2008: A new hope

A long time ago, in a galaxy far, far away…
It is a period of civil war. Rebel spaceships, striking from a hidden base, have won their first victory against the evil Galactic Empire. During the battle, Rebel spies managed to steal secret plans to the Empire’s ultimate weapon, the DEATH STAR, an armored space station with enough power to destroy…

Hoppala, falscher Text zur Eröffnung. Herzlich willkommen in 2008 und zum Eintrag über die Jahresendaktivitäten. Wird uns die ultimative Party erwarten oder doch eher eine Feier, die sich nicht besonders von den anderen 500 abhebt? Vielleicht macht auch gerade der letzte genannte Punkt eine solche Jahresendfeier aus. Also schmeißen wir den Flux-Kompensator an und begeben uns in das Jahr 2007, 31. Dezember.

Wir haben das Jahresende bei David und Ellen gefeiert, weil sie es so einfacher mit der kleinen Hannah haben und an ihnen das ganze Aufräumen hängen bleibt. Wir das waren David, Ellen, Steini, Jens, Andre, Nadine, Christian, Sabrina, Frank und ich. An der Aufzählweise kann man die Pärchen herauslesen, abgesehen von den letzten zwei Personen. Ob es eine gute Idee war mit so viel Pärchen zu feiern, hör ich da jetzt den Einen oder Anderen Bedenken anmelden. Doch dem Zweifler sei gesagt, das ich sie nicht als Pärchen gesehen habe, sondern alle als gute Freunde und mit denen feiert man doch immer gut. Doch vorweg möchte ich auch noch betonen, das ich in diesem Jahr so unmotiviert wie noch nie war Sylvester zu feiern. Ich konnte es mir auch nicht erklären, aber irgendwie hatte ich zu den ganzen Feierlichkeiten gar keinen Bock. Doch solche Feten werden meistens am Besten.

Treffpunkt war also das Haus von David und Ellen um genau 1800 Uhr. Gegen 1745 Uhr klingelte ich bereits an der Tür, weil zu Hause auch nichts mehr los war. „Dinner for one“ (Teil ITeil IITeil IIITeil IVTeil V) hatte ich knapp verpasst und die nächste Ausstrahlung kam so spät, das ich da schon stramm wie eine Haubitze in der Ecke liegen wollte auf der Feier sein wollte. Ich hoffte außerdem schon mal am Bier zu lecken, was sich aber als Trugschluß herausstellte. Denn das Bier wollte der Andre mitbringen, der sich um ganze 10 Minuten verspätete. Sehr nervös schaute ich auf die Uhr. Normales Treffen war um 1800 Uhr, das hieß das Andre erst um 1810 Uhr hier sein wird. Frühestens. Aaaaaaarg, ganze 25 Minuten ohne Bier. Vielleicht sollte ich an der mitgebrachten Flasche Havana schon mal probieren ob der Verschluß ohne Probleme auf geht? Doch ich bleib eisern und hielt an dem ursprünglichen Angriffszeitpunkt von 2200 Uhr fest. Der Havana war also in Sicherheit. Während der Wartezeit unterhielt uns die kleine Hannah, die sehr viel Gefallen an ihrem neuen Laufgitterdingsbumsteil hatte. Da waren nämlich tolle Knöpfe dran, die beim Drücken Melodien von sich gaben. Ich legte in diesen Minuten fest, das ich später meinem Kind niemals solch ein Teil kaufen werde. Und falls Jemand auf die Idee kommen sollte so etwas zu schenken mache ich von meinem Recht als Hausherr Gebrauch und erteile Hausverbot. Zumindestens sollte ein Lautstärkeregler dran sein. Es beruhigte mich ein klein wenig, das David schon intensiv nach dem Batteriefach gesucht hat.

Nach und nach trudelten die anderen ein und auch der Andre mit dem Bier. Es gab cremiges Krombacher vom 5 l -Fäßchen. Ich bin ja nicht so der Fan von solch kleinen Fäßchen. Das dauert immer so ewig lange und ist Arschteuer. Nur damit man das Bier aus einer Metalldose bekommt? Muß ich nicht unbedingt haben. Aber Andre und Jens sind da wohl wahre Fans von. Mir war es egal. Ich mußte halt immer nur zum Bier holen nach draußen, weil es dann nicht so eine Sauerei gab. Besser gesagt, da störte die Sauerei nicht so. Man kann aber mit allem leben. So auch damit. Zu Essen gab es eine Art Menu. Jeder machte etwas. Ja auch ich habe mich an der Menugestaltung beteiligt. Ich habe die Vorspeisen besorgt. Und zwar reichlich. Motto war wohl irgendwie Italienisch, denn es gab Nudeln mit diversen Soßen. Vorweg eine handgemachte Gemüsesuppe von Frank. Zwischendurch die Anti-Pasti, von mir. Handgekauft. Und Käsepieker von Nadine. Dann Nudeln mit zwei Soßen, von Steini und Ellen. Zum Schluß gab es dann Vanille- und Schokopudding von Christian. So sagt er jedenfalls, ich glaubte ihm aber nicht ganz. Aß aber trotzdem nichts, da ich nicht so ein Süßspeisenfan bin. Auch wenn ich nicht so aussehe. Während des Essens wurde mehrfach Bier gereicht. Besser gesagt, Andre und ich sind des öfteren zum Fäßchen gerannt, da David 0,2 l Gläser vorrätig hatte. So konnte man Teile der zu sich genommenen Kalorien gleich wieder verbrennen. Aber das interessierte jetzt ja eh keinen mehr, das die Kalorienzufuhr über die Weihnachtsfeiertage mit ziemlicher Sicherheit bei 1500% über dem empfohlenen Tageswert lag. Das Essen war vorbei und die Schlagzahl konnte nun durchaus erhöht werden. Ein kurzer Blick auf die Uhr teilte mir mit, das ich knapp hinter dem Zeitplan lag. Die Uhr rückte schneller vor, als gedacht und wir hatten das erste Faß noch nicht ganz alle. Hierzu ist zu sagen, das wir auch einen Ausfall zu beklagen hatten. Jens lag einen Tag vorher flach und traute sich noch nicht an kaltes Bier heran. Drinnen wurden allerlei alte und neue Geschichten ausgegraben und zum Besten gegeben.
Meine selbst gesetzte Grenze von 2200 Uhr konnte ich nicht ganz einhalten, dafür haben wir es aber geschafft, das zweite Faß anzuzapfen. Wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis an dem Abend. Ich konnte mich nun in Ruhe der Flasche Havana Club widmen, wollte aber nicht übertreiben, da so manche Hast mich schon einige Erinnerungen gekostet hat. Man gut das ich nicht mehr weiß ob es gute oder schlechte Erinnerungen waren, denn ich kann mich an sie ja nicht mehr erinnern. Trotzdem legte ich ganz gut los und war auch der Meinung das die Mischungen nicht zu stark waren. Das Problem war einfach, das ich nachdem ich nun vom goldenen Nektar aus Kuba gekostet habe nicht wieder auf Bier zurück schwenken konnte. Da mußte ich mir dann was einfallen lassen. Schließlich will man beim Böllern zum Jahreswechsel auch ein alkoholhaltiges Getränk in der Hand halten. Und nur mit einem Glas raus zu gehen ist ja auch doof, das ist ja so schnell alle. Ich hatte ja noch Zeit. Kurz vor Mitternacht hatte ich mir dann mit meinem großen männlichen Gehirn ein halbwegs verlässlichen Plan zurecht gelegt. Der Jahreswechsel kam und meine Flasche war schon recht gut ausgetrunken. Ich hatte zwar noch nicht die zweite Hälfte begonnen, aber war kurz vorm ankratzen selbiger Grenze. Früher hatte ich die halbe Stunde vor Mitternacht damit verbracht mir die Jackentaschen mit Bierflaschen voll zustopfen, da man ja unterwegs noch ordentlich was zu trinken braucht. Da ich nun aber schon Havana trank und das Fäßchen so schlecht in meine Jackentasche bekam machte ich mich nach den Neujahrswünschen daran in eine angefangene Colaflasche Havana einzufüllen. Nun ist das Einschütten mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, betrachtet man die kleinen Öffnungen der Flaschenhälse. Gepaart mit meiner ruhigen Hand, nach ca. 3 Liter Bier und einer viertel Flasche Havana konnte man das getrost als Herausforderung bezeichnen. Aber es ging nur wenige ml verzeihliche Mengen fast gar nichts daneben. So konnte ich mich dann der Böllerhölle widmen. Ich kaufe ja seit Jahren keine Böller oder ähnliches Feuerwerk mehr. Mein Geld kann ich besser anlegen. Man beachte auch mein Motto: „Bier statt Böller!“ Spenden werden gerne angenommen. Auch in flüssiger Form. Gibt es preisgünstig im Getränkemarkt zu 24er Gebinden zu kaufen.

Da mir das Geböllere der anderen etwas zu langweilig war und ich nicht mit den Raketenexperimenten von Andre (Eine fiel rein „zufällig“ um und zerschellte an der Mauer am Grundstück gegenüber, eine zweite fiel auch „zufällig“ um und nahm ihre Reise die Straße runter auf. Und dann wird alles auf die unschuldige Jim Beam Flasche geschoben.) in Verbindung gebracht werden wollte machte ich mich auf den Weg meine Eltern zu finden, die etwas weiter die Straße runter feierten. Sie waren zum Glück leider schon wieder drinnen. Also ging ich weiter die Straße runter zur nächsten Menschenansammlung bei unserem Prinzen auf dem Hof. Die Dunkelheit machte ich mir zu Nutze und gratulierte allen. So konnte ich mein leicht verschwommenes Gesichtsfeld geschickt vertuschen. Kurze Neujahrswünsche und ich setzte meinen Weg fort. Ich konnte sogar auftrumpfen, da ich ja nicht wie üblich mehrere Flaschenbier bei mir trug, sondern nur eine Flasche Cola. Ich versicherte Jedem der mich danach fragte, das es Cola sei, aber alle lachten nur. Verdammt, woher wussten sie nur das es keine Cola war. Soviel Gerüche kamen doch aus dem kleinen Flaschenhals gar nicht raus.

Weiter ging es zu meinem Cousin, der um die Ecke wohnte und dort auch feierte. Es war zwar keiner mehr draußen, aber trotzdem klingelte ich, da ich nicht der Annahme war, das sie sich sofort ins Bett gelegt hatten. Drinnen wurde nach den Glückwünschen erstmal Platz genommen, weil doch mehr Leute noch anwesend waren. Und fast alles Verwandtschaft. Und nun kommen wir zum essentiellen Teil dieses Logbucheintrages. Dem guten Rat! Man sollte niemals in angetrunkenen oder vollstrammen Zustand an Sylvester zur Verwandtschaft gehen. Denn dann werden einem Geheimnisse entlockt, die man sonst nie erzählt hätte. Im letzten Jahr waren es Elke und Martin, bei denen meine Zunge zu gleichem Thema locker wurde. Wie es nicht anders kommen konnte, wurde das Gespräch auf meinen bevorstehenden Geburtstag gelenkt und meine mit ziemlicher Sicherheit statt findende Erniedrigung. Diesem konnte aber Abhilfe geschaffen werden, wenn ich vorher heiraten würde. Nun wurden Vorschläge gemacht, bei den ich seltsamerweise kräftig mit machte. Ich kann mich noch leicht an Aussagen meinerseits erinnern, die irgendetwas mit www.russenschlampen.de einem Online-Brauthandel zu tun hatten. Mein anderer Cousin machte dann noch den Vorschlag eine Bekannte mit Namen Kathleen ins Spiel zu bringen. Jetzt wurde mir die Sache etwas zu heiß und ich machte mich wieder auf den Weg. Sobald nämlich Namen ins Spiel kommen, dann könnte es ruckzuck ernst werden. Ich entschied mich dann wieder zurück zu David zu gehen, denn die Fete sollte ja noch ein wenig weiter gehen. Seltsamerweise hat der schnelle Wechsel zwischen warm und kalt und meine vielleicht nicht ganz so zarte Mischung Havana mich promillemäßig weit nach vorne gebracht. Ich kann mich nämlich nicht mehr ganz an meinen Aufenthalt erinnern. Auf jeden Fall haben wir uns noch nett unterhalten.

Als nächstes setzt die Erinnerung wieder ein bei einem Telefonat mit dem Schnitzel, der mich dann doch gerne nochmal in der Mehrzweckhalle sehen würde. Der Großteil der Gäste ich auch schon gegangen und ich setzte dann auch dazu an die Hallen zu verlassen. Vorher machte ich mir dann doch nochmal eine Megamischung Havana in einer angefangenen Cola-Flasche. Wenn es beim ersten Mal geklappt hat, dann klappt es jetzt auf jeden Fall wieder. Der erste Probeschluck allerdings lehrte mich eines besseren. Da ist mir wohl ein wenig viel Havana rein geraten. Nach kurzem Durchschütteln, aber ging es schon wieder besser. Vielleicht merkte ich auch die Stärke nicht mehr so. Für die Weg zur Mehrzweckhalle war es auf jeden Fall ausreichend. Die Kälte spürte ich jedenfalls nicht mehr. Oben angekommen war nicht mehr ganz so viel los, wie ich mir erhofft hatte. Ich wünschte den noch Anwesenden ein frohes neues Jahr und widmete mich weiterhin meiner Mischung, die seltsamerweise an Stärke gewonnen hat. Plötzlich stand Ramona hinter mir und wünschte mir noch ein frohes neues Jahr. Irgendwie schien es noch einen Geheimraum zu geben, denn ich hatte sie beim Reinkommen gar nicht bemerkt.

Es war nach Vier und so langsam wurde die Mehrzweckhalle leerer. Sollte die Party etwa schon zu Ende sein? So machte es jedenfalls den Anschein. Was tut man da? Man schnappt sich einfach den Matten und zieht weiter. Und zwar in Richtung Puttfeld. Aus geheimen Quellen wusste ich, das bei Martin auch gefeiert wurde. Wohl nicht mehr um 0430 Uhr wie die erloschenen Lichter erahnen ließen. Also ging es weiter zu Kühles, denn dort feierte die Puttfelder. Und dort war auch noch was los. Mich überraschte gar nicht, das ich dort noch Glöckner, Markus, Antje und natürlich die Kühles vor fand. Wir tranken noch ein Bierchen und ich wünschte mir was von den Ärzten. Doch dann war auch da Schluß. Meine Uhr zeigte 0530 Uhr ich beschloß in einer diktatorischen Abstimmung das es nun für mich Zeit wurde nach Hause zu gehen. Ein weiteres Jahr auf der Haben-Seite.

Am frühen Morgen mußte ich zwei Dinge fest stellen. Erstens, ich fühlte mich Scheiße. Was nun nicht an dem vielen Alkohol lag, sondern an der tollen Erkältung, die sich am Vorabend irgendwie in meinen Körper geschlichen hat. So fertig war ich schon lange nicht mehr. Zweitens, man sollte am frühen Morgen im vollstrammen leicht angeheiterten Kopf, wenn man gerade von den Sylvesterfeierlichkeiten kommt, keine SMS mehr schreiben. Ich glaube ich trete jetzt im StudiVZ in eine entsprechende Gruppe ein.

Wenn ich mich recht erinnere habe ich vor knapp einem Jahr ein Eintrag veröffentlicht, der sich mit gewissen nicht vorgenommen Vorsätzen beschäftigt hat. Schauen wir uns mal die Rechnung an. Also ich habe es nicht hin bekommen mir eine Freundin zu suchen. Punkt 1 also erfüllt. Mehr Sport habe ich auch nicht getrieben und weniger Alkohol habe ich auch nicht getrunken. Also somit habe ich alle Punkte zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt. Halt, so will ich das hier nicht stehen lassen. Denn die Punkte 2 und 3 waren ja eh zum Scheitern verurteilt. Doch Punkt 1 habe ich aufgeschrieben, obwohl ich ihn nicht ganz ernst gemeint habe. Ich habe wirklich versucht danach zu leben. Aber es klappt halt nicht immer. Ich vergucke mich immer schnell in Frauen, was es mir im Nachhinein schier Unmöglich macht sie noch anzusprechen. Und bei der einen Frau, der ich am liebsten meine Zuneigung gestehen würde, weil ich der Meinung bin, das da alles passen würde, traue ich mich am wenigsten. Jedenfalls der Teil mit dem Geständnis wird wohl nie was werden. Ich sollte bei meinem Cousin doch nähere Informationen über eine gewisse Kathleen einholen.

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