Highwater

Und diesmal entspricht die Überschrift der vollen Wahrheit. Naja, sagen wir zu 80% 65% 60% 50%. Wie schon gehabt fängt unsere kleine Erzählung an einem Freitag in dem verschlafenen Nest Westeode an. Nachdem ich ein sehr gesundes Abendessen hatte entschied ich mich spontan dazu zum Sportplatz zu gehen. Bevor es überhaupt so weit war hatte ich schon eine intensive Konversation mit dem Schnitzel. Schnitzel stellte mir einen zufriedenstellenden Abend in Aussicht, in dem er am Mittwoch schon verkündete, das er sich am Freitag richtig einen ballern wollte. Da sprach er meine Sprache. Doch was ich dann von ihm am Telefon hörte ließ meine Stimmung sinken. Er muß nun doch am Samstag arbeiten, aber trinken gehen wollte er doch. Naja, ist ja schon mal was. Dann wird es nicht ganz so lange gehen, was vielleicht nicht verkehrt wäre.

Am Sportplatz angekommen wollte ich einfach mal hören was denn der Felkl so an dem Abend vor hatte. Und zu meiner großen Überraschung war er gar nicht beim Training. Nein, er war noch nicht mal im Eichsfeld. Absolute Frechheit. Nun gut, aber für den ersten Bierdurst war der Weg zum Sporthaus eigentlich immer gut. Zu Hause konnte ich noch nicht trinken, da der Salat doch irgendwie stopfte. Richtig gelesen, Salat. Das ist das grüne Zeug auf der Wiese was sonst immer von meinem Essen gegessen wird. Ich dachte mir mal, das es nicht verkehrt wäre zu probieren, was sich mein Essen immer rein knallt. Das Bier vertrug sich jedenfalls gut mit dem Salat und dem gerösteten Schinken und dem Ei, welches ich aus geschmacklichen Gründen hinzufügen mußte. Bevor ich jedoch in den Flaschenbiergenuß kam stand mir ein Besuch in der Zecken Bayern-Bude bevor. Dort mußte ich erstmal die Erlubnis vom 1. Vorsitzenden einholen ob wir denn von der 1. Mannschaft aus am Freitag dort eine kleine Oktoberfest-Party machen können. Die Blicke waren zu nächst kritisch, aber als ich dann eine Runde ausgegeben habe, war alles in Butter. Der 1. Vorsitzende vom Sportverein ist ja schließlich mein Nachbar und trotz das er immer sehr dicht am Feuer steht und die ganze Asche ins Haar kriegt immer recht umgänglich. Zusätzlich zu ihm und seiner Frau, inklusive Tochter, war noch der Schocker anwesend. Der trank aber fleißig Alster. Auf die Frage ob er denn krank sei oder einen gefahrvollen Darmverschluß, antwortete der Rest das doch gerade Ramadan wäre und Schocker fasten müßte. Aha, also kein Alkohol. Doch etwas machte mich stutzig. Er schien den Blick richtig zu interpretieren und versicherte mir das es alkoholfreies Alster wäre. Das zeigte jedenfalls das Schild auf der Flasche. Man kann aber auch die Schilder von den Wasserflaschen abmachen und auf eine Kornflasche kleben. Trotzdem, es gibt zwei Dinge die gehen gar nicht. Einmal alkoholfreies Bier und zum Zweiten sind es Biermixgetränke, allen voran das Alster. Wenn mir Bier zu herb ist, dann mixe ich das nicht mit Brause. Das ist eine Beleidigung für jeden Biertrinker. Aber nur ganz perverse Leute stellen alkoholfreies Alster her. So was verdient es gar nicht Bier herzustellen. Das Ausgangsprodukt hat doch gar nichts mehr mit dem edlem Bier zu tun. Absolute Frechheit.

