Weihnachtsfeiern – Part II

Sternenzeit: -317928.08 Dies ist das private Logbuch von Bierpumpe. Das Wochenende ist vorbei und es wird Zeit das Erlebte nieder zuschreiben. Schade, das es noch keine weblogs zum Aufnehmen gibt, dann könnte ich das alles erzählen und würde mir nicht jedesmal die Finger wund schreiben. Aber ich habe ja selber Schuld, warum fange ich so einen Mist auch an. Nun ist eh alles zu spät. Da ich ja letzte Woche sehr verdienten Urlaub hatte, der aber so richtig kein Urlaub sein wollte, weil ich mit meinem Vater einen großen Walnußbaum vor dem Haus ausgerodet habe, konnte ich den Freitag früh mit Ballern anfangen. Natürlich nicht, denn die Weihnachtsfeier der Jugendfeuerwehr stand an.

Also Schnitzel und ich trafen uns um 1500 Uhr um dann erstmal die Kleinigkeiten für die Jugendlichen zusammen zu kaufen. Schließlich ist Weihnachten und da soll man ja nehmen statt geben. Ich meine andersrum. Aber es kommt auch drauf an was man nimmt oder gibt. Es heißt „Geben ist seliger denn nehmen“. Sprechen wir hier von einem Schlag auf den Kopf oder von einer Kiste Becks. Bei Ersterem würde ich zustimmen, bei Zweiterem nicht, es sei denn die Kiste Becks würde sich auf gar mystische Weise plötzlich in eine Kiste Veltins verwandeln, dann würde ich erstmal probieren und nochmal drüber nachdenken sie wegzugeben. Aber wir waren ja beim Einkaufen. Also Freitags beim Marktkauf einkaufen zu gehen ist genauso spaßig wie zwei gebrochene Arme bei 30°C im Schatten. Denn die Bekloppten und Bescheuerten werden nicht nur am Tag vor Feiertagen losgelassen, sondern auch Freitags. Aber das Gute war das einiges Weibsvolk unterwegs war. Das erleichterte es teilweise die Menschenmassen zu ertragen. Der Einkauf wurde schnell erledigt, denn es war auch nicht schwer 12 abgepackte Weihnachtsmänner in eine Kiste zu packen und noch zwei Tüten Flips und Chips dazu zu packen. Schnitzel meinte die ganze Zeit das uns eine junge Dame verfolgen würde, aber ich glaube eher das sie das gleiche von uns dachte. Ist natürlich auch sehr seltsam zwei Männer mit einem Arm voll Nikoläuse orientierungslos durch den Supermarkt laufen zu sehen. Wer würde da nicht auf dumme Gedanken kommen. Das Einkaufen war vorbei und der Abend konnte kommen. Wer schon mal eine Jugendfeuerwehr kann sich vielleicht vorstellen, das es nicht ganz so einfach ist eine Weihnachtsfeier für die zu organisieren. Bei Erwachsenen ist das einfach. Da werden Einladungen rumgereicht, dann wird genügend Bier und Schnaps gekauft und wenn man noch einen Obelus einsammelt gibt’s sogar was zu essen. Ob davon was hat oder nicht ist ja egal, hauptsache man kann sich im christlichen Namen ordentlich die Myrte zuknallen. Aber Kinder wollen unterhalten werden. Da reicht das nicht aus einfach jedem ein Hefe-Weizen vor die Nase zu stellen und Prost zu sagen. Die wollen Spiele und Unterhaltung. Und wer darf sich alles ausdenken? Na klar, der Jugendfeuerwehrwart. Aber erstmal gibt’s was zu essen. Schnitzel fuhr also mit sechs Mann los und verteilte sie auf die Pizzerien Dönerstände und griechische Restaurants. Wobei ich jetzt nicht mal sicher bin ob es vielleicht nicht besser gewesen wäre, wenn ich zum Griechen gefahren wäre. Dann hätten sie wenigstens nicht am Ouzo gespart. Egal, der Rest unterhielt sich bislang mit Stadt, Land, Fluß. Herrlich, wenn man daneben sitzen kann und sich ausdenkt was man jetzt alles für ein Bier geben würde. Zu dem Zeitpunkt waren es nur die Pommes von meinem kommenden Gyros. War ja klar, das man sich nicht schon um 1800 Uhr im Beisein der Jugendlichen ein paar Bier reinschwarten würde. Es müßte mindestens 2000 Uhr werden und dann kann man sich mal eins genehmigen. Das Essen verlief mal wieder wie eine Schlacht. Während ich mich bemühte einigermaßen anständig mit Messer und Gabel umzugehen wurde der Rest nur unter zu Hilfenahme der Hände vertilgt. Aber habt ihr schon versucht Gyros mit den Fingern zu essen, da kann man anschließend gleich den Kärcher rausholen. Wie es schon im alten Rom war fingen nach der Fütterung die Spiele an (panem et circensis, wie wie alten Lateiner sagen Hahahaha). Erstes Spiel: Ein Toastbrot in den Mund und wer zuerst pfeift hat gewonnen. Höre ich da gerade jemanden sagen das es einfach ist. Na dann viel Spaß beim Heimversuch. Wehe ihr trinkt zwischendurch. Und ein Spiel mit Essen kommt ja immer gut an, wenn der Magen gerade so voll gestopft wurde, das man sich Dr Hippe mit einem Pansenstich herbei wünscht. Es gab mehrere Taktiken von klein pflücken bis alles auf einmal in den Mund stopfen das an der Seite die Rinde abgespalten wurde. Aber keiner hatte eine Chance gegen den Toastbrotkiller Karlchen. Ganze 57 Sekunden hat es gedauert, dann war die Scheibe unten. Wer besser ist lässt mir eine kurze Nachricht zukommen, aber ich bezweifele, daß das jemand nachmachen kann. Wenn ja, dann würde ich ihn gerne mal gegen Karlchen sehen. Ich bin dann gegen Schnitzel angetreten und habe kläglich verloren. Meine Fetzen-Taktik ist nicht aufgegangen. Das Zeug ist aber auch verdammt trocken. Dann gabs eine kleine Pause wo alle erstmal den Weg nach draußen suchten. Fragt mich nicht warum,aber für die Jungs und Mädels ist es das Größte draußen rumzulaufen. Finde ich gut, denn so langsam wurde der Durst größer und Karlchen machte so langsam, den Cola light Vorrat nieder. Also gab es eine geheime Wahl (Teilnehmer: ich) in der einstimmig beschlossen wurde, das die Jugendwarte ab jetzt Alkohol trinken dürfen. Es war ja auch schon 2030 Uhr und wir wollten ja später noch weg. Ich setzte meine Fähigkeit in der Speisenzubereitung ein um mir ein herrlich gekühltes Hefeweizen ein zuschütten. Als das fertig war sah es Schnitzel und machte große Augen um sich kurz darauf einen Jim Beam Cola zu machen. Jetzt kann der Spaß beginnen. Die Kinder wurden wieder versammelt und das nächste Spiel verlangte eine Streichholzschachtel einmal quer durch den Raum zu befördern. Mit Hilfe einer Streichholzschachtel die an der hinteren Gürtellasche befestigt wurde und etwas höher als die Knöchel hing. Ja, es sah ein wenig eindeutig aus, als die nötigen Bewegungen gemacht wurden, aber das Spiel habe ich diesmal aus der Zeit als ich noch Messdiener war. So, also nichts perverses. Wer auch immer so was gedacht hat soll sich jetzt eine Runde schämen gehen. Kurz nachdem das Spiel vorbei war, waren alle wieder draußen und spielten verstecken. Ging ja auch gut bei der Dunkelheit. Schnitzel und ich widmeten uns derzeit den süßen gegorenen, flüssig gewordenem Getreide. Und erzählten dem Rest der noch da war peinliche Geschichten aus vergangenen Jugendfeuerwehrzeiten. Und schon war der Abend auch vorbei. Naja, wir machten halt um 2230 Uhr Schluß. Das reicht auch vollkommen für eine Jugendweihnachtsfeier. Und Schnitzel und ich konnten uns in Richtung Jugendraum begeben, denn dort gab Daniela einen aus, die nun fast feritge Studienrätin ist. Da fehlen nur noch ein Praktikum. Wenn ich das jetzt mit meinem Studium vergleiche, könnte ich das am ehesten damit vergleichen das sie jetzt scheinfrei ist. OK, danach war ich damals auch so stramm, das ich nach dem Weg nach Hause fragen mußte. Im Jugendraum waren schon fast alle voll. Gehen wir nur von den männlichen Anwesenden aus, waren alle stramm und manche waren stramm für Zwei. Was aber auch daran lag, das sie nachmittags um 1500 Uhr schon angefangen haben zu trinken und mal eben nebenbei eine Flasche Löwentor vernichtet haben. Es gibt schon komische Leute in Westerode, die so was gerne freiwillig trinken. Es wurden dann also noch ein paar weitere Bier den schon vorhandenen Hefekaltschalen im Magen zugeführt. Und die erste Tour verschwand in Richtung Werkstatt. Da war wohl irgendeine Party und Mixgetränke kosteten 1 €. Aber es soll eine immense Schlange davor gewesen sein. Aber es war ja auch erst 2300 Uhr und nach Mitternacht würden eh die unter 16jährigen raus geschmissen, so das dann es erheblich leerer wird. Ich habe ja Zeit und noch ein paar Bier vor mir. Haha, dann kam Daniela mit Schnaps und meine Reaktionsfähigkeit war schon dermaßen eingeschränkt, das ich mich bevor ich mit dem Kopf schütteln konnte mit einem Glas roter, süßlich riechender Flüssigkeit wiederfand. Verdammt, Roter. Das Zeug haut einen um, wenn man nicht aufpasst. Aber noch kann ich aufpassen. Den trinke ich und beim nächsten verstecke ich einfach das Glas. Machen wir es kurz, das Glas wurde vergessen zu verstecken und somit fanden noch drei weitere den Weg meinen Rachen hinunter. Es ist jetzt nicht so das ich das gewollt habe, denn anschließend mußte ich ein ganzes Bier auf Ex trinken, damit die Zuckerspur verschwand die sich meine Speiseröhre hinunter gebildet hat. Das war jetzt kein so großes Opfer. Aber schön war es trotzdem nicht. Irgendwo dazwischen kam dann der Anruf von Vollmer, der stramm vor der Werkstatt stand und kein Geld mehr hatte. Irgendwer sollte ihm doch 20 € mitbringen. Manchmal wundere ich mich echt über die Unbeschwertheit von Leuten. Da wir nun einen Grund hatten, verließen wir den Jugendraum und begaben uns in die Werkstatt. Die Schlange an Jugendlichen hat sich mittlerweile aufgelöst und wir konