend wird er eh wieder ihr Gesicht essen und alles wäre wieder gut gewesen. Bei Schmieri ging dann schon mal das erste Pils rein. Auf dem Weg zur Mehrzweckhalle haben wir dann noch M7 und Barney getroffen und gleich mit genommen.
In der Mehrzweckhalle angekommen war auch schon einiges an Volk anwesend und stand vor der verschlossenen Tür. In der Halle selber probte der Männergesangsverein. Hier sollte man dann schon einige Vorkehrungen treffen. Zum Beispiel nach der Elferratssitzung keinen Kugelschreiber mehr in die Hand zu nehmen oder sich aus Versehen in die Halle verirren. Ruck Zuck ist man wieder Mitglied in einem Verein. Es wurde neben der Sitzung auch noch etwas zu essen gereicht, allerdings mußte dafür der Grill erstmal fertig gemacht werden. Ich hielt mich da dezent zurück, da es ja heißt das viele Köche den Brei verderben. Außerdem waren ja genügend Leute da. Mein Platz war in dem kleinen Raum wo dann die Sitzung auch statt finden sollte. Da saß man also in einer kleinen Gruppe am Tisch und vor einem standen schon die wohl temperierten Bier Flaschen. Was soll man da machen, wenn man so in Versuchung geführt wird. Ich gab nach und öffnete mir die erste Flasche. Sie schmeckte sehr lecker und war mit der von Schmieri zu vergleichen. Kein Wunder war ja auch beides Krombacher. Wie das mit dem Essen geplant war, wusste keiner so genau. Fakt war das der Grill nicht ordentlich lief und alle Hunger hatten. Ich hielt mich derweilen an Bier gütlich und lauschte den Ergüsse die die Versammlung brachte. Es wurde über allerlei Dinge diskutiert, die ich hier nicht wieder geben kann, weil ich gar nicht zu gehört hatte und mich auf das Bier trinken konzentrierte möchte, da sie eigentlich nur den Elferrat etwas angehen. Es wurde auch die Bereitschaft abgefragt wer denn alles weiter machen möchte. Geschlossen sagten alle ja und geben sich dem Wahnsinn einem weiteren Jahr preis. Manchmal frage ich mich ob ich anders antworten würde, wenn ich nicht im Vorfeld schon fünf Flaschen Bier in meinen Körper geschüttet hätte. Geschickterweise wurde der Prinz zum Schluß gefragt und nach einigen Gewissenskonflikten hat er dann zugestimmt. Seine Frau wird davon begeistert sein, aber so oft wie ich dieses Jahr mit ihr getanzt habe, dürfte der Anschiß nicht zu groß ausgefallen sein. Da fällt mir gerade mal so auf, das ich mich ganz schön für den Elferrat aufopfere. Aber mit Silvia habe ich ja gerne getanzt. Immerhin war sie Prinzessin und wehren hätte ich mich eh nicht können. Es wurde weiterhin noch ein paar Vorstandposten abgefragt. Ich weiß nicht ob mir Schmierpopel bei sich zu Hause was ins Bier getan hat, denn plötzlich hörte ich mich sagen, das ich ihn als Kassenwart unterstützen würde. Ich erschrak mich selber über die Entschlossenheit in meiner Stimme und guckte mich erst verwirrt um, wer denn da mit meiner Stimme gesprochen hat, aber es war keiner da. Sehr gespenstisch. Ich machte aber klar, das ich nur zur Unterstützung da bin und niemals das Amt des Kassenwartes übernehmen würde. Ich hoffe das wurde von allen auch so aufgenommen und nicht mit „Ja ja“ kommentiert. Denn wir wissen alle was das heißt.
Zwischenzeitlich wurde dann auch mal gegessen und wir lachten alle den Schocker aus, da er ja kein Schweinefleisch mehr essen durfte. Aber es hat mich dann doch ein wenig überrascht, wie gut doch Sachen vom Grill schmecken. Ich hoffe das Wetter bessert sich bald. Die Grillsaison endet zwar nie, aber ich mag mein Fleisch dann doch von beiden Seiten trocken. Nach der Versammlung wurde dann intensives Brainstorming betrieben, wie man den Abend enden lassen sollte. Ich machte zwar den verzweifelten Vorschlag nach Göttingen zu fahren, wurde aber gnadenlos nieder geschmettert, da Befürchtungen bestanden, das über Nacht ein Schneesturm zu erwarten würde. Ich enthalte mich mal jedem Kommentar. Dafür einigte man sich aber relativ schnell auf die einzige Alternative in Duderstadt. Die Werkstatt. Mir war klar, das es dort aus allen Nähten jüngere Menschen platzen lassen würde, waren ja Ferien und der freie Tag stand bevor. Daher macht eich den Vorschlag, das wir erst nach Mitternacht die Lokalität aufsuchen sollte, was auch auf wenig Unterstützung traf. Nun ja, wir sind dann also noch vor Mitternacht in die Werkstatt aufgebrochen. Und kamen rein und es war verdammt voll. Man verstehe mich nicht falsch. Ich habe gar nichts gegen die Jugend in der Werkstatt. Immerhin sollen sie ja auch weggehen. Und wenn sie dann um 0000 Uhr rausgeschmissen werden, ist das auch in Ordnung, so ist nun mal das Gesetz. Ich gehe dann halt nur gerne später hin, weil dieses obervolle absolut gar nicht mein Ding ist. Außer im JT Keller, aber da ist ja auch immer eine Majorität von Frauen unterwegs.

Wir stürzten uns ins Gedränge und kamen bis in einen der hinteren Bereiche. Weiter brauchte man auch nicht, hatte man ja alles da. Theke und gut. Nun überschlugen sich die Ereignisse ein wenig. Man traf alte Bekannte, wie zum Beispiel den Oppermann und jede Menge Westeröder. Außerdem trafen noch eine andere Gruppe bekannter Gesichter ein. Die Squash-Sauf-Gruppe war angekommen. Im letzten Jahr hatte ich ja das Vergnügen dort mit zu mischen, jedenfalls bei dem Betrinken. Dieses Jahr war ich ja leider durch die Elferratssitzung verhindert, war mir aber sicher das sie früher oder später eh noch in der Werkstatt eintreffen würden. Also begab ich mich zu ihnen und das Schicksal nahm seinen Lauf. Die Getränke kosteten einen Euro, was sehr gut war. Doch die Schluckspechte wollten dann trotzdem eine Flasche bestellen, was bei mir auf völliges Unverständnis stieß. Als es dann zur Diskussion kam, was man sich denn nun zu Gemüte führen sollte war schnell klar, das es Havana sein würde. Als diese Schlüsselwörter gefallen waren, löste ein Mechanismus in meinem Gehirn aus (Ja, mein Gehirn ist mechanisch, ich bin ja auch Ingenieur) und ich hörte mich sagen, das ich auf jeden Fall mich an der Flasche beteiligen würde, aber vorerst auf die Toilette verschwinden müßte. Also ich auf dem Weg zu den sanitären Einrichtung war fragte ich mich ob ich denn das richtige getan habe. War ich mir über die Konsequenzen im Klaren? War mir klar, das ich nun drauf und dran bin unter anderen mit Ollibert eine Flasche hochprozentigen Rum zu trinken? Im Endeffekt war es mir egal, denn das Bier hatte meine Hemmschwelle arg nach unten versetzt.

Was nun kam kann eigentlich nur als Amok-Saufen bezeichnet werden. Es war so schlimm das empfindliche Lücken in mein Gedächtnis gerissen wurden. Ich probiere mal das wieder zu geben was ich noch weiß und was ich mir dann aus den Beweisfotos wieder zusammen reimen kann. Lange wird es nicht gehen. Als ich von der Toilette wieder da war zahlte ich zunächst den geforderten Betrag und bereitet mir einen nette Mischung. Doch man gönnte mir das Glückerlebnis nicht und riß mir die Mischung aus der Hand. Tobli hatte seine Mischung nämlich von Ollibert bekommen und die war gnadenlos hart. Er trank davon und machte das Schnapsgesicht. Dann sah er mich und meine gut angefertigte Mischung und nahm sie mir weg, drückte mir aber seine dafür in die Hand. Ich probierte und dachte an weg laufen. Wie ich richtig vermutet hatte waren nur wenige Tropfen Cola dazu gekommen, damit die Färbung einigermaßen richtig ist. Ich bis also in den sauren Apfel und trank die harte Mischung zu der ich dann im Verlauf noch Cola addierte. Doch diese Mischung hat das Geschmackszentrum vorübergehend lahm gelegt, denn nun schmeckte alles was ich mir danach machte irgendwie lasch. Hier beginnt es dann auch, das Gedächtnisfragmente aus dem Gefüge gerissen werden und ich leichte Filmrisse habe. Doch mein Fotoapparat war mein treuer Begleiter.
Wenn ich den Bildern trauen darf, dann stand ich die ganze Zeit bei der Havana Club Runde und habe mich auf hässlichste Weise zugeschüttet. Dabei muß ich wohl intensiver mit Ollibert geredet haben und irgendetwas in seiner Hütte abgemacht haben. Aber wenn man der Tradition glauben darf, wird das eh wieder auf einen zünftigen Saufabend heraus laufen, bei dem ich dann mit Friede das Taxi zurück nehme. Ich hoffe nur es gibt keinen Wurzelpeter. Dann habe ich noch etliche junge Damen auf meinem Fotoapparat gehabt, die ich gar nicht kannte. Hier lässt das logische Denken nur einen Schluß zu, mein Fotoapparat war zu der Zeit nicht in meinen Händen. Ich habe so leicht den Dittmann im Verdacht kann aber nichts beweisen. Außerdem habe ich noch die Heike getroffen, weiß aber nicht wirklich über was wir uns unterhalten haben. Havana Club lässt einen immer wieder von vorne anfangen. Ich hätte eigentlich das Mischungsverhältnis justieren sollen, aber zu dem Zeitpunkt war mir alles egal. Anscheinend habe ich auch noch telefoniert und zwar mit dem Oberstrammsack Vollmer. Also wenn ich voll war, dann war Vollmer noch eine Stufe drüber. Der ist wieder wie angestochen durch die Gegend gerannt. Er wäre jetzt bei Böning und würde frühstücken, ich soll doch da noch vorbei kommen. Das sagt sich so einfach. Doch nachdem ich dann in die Runde geschaut hatte war der Rest auch reisefertig. Wir mußten nur noch die zweite Flasche leeren. Richtig, eine Flasche hat ja nicht gereicht, daher mußte noch eine Verstärkungsflasche an Land gezogen werden. Kein Wunder bei den Mischungen die wir uns bereitet hatten. Ich war da nicht ganz unschuldig dran. Denn es spielten mehrere Faktoren in die ganze Misere hinein. Punkt eins war das ich seit der Elferratssitzung im Biermodus war, was die Trinkgeschwindigkeit anging. Punkt zwei war das zerstörte Geschmackszentrum, was mich nicht den wahren Alkoholgehalt erkenne ließ. Nun ja, die zweite Flasche wurde dann auch noch vernichtet. Es standen aber immer noch eine von vier Flaschen Cola herum, die dazu gereicht wurden. Die wurden aber gnädigerweise wieder zurück gegeben. Was soll man da mit auch, Cola macht eh nur die Knochen kaputt. Daher tu ich auch immer etwas Havana oder Bacardi mit rein, damit dieser Effekt verlangsamt wird.

Vor der Werkstatt wurde dann erstmal der Dönermann überfallen. Glücklicherweise hatte er nichts mehr, denn sonst hätten wir am Karfreitag noch Fleisch gegessen, was so viel bedeutete wie eine 1. Klasse Fahrkarte in die Hölle. Ich glaube sogar wir sind dann noch mit dem Taxi gefahren, aber sicher bin ich mir nicht. Das nächste was ich wieder weiß ist das ich bei Böning vor der Tür stehe und mit dem Vollmer telefoniert habe. Dank des Anruferloggers in meinem Telefon weiß ich sogar das es 0428 Uhr zu dem Zeitpunkt war. Ich wurde eingelassen und trank wohl noch ein Pils. Hier half wiederum meine Kamera, die mir zeigte das doch noch einiges los war bei Böning und ich eventuell doch noch etwas mehr als ein Bier getrunken habe. Meine nächste Erinnerung war das ich die Augen in meinem Bett aufgemacht hatte. Wie ich dort hingekommen bin, entzieht sich meiner Erkenntnis. Aber ich war froh, das es mir so gut ging. Für ungefähr 10 Sekunden, dann brach eine Welt der Schmerzen über mich herein. Leichte Kopfschmerzen, die sich über den Tag verstärkten und Magenkrämpfe. Wäre diese Paarung allerdings nicht aufgetreten, hätte ich mir Sorgen gemacht. Außerdem war mir klar, das die nächsten Tage nie so schlimm wie dieser Morgen werden könnten.

Karfreitag, Jesus wird an das Kreuz geschlagen. Der Sohn Gottes opfert sich für die Menschheit die das gar nicht verdient und auch nicht die Bohne von dem Opfer erkennt welches Jesus gebracht hat. Hauptsache eine abgefahrene Kreuzigung, damit mal wieder was los ist. Es war ja eh Ostern. Halt, das wurde dann ja erst später eingeführt. Jedenfalls ist alles so eingetreten wie der gute Jesus es vorausgesagt hat. Judas hat ihn verraten und dafür von dem Römern (Verdammte Besatzer!) Geld kassiert. Das Gewissen hat ihn aber so sehr belastet, das er sich dann erhängt hat. Petrus hat Jesus verleugnet, weil er Schiß hatte, das er gleich neben Jesus gekreuzigt wird. An Karfreitag wird gefastet und getrauert. Dei Kirchenglocken läuten nicht und es darf kein Fleisch gegessen werden. Ansonsten geht es ab in die Hölle wo Bon Scott schon auf einen wartet. Hört sich gar nicht so verkehrt an.

Da wir ja alle streng katholisch sind, aßen wir kein Fleisch, ließen aber von Köppel vorsorglich eine Stracke besorgen, damit man um Mitternacht dann den Tag der Enthaltung beenden kann. Da wir nicht so die Trauerklösse sind, stießen wir ordentlich auf Jesus an. Da ja in Deutschland eh alle Kneipen, Bars, Nackttanzschuppen und Discos am Karfreitag geschlossen hatten wurde halt improvisiert. Man traf sich bei einem und haute sich ohne Sinn und Verstand die Hucke zu trank in Jesu Angedenken. Diesmal sollte es zu mir gehen, was mich dazu veranlasste mal wieder sauber zu machen. Es war so angedacht, das ich das Bier besorgte und wer Mixgetränke konsumieren wollte, sollte sich die selber mit bringen. Nun hat Ingo und mich im Vorfeld schon mal der Hafer gestochen und organisierten kurzer Hand Inhaltstoffe für Cocktails. Mir schwante Böses.

Was ein wenig schade war, war das viele im Vorfeld zugesagt hatten und dann doch nicht gekommen sind. Aber man kann halt niemanden zu seinem Glück zwingen. Felkl war der Erste der angekommen ist und hatte seine Flasche Bacardi unter dem Arm. Leider war da nicht mehr viel drin, weil er der Meinung war, das am nächsten Tag ein Fußballspiel statt finden sollte. Insgeheim hoffte er wohl, das ich noch einen kleinen Vorrat an Bacardi hatte. Er wusste ja noch nicht, das wir einen Coktailabend planten. Ich hingegen hatte schon mal mit Pils angefangen, da ich hoffte so die Kopfschmerzen zu verjagen, aber die Rechnung ging so recht nicht auf. Mit Cocktails konnten wir auch noch nicht anfangen, da ja Ingo und Köppel mit den finalen Zutaten noch nicht da waren.

Kurze Zeit später kamen sie dann aber und waren gut bepackt. Ingo mit den flüssigen Sachen, die extrem wichtig waren für den Abend und Köppel mit fester Nahrung. Traditionell wollten wir um Mitternacht eine Stracke anschneiden um das Ende der Fastenzeit zu feiern. Was haben wir auch gelitten in der ganzen Zeit. Wenn man abstinent lebt, dann mergelt der Körper richtig aus. Man muß ja nicht unbedingt immer auf Fleisch verzichten, sondern sollte sich etwas suchen, was einem ein Opfer abverlangt. Ich habe zum Beispiel auf Sport verzichtet. Es war hart aber ich habe es durchgehalten. Ab nächste Woche kann ich dann wieder in die Vollen gehen. So ein Ärger! Nun ja, wir waren aber beim Saufen und das sollte nun los gehen. Ich hatte jedoch noch Angst mich den Cocktails zu zu wenden, denn mit war bewusst, das mit so einer hochexplosiven Mischung nicht zu spaßen ist. Daher blieb ich beim Pils, welches mir Köppel gleich tat. Ingo ging gleich in die Vollen und mixte sich einen Tequila Sunrise. Allein schon bei dem Namen bauen sich bei mir Schreckensszenarien auf, die nicht von ungefähr auf dem Abend bei Kai im Keller fußten. Davon würde ich die Finger lassen. Wir bauten auch gleich mal die improviserte Bar (Das Foto zeigt den Zustand am Ende des Abends. Das Rote ist übrigens ganz toller Sirup, der bei nicht sofortigem Wegwischen in die Tischplatte ein zieht, wie ich feststellen mußte.) auf und ich mußte ein wenig weinen bei dem Anblick von soviel verschiedenen Alkoholsorten. Nun wurde mir mehr als bevor klar, das dieser Abend bei unvorsichtigem Mischen schnell ausarten kann. Aber wir standen ja noch am Beginn. Ingo war zufrieden mit seinem Sunrise. Die Gesprächsthemen schlugen schnell in Richtung Fußball ein, aber das ist halt so wenn nur Fußballer anwesend waren. Ich hatte ja zum Glück mein Pils und konnte mich daran erfreuen. Felkl hatte seine kleine Pfütze Bacardi auch schon vernichtete und liebäugelte schon mit dem ersten Cocktail. Er hatte sich schnell für den Long Island Ice Tea entschieden, was vielleicht ein Problem werden könnte. Bekommt den König der Cocktails in einer Bar serviert schmeckt er moderat. Bereitet man ihn selber zu, dann geht man gerne großzügig mit den Inhaltsstoffen um, es sind ja nur so kleine Mengen. Nun ja, warten wir es mal ab. Ich hatte mich noch zu einem weiteren Bier durchgerungen, doch als ich die ganzen Gläser mit dem bunten Inhalt sah, dann hatte ich schon Lust umzusteigen.

Dann war es so weit. Ich fing aber eher ruhig an und machte mir einen Albama Slammer nach einem von Ingo organisiertem Rezept. Was mich am Anfang ein wenig verwundert hat, war die Tatsache, das hautpsächlich Schnaps drin war, aber nichts zum mixen. Ich fragte Ingo ob sich bei dem Rezept sicher sei, doch er meinte nur das er es auch nur aus dem Internet per copy & paste besorgt hatte. Nun ja, er schmeckte recht gut und hatte ordentlich Bums. Es ließ mir aber keine Ruhe, da ich den Slammer doch ein wenig anders kannte. Also warf ich das Internet an und guckte noch mal nach und entdeckte die 10 cl O-Saft, die auf dem Rezept fehlten. Wusste ich es doch. Was ich aber erschreckend fand, war, das ich es ohne zu zögern ausgetrunken hätte. Manchmal waren Warnhinweise doch gar nicht so schlecht. Er schmeckte immer noch, hatte jedoch einiges an Bums verloren. Der Slammer stand noch ein weiteres Mal auf meiner Liste doch merkte ich schon das Sodbrennen zu steigen. Wenn ich Fruchtsäfte trinke dann geht das bei mir gleich in die Magensäfte. Aber er schmeckte halt so gut. Auf der Liste stand noch ein Zombie, aber der war mir auch irgendwie zu fruchtig. Da blieb dann nur ein Ausweg: Der Long Island Ice Tea. Felkl hatte schon einige konsumiert und war dementsprechend gut drauf.

Zu Beginn von solchen Coktail Happenings ist man ja immer noch sehr genau und hält sich an die Markierungen der Gläser. Ist dann allerdings schon der zweite Slammer den Schlund hinunter gewandert, dann ist man nicht mehr ganz ziel sicher und wenn man von schräg oben guckt, dann sieht man den Eichstrich auch nicht so gut. Was sich aber wie eine rote Linie durch gezogen hatte war das es stets über den Strich ging, nie blieb der Schnaps darunter. Wir waren hier ja auch nicht bei einer Jugendveranstaltung. Ich machte mich also daran den König der Cocktails zu mixen. Als ich mir die Liste so anschaute, fiel mir auf, das es jede Menge Alkohol hatte. Liest man das so in einer Reihe weg, dann bemerkt man nur die Vielfalt und freut sich. Doch wenn man dann nach und nach alles in einem Glas zusammen schüttet, dann kommt man schnell ins grübeln. Man gut, das schon einige Cocktails drin waren, da hört das mir dem Grübeln schnell wieder auf. Meine Mischung sah gut aus. Man beachte, das auf dem Foto nur der Schnapsanteil im Glas ist und ein wenig Zitronensaft. Nun muß man noch Cola hinzu geben und ab geht die Post. Ich denke jedem ist aufgefallen, das nicht mehr viel Platz im Glas für Cola ist. Es ist jetzt aber nicht unbedingt meine Schuld, wenn die Gläser so klein sind. Die Mischung war gut. Verdammt gut und plötzlich war ich auch wieder munter.

Cocktails zehren ganz schön an der Kondition, besonders die, die später gemacht werden, wenn man, wie oben erwähnt, nicht mehr so genau auf das Rezept schielt. Felkls Kondition war sehr schlecht. Er nickt ab und an schon ein und hatte mehrfachen Besuch von Chief Heavy Tongue bekommen. Die Gespräche, auf der anderen Seite, haben sich recht fix vom Fußball abgewandt und haben eine Art Eigenleben geführt. Denn nun waren wir beim schönen Geschlecht angekommen. Sehr interessant worüber da alles referiert wurde. Aber das gehört wahrlich nicht hier hin. Wie schon gesagt ist beim Cocktailabend Durchhaltevermögen gefragt. Ingo und Felkl hatte es schon dahin gerafft und nur Köppel und ich sind über geblieben. Ach ja, den Nulldurchgang der Uhr haben wir übrigens auch knapp verpasst, weil wir gerade in Gesprächen und Cocktail Mixturen vertieft waren. Was uns aber nicht davon abgehalten hat, die Stracke anzuschneiden. Besser spät als nie. So, Ingo und Felkl waren also ausgeknockt und Köppel und ich waren auf dem besten Wege dorthin. Wir beschlossen den Abend zu beenden, war es doch auch schon 0200 Uhr durch. Ich rief ein Taxi und ab ging die Post. Sollte man zumindestens annehmen. Doch Christian bat noch um Aufschub. Es ging ihm nicht mehr ganz so gut und eine Szene hat sich abgespielt, die ich besser nicht in Worte fassen möchte. Ich lasse einfach eine kleine Bildergeschichte erzählen. Man muß nur Meyer durch meinen Namen ersetzen. Und das alles in meinen Vorgarten. Ich hoffe die Vögel sind über Ostern recht fleißig.

Nun war ich also auf mich gestellt und so gar nicht müde. Also machte ich mir noch einen Scheide-Long Island und lauschte der Musik noch ein Weilchen. Als ich dann auf dem Sofa aufwachte ging ich dann auch gleich ins Bett.

Die Lust am Samstag Vormittag aufzustehen und die Spuren der vergangenen Nacht zu beseitigen war nicht vorhanden. Aber ich mußte es machen. Es ist schon sehr grenzwertig, was man sich für eine süße Scheiße in den Kopf haut. Zu allem Überfluß ist dann auch noch mein Bett kaputt gegangen, als ich mich auf die Kante setzte. Wollte mir Mutter Natur irgendetwas mitteilen? Das war bestimmt minderwertiges Material, als dem der Bettrahmen hergestellt wurde. Verdammtes Pressholz!

Es folgt nun der Karsamstag, der Tag der Grabesruhe Christi. Jesus dachte sich das er sich mal ein wenig ausruht, bevor er dann von den Toten aufersteht und seine Jünger ordentlich ins Staunen versetzt. Er wurde vom Kreuz abgenommen und in eine Grabesstätte auf einem Privat Grundstück gebracht, wo ihn dann ein paar Frauen salbten und einbalsamieren. Einen Tag der Ruhe konnte man sich aber im Eichsfeld nicht leisten, besonders wenn man Vorbereitungen für das Osterfeuer zu erledigen hatte. Als es noch ein großes Feuer gab wurde der Samstag dazu genutzt alle Holzvorräte aus dem Umland zusammen zu klauen Holz zu sammeln, welches freundliche Mitbürger los werden wollte und zu einem gigantischen Haufen aufzutürmen. Der wurde dann angesteckt und interessierte danach keinen mehr. Da es nun kein großes Osterfeuer mehr gibt, fällt auch das Holz sammeln aus, was eigentlich sehr schade ist. Auf das habe ich mich immer mehr gefreut als auf das Feuer selber. Denn neben der Arbeit die man mit den Strauchschnitten und Bäumen hatte, gab es immer ordentlich Bier und man war nach der ersten Fuhre schon gut angeheitert. Es machte einfach einen irrsinnigen Spaß. Heutzutage bin ich froh, das ich nicht mehr so früh aufstehen mußte. Es wäre auch gar nicht gegangen, denn ich kam ja erst gegen Mittag aus dem Bett.

Am Abend war noch gar nichts klar. Ich telefonierte ein wenig rum und fast sah es so aus als würde der Abend ohne besondere Vorkommnisse enden. Ich suchte mir sogar schon das passende Fernsehprogramm raus, wie ich denn die langweiligen stunden herum bekommen würde. Und wie sollte es anders sein, kam eigentlich nur Schrott im TV. Außer auf Kabel 1 gab es einen kleinen Lichtblick und zwar Stargate. Meiner Meinung nach ein guter Film. Auch wieder so ein Beispiel für einen Film, den ich in meiner Jugend geguckt hatte und bei dessen erneutem Anschauen ein wenig vom alten Flair zurück kam. Und es spielte Mili Avital mit, die ich verdammt hübsch fand und immer noch finde. Leider habe ich sie nie wieder in irgendwelchen Filmen gesehen. Nun ja, aber wir waren ja bei der Abendgestaltung. Irgendwann rief mich Schnitzel an und wusste mir auch nichts Neues zu berichten, er wolle sich aber so schnell wie möglich melden. Mit dem Ingo vereinbarte ich das er mich gegen 2200 Uhr abholen sollte. Da ich vermutete das wir uns eh im Feuerwehrhaus treffen würden begab ich mich schon einmal dort hin. Dort saß ich nun und hatte Zugriff zu gekühlten Bier und im Fernsehgerät lief Stargate. Ich freute mich.

Plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Ich trank Bier und guckte fern, mein Telefon schellte und ich spürte einen Druck in der Magengegend. Derart überfordert hyperventilierte ich erstmal und ging dann an das Telefon, nicht jedoch ohne sicher zu stellen, das ich genügend Flüssigkeit getrunken hatte um einer Austrocknung meiner Mundhöhle vorzubeugen. Am Telefon war Schnitzel der mir mitteilte das wir uns bei Philip treffen würden um dann in die Stadt zu fahren. Ich sagte ihm das Ingo mich abholen würde und wir uns dann in der Stadt treffen würden. Kurze Zeit später standen dann Philip und Schnitzel hinter mir und fuhren kurzer Hand bei Ingo mit im Express. War ja kein Problem, bis auf die Tatsache, das Ingo noch in das Feuerwehrhaus kommen müsste.

Als er dann ankam wusste er wieder zu berichten, das im Ambiente ordentlich was los sei und man doch da gucken sollte. So fügte sich das Schicksal wieder zu einer Abendgestaltung zusammen. Seltsam wie die Dinge manchmal laufen. Und da wurde mir klar, das ich gar nicht schuld daran bin, wenn ich jedes Wochenende stramm durch die Gegend laufe, sondern es ist alles eine Fügung eines höheren Wesens. Vielleicht liebt mich Jesus doch, nun da ich über die Osterzeit voll und ganz in seinem Namen handele und am Karfreitag auf ihn angestoßen habe. Vielleicht hat er einen großen Plan für mich und irgendwann lösen sich meine ganzen Probleme und Ängste von selbst. Schön wenn man ein wenig umher spinnen und seine Hoffnungen auf andere Schultern laden kann. Aber so etwas mache ich nicht, denn ich bin immer noch der Meinung das jeder sein Schicksal selbst in der Hand hat. Alles was ich tue oder wie ich mich gebe ist meine Persönlichkeit und wird von niemand gelenkt. Es ist die Summe aus Erziehung und einer Formung von Werten die man sich aus jeglichen Sachen herausziehen kann. Sei es aus Medien, aus Beispielen oder aus Büchern. Einfach zu sagen „Gott hat mit Sicherheit einen großen Plan für mich“ oder anzunehmen alles erledigt sich von alleine, weil ein höheres Wesen es so steuert, hört sich für mich ein wenig nach Feigheit an und der Angst Verantwortung für seine Taten zu übernehmen. Vor allem ist Religion eine gute Grundlage Kriege zu beginnen. Bevor der Gedanke wieder in den fernen Osten springt erinnere ich hier mal an die Kreuzzüge. Warum sollte Jerusalem noch mal befreit werden?

Nun aber genug philosophiert. Das hatte ich gar nicht vor, sondern es sprudelte einfach aus mir heraus. Wir waren also im Ambiente und Philip sponn sich wieder einen Plan zurecht. Er war auf einem Geburtstag im Ambiente eingeladen, wir aber nicht. Also wollte er dort hin gehen, gratulieren und uns dann auf dubiose Weise hinter ziehen. Das war uns aber dann doch zu unangenehm und wir blieben im Hauptraum. Ich ja noch nicht, da ich vor dem Ambiente alte Verdächtige traf. Den Lagen, Dennis J. und TZ. Die waren wohl schon drin und meinten, das sie nun nach Göttingen fahren würden. Mich wollten sie gleich einpacken und mit nehmen, aber ich hatte da nicht so richtig Bock zu, auch im Hinblick auf das Wetter was angekündigt wurde. Nach Göttingen konnte man immer mal fahren, da muß man nicht erst auf eine fest gefahrene Schneedecke warten. Wie es nun mal so ist, war draußen der Platz für die Raucher und dummerweise bin ich da irgendwie hängen geblieben. Die anderen sind ja schon rein gegangen, weil ihnen zu kalt war. Ich aber blieb draußen und unterhielt mich weiter. Ich Arsch. Dafür bekam ich aber von einer netten jungen Dame die auf dem Geburtstag war eine Spritze mit Heroin, die ich mir gleich in die Fußsohle injizierte Götterspeise mit Vodka. Ich dachte erst das es ein roter Schnaps wäre und war leicht irritiert über die feste Konsistenz. Naja, war nichts neues, aber warum man das Zeug in Spritzen abfüllen mußte war mir noch unklar. Aus einer großen Schüssel ging das viel besser raus. Dann kam der ToKo um die Ecke und unterhielt sich mit mir. Man möge bitte beachten, das es echt kalt war und ich langsam anfing zu bibbern. Aber ToKo blieb standhaft, der alte Raucher.

Im Ambiente selber war Oster Hit Party, was aber gar nicht so aussah. Wenn ich an vergangene Parties im Ambiente denke, wo man angenehm eng gestanden hat und ordentlich Volk anwesend war, dann war dies ein Witz. Gut, es war schon mehr los als sonst, aber das war auch nicht schwer. Zumindest mußte kein Eintritt bezahlt werden. Recht schnell fand ich Ingo und Schnitzel, die sich auch taktisch klug im Eingangsbereich postiert hatten. Ingo hatte schon ein Pils in der Hand und Schnitzel wartete gnädigerweise auf mich. Er wollte unbedingt das ich Mischungen trinke, damit er nicht schneller stramm ist als ich. Ich verstand die Logik hinter dieser Aktion nicht unbedingt und gab deshalb nicht nach. Es gab hier schließlich Becks und für Mischungen war es für mich definitiv zu früh, auch wenn ich mir sicher war, das mich nichts mehr so schnell umreißen würde. Die geballten Kopfschmerzen vom Donnerstag hatten genügend Zellen abgetötet, so daß gar nichts mehr weh tun konnte im Kopf. Also mußte sich der Schnitzel fügen und trank Ein Bananen-Hefe. Von Null auf Hundert wurde mir übel. Wie kann man denn bitte so etwas Ekelerregendes wie Bananen-Hefe trinken. Ich wollte mich erst weigern so was zu bestellen, sah es dann aber ein, das ich nicht jedem guten Geschmack bei bringen konnte. Auf dem Weg zur Theke fielen mir dann diverse hübsche Frauen auf, aber ich mußte zunächst Prioritäten setzen. Ohne etwas zu Trinken in der Hand fühlte ich mich seltsamerweise sehr nackt. Und immer die Hände in die Taschen zu vergraben war auch keine Lösung. Ich drückte mich also an einen freien Platz an der Theke und gab die Bestellung auf. Nun sah alles viel besser aus. Ich hatte ein Pils in der Hand und konnte so auch eine anständige Figur abgeben. Ich fühlte mich wohl.
Dem ersten Pils folgten noch ein paar weitere, doch das ich nun irgendwelche Auswirkungen auf mein Sprachzentrum oder mein Gleichgewichtssinn feststellen konnte war nicht der Fall. Die zwei vorherigen Tage hatten ihr übriges getan und über jeglichen Alkohol, den ich mir nun zuführen würde, würde mein gesamter Organismus nur kräftig lachen. Zu Recht. An der Theke allerdings saßen zwei Mädels von denen eine meine Sinne für Attraktivität sofort ansprach. Ingo schien es eben so zu ergehen und wir stellten uns ein wenig in Richtung der Theke, als Schnitzel eine Bestellung absetzte. Und zu meiner großen Überraschung kannte Ingo die junge Dame auch noch. Besser gesagt, sie winkte ihm zu und er war verwundert das sie ihn noch kannte. Tja, so kann es gehen. Sie war blond und hatte etwas mehr als schulterlange Haare. Aber ein sehr hübsches Gesicht. Etwas später nahm ich mir Ingo bei Seite um die näheren Informationen aus ihm heraus zu pressen, doch er sang schon freiwillig und verriet mir Namen und woher er sie kannte und das er ebenfalls überrascht war das sie ihn kannte. Ingo kennt so manche junge Damen, stellte ich gerade fest.

Als ich mich dann mal wieder um drehte sah ich eine Horde an Breitenbergern einfallen, die nicht mehr recht nüchtern aussahen. Allen voran der Holger, der, wie er mir direkt in mein Ohr berichtete, schon seit 1500 Uhr am Trinken war. Der Glückspilz. Ich unterhielt mich dann ein wenig mit Manuel, der auch zu der Truppe gehörte. Der lud mich erstmal zu seinem 30. Geburtstag ein und meinte ich soll ordentlich Durst mit bringen. Na das laß ich mir bestimmt nicht zwei Mal sagen. Denn Durst habe ich ja immer. Auf jeden Fall soll es wohl eine große Scheunenparty werden. Dumm nur, das ich am Vorabend schon bei einem 40. Geburtstag bin und dementsprechend abgehärtet bin. Das könnte also eine lange Nacht werden. Wir wollen jetzt mal nicht über ungelegte Eier fantasieren, sondern den Wochenenden im Juli entgegen fiebern.

Mittlerweile ist das Becks zur Neige gegangen und irgendwie gab jeder mir die Schuld daran. Ich versteh gar nicht warum, dabei habe ich mich wirklich zurück gehalten. Also blieb mir nur ein Ausweg, nämlich auf Mixgetränke umzusteigen. So ein Ärger aber auch und meine Wahl fiel schnell auf Havana Club Cola. Ingo hatte wahrlich Mitleid mit mir und drückte seine Trauer aus. Im Ernst, ich wollte eigentlich noch ein paar weitere Biere trinken. Da meine Geschmacksnerven schon seit dem Donnerstag komplett zerstört waren schmeckte ich nichts mehr in meiner Mischung. Für mich schmeckte sie eben nach Cola. Als Jemand vorbei kam und mich nach meinem Getränk fragte, hielt ich ihm wortlos mein Glas hin, so daß er daran riechen konnte. Er antwortete ohne zu zögern, das es Havana Club Cola war und riet mir zum Osbourne Cola. Davon riet ich ihm allerdings ab, war aber dankbar für die indentifizierung seinerseits von meinem Getränk. Jenny und Fabian waren auch mal da, aber waren eben so erschrocken über die Massen im Ambiente. Sie hatten aber keine große Lust noch da zu bleiben und hauten nach kurzer Zeit wieder ab. Sie waren vorher in der Bar gewesen, konnten aber keinen mehr dazu überreden noch mit zu kommen. Schade eigentlich, denn je mehr es werden, desto lustiger wird die gesamte Geschichte.

Wenn man so umher steht und sich die Mischungen eine nach der anderen in den Schero kloppt, dann wandert der Blick auch mal umher und blieb dann umso öfter an der gut aussehende Blonden hängen, die laut Ingos Aussagen sogar älter war als ich, was ich gar nicht glauben konnte. Schnitzel hatte schon früh den Kommentar fallen lassen, das sie doch auch was für mich wäre. Er schien sich immer Sorgen um mich zu machen. Ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob es nicht als Retourkutsche gedacht ist, für meine Anstrengungen ihm eine Freundin zu verpassen. Er ist ja von dem Vorschlag nicht so begeistert, aber nach einer spontanen Umfrage die ich mal gestartet habe, war der Großteil für eine Verkupplung von Schnitzel. Der andere Teil war zu stramm zum antworten, bzw. undefinierte Flüssigkeit lief aus deren Mundwinkel. Unsere Blicke trafen sich ein bis zwei Mal, aber so daß daraus nun eine Aufforderung zum Ansprechen kam, könnte ich jetzt nicht behaupten. Wollte ich auch gar nicht, denn Ingo kannte sie ja bereits flüchtig und da hat er natürlich das Vorrecht. Um ehrlich zu sein, wäre ich ja eh nicht zu ihr hingegangen. Eigentlich dumm, denn eine gute Freundin sagte letztens zu mir „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“ als ich ihr von einem Ereignis vor nicht allzu langer Zeit erzählte. Ich arbeite also dran.

Die Breitenberger auch, vor allem Holger. Aber Manuel nahte zur Rettung und verfrachtete die Gute ganz einfach auf einen anderen Hocker. Was aber Holger nicht davon abhielt weiter Bemühungen in eine Bekanntschaft zu stecken. Manuel berichtete mir das es ganz normal sei und irgendwann fängt sich Holger dann halt einen Korb ein. Lustig anzusehen war es schon.

Da aber nicht wirklich noch viel passiert ist dachten wir uns das es angebracht wäre die Segel zu streichen. Die Uhr zeigte auch schon 0200 Uhr durch und man muß es ja nicht unbedingt übertreiben. Das hört sich verdammt vernünftig an und jeder der jetzt einen Verdacht geschöpft hat, das hier was nicht stimmen kann, der legt richtig. Es mehr so, das die zwei jungen Damen neben uns auch den Aufbruch planten und da hielt uns ja nicht mehr wirklich viel im Ambiente. Vorweg wurde noch eine Diskussion zwischen Schnitzel und mir geführt, ob wir denn im Ambiente noch etwas trinken wollten oder doch noch in die Werkstatt gehen um dort uns den Rest zu geben. Ich war dafür Beides zu machen, aber die schlechte Erfahrung der letzten Wochen lehrte uns etwas Besseres. Wir tranken also noch unsere Mischung aus und begaben uns zum Auto. Mittlerweile hatte es geschneit und Ingo durfte sein Auto frei fegen. Sein Besen war allerdings sehr erbärmlich. Treffenderweise waren jene zwei junge Damen aus dem Ambiente ganz in unserer Nähe und fegten auch. Eine fegte die andere saß schon im Auto. Wir durften allerdings noch nicht ins Auto, da Ingo vorher fegen wollte. Ich kommentierte die ganze Aktion mit passenden Sprüchen und trieb Ingo zur Eile an. Immer hatte ich die Befürchtung auch eingeschneit zu werden und wenn Ingo mich abfegen sollte, dann dauert das noch länger. Zu Hause angekommen wollte ich nur noch ins Bett und da fielen mir schon die Augen zu. Ein sehr seltsamer Abend.

Ostersonntag, alle sind glücklich, denn Jesus ist von den Toten auferstanden und machte alle glücklich. Die Jünger schämten sich ein wenig, aber freuten sich das Jesus wieder da war. Es wurde natürlich ordentlich gefeiert. Und der Ostersonntag ist der höchste christliche Feiertag. Nicht hier der 1. Weihnachtstag, wo man die dicken Geschenke abstaubt und von Oma die Finanzspritze für den abendlichen Werkstattbesuch bekommt. Nix, da steht nämlich schön der Ostersonntag, wo es nichts gibt, nur ein paar lumpige Eier. Naja, aber in der heutigen Zeit werden sogar schon zu Ostern die Kinder mit Geschenken überhäuft. Ich frage mich über was die sich dann noch freuen sollen, wenn sie alles an jedem Feiertag hinten und vorne rein gesteckt bekommen. Man gut das es so viele Sachen gibt wo man sie beschenken kann. Oster, Weihnachten, Geburtstag, Namenstag, 20 Jahre Freitag….

Der Ostersonntag steht ganz im Zeichen des Osterfeuers. Naja, vorweg gab es einen Familiennachmittag, den ich hauptsächlich einnickenderweise auf dem Sofa verbracht habe. Wenn im Fernsehgerät auch nur Murks kommt und die Mutter Starship Troopers nicht als passende Osterunterhaltung ansieht. So konnte ich aber wenigstens die Kräfte für den Abend schonen. Nach dem nahrhaften Abendbrot, inklusive zwei Bier ging es dann zusammen mit meinem Bruder zum Osterfeuer. Draußen war es verdammt kalt und ich hoffte nur, daß das Feuer groß genug und wärmend war. Vor allem aber freute ich mich auch eine schöne Flasche Mai Ur-Bock. Ein Bier von dem man nicht allzu viel trinken kann, denn ansonsten ist man am Folgetag in einer Welt der Schmerzen. Das hatte ich in letzter Zeit zu oft.

Am Sportplatz angekommen stellte ich zu meiner Begeisterung fest, das Heizpilze aufgestellt wurden. Doch bevor ich mein Gemüt wieder an einem kühlen Bier abkühlen konnte mußte ich mir erstmal Marken organisieren und dazu durch die, zugegeben nicht sehr große Menge kämpfen. Trotzdem schüttelte ich wohl tausend Hände und wünschte eine frohes Osterfest. Gehört halt dazu. Als ich dann meinen Marathon beendet hatte und wieder beim Kartenstand angekommen war, sind auch schon Köppel, Näppchen, Ingo, Freddy und seine Freundin angekommen und ich bekam das erste Mai Ur-Bock in die Hand gedrückt. Das ging ja einfach. Ich postierte mich an einem Stehtisch und war froh, das er in der Nähe eines der Heizpilze aufgestellt wurde. Diese Heizpilze sind was wunderbares, wenn man nicht direkt unter ihnen steht. Nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl, als hätte ich Brandblasen auf der Kopfhaut, ohne das meine Haare vorher weggekohlt waren, so eine Hitze strahlten die Dinger aus. Ich traute mich aber nicht das Ding kleiner zu stellen, da ich vor Schlägen Angst hatte. Nun ja, dann stelle ich mich halt ein wenig an die Theke, da war es nicht so warm und man war immer an der Quelle. Es dauerte nicht lange, da hatte ich die zweite Ur-Bock Flasche in der Hand und kam mit dem Trinken kaum hinter her. Ich war auf der Hut, denn Ur-Bock hat ja ein paar Prozent mehr. Und seien es auch nur ein paar Prozent, die sind meistens die Schlimmsten und verantwortlich für die immensen Kopfschmerzen am nächsten Tag. Das nächste Getränk war dann ein Pils, was die anderen aber nicht davon abhielt sich weiterhin mit dem Zeug zu zuschütten. Wissend trank ich mein Krombacher.

Mittlerweile haben sich die Reihen ein wenig gefüllt, aber richtig viel war eben nicht los. Muß wohl an der Kälte gelegen haben. Dabei verstehe ich das nicht wirklich. Es kann doch nicht so kalt sein, das man sich nicht mehr aus dem Haus traut. Ist die Menschheit nun schon so bequem geworden? Bloß nicht in die Kälte raus und bloß nicht bewegen. Leiber zu Hause sitzen und sich da sein Bierchen rein schrauben und vor dem TV Gerät verblöden. Ich sage ja nicht das Alkohol Hirnfördernd ist, aber eine nette Unterhaltung auf jeden Fall besser als sich mit dem Einheitsbrei aus den Medien den Brägen weich kochen zu lassen. Gerade von Besuchern lebt das Osterfeuer und je weniger da sind, desto schneller werden solche Bräuche eingestellt. Und dann möchte ich die Leute sehen die zu erst meckern, das es das Osterfeuer nicht mehr gibt und früher war ja alles besser. Das werden dann die Leute sein, die eben bei etwas schlechterem Wetter zu Hause geblieben sind. Ich kann mich an verregnete Osterfeuer erinnern, bei dem trotzdem was los war. Das bisschen Regen konnte nicht schocken. Tja, die Zeiten ändern sich. Ich hoffe sie ändern sich weiter und im nächsten Jahr wird wieder mehr los sein. Aber genug der Meckerei.

Ein besonders spaßiges Gesprächsthema war die bevor stehende Hochzeit von Steini und Jens. Da wir in unserer Runde ja fast alle Messdiener waren kamen wir schnell auf den Trichter, das wir ja alle dienen könnten bei der Trauung. Jens war sofort Feuer und Flamme und wir verteilten schnell die Rollen. Da wir ja alles alte Hasen sind, wollten wir das gleich groß aufziehen, mit Weihrauch und allem zipp und zapp. Ingo und ich würden die Klingeln zur Eucharistiefeier bedienen. Wir haben uns auch schon die Vorstellung zum Ende ausgedacht. „Und an den Glocken: Ingo und Peter!“ (Es folgt wildes Geklingele von Ingo und mir) „Am Weihrauchfaß und am Schiffchen: Sense und Köppel!“ (Während Köppel das Weihrauchfaß über seinem Kopf kreisen lässt, klappert Sense mit dem Schiffchen und schmeißt Weihrauch in die Menge) „Special Guest am Ambo: Tropse!“ (Johlende Menge mit Applaus und Wiederholung der besten Fürbitten: Mach das genügend Hefe Weizen ausgeschenkt wird! – Christus erhöre uns!). Wir waren alle begeistert und erklärten uns sofort freiwillig da mit zu machen. Ingo und ich wollten sogar vorher ins Vorabendmessentrainigslager gehen, drei Wochen zwei Wochen eine Woche drei Tage vor der Hochzeit. Steini fand die ganze Idee nicht ganz so witzig und steht der ganzen Sache eher kritisch gegenüber. Der Spaß hörte bei ihr wohl ganz auf, als ich vorschlug wir senden an dem Tag noch die Heiligen drei Könige aus. Sei war der Meinung das wir das ganze dann ins Lächerliche ziehen würden, was gar nicht stimmt, denn diese Geschichte würden wir sehr ernst nehmen. Des Pudel Kern lag nämlich woanders, es stellte sich nämlich raus, das sie sich höchstwahrscheinlich nicht mehr konzentrieren könnten, wenn vor ihnen ein paar Vögel die Messdiener machen würden. Als wenn wir Grimassen ziehen würden. Aber Jens versprach uns sich beim Pfarrer zu erkundigen. Da wir eh gerade dabei waren in Erinnerungen zu schwelgen, sagten wir noch den gesamten Text der heiligen drei Könige auf und waren zufrieden das wir die immer noch konnten. Das zeugt mal vom Einsatz als Messdiener. Ich möchte mal wissen ob das die heutigen Messdiener in 15 Jahren auch noch hin bekommen. Oh Gott, ist das schon 15 Jahre her? Ich geh kaputt!

