Die t(v)ollen Tage

Vorweg erstmal eine Warnung. Dies könnte wird ein ziemlich langer Eintrag, da ich insgesamt sechs Tage voller Alkohol Feiern abdecken muß. Aber ich teile die einzelnen Tage in übersichtliche Absätze ein, so daß auch in Etappen gelesen werden kann. Extra für Nollo, damit er seine Arbeit nicht zu lange unterbrechen muß. Schließlich kann ich es nicht verantworten, das eine Göttinger Firma zum erliegen kommt, nur weil die Ersatzteillisten auf Grund von meinem Logbuch nicht mehr erstellt werden. Aber fangen wir erstmal an.

Fetter Donnerstag

Dies wird definitiv der kürzeste Eintrag, da mir wegen des exzessiven Alkoholkonsums ungefähr 80 60 55 30 Prozent des Abends aus dem Gedächtnis gewischt wurden. Das Schlimme war ja, daß ich gar nicht so viel trinken wollte, da ich am nächsten Tag zur Arbeit mußte. Aber nicht freiwillig, da ich schon vorsorglich Urlaub eingetragen hatte. Der aber Dank einer neuen Baugruppe und immensen Termindruck unter den Tisch fallen gelassen wurde. Lamentieren half nicht und so mußte ich in den sauren Apfel beißen und bereitete mich darauf vor mit einem kleinen Kater zur Arbeit zu kommen. Ich konnte ja wenigstens aushandeln, das ich ein wenig später dort auftauchen konnte. Mental bereitet ich mich auf den Abend vor, indem ich mir einredete, das ich nur ein paar trinken würde und dann würde es schon klappen. Zum Fetten Donnerstag ging ich ins Feuerwehrhaus, denn dort sollte es gegen einen Unkostenbeitrag von 10 € halbe Adler und Faßbier geben. Außerdem gehe ich da jedes Jahr hin und schütte mich zu pflege die hohe Kunst der Konversation. Als ich am Feuerwehrhaus angekommen bin, war erstmal keiner da, aber das Faß stand schon bereit. Hilfsbereit wie ich bin fing ich natürlich schon mal an das Faß für den Abend vorzubereiten. Das machte ich natürlich ohne Selbstnutzen. Obwohl ich zugeben mußte, das ich schon versucht war, mir beim Anschließen der Zapfanlage eine Flasche Bier aufzumachen. Aber da fiel mir wieder der Vorsatz ein, das ich ja nicht so viel trinken wollte, wegen des Arbeitstages, der mir bevor stand. Also machte ich mich daran, die Zapfanlage einsatzbereit zu machen unter Hilfe von Gojo, der inzwischen mit Dietmar auch aufgeschlagen war. Was gehört alles dazu? CO2-Flasche, Keg und die Zapfanlage selber. Leider hatte der Ortsbrandmeister zwei Falschen hin gestellt und gesagt, wir sollen die eine erstmal alle machen. Gesagt getan und es ging auch gut los. Doch der Hahn für den Druck mußte dann doch extrem rein gedreht werden, bis dann gar nichts mehr ging. Also war die eine Flasche doch schon leer. Flugs die andere angeklemmt und wir hatten einen Druck von 4 bar auf der Anlage. Das ist natürlich wenig hilfreich für das Bier, das nun mit diesem Druck aus der Leitung geschossen kam und dementsprechend schäumte. Also half nur zapfen bis der Druck nachließ. Da ich nicht naß werden wollte zapfte ich erstmal ein Weizenglas an, außerdem passte da ja auch mehr rein. Nachdem dann das erste Spülbier weg gekippt wurde. Fing ich langsam an die Gläser zu füllen, die mir dann auch nach längerer Wartezeit aus der Hand gerissen wurden. Man stelle sich eine Herde ausgehungerter Löwen vor, denen immer wieder ein großes, saftiges Stück Fleisch vorgehalten wird und dann wird es wieder aus deren Blickfeld entwendet. Also ich möchte dann nicht derjenige sein, der die Tür des Käfigs mal aus Versehen öffnet. Grob geschätzt dürfte er eine Überlebenszeit von 3 Millisekunden haben. Leider war ich vergleichbar mit dem armen Teufel, der die Macht über das Fleisch hatte oder in meinem Fall über das Bier. Ständig wurde man angemault und beschimpft. Aber nachdem alle abgefertigt wurden konnte ich mich meinem ersten zweiten Weizenglas widmen. Eine viel bessere Größe zum Trinken, wie ich noch feststellen durfte.

Alle hatten was zu trinken und waren erstmal beruhigt als dann auch die Adler ein flogen. Eher ein untypisches Essen für den Fetten Donnerstag, aber da es eine Woche für Manche schon Haxe gegeben hat, gab es halt bei er Feuerwehr halbe Hähnchen. Ich hätte zwar lieber eine Haxe gehabt, aber man beugt sich ja der Allgemeinheit. Adler sind aber nicht zu verachten, wie schon Kurt und Gürgen festgestellt haben. Nachdem dann der Adler verspeist wurde, kam das unumgängliche. Der Schnaps. Quasi der Ende eines gemütlichen Abends, da das hochprozentige Getränk, sämtliche Promillezahlen nach oben schnellen lässt. Ab nun erhöht sich nicht mehr die zweite Nachkommastelle, sondern sofort die erste Nachkommastelle. Da ich aber in der Vergangenheit gelernt habe, hilft es nichts sich zu wehren. Man macht es ja nur noch schlimmer und die guten Mitmenschen schütten einem das Glas dann extra voll und heucheln eine Entschuldigung herbei, die schon als Meineid zu werten ist. Also wehrte ich mich nicht gegen den Bismarck. Was aber den Friede auch nicht daran hinderte das Glas voller zu machen als es der Eichstrich erlaubte. Warum müßen die Leute immer das DIN betrügen. Dem ersten Bismarck folgten dann noch weitere Bismärcker. Schmecken ja auch so lecker. Und natürlich gab es weiterhin Bier zum nach spülen. Stilecht in meinem Weizenglas. Nachdem ich erstmal festgestellt habe wie praktisch so ein großes Glas ist, habe ich das Gefäß gleich beibehalten und weiterhin das Bier aus dem halben Liter Humpen getrunken. Ich wollte ja auch die Spülmaschine nicht überlasten, in dem ich ein weiteres Glas beschmutze. Man muß auch mal ökologisch denken. Dummerweise habe ich die Geschwindigkeit des Trinkens nicht an das andere Glasformat angepasst, so das ich mit erhöhter Geschwindigkeit getrunken habe. Mein Körper erkannte die Hefeverbindung die meinen Mund betrat und schaltete automatisch auf den Pilsmodus um. Allerdings funktioniert die Feineinstellung noch nicht und der Körper ist davon ausgegangen, das nun in normalen 0,33 l Gebinden zugeführt wird. Und der Notaus ist noch nicht angeklemmt, da alles noch in der Versuchsphase ist. Also schüttete ich in einem Unmenschlichen Tempo mir halbe Liter Bier rein. Dazu Schnaps und die Weichen für den kommenden Abend wurden gestellt.

Nachdem dann irgendjemand sehr Dummes die Erdnüsse auf den Tisch gestellt hat, nahm das Schicksal seinen Lauf. Trotz meiner Warnungen in Friedes Richtung griff er meistens mit beiden Händen zu und schaufelte sich die Erdnüsse rein. Bei Friede bewirken sie aber in Verbindung mit Bier und Korn eine einschläfernde Wirkung, daher auch der Name Sleepnuts. Meistens reicht schon eine kleine Prise und Friede verabschiedet sich ins Reich der Träume. Kurz bevor dann die eben erwähnten Sleepnuts ins Spiel kamen, ist auch Chief Heavy-Toungue angekommen und wurde mit dem einfachen Feder-Zeichen angekündigt. Es wurde auch schon extrem in der englischen Sprache diskutiert und festgestellt das es sehr, sehr wichtig ist to watch the Schläuche. Terrible things can happen if you do not watch the Schläuche. Besagter Zeitpunkt trat ein und Friede klappten die Augen zu. Was meine Uhr zu dem Zeitpunkt anzeigte kann ich nicht mehr mit Gewissheit sagen, aber es muß ca. 2230 Uhr gewesen sein. Und meine Zunge wurde dort auch schon schwer. Schlauerweise legte ich keine Strichliste an, denn die hätte mir nur wieder ein schlechtes Gewissen beschert, wenn ich sie denn irgendwann mal wieder gefunden hätte.

Offiziell sollte der Bericht an dieser Stelle enden, da mein Erinnerungsvermögen ausgelöscht wurde. Es wird aber gemunkelt, das wir gegen 2330 Uhr den Weg in die Werkstatt angetreten haben. Die Erinnerungsfunktion in meinem Hirn funktionierte nicht ein bisschen und somit verdrängte ich das ein Arbeitstag vor mir lag, auch wenn er später als normal anfing. (Un)Glücklicherweise hatte ich meinen Fotoapparat dabei und kann nun noch von Partnertanzeinlagen von Kai (der mit dem dreifach abgerissenen Kreuzband) und Florian berichten. Sie scheinen übel abgegangenen zu sein auf der Tanzfläche. So sah es jedenfalls aus. Ansonsten kann ich noch berichten, das nicht wirklich viel los war. Von der Feuerwehr sind Kai, Dietmar, Schnitzel und ich mitgekommen und in der Werkstatt trafen wir dann noch Keile-Günther, Patrick und Florian. Irgendwann kam dann noch Simon vorbei der Geburtstag hatte. Von dieser Stelle alles Gute noch nachträglich, da ich mir nicht sicher bin, ob ich ihm den Abend gratuliert hatte. Was ich aber noch weiß mir aber erzählt wurde, war das er erstmal ein Tablett Mischungen in die Mitte gestellt hat. Tja, Keile-Günther hat dann noch probiert Billard zu spielen und irgendwann stellte Florian fest das er nach Hause mußte. Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte Irgendwas in meinem Inneren sagte mir, das ich mit gehen sollte, was ich dann auch tat.

Was jetzt kommt kann ich leider nicht bestätigen, da an die Sachen keinerlei Erinnerungen mehr vorhanden sind. Florian und ich haben dann wohl in Westerode noch den Patrick getroffen und sind mit zu ihm. Da haben wir dann wohl erstmal seine Freundin geweckt, die ich dann versuchte zu beschwichtigen und ihr versicherte, das wir nur ein Bier trinken wollten. Patrick besorgte Bier und Florian spannte es in einen Schraubstock ein und wollte es zum Platzen bringen. Wenn er keinen Durst mehr hatte, dann hätte er aber ruhig sagen können. Die Bier wurden mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr ausgetrunken und außerdem mußten wir ja auch nach Hause. Draußen fiel dann Florian durch die Hecke. Wie er das geschafft hat kann ich gar nicht sagen. Auf jeden Fall gucken nur noch die Füße hervor. Extrem lustig. Trotz der warnenden Stimme in meinem Hinterkopf, die ich mittlerweile ignorierte ging ich dann noch mit zu Florian, so wird jedenfalls erzählt. Da Florian nicht mehr so genau wusste, was er zu Hause wollte ging er erstmal aufs Klo und ließ sich alles noch mal durch den Kopf gehen. In dieser unglaublich langen Wartezeit müßen mir wohl die Augen ein wenig zu gefallen sein. Denn Patrizia berichtete, das sie mich dann schlafend auf dem Sofa vorgefunden hat, während Florian weiterhin die Toilette umarmte. Ich habe aber nur kurz gedöst, denn Florian war immer noch auf dem Klo, also ich meinen Abschiedsgruß in Klorichtung rief flüsterte.

Freitag oder auch Uhlendisco

0806 Uhr. Oh mein Gott, geht es mir beschissen. Man möge mir die Wortwahl verzeihen, aber ich habe keinen anderen Begriff für den Zustand gefunden, in dem ich mich an dem Morgen befand. Mein Magen fühlte sich an, als ob ein Quirl in ihm stecken würde und mit meinem Atem könnte man Holzvertäfelungen abbeizen. Warum nur habe ich soviel getrunken und warum nur mußte ich zur Arbeit. Eins stand fest, das könnte ein langer Arbeitstag werden. Nach einem sehr schmerzhaften Brötchen war ich dann auch endlich in Heiligenstadt und konnte mir so gar nicht vorstellen jetzt noch acht Stunden kreative Arbeit zu leisten. Ein kurzer Blick auf mein Handy zeigte einen Timer an. Meine Pupillen verformten sich zu Fragezeichen. Warum denn ein Timer? Und im gleichen Zuge drängte sich mir die Frage auf, warum mein Handy nicht zur Weckzeit geklingelt hatte. Anscheinend habe ich statt den Wecker auf 0800 Uhr zu stellen einen Timer von acht Stunden angestellt. Auwei, das darf ich keinem erzählen. Der Tag wurde auch dementsprechend lang, da ich erst nach Mittag mit meiner Baugruppe anfangen konnte und die sollte dann auch an dem Tag fertig werden. Wurde sie auch. Zwar nicht so das man sie hätte einsteuern können, aber zum zeigen hat es gereicht. Ein wenig Feinschliff und schon kann sie gefertigt werden. Am frühen Morgen schwor ich mir, am Abend nichts zu trinken, aber dank der Regeneration meines Körpers im Laufe des Tages und des langen Arbeitstages freute ich mich beim Ausstempeln um 1815 Uhr auf das erste Bier bei der Uhlendisco.

Nach anfänglichem Streß wegen einem vergessen T-Shirts meinerseits ging es dann auch gut los. Frisch gezapftes Prinzenbier ist schon was sehr leckeres. Aber wie das nun mal bei Discos so ist, lassen die ersten Gäste gerne mal auf sich warten. Die Uhr tickte unaufhörlich weiter und das Bier fand weiter und weiter seinen Weg meine Kehle hinunter. Bis dann die mittlere Garde sich endlich mal traute die Mehrzweckhalle zu betreten. Was allerdings den Verkauf des Alkohls nicht unbedingt ankurbelte. Ja nicht mal Cola verkauften wir. Also mußte wir selber für den Umsatz sorgen. Gut, wir brauchten nichts zu bezahlen was uns dann aber auch nicht davon abhielt weiter und weiter in den Promillehimmel vorzustoßen. Bis dann die ersten Gäste kamen die auch ein paar Getränke umsetzten. Aber das jetzt so unbedingt viel zu tun war kann ich gar nicht sagen. Bevor es dann richtig los ging, also bis wirklich die Leute kamen die sich richtig die Mütze zu ziehen war immer noch ein wenig Zeit. Anfangs ging dann noch ordentlich Bier über den Tresen. Das sollte sich aber bald ändern. Denn die Fraktion aus dem Jugendraum trat bald an. Und sobald der Porno den Raum betritt dürfte klar sein, da die Flaschen Wodka nicht mehr lange geschlossen bleiben. Und er hatte eine harte Konkurrenz bekommen. Schmierpopel. Als Mitglied des Elferrates war er natürlich schon früh dabei und fing dann auch früh an sich mit Wodka Red Bull zu betrinken. Soll er man machen.

Da wir mit vier man hinter der Theke waren bleib die Arbeit immer im übersichtlichen Rahmen. Wie das aber nun mal so ist, wenn man den Abend vorher so richtig stramm war, also quasi stramm mit Anlauf wird man dann einen Abend später gar nicht mehr stramm. Man schüttet Bier rein und merkt so gar nichts. Und wenn man dann das Faßbier literweise in sich rein kippt, dann bekommt man schnell das Verlangen mal etwas anderes in sich rein zu kippen. Normalerweise gibt es dann ja die benannten Beschleuniger die man sich dann neben dem durchaus leckeren Bier rein kippt. Die Rede ist von diversen Magenbittern oder klaren Flüssigkeiten auch Schnaps genannt. Um dann den wirklich penetranten Geschmack wieder aus dem Mund und von den Geschmacksknospen zu bekommen kann man wieder Bier rein schütten und ist wirklich für jeden Tropfen dankbar. Man bereut sofort sämtliche Sünden und bittet das Bier um Verzeihung, das man überhaupt daran gedacht hat etwas anderes trinken zu wollen. Jeder der irgendwann man Löwentor getrunken wird mir hier zustimmen. Aber das große Problem war ja, das ich mir den ganzen Tag über geschworen habe keinen einzigen Schnaps außerhalb der Pflicheinheiten zu trinken. Der Abend vorher war mir nämlich eine Lehre. Sollte es so etwas geben. Peter nimmt Lehren an? Sehr selten, aber es kommt vor. Nun gibt es die zweite Alternative. Die Mischungen. Und da hat es mich erwischt. Die Flaschen die hinter mit aufgebaut waren gaben ein zu verlockendes Bild ab und sie waren auch noch gleich an Dosiersystemen angeschlossen, so daß das lästige Flaschen aufschrauben wegfiel und man nur noch das Glas unter den Auslösemechanismus hauen mußte. Es wird einem aber auch zu einfach gemacht. Und man hat ja auch schon genügend Mischungen für andere gemacht. Man kann ja mal eine probieren, die wird einen ja schon nicht umbringen. Und da war es um mich geschehen. Zum Glück Leider gab es keinen Havana Club, denn sonst hätte ich mich gleich verabschieden können. Aber Bacardi tut es ja auch. Die erste Mischung kippte ich einfach in mich rein genoß ich nach allen Regeln der Kunst um dann festzustellen, das ich wohl irgendwie den Bacardi vergessen habe. Aber ich war mir ziemlich sicher, das ich das Glas unter den Spender gedrückt habe. Oder sollten meine Geschmacksnerven schon so dejustiert sein, das sie eine normale Mischung gar nicht mehr als Mischung erkennen? Ich machte den Test und dosierte zweimal Bacardi in mein Glas. Da ich die einzige, verlässliche Testperson war, konnte ich diesen Test auf keinen anderen abwälzen. Ergebnis: Ja, da waren eindeutig Spuren von Bacardi drin. Was sagt uns das. Ich trinke keine normalen Mischungen. Aber wenn ich schon keine normalen Mischungen trinke, was ist dann mit dem Schmierpopel. Ich kann mich an einen Abend in der Werkstatt erinnern, wo eine gewisse blonde, junge Dame mein Aufsehen erregt hat und auch noch in Gesprächsweite war. Dank dem Schmierigen und seinen Aus-dem-Leben-schieß-Mischungen war mein Sprachsystem innerhalb weniger halber Stunden komplett lahm gelegt und das Sehzentrum mußte ein Auge komplett vom Netz nehmen, denn die blonde Schönheit hatte plötzlich eine Zwillingsschwester bekommen. Aber wechseln wir nicht das Thema. Wo waren wir? Ach ja, ich bin auch Mischungen umgestiegen in der Hoffnung dann doch irgendwann was von dem Alkohol zu merken. Die Hoffnung stirbt zu letzt.

Mittlerweile hat sich die Gästeschar vervielfacht und die Arbeit wurde mehr. Aber nicht so viel, das man nicht seine speziellen Freundinnen begrüßen kann. Kathrin, Heike und Kerstin haben auch mal wieder den Weg aus Fuhrbach gefunden. Kerstin kam dann an die Theke und ließ ihre Brüste genau meine Augen angucken begrüßte mich erstmal ganz herzlich. Erst dachte sie meinte jemanden hinter mir und drehte mich verwirrt um als sie ihre Arme über die Theke streckte. Bis sie mir dann mit Worten verdeutlicht hat, das sie mich umarmen wollte. Wie sollte ich auch davon ausgehen, das junge, gut gebaute Frauen mich umarmen wollen. Guido der auch an der Theke stand gab mir gleich das Daumen-nach-oben-Zeichen. Ich hatte ja auch schon tiefgründige Gespräche mit Guido beim Büttenabend. Aber es hat mich dann doch sehr gefreut, das die drei mal wieder den Weg nach Westerode gefunden haben. Wehe ich höre jemanden sagen: „Ich kann mir schon vorstellen warum!“ Er hat absolut recht!

Auch immer sehr gerne genommen ist der Aufruf: „Porno, guck mal gut!“ Erstmals gesagt von Görtler um Porno einem Mädel vorzustellen, zwecks Verkupplung. Porno der zu dem Zeitpunkt schon jenseits des Zustandes war, den man als Vollstamm bezeichnen kann hat dann erstmal ein Gesicht gezogen, das man ihn nicht mal mehr mit dem Glöckner von Notre Dame verkuppeln hätte können. Ruft man ihm nun zu „Porno, guck mal gut!“ kommt eben jenes Gesicht zum Vorschein, egal, wer drum herum steht oder wo er gerade ist. Verkupplungsaktionen sind also bis zur Jahrtausendwende nicht vorgesehen. Dann gibt es da auch noch den Vollmer, der wenn man den Fotoapparat auf ihn hält immer so den Vollstramm-Gesichtsausdruck aufsetzt. Meistens kann er nichts dazu, aber er hatte auch am Freitag Nachmittag den Schwur abgelegt, nicht mehr so viel zu trinken wie am Donnerstag, da er an den gleichen Symptomen litt wie ich den ganzen Tag über. Doch was mußte ich feststellen? Er hatte seinen Schwur gebrochen und hatte sich sehr am Bier gelabt. Vernünftiger MaAmnn. Meistens werden solche Schüre leicht dahin gesagt und hinter ärgert man sich. Daher sind wir hier mal gnädig und legen es als einen Versprecher aus.

Die Party war im vollen Gange und die ersten Wodkaflaschen sind schon über den Tisch gegangen. Nachdem sich dann der Schnitzel wieder ein wenig beruhigt hatte, das es nur eine Flasche Red Bull zur Wodkaflasche gab bestellte er auch gleich wieder. Und wenn wir ehrlich sind, dann reicht ja bei den eingetrunken Wodkatrinkern auch eine Falsche vollkommen aus. Ich hatte allerdings bei Schnitzels Bestellung verstanden, das er nur eine Mischung haben wollte. Mit einem leichten Kopfschütteln machte er mir unmissverständlich klar, das nun die Gänge bis in die oberen Drehzahlen ausgefahren werden. Oha, das kann ja Heiter werden. Wenn ich mir nun dazu die Augen von Porno betrachte, dann fährt er schon seit längerem im roten Drehzahlbereich. Aber wir wollen hier ja keinen vom Trinken abhalten. Und außerdem trank Schmierpopel, der ja nun sein Onkel ist, auch schon kräftig mit beiden Händen. Was sich aber nun schon soweit ausgebildet hat, das er die Erdnussdose in Beschlag genommen hat. Normalerweise sollte man annehmen, das die Nüsse mit einer Hand aus der Dose genommen werden und dem Mund zugeführt werden. Aber vom normalen Zustand sind wir ja schon meilenweit entfernt. Also wird die Dose gleich an den Mund gesetzt und der Inhalt in den Mund extrahiert. Und in den Mund passt eine Menge rein. Was allerdings dann nicht sein muß, ist den Inhalt vom Mund noch jedem zu zeigen. Ja, es gibt wirklich Leute die so was machen.

Gegen Mitternacht kam dann die Verlosung. Ich kann aber nicht mehr mit Sicherheit sagen, wer gewonnen hat, da ich doppelt abgelenkt war. Einmal durch die Mischung in meiner Hand, die auf ganz mysteriöse Weise immer verdunstete und ich mich ständig in der Nähe der Flasche aufhalten mußte und Kerstin stand an der Theke und hat sich mittlerweile ihres Pullovers entledigt. Man gut das ich so dicht an der Bacardi-Flasche stand. Die Verlosung war vorbei und das Tanzen ging weiter. Diesmal eröffnet von Porno und Schnitzel im Partnertanz. Schön ist was anderes. Aber auch das ging vorbei und das übliche rumgehüpfe ging weiter.
So langsam leerte sich die Halle auch, aber der harte Kern blieb und trank immer weiter. Vokke, der sich schon mit beiden Händen an der Theke festhalten mußte und zeitweise auch den Kopf als Stütze benötigte hielt sich aber tapfer. Auch wenn es den Anschein machte das er schlief war er immer noch hellwach und bejahte jede Frage nach einem neuen Bier. Respekt für soviel Aufgewecktheit. Und dann war da noch der Matten. Wenn Mattens Akkus erstmal voll aufgeladen sind, dann geht es ab. Auf der Tanzfläche macht ihm keiner mehr was vor und was er mit Hilfe von Red Bull mit seinen Haaren anfangen kann ist sensationell. Morchel gab im immer ordentlich Zuckerplörre in die Hand und ab ging s damit in die Haare. Er mußte sich dann am nächsten morgen mit Sicherheit mit einem Schlagschrauber kämmen, aber das war es bestimmt wert. Zuverlässiger Zeugenaussagen ging es dem Vokke am Montag immer noch schlecht vom Freitag. Und wieder Respekt. Wer drei Tage von einem Kater zehrt, der hat einiges richtig gemacht.

Die Uhr zeigte mittlerweile 0605 Uhr und der Saal wurde geräumt. Der Schlüssel wurde fachgerecht bei Barney im Briefkasten entsorgt und ich freut mich auf mein Bett. Aber nicht für lange.

Rosensamstag oder Prinzenball

Mein Wecker ging um 1015 Uhr los. Meine Augen gingen auf und die ersten Worte die mir durch den Kopf schossen waren: Shitshitshitshit. Ich bemitleidete mich ein wenig und blieb ein wenig liegen Frisch wie der junge Morgen sprang ich aus dem Bett und war sofort einsatzbereit. Denn der Jugendfeuerwehrwagen mußte geschmückt werden. Nichts bereitet mehr Freude nach einer durchzechten Nacht, als mit der Jugendfeuerwehr Wagen zu schmücken. Außer vielleicht mit Jessica Alba einen Nackttag einzulegen Aber es ging ganz gut von der Hand. Gegen 1200 Uhr mußten Schnitzel und ich dann erstmal zur Mehrzweckhalle wo der Rest des Elferrates die Halle für den Prinzenball schmückte. Auch ein Punkt wofür ich dankbar bin, das ich den Jugendfeuerwehrwagen schmücken darf. Teile der Elferratsdamen hatten etwas vorbereitet. Sie hatten mit Hilfe von zwei Firmen ein Löwentor gebastelt. Eine große Flasche Löwentor wurde an die Mehrzweckhallentür geschraubt und alle bekamen einen Löwentor. Also genau das, was man braucht um den Kater vom Vortag weg zubekommen. Da ich aber noch fahren mußte bleib ich verschont. Bier mußte ich aber schon trinken. Das Schmücken ging aber auch vorbei, was aber nicht hieß, das ich mich ausruhen konnte. Es gab noch genügend zu tun. Der Morchel wurde ja am Rosenmontag 30 Jahre alt und Schocker und ich mußten noch einen Wagen bauen. OK, das Grundgestell war vorhanden und wir mußten lediglich zwei Latten daran befestigen. Das hat uns aber auch schon gute anderthalb Stunden unserer Lebens gekostet. So was kommt bei raus, wenn man zwei Grobmotoriker in einen Raum sperrt.

Treffen war um 1915 Uhr und ich war der Erste, der vor Ort war. Wo ist nur die Disziplin hin. Als Thema hatten wir uns die 70er Jahre ausgesucht. Da ich davon ausgegangen bin, das der Großteil in Blumenhemnden und langen Haaren kommen wird, habe ich mir einen Bart wachsen lassen. Der Eine oder Andere der mich in letzter Zeit gesehen hat und den Mut aufgebracht hat mir ins Gesicht zu gucken, wird das schon festgestellt habe. Der Bart wurde bis auf die Megakotletten entfernt. Wenn schon 70er, dann aber richtig. Dazu gab es dann ein lustiges Hemd und als T-Shirt das einzig wahre für eine 70er Party. „Listen to Black Sabbath“ stand in großen Lettern auf meiner Brust. So muß es sein und nicht diese Weichspülermucke, die Möchtegernhippies gehört haben. Echter, harter Rock. Irgendjemand mußte ja Kultur auf die Veranstaltung bringen. Natürlich bin ich nicht ohne passende Musik gekommen und habe dem DJ eine Black Sabbath CD mitgebracht, von der dann auch ein ganzes Lied gespielt wurde. Verdammte Verachter wahrer Musik.

Aber ich hatte ja noch das Bier und konnte mich in den Zustand trinken in dem mir die Musik sowas von egal war. Was ich dann auch beim Kassendienst tat. Dank meiner großen Klappe, bei vergangenen Elferratsversammlungen habe ich mich ja als Helfer vom Kassenwart angeboten. Egal, dafür gab es Freibier und eine umwerfend aussehende Bedienung mit einem unglaublich hübschen Gesicht. Dann werde ich mir wohl doch eine Menge Marken kaufen müssen. Aber lassen wir den Abend erstmal angefangen.
Sensationelle Kostüme hatten Schnitzel und der Schmierige an. Schnitzel war wirklich aus den 70ern hergebeamt worden. Braune Stoffhose mit Mega-Schlag und dazu ein Hemd was einem den Farbsinn aus den Augen raubt. Auf dem Kopf hatte er eine gelockte Langhaar-Perücke und sah aus als wäre er gerade in einem Umspannwerk gewesen. Der Schmierige hatte eine unheimlich fiese Lockenperücke auf und das Schlimme war, das es ihm gestanden hat. Außerdem glaube ich das er früher bei Dschingis Kahn gesungen hat. Dank alter Plattencover die umher lagen konnte ich ein Beweisfoto festhalten. Die Ähnlichkeit war verblüffend. Und vom Alter her kommt es auch hin. Oh oh, hoffentlich haut er mich jetzt nicht.

Das Prinzenpaar hatte sich was ganz tolles einfallen lassen. Sie begrüßten jeden Gast mit einem Kümmerling. Toll, da hätten sie mich auch mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen können, das hätte ich um Längen lieber genommen als einen Kümmerling. Und irgendwie wusste ich das es noch ein Schlimmes Ende geben würde mit dem Kümmerling, da bei den Würfeln Dreier-Halterungen zum Umhängen dabei lagen. Der Kümmerling war drin und meine Gesichtsmuskeln nahmen die üblichen Abwehrpositionen ein, als dann plötzlich die Bedienung hinter mir stand und mir gnädigerweise ein Bier mit den Worten „Scheint zu schmecken.“ in die Hand drückte. Aber sie verstand wenigstens meine Schmerzen. Kaum saß ich wieder an der Kasse kam auch schon der nächste Kümmerling ran, da Schmierpopel unbedingt einen trinken wollte. Hallo, warum muß ich denn immer herhalten.

Herrlich auch die ganzen langhaarigen Perücken und deren Träger. Aus meinen wilden Tagen, wo ich selber noch lange Haare hatte kenne ich ja die Probleme die eine Mähne machen, wenn man sie nicht zusammen bidet, Ständig hat man was im Gesicht , im Bier, im Klo und ist nur am Haare nach hinten stecken. Aber schön zu sehen, das andere Leute auch solche Probleme hatten. Damals kam ich mir vor wie der erste Mensch.

Nun kommt eine Zeit des Trinkens. Man sitzt am Tisch und labert eine große Menge Scheiße und dazu wird dann leckeres Beir gereicht. Natürlich von der hübschen Bedienung, weswegen man sich ein wenig zusammenreißen muß. Nicht das ich jetzt schon wieder des Sprechens nicht mehr mächtig war oder irgendwelche Zuckung hatte. Aber bei manchen Geschichten muß man schon aufpassen wer sie so alles hört. Und vielleicht kommt es nicht ganz so gut an, wenn man Sätze immer damit anfängt, das man mal wieder total voll war. Noch schlimmer wäre es ja, wenn man die ganzen Saufgeschichten aufschreiben würde, damit andere Leute die lesen können. So was würde ich ja nie machen.

Was wäre ein Abend ohne Porno. Er hatte ja gesagt, das er nicht kommen wollte, weil er Geld sparen wollte. Aber daran habe ich eh nicht geglaubt. Ich wollte ja schon Wetten abschließen, aber keiner wollte dagegen wetten. Und so kam er dann auch mit der Langhaarperücke von Guido um die Ecke und wurde gleich mit Marken gesponsort. Aber wäre er nicht da gewesen, dann wäre er ja wieder zu Hause alleine gewesen und hätte seinen armen Hund geärgert. Ich weiß gar nicht nach welchen Abend das war, aber da hat er den armen Pingo aus seinem Körbchen geschmissen und ihn eine viertel Stunde ausgelacht. Wie fies kann man eigentlich werden? Aber wer weiß wo Pingo schon alles in Pornos Zimmer hin gekackt hat. Mir fallen da spontan so ein paar CD Verstecke ein.

Kommen wir nun zum unangenehmen Teil. Wie sollte es anders sein wurden früher oder später die Drei-Halter zum Umhängen in den Kümmerling-Würfeln entdeckt. Und wie sollte es auch anders sein weihte Schmierpopel gleich mal das Teil ein. Drei Kümmerlinge eingesetzt, von allen dreien den Deckel abgeschraubt und rein in den Brägen. Hier wurde dann auch der Trinkspruch: „Klappe auf und fluten!“ geprägt. Nach der Dreier-Keule kam dann gleich noch ein halber Liter Cola hinterher und das ekelerregendste Gesicht was man beim Rülpsen machen kann. Man stelle sich ein Seebeben vor. Erst wellt sich ein wenig das Wasser, dann grummelt es von tief unter der Erde. Man glaubt die Tore der Hölle wurden aufgestoßen und sämtliche gequälten Seelen lassen ihrer Pein freien Lauf. Und plötzlich kommen diese Töne an die Oberfläche und explodieren an der frischen Luft. Ein Geräusch das man am Besten mit dem Brunftschrei des nordschwedischen Kampfelches vergleichen kann. Und das alles passiert im Gesicht und im Körper von Schmierpopel. Kann ein Mensch so ekelig sein? Nein, denn Thomas und der Prinz mußten es auch gleich nachmachen. Allerdings ohne den widerlichen Rülpser. Den kriegt nur der Schmierige hin. Als nächstes kam dann Leiche dran. Beim ihm keinerlei Veränderung des Gesichtsausdrucks und der Körperhaltung. Jahrelange Übung machen sich hier bezahlt. Mir wollten sie auch so ein Teil umhängen, aber die Qual die mich erwarten würde hielt mich davon ab. Für einen Kümmerling brauche ich ca. eine Minute, bis er unten ist. Ich muß sämtliche Organe auf das Kommende vorbereiten und vor allem muß ich meinen Magen so konzentrieren, das er das eben Geschluckte auch drin behält auch wenn er sich sonst nicht so ziert. Bei Kräuterschnäpsen ist der agsolute Notzustand in meinem Körper. Den Abschluß machten dann noch M7 und Morchel, die aber scheiterten, da schon zu viel des Zeugs im Vorfeld zugeführt wurden.
Patrizia beschwerte sich auch noch, weil der Vollmer schon wieder so stramm war und sie nach Hause mußte, dabei wollte sie noch mit mir tanzen. Mit gespieltem traurigem Gesicht winkte ich zu Abschluß und machte mich voller Freude an die Theke auf, wo mich dann kurz vorher die Hüfte schnappte und ich mit ihr tanzen mußte. Ich war hin und her gerissen. Auf der einen Seite eine hübsche Frau und auf der anderen Seite die Theke mit den aufgereihten Bieren, die schon meinen Namen riefen (oder bildete ich mir das ein?). Also erst tanzen und dann Bier rein kippen. Wer hätte das gedacht. Aber ich konnte ja die Hüfte nicht stehen lassen, wo doch ihre Schwester auch noch da war. Käthe war erst beim Lutzeball und ist dann noch in die Mehrzweckhalle gekommen, da ihr Freund ein wenig unpässlich war. War aber cool da sie noch da war und das sogar bis zum Schluß.