Nachdem ich mich äußerlich abgeregt hatte kochte ich noch immer innerlich. Also trat ich den Rückweg zum Sporthaus an und trank ein paar Bier. Kurz darauf rückte auch der Schnitzel an und nach einer kurzen Runde durch die Stadt, da er sein Portemonnaie leer vorgefunden hatte, waren wir im Feuerwehrhaus. Dort teilte er mir dann mit das der Tobi auch noch kommen würde und diesmal seine neue Freundin dabei hätte. So so, die geheimnisumwitterte Freundin aus Bovenden. Na da waren wir aber gespannt. Ein wenig Sorgen machte mir das Grummeln in meinem Magen Sorgen. Nächstes Mal lasse ich die Zwiebeln weg. Ich hatte das erste Pils im Feuerwehrhaus fast geleert, als dann die Tür aufgestoßen wurde und Tobi trat mit seiner Holden ein. Sie war recht hübsch und hieß Steffi. Der Beginn ist ja immer ein wenig schwer und um ein wenig das Eis zu brechen machte ich mir noch ein weiteres Pils auf. Ich sollte so zumindestens demnächst lockerer werden. So ging das noch ein wenig weiter und so langsam entwickelten sich Gespräche. Als ich dann plötzlich realisierte das wir dann wohl doch noch in der Werkstatt landen würden. Oha, war das eine gute Idee die Freundin gleich in den heißesten Schuppen in Duderstadt zu schleppen. Ach halt, den Checkpoint haben sie ja abgerissen. Also ging es in die Werkstatt. Schnitzel telefonierte mit seiner Schwester und die war so gütig uns in die Werkstatt zu fahren. Vorher gab es noch eine komplizierte Autowechselaktion, aber dann waren wir da. Das Motto des Abends war, das die Herren der Schöpfung umsonst rein kamen und Frauen extra bezahlen mußten. Eigentlich gar nicht so doof. Dann kommen die ganzen Kerle mit den Frauen und bezahlen dann trotzdem für die Frauen den Eintritt. So wäre es abgelaufen, wenn der diabolische Plan von Eberhard aufgegangen wäre. Die Wahrheit sah aber so aus, das nichts los war. Außer ein paar Mädels war nicht wirklich was los. Zu allem Überfluß wollte uns dann Uwe, der Türsteher noch Eintritt abverlangen, da Eintritt frei nur bis 2300 Uhr war. Aktuelle Uhrzeit war 2312 Uhr. Alles klar, Uwe hat ein Auge zugedrückt und wie sind so rein gekommen. Ansonsten wäre wohl auch die Haupteinnahmequelle wieder umgedreht.

Drinnen war weniger los als auf einer Beerdigung. Die Mädels die da waren, waren viel zu jung. Zum Glück gibt es ja immer noch den guten alten Alkohol. Also bestellten wir nach einem kurzen Zweigespräch eine Flasche Wodka. Ich wehrte mich zwar gegen Wodka, aber wurde überstimmt. Was solls, dann gibt es halt Red Bull dazu und ich kann morgen wieder nicht ausschlafen. Schnitzel wurde zum Mixmeister auserkoren und machte die erste Runde. Steffi wollte erstmal eine zaghafte Mischung. Hatte aber einen ordentlichen Zug drauf. Innerlich zollte ich ihr Respekt. Sie hatte zwar weniger Wodka drin als wir, war aber dennoch um Längen schneller fertig. Die nächste Runde war ausgeglichener. Und wieder war sie die erste die fertig war. Sollte sich Tobi da mein weibliches Gegenstück an Land gezogen haben? Also von der Trinkfestigkeit und von der -geschwindigkeit, nicht vom Aussehen, denn da schlug sie mich um Längen. Was nun wirklich keine Kunst ist.

Nachdem nun die Getränkefrage mehr als geklärt war konnte man sich ja mal um gucken. Vor allem weil Schnitzel sich frischen Teer in die Lunge blasen mußte. Da helfe ich ihm doch gerne, weil alleine Rauchen ja dick macht. Im Raucherabteil war komischerweise mehr los. Und vor allem mußten sich die ganzen Gestalten rein geschlichen haben, als wir abgelenkt waren. Dort anwesend war eine kleine Gruppe junger Frauen, die anscheinend alle recht voll waren. Gute Voraussetzungen für die Werkstatt. Ein oder zwei sahen auch nicht verkehrt aus, aber man hat ja noch Anstand und giert nicht quer durch die Werkstatt. Wohlgemerkt, die Werkstatt ist nicht das Glashaus. Aber muß ja mit dem Zufrieden sein, was der Abend einem beschert.

Zurück bei der Tränke habe ich mich dann ein wenig mit Steffi unterhalten über dies und das. Bis sie dann plötzlich mit der Geschichte der verlorenen Telefonnummer anfing. Na super, das macht ja gleich einen tollen Eindruck, wenn Tobi ihr meine ganzen peinlichen Geschichten erzählt. Obwohl, wenn er ihr pro Woche eine erzählt, dann werde ich bestimmt noch zur Silberhochzeit eingeladen. Ich habe ich dann die Geschichte nochmal komplett erzählt und ihren mitleidigen Blick ertragen. Dann stellte sie die Frage, ob ich denn schon mal wieder im JT-Keller war. Und ich mußte nachdenken. Zum ersten Mal hat mich eine Frau bei dieser Geschichte zum Nachdenken gebracht. Warum bin ich eigentlich seit dem nicht mehr im JT-Keller gewesen? Angst? Reue? Ich kann es gar nicht mit Gewissheit sagen. Wir unterhielten uns noch ein wenig weiter und dann kam der Punkt wo ich wusste das sie noch nicht allzu viel von mir gehört hat. Sie hat doch allen Ernstes gesagt, das ich doch mal auf die Tanzfläche gehen sollte und die eine blonde Abklatschen sollte. Für die Nichtwissenden: Abklatschen heißt das man den Tanz übernimmt und nicht ihr eine runter haut. Man kann ja nie wissen was manche Leute für eine Phantasie haben. Aber sie hat sogar einen guten Geschmack was Frauen angeht, denn die, die sie mir vorgeschlagen hatte, hatte ich auch schon ins Auge gefasst. Allerdings wurde sie wenige Minuten vorher von einem seltsamen Vogel voll getextet. Da werde ich ja immer vorsichtig.

Zwischendurch hielt ich regen SMS-Kontakt zu Kathrin und teilweise zu Ingo. Kathrin wollte noch vorbei kommen ist aber in Teistungen hängen geblieben. Und Ingo war auf einer Geburtstagsfeier und wollte wissen ob es sich noch lohnen würde in die Werkstatt zu kommen. Ich brachte es nicht fertig ihn anzulügen und konfrontierte ihn mit der bitteren Wahrheit. Er entschied sich nicht zu kommen und auf der Feier zu verweilen. Eine gute Wahl. Denn nach und nach kamen seltsame Vögel in die Werkstatt. Eins hatten sie alle gemeinsam, sie waren viel zu cool für diese Welt. Auch wenn sie einen Kapuzenpullover an hatten, der sie wie eine Fleischwurst von Herta hat aussehen lassen. Dabei meine ich nicht Farbe, sondern das Äußerliche. Schnitzel warf einen kritischen Blick auf die Uhr und machte nun Anstalten den Aufbruch einzuleiten. Die Flasche Wodka war schon lange leer und meine Anfrage eine zweite zu ordern wurde gnadenlos abgeschmettert. Dafür gab es dann noch ein paar Runden Alternativgetränke. Ich kehrte zu meinen Wurzeln zurück und besann mich auf den himmlischen Geschmack von Havana Club. Aber der Schnitzel war nicht aufzuhalten und wir traten den Heimweg an. Verdammt gerade eben hatte ich genügend getrunken, das die Mädels im Raucherabteil anfingen hübsch zu werden. Wer weiß also wofür es gut war.

Schnitzel reif seine Schwester an und die holte uns ab. Mitten im Wolkenbruch. Sie fuhr mich sogar bis nach Hause, was auch nötig war, denn der ganze Alkohol regte meine Verdauung extrem an. Doch im Anschluss war ich keinesfalls müde und bat Marina mich nochmal abzuholen und mit in den Jugendraum zu nehmen. Doch abholen tat mich nicht Marina, sondern Porno. Der hat nun nämlich Führerschein. Und wartete vor dem falschen Haus. Nun ja, mit all dem Regen, kann man sich ja schon mal vertun. Ob er wohl weiß wo der Scheibenwischer anging. Ich hoffte es. Das Starten mit durchdrehenden Reifen ging auch kräftig in die Hose und ich ärgerte mich das es für den Beifahrer nur ein Sicherheitsgurt gab. Im Jugendchecker ging es aber auch nicht mehr lange. Ich habe mir noch zwei Bier rein gepfiffen und ordentlich mir Porno Scheiße gelabert. Er hat mich sogar nicht nach Hause gefahren, aber nur um dann mit…… Aber lassen wir das. Zu Hause angekommen war ich immer noch nicht so recht müde und fragte mich was denn das abendliche frühmorgendliche Fernsehprogramm zu bieten hat. Nicht viel, denn als ich wieder auf dem Sofa wach wurde kam irgendeine reißerische Sendung die auf einem ”politischen“ Magazin beruht. Aber im Sitzen schlafen geht ganz schön auf die Nackenmuskulatur. Als ich noch regelmäßig gemoscht habe, war der Nacken auch besser durch trainiert.

Der morgen war erfreuend schmerzfrei. Soll bedeuten, das ich keine Kopfschmerzen hatte noch unter Magenkrämpfen leidete. Das eröffnet mir folgende Tatsache. In Zukunft werde ich mich mehr an Bier halten, denn das ist für mich sehr viel bekömmlicher als Mischungen. Jedenfalls die selbst gemachten. Ich stand also ohne Probleme auf und legte mir gerade einen Tagesplan fest. Eigentlich wollte ich mir was zu Essen machen und im Anschluss dann das weblog schreiben. Doch es kam ein Telefonanruf dazwischen. Nein, es war nicht Nina, die mich zusammen scheißen wollte. Es war der feine Herr Ortsbrandmeister, der mich telefonisch aus dem Ikea kontaktierte. Ich wunderte mich schon, wofür er meine Hilfe bräuchte und legte mir schon überzeugende Argumente für Billy, das praktische Wandregal zurecht, als er mit der Sprache raus rückte. Ich solle mich auf schnellstem Weg nach Westerode begeben, nicht über Los ziehen und keine 2000 € kassieren. Denn dort wird gleich die Sirene ausgelöst, wegen Hochwasser in der Amtmannswiese. Toll, ich hatte doch Hunger und konnte endlich mal das Essen ohne Brechreiz genießen und dann so was. Half alles nichts, ich sprang in meine Einsatzhose und fuhr zum Feuerwehrhaus. Dort traf ich auf den Stadtbrandmeister und der löste recht zeitnah die Sirene aus. Schnell füllte sich das Feuerwehrhaus und wir sind zur Amtmannswiese gefahren. Der Beginn eines langen, feuchten Samstags.

Wir fingen an die Schmutzwasserkanäle mit der Pumpe abzupumpen und in die nahe gelegene Nahte zu leiten. Anfangs hatten wir gut zu tun, denn die ganze Einsatzstelle mußte ja aufgebaut werden. Nachdem ich dann gemerkt habe, das die Tauchpumpe nicht ausreichte, legte mir der Stadtbrandmeister doch nahe, andere Wehren nach zu alarmieren. Gesagt getan. Unterstützung kam dann von Esplingerode und Mingerode. Die Esplingeröder machten Nägel mit Köpfen und zerstörten nach wenigen Einsatzminuten ihre Pumpen. Es knallte ein paar Mal bedrohlich und ich war mir fast sicher, das es unsere Pumpe gewesen sei, aber als ich wieder zu der ersten Einsatzstelle zurückkehrte standen alle helmkratzend um die Pumpe herum. Die Esplingeröder sind dann erstmal in die Stadt gefahren um eine Ersatzpumpe zu holen und wir pumpten kräftig weiter. Leider ist bei so einem Hochwasser Einsatz nicht wirklich viel zu tun, wenn denn erstmal alle Schläuche liegen. So gab es immer kleine Grüppchenbildung. Größtenteils da wo es Bier gab. Natürlich ohne mich. Ich bediente mich aus den offiziellen Kisten vom Fahrzeug und trank mit Friede ein paar Pils zusammen, der ja Maschinist war. Ja, ich weiß das man während des Dienstes kein Alkohol trinken sollte, aber es war ein Hochwassereinsatz. Da kann man nun wirklich nichts machen und Menschenleben waren auch nicht in Gefahr. Außerdem waren es nur zwei Bier. Zum Glück sind zwei kleine Mädels, Johanna und eine deren Namen ich schon wieder vergessen habe, auf die Idee gekommen und haben ordentlich Brote geschmiert. Die haben sehr zur Mittagszeit geholfen. Später gab es dann noch Streuselkuchen von Familie Senger. Das muß man den Bewohnern der Amtmannswiese lassen. Sie sorgen für die Einsatzkräfte.