Freddy schlug auch mal wieder in die vollen und reit mir mich über den Sommer fit zu machen. Ich wusste das ich die Frage gleich bereuen würde, aber ich stellte sie trotzdem und wollte den Hintergrund wissen. Er meinte es wäre doch cool, wenn der Haribo-Club mal gegen Union Berlin spielen würde. Die würden wir mal richtig abziehen und er würde das in die Wege leiten. Ich lachte verlegen und versicherte das ich in meiner Spezialdisziplin, der dritten Halbzeit, immer fit und ständig am trainieren bin. Er wollte mich aber auf dem Platz sehen. Gut, ich tat es erstmal als Vorstellungen eines leicht Angetrunkenen ab, aber wenn man Freddy kennt, dann steht man auf einmal Mitte August auf einem Fußballplatz in Berlin und spielt gegen eine beliebige Mannschaft von Union Berlin. Es ist ja egal, welche das sein wird. Die dritte Mannschaft der Amateure oder von mir auch aus die Damenmannschaft, wir bekommen trotzdem einen an den Beutel. Wobei, wenn ich mir das recht überlege, wäre die Damenmannschaft vielleicht gar nicht so übel.

Die Zeit schritt gar nicht mal so schnell voran, aber dennoch lichteten sich die Reihen recht fix. Trotz der Heizpilze und trotz des Osterfeuers. Übrig blieb also nur noch der harte Kern, der genügend Ur-Bock getrunken hatte. Doch auch dieser schrumpfte noch ein wenig mehr zusammen, bis dann nur noch der ultraharte Kern da war. Und der ließ es noch mal so richtig krachen. Da ich mich nach den zwei Ur-Bock fein an das normale Pils gehalten hatte, war ich noch relativ fit und die Kälte machte mir dank der Heizpilze nicht mehr so viel aus. Ich hatte aber noch nicht meine Jacke geöffnet, was durchaus schon mal vorkommen kann, wenn ich ordentlich getankt hatte. Bei den Temperaturen wäre die Erkältung eigentlich schon vorprogrammiert. Das wollte ich aber verhindern, da ich so etwas nun nicht gerade gebrauchen konnte. Halt, beinahe hätte ich die zwei Löwentor unter den Tisch fallen lassen, die mir der Vokke angedreht hat. Ich weiß gar nicht was immer das Schnaps trinken soll, aber ich trank halt mit. Ich hoffe nur das bei unserem geplanten Stammtisch kein Löwentor in die engere Wahl gezogen wird. Überhaupt kein Schnaps, das wäre Bestens.

Was nun folgt kann man nur als normales Ausarten eines Osterfeuers beschreiben. Da genügend Alkohol über den Tisch gegangen war, fielen die Hemmungen ohne Probleme. Kolbi und sein kleinerer Bruder Kevin finden an ihre Nasen zu vergleichen und nannten den ganzen Spaß „Kolbenvergleich“. Kolbi gewann immer, was seinen kleinen Bruder nicht sonderlich störte. Vor allem wurden Sachen gemacht, die man im nüchternen Kopf niemals hätte gemacht. Dabei rede ich jetzt nicht von der offenen Hose von Philip, das gehört ja fast schon zum guten Ton bei einer solchen Veranstaltung. Ich rede eher von akrobatischen Veranstaltungen und wilden Teufelsanbetungstänzen Tänzen. Widmen wir uns zunächst den akrobatischen Künsten. Philip stieg auf einen Stehtisch, der ungefähr eine Höhe von 1,20 m hat. Dort drauf zu kommen ohne das die Brackelkonstruktion, die sie durchaus war, zusammen bricht war schon mal eine Meisterleistung. Nun fing er an zu tanzen und gab ein gutes Vorbild ab. Das musste natürlich Kevin nach machen und stieg auf den nächsten Tisch. Auch hier noch ohne größere Probleme. Doch es kam dann zu einer äußerst gewagten Aktion. Philips Tisch wurde näher an Kevins Tisch heran gebracht, so dass Philip die Seiten wechseln konnte. Zwei Mann auf einem Tisch, sah zwar unheimlich beeindruckend aus, aber ging nicht lange gut. Als alles zusammen brach stand ich zum Glück gerade am Grill und röstete mir Brötchen ähnliche Gebäckstücke, die mittlerweile hart wie Kruppstahl waren. Es ist aber nichts weiter passiert, denn Besoffenen und Kinder haben ja das meiste Glück. Die Vorstellung von Zirkus Roncalli war aber noch lange nicht zu Ende. Die Kapelle spielte nun „Walking in Memphis“ und das nahmen dann die Entertainer als Gelegenheit ihre Tanzkünste zu zeigen. Teilnehmer hier waren Ingo, Kai und wie immer der Philip. Meine Damen und Herren, ich präsentiere ihnen „Walking in Memphis“ präsentiert vom Westeröder Dance Ensemble. Besonders Klasse finde ich den Teil wo Ingo und Kai im Engtanz sind und Philip um sie herum tanzt springt. Sensationelle Choreografie. Man beachte auch bitte das alle drei schon schwerwiegende Verletzungen hatten. Da hätten wir zwei bis drei Mal einen Kreuzbandriß und ein Mal Rückenbeschwerden.
Nach diesen tollen Einlagen wurde es schnell leer und es wurde sich an das Feuer zurück gezogen. Ich allerdings bleib in Reichweite der Theke um im Notfall immer schnellen Zugriff zu haben. Zeitweise stand vor mir ein Heizpilz und hinter mir eine Gasflaschenwärmer. So konnte man es aushalten. Aber auch nicht allzu lange, denn den Ingo zog es nach Hause, merkte man doch die Ermattung nach dem Tanz und die Wirkung des Ur-Bocks. Er fuhr also mit dem Taxi heim und ich ging zu Fuß. Außerhalb des Zeltes traf mich der Kälteschlag. Ich hoffte noch nach Hause zu kommen und freute mich auf mein Bett.

Der Ostermontag gehört eigentlich nicht mehr zu den österlichen Feiertagen, weil da gar nichts mehr passiert ist. Aber frei hat man ja immer gerne. Ich war kaputt und freute mich nicht wirklich auf die Arbeitswoche. Aber das kommende Wochenende hält wieder einige Highlights parat. Ich sage nur Bierseminar und ein 40ster Geburtstag.

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