Als spezielles Getränk hatten sich die Damen ein Eierlikörzeug ausgedacht, welches auch so ähnlich aussah. Leider kommt man mit zunehmenden Alkoholpegel und fortschreitendem Abend immer auf dumme Ideen. Kurzer Hand wurde Thomas die Hose runter gezogen, da er zu dem Zeitpunkt der Strammste war konnte er sich am wenigstens wehren und irgendwie ist dann was von dem Zeug auf seine Unterbuchse gekommen. Das sah natürlich sehr verdächtig aus und als dann Käthe noch das übervolle Glas daneben gehalten hat, war das Bild perfekt. Und das ist es immer noch auf meinem Fotoapparat. Wer weiß wozu man das noch gebrauchen kann. Diana fand das ganze sehr amüsant und kam aus ihrem Lachflash gar nicht mehr raus. War aber auch ein extrem lustiges Bild wie sie vor dem Stehtisch saß und gerade so ihren Kopf auf der Tischplatte ablegen konnte.

Ich hatte nur am Freitag Schlüsseldienst und war dann trotzdem wieder der Letzte. Echt immer seltsam wie so was passiert. 0510 Uhr und ich lag im Bett.

Rosensonntag oder der Umzug

Um 0900 Uhr war die Nacht vorbei. Denn die Mehrzweckhalle wollte aufgeräumt und für den Nachmittag hergerichtet werden. Nachdem ich nun den dritten Tag unter Strom stehe hat sich mein Körper komplett auf die Aufnahme von Alkohol vorbereitet. Wichtige Nährstoffe können fester Nahrung nicht mehr entzogen werden,d a sie nur noch sporadisch den Weg in den Magen findet. Falls sich irgendetwas nicht flüssiges in den Magen verirrt wird ihm sofort alles lebensnotwendige entzogen und auf weitere Reise durch den Darm geschickt. Die Verdauung funktioniert also auf absoluter Notreserve. Fester Stuhl ist nur eine ferne Erinnerung und weiter drei Tage stehen mir bevor. Wie habe ich das nur sonst die Jahre ausgehalten?

Das Aufräumen ging überraschend schnell vorbei und wurde auch gut erledigt. Also hieß es dann nach dem Mittag, was nicht wirklich mit den Vorstellungen meines Magens übereinkam auf zum Umzug. Die Kinder von der Jugendfeuerwehr eingesammelt und ihnen eingeschärft das wir zwar Feuer auf dem Wagen machen, aber nur Rauch und kein offenes Feuer. Aber die Ohren wurde ja eh nur auf Durchzug gestellt. Unser Thema war die Werbung neuer Jugendlicher. Denn in zwei Jahren stehe ich doof da, wenn auf einmal sechs Leute in die Aktive Wehr verschwinden. Beim Krombacher Club hab eich dann erstmal als erstes Pils des Tages ein astreines Krombacher aus Handgranaten abgreifen können. Der Magen grummelte kurz und schickte die frechen Nahrungsmittel in den Zwölf-Finger-Darm. Endlich wieder Nährstoffe. Nicht das ich auf dem Wagen umklappe. Und da ich mich mal wieder mit Patrizia verplappert hatte, habe ich auch noch beinahe den Start des Umzugs verpasst. Immer dieses Bier. Auf dem Wagen habe ich dann noch zwei Flaschen mir zugeführt. Wie sollte es auch anders sein, hat mal wieder keiner auf mich gehört und als wir an der größten Menschenmenge waren schlugen hohe Flammen aus dem provisorischen Busch. Ohne Meckern geht es wohl nicht. Aber die Flammen wurden schnell gelöscht und keinem ist was passiert. Nach dem Umzug wurde dann der Wagen schnell abgeschmückt und sich im Eiltempo umgezogen, denn Schnitzel und ich mußten ja mit dem goldenen Buch durch Westerode pilgern. Superman ist ein Scheißdreck dagegen. Ich kaufe mir jetzt in Zukunft nur noch Hosen die seitlich geöffnet werden können. Das spart eine Unmenge an Zeit.

Als Schnitzel und ich dann an der MZH angekommen waren, war natürlich keiner mehr da und wir haben erstmal eine halbe Stunde nach dem goldenen Buch gesucht. Mit dem goldenen Buch geht der Elferrat immer am Rosensonntag durch das Dorf und sammelt für einen guten Zweck Geld ein. Und der gute Zweck ist nicht, das sich der Elferrat wieder ein rein hämmern kann, sondern wird immer einer anderen Organisation zur Verfügung gestellt. Um das mal klar zustellen. Nun gibt es ein paar Häuser, wo man immer rein gebeten wird um ein paar mit zutrinken. So geschehen bei Kalle Borchardt und Theo Hellmold. Bei Beiden hatten wir Glück denn die Hausherren waren nicht zu Hause und somit blieb uns der Löwentor erspart. Kalle ist ja dafür berüchtigt, den Löwentor in Wassergläsern zu servieren. Ich glaube den hätte ich absolut nicht geschafft. Da hätten wir uns mit Sicherheit drei Stunden aufhalten müssen, bis der dann unten gewesen wäre. Aber eine Flasche Bier haben wir bekommen. Die haben wir auch bei Theo bekommen, wo uns Käthe mit einem leicht verschmitzten Lächeln die Tür aufgemacht hat. Sie ist ja auch gerade erst aufgestanden und noch nicht so auf dem Dampfer. Uns egal, das Bier hat trotzdem geschmeckt. Das nächste Getränk gab es dann bei Ilona, mit der wir uns erstmal über die Prinzengarde unterhalten haben. Weiter gings zu David. Der bot uns dann einen Löwentor an, den ich aber dankend ablehnte und ein Bier dem Vorzug gab. Schnitzel nahm dann den Löwentor und als ob ich in fremden Zungen sprechen würde bekam ich auch einen Löwentor. Als wir dann raus sind, hatte ich ein Bier und vier Löwentor intus. Soviel dazu, das keiner auf meine Sätze hört wenn sie mit „Nein danke!“ anfangen. Weiter gings zu Sense, wo es glücklicherweise nichts zu trinken gab, dafür aber einen Schokoriegel und eine Vorführung von ferngesteuerten Treckern. Sensationell, was es alles so gibt. Rüber gings zu Fasel, wo es lecker Bier und Bismarck gab. Ich habe es mir jetzt schon abgewöhnt mich gegen Schnäpse zu wehren. Meistens werde ich ausgelacht und dann muß ich doch noch trinken. Als kleine Anmerkung sei hier gesagt, das die Uhr mittlerweile nicht mehr lesbar war, aber es schon dunkel draußen war. Lange mußten wir aber nicht durstig umher laufen, denn bei Edgar gabs leckeres Krombacher. Nun gibt es die erste Eintragung ins Klassenbuch. Vollmer, Ex-Prinz und Elferratsmitglied, war schon voll und zu Hause und hat nicht die Tür geöffnet. Frechheit. Dafür gabs aber schräg gegenüber bei Rudi und Angelika wieder Pils. Und Angelika eröffnete mir erstmal, das sie des öfteren etwas von den Frühstücksmissionen mitbekommen hat, die Vollmer und ich manchmal abgezogen haben. Sie fand es ganz herrlich, als sie es vom Balkon beobachten konnte. Ich mußte schlucken und trank schnell mein Bier aus. Wer weiß was Vollmer und ich da alles erzählt haben in solchen unbeobachtete Momenten. Nächste Station waren dann Elke und Martin. Dort gabs leckeren Andechs-Bier und Elke erinnerte mich nochmals an unsere Abmachung wegen einer passenden Partnerin für mich. Warum schließe ich immer solche Sachen ab, wenn ich vollstramm bin. Das muß echt aufhören. Tja, da sind wir dann nach einer echt kurzen Stunde wieder raus geschossen und konnten gleich weitere Tadel in unser Buch eintragen. Guido, M7 und Barney öffneten nicht mehr Tür und trotz Sturmklingeln und Telefonanrufe gab sich kein Zeichen. Doch halt bei Barney bewegte sich jemand hinter der Stubentür und wie sich später im Gespräch heraus stellte war es seine Frau und wollte uns nicht mehr aufmachen. Verstehe ich gar nicht, man hat doch gerne um 2330 Uhr vollstramme Elferratsmitglieder bei sich in der Küche sitzen. Die bleiben doch bestimmt auch nicht lange auch wenn es die letzte Station war. Aber bevor es zu Barney ging waren wir ja noch bei Nollo, der uns in Unterbuchse und T-Shirt öffnete. Vorbildlich, wie ich mal fallen lassen muß. Obwohl er arbeiten mußte und schon im Bett war öffnete er den armen frierenden Elferratsmitgliedern mit dem goldenen Buch die Tür und bot ihnen Schnaps und Bier an. Das Bier nahm ich gerne an, aber auf den Schnaps hätte ich gerne verzichtet. Da er verschiedene Sorten zur Auswahl hat und ich ja ein Freund von neuen Sachen bin wählte ich den Latschenkieferschnaps. Nein, es war kein Aufguß und ja, er hat so geschmeckt. Nachdem die Latschenkiefer nach einem kurzen Aufenthalt in der Speiseröhre, den Weg in den Magen gefunden hat traf sofort der Beschwerdebrief meiner Geschmacksknospen ein. Was das denn solle und ob ich in Zukunft ohne Geschmack durchs Leben gehen möchte. Noch so eine Aktion und sie stellen ihren Dienst ein und gehen in vorzeitigen Ruhestand. Ich war froh das ich noch normal atmen konnte.

Unsere Ankunft war dann gegen 2330 Uhr in der MZH, aber wir haben es geschafft. Stramm wie die Hacken aber wir mußten nicht nochmal los. Wie man so munkelt hat die andere Truppe mit Kalle und Schocker abbrechen müssen, weil das Geradeausgehen nicht mehr so ganz funktioniert hat. Schocker war unterdessen in Berlingerode aufgeschlagen und traf wieder ein. Er mußte sich mit beiden Händen an der Thekenüberdachung festhalten, aber das Trinken ging noch. Ganz nach dem Leitspruch: Nur so viel Trinken, wie mit aller Gewalt rein passt. Nach einer kurzen Diskussion hatten wir beide uns auch wieder vertragen und tranken dann noch ein paar Bier.

Kai, der an diesem Abend Schlüsseldienst hatte war dann auch sehr hacke, was man auch daran merkte, das er mit einem Jugendfeuerwehrhelm in einer Ecke der Theke gesessen hat. Übrigens wer den in der MZH vergessen hat kann sich schon auf einen Einlauf freuen.

Und der muntere Kappenklau ging vor sich. Diesmal war es Schockers Kappe. Erst saß sie quer auf dem Kopf, dann verkehrt herum und dann auf einmal auf Dianas Kopf. Ist schon komisch wie so was passiert. Man gut, das ich das nicht mehr zum Gericht wusste, sonst hätte sich Schocker warm anziehen können.

Anschließend gingen wir noch zum Prinzen zum Frühstücken, aber ohne die Prinzessin zu wecken. Wenn ich mich recht erinnere gabs Rührei, aber das kann auch ein Traum sein, da wir alle regelmäßig eingenickt sind. Kai hatte dann auch noch auf dem Boden geschlafen, bis wir ihn dann mit Tritten in den Unterleib sanften Stößen geweckt haben. Draußen fiel er dann nochmal über den Prinzen her und wir warfen daraufhin Kais Kappe durch die Gegen. Wie man so munkelt ist er noch eine ganze Stunde durch die Gegen gelaufen, weil der Dummbeutel seinen Schlüssel vergessen hat und keiner auf sein Sturmklingeln gehört hat. Nicht das ich gegrinst hätte als ich das gehört habe. So was macht man nicht.

Es war 0230 Uhr als ich dann in meinem Bett lag und ich war dankbar, das es nicht wieder bis 0500 Uhr ging. Die Rechnung kam dann vier Stunden später wo ich dann wach war und noch gute drei Stunden hätte weiter schlafen können. Danke Körper!

Rosenmontag oder Morchel wird 30

Der härteste Tag fing um 0730 Uhr. Schnell abgekärchert und dann gings schon auch schon zum frühstücken. Dankbar nahm mein Magen die einzige feste Nahrung für den Tag auf. Aber so ganz wollte der Schluckimpuls nicht funktionieren. Erst als alles mit Bier und Löwentor angeregt wurde ging es langsam vorwärts. Es scheint ein harter Tag zu werden. Besonders für den Morchel.

Der wurde nämlich 30 an dem Tag und wir hatten ja am Samstag einen Bollerwagen für ihn „vorbereitet“. An dem wurden dann schöne einlaminierte Strammsack-Bilder von ihm aufgehängt. Ich weiß auch nicht wo die alle auf einmal hergekommen sind, aber irgendwie waren die wohl alle auf meiner Festplatte. Nun gings zuerst mal in den Kindergarten. Dort verteilten wir Schaumküsse (wegen der political correctness) und Waffeln und durften uns lustige Leider anhören. Der Morchel bekam extra ein Geburtstagsständchen und durfte schön nach vorne gehen. Sehr zur Freude des Elferrates. Leiche ließ dann noch ein paar ekelige Rülpser los und so langsam konnten wir Richtung Stadt ziehen um das Rathaus zu stürmen.