Nach und nach ließ der Regen nach und wir wurden der Wassermassen Herr. Naja, Wassermassen ist sehr übertrieben, im Vergleich zu den Sachen die bei Kassel passiert sind. Wir hatten alles recht fix unter Kontrolle, weil man uns früh genug Bescheid gesagt hat. Das nennt sich Hochwassererfahrung. Denn die Leute aus der Amtmannswiese wissen da schon Bescheid und haben Erfahrung. Nachdem wir dann erstmal die ersten Einsatzkräfte in das Feuerwehrhaus zurück gebracht haben, fuhren Tobi und ich die Schläuche zum Tauschen nach Duderstadt. Auf dem Rückweg hielten wir dann nochmal kurz beim Rewe an, weil da das ansässige Solarium ein Spätsommerfest hatte und Kathrin dort bediente. Sie hat mir schon die ganze Zeit geschrieben, das wir doch vorbei kommen sollte, aber wenn man dann gerade am Scheiße Schmutzwasser abpumpen ist, dann geht das schlecht. Als wir dann da waren gab sie uns freundlicherweise ein Pils aus, welches wir dankend annahmen. Und sie war schon gut angetrunken, was wir aus ihrem leicht schwankenden Gang erkannten. Und dem fröhlichen Kichern. Das Bier ging recht fix runter und man wollte uns schon das nächste hinstellen. Leider mußten wir weiter, denn es klingelte schon mein Telefon. Friede wollte wissen wann wir denn endlich kommen würden, denn der Trappertopf ist schon längst fertig. Ich mußte ein wenig die Hörmuschel zuhalten, denn im Hintergrund wurde gerade das Leid der Niedersachsen gespielt und wir wollten doch wenigstens vortäuschen harte Arbeit geleistet zu haben. Zurück im Feuerwehrhaus labten wir uns an einem gar köstlichen T-Topf. Eins war klar, wenn der wieder raus kommt, dann brennt es erneut. Dann fanden noch ein paar weiter Pils den Weg in meinem Schlund und es ging nach Hause.

Der Tag forderte seinen Tribut und trotz diverser Telefonanrufe war noch nichts klar für den Abend. Als ich aus der Dusche steig war ich ein klein wenig dankbar. Hüfte wollte mich zwar noch anrufen, falls es in das Glashaus gehen sollte, aber ich spielte schon mit dem Gedanken, das ich wohl zu Hause bleiben würde. Ich verabredete mich dann noch mit Porno zur gewohnten Zeit im Feuerwehrhaus. Die Beine taten unglaublich weh, als ich meinen Weg antrat, was doch ein paar Laufeinheiten in Feuerwehrstiefeln mit einem anstellen konnten. Im Feuerwehrhaus war ich sichtlich erschöpft und kam gerade noch in den Turm um mir ein Bier zu holen. Dieses tat meinem erschöpften Körper recht gut und ich merkte wie langsam die Kraft wieder in die Muskeln zurück fuhr. Ein herrliches Getränk

Nebenbei tat ich mir dann Waterworld an. Als ich den im Kino gesehen habe, fand ich ihn gar nicht mal so schlecht. Allein schon wegen Jeanne Triplehorn. Die fand ich damals richtig Klasse! Es ist schon sehr seltsam. Neuere Filme haben längst nicht so den Einfluß auf mich wie damals. Filme die ich in der Zeit gut gefunden habe, finde ich heute immer noch gut und sehe gerne über Schwächen hinweg. Scheint so ein Nostalgiephänomen zu sein. Nach dem zweiten Bier und drei Handvoll Erdnüssen kam dann Porno irgendwann angeschossen und wir guckten den Film noch zu Ende. Da er aber auch nicht trinken konnte, weil er am nächsten Tag sein neues Auto holen wollte, machten wir noch einen kurzen Abstecher in den Jugendraum. Dort war aber auch nicht wirklich was los und ich TV, welches mit dem Rücken zu mir stand lief eine Hommage an Götz George (”Behaarter Affe mit 10 Buchstaben, fängt mit Schim an?“ – ”Schim…, Schim…., Schimanski!“). Zum Glück gab es gekühlte Getränk ein Bierform. Allerdings wies mich Hüfte auf den Umstand erst recht spät hin. Nämlich erst da wo ich mich lautstark darüber beschwerte das das Bier nun alle sei und leichten Fleischbrühecharakter aufwies. Hüfte hat nämlich in ihrer Güte mir ein paar Pils kalt gestellt. Hmmm, die Information kam entschieden zu spät. Ins Glashaus ging dann nicht mehr, da alle schon zu kaputt waren. Zum Glück. Ich trank noch ein Bier und setzte dann den Heimweg, da meine Augen plötzlich mit 5 kg Gewichten behangen waren. Die Frischluft half nicht wirklich und ich fiel ins Bett, als ich dann zu Hause war. Wie sehr doch körperliche Ertüchtigung anstrengt.

Der Sonntag war erstaunlich beschwerdefrei. Dagegen muß was getan werden. Wie sieht denn das aus, wenn ich ausgeruht in die kurze Arbeitswoche starte. Zum Glück ist die nächste Woche nur sehr kurz. Bis Dienstag und dann habe ich ein ultralanges Wochenende. Welches komplett mit Trinkveranstaltungen ausgebucht ist. Wer jetzt denkt das ich ein leichtes Grinsen auf dem Gesicht habe, scheint mich zu kennen!

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