Nach dem Kindergarten ging bekam er erstmal einen Kuhkostüm angezogen und wir hatten alle Buttons mit „Bauer sucht Frau“ angesteckt bekommen. Seine Kappe noch auf und dann gings in die Stadt. Herrlich, dieser Anblick. Bei Seyffarts sammelten wir uns dann und konnte erstmal die anderen Elferräte treffen und vor allem die anderen Prinzengarden begutachten. Also bei manchen konnte man da echt schwach werden, aber es ist ja Karneval, da bleibt man sauber. Außerdem mußten wir ja ins Rathaus und dort stürmen. Nach den üblichen Ansprachen wurde dann auch noch der Morchel auf die Bühne gebeten. Der Bürgermeister machte ein dicke Rede und Morchel haute sich erstmal vor versammelter Mannschaft ein Pils rein. Unglaublich dieser Mensch. Im Anschluß an die Peinlichkeit ging der Zug weiter zur Volksbank, wo dann weitere Ansprachen kamen, aber dafür gabs Bier in rauhen Mengen. Ach halt, wir haben ja vom Elferrat noch ordentlich Flyer für Morchels Party verteilt. Wir wollten abends in der MZH noch ein paar auf seinen Geburtstag trinken und hofften so viel Weibsvolk anzulocken. Was natürlich nur in Morchels Interesse war. Wir anderen vom Elferrat versprachen uns davon natürlich nichts.

Wieder in Westerode angekommen gab es was zu Essen im Pfarrheim, aber die Ruhe währte nicht lange. Morchels Schwester SabrinaSabrina hatte ein Fegen organisiert und schon mußte er wieder ran. Im Kuhkostüm hat er dann die Kirchentreppe von Sägespänen befreit. Dazu wurde von seinem Vater Löwentor gereicht. Die Zeit die ich nun für einen Löwentor benötige hat sich auf 6 Minuten erhöht. Ein wirklich widerliches Zeug. Kann ich wirklich nicht empfehlen. Wenn ich mir die ganze Fegeaktion und das ganze Drumherum so angucke, dann möchte ich gar nicht 30 werden. Oder ich wandere für das nächste Jahr nach Australien aus. Oder aber ich heirate noch schnell vorher. Jetzt fällt mir auch wieder der Grund für das Abkommen mit Elke ein.

Als nächstes stand der Kinderkarneval an. Ich durfte Kasse machen und dem Zauberer zugucken, während die anderen draußen sich mit Morchel die Kante gaben. Na herzlichen Dank. Aber ich wurde gut mit Getränken versorgt. Zeitweise standen fünf Bier in Warteschleife. Kommt natürlich beim Kinderkarneval besonders gut, wenn der Kassierer sich ein paar Biere reinschraubt oder wenn es so aussieht als wäre er schon so stramm, das er die Biere die ihm hingestellt werden nicht mehr schafft. Aber es war eh der fünfte Tag, an dem ich mich ins Bett trinke und da ist einem einiges egal. Und vor allem muß man sehr schmerzfrei sein, wenn man den Karneval in einem Elferrat überleben will. Es hat aber keiner komisch geguckt oder Kommentare abgegeben. So stramm war ich ja auch noch nicht, nur halt gut angetrunken.
Sonderlich viel spektakuläres ist beim Kinderkarneval dann auch nicht mehr passiert, nur der Morchel ist abgehauen, weil er noch Durchsagen machen wollte und die definitiv nicht für Kinderohren geeignet gewesen waren. Deswegen wurde ihm der Saft vom Micro genommen und er ist auf und davon. Mußte die Party halt ohne ihn stattfinden. Tat sie dann auch. Es war als würde man einen Schalter umlegen und ab ging die Post. Es wurde getanzt und getrunken. Ersteres eher die anderen, letzteres eher ich. Bis dann Elke auf den Plan trat und ich doch wieder tanzen mußte. Und das war der Anfang. Ich weiß gar nicht mit wem ich dann noch alles tanzen mußte. Ach ja, Patrizia holte sich ihren verpassten Tanz von Samstag ab. Derart ausgetrocknet gings gleich wieder zur Theke. Nicht das ich dehydriere und dann umklappe. Wer soll mich denn da wieder hoch heben. Das geht nicht. Also mußte ich selber dafür sorgen das ich genügend zu trinken bekomme.

Die Elferratsfrauen haben sich dann ein Herz gegriffen und den Morchel wieder zurück in die MZH geholt. Wer kann solch geballtem Charme auch widerstehen. Sobald dann der Morchel aufgeschlagen ist, fing das Spektakel an. Plötzlich sollte der Elferrat ohne Jacken und Fliegen auf die Tanzfläche kommen. Spontan setzte ich zum Sprint auf die Tür an und wurde aber mit strafenden Blicken auf die Tanzfläche gescheucht. Nun malte ich mir gar schlimme Szenarien aus. Ein ganz besonders Schlimmes war etwas mit freiem Oberkörper. Ich sah schon die Blaulichtflotte vom Krankenhaus auf uns zu rücken. Aber allzu schlimm war es dann doch nicht. Wir haben uns vorne halt ein wenig zum Affen gemacht und der ganze Saal hat sich gefreut. Da bin ich ja immer erster man an der Spritze, wenn ich mich mal schön blamieren kann. Was mir jetzt aber ein wenig zu denken gibt, ist, das ich irgendwo in der Menge eine Videokamera gesehen habe. So was sollte verboten werden. Es reicht doch wenn ich immer Fotos mache. Da bin ich wenigstens nicht selber drauf.

Irgendwann kamen dann die Tische auf die Tanzfläche und es wurde auf den Tischen getanzt und wie es gar nicht anders hätte sein könne saß dann der Morchel mit freiem Oberkörper auf dem Tisch und trommelte zu Safri Duo und Phil Collins. Das mein Fotoapparat noch funktioniert verdanke ich nur dem harten Abhärtprogramm durch das ich ihn beim Erwerb geführt habe. Treue alte Kamera. Was die schon abbekommen hat geht auf keine Kuhhaut.

Aber auch lustige Abende gehen vorbei und mein weblog platz langsam aus allen Nähten. Außerdem muß ich auch mal zugeben, das mir so die eine oder andere Erinnerung fehlt. Was nun nicht unbedingt das Schlimmste ist. Für Manche jedenfalls.

Dienstag oder das Prinzenessen

Endlich vorbei. Keine lustigen Hüte mehr, keine Elferratsklamotten. Nur noch aufräumen, die Gerichtsverhandlung über sich ergehen lassen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. So und nicht anders ist es auch abgelaufen. Doch halt, was wäre die Gerichtsverhandlung ohne spektakuläre Urteile. Ich bin so davon gekommen, denn ich habe ja nichts Schlimmes gemacht. Oder zumindestens hat sich keiner mehr dran erinnert. Aber wir machen eine nette Sommerparty bei Schmierpopel im Garten. Ich freue mich schon auf das Trampolin.

Abends ging es dann noch bis 2300 Uhr und zum Abschluß trank ich dann wieder Cola Bacardi. Es war wieder das alte Hefe Problem. Nachdem man 10 Liter Bier in sich rein gekippt hat, stellt man irgendwie fest, das man gar nicht richtig stramm wird und schon steigt man um auf Mischungen. Außerdem hat Schocker und Guido noch ein paar lustige alte Geschichten zum Besten gegeben. Und ich dachte ich war schlimm. Leiche erzählte eine Mit Säbeln und mehreren Ananas und Friede. Allein bei der Vorstellung konnte ich nicht mehr an mich halten. Hätte ich eine Zeitmaschine, wüsste ich schon wo ich mich hinteleportieren lassen würde.

Das war der kurze Bericht von den vollen Tagen. Meine Finger tun weh und draußen ist es dunkel. Und heute Abend geht es ins Glashaus.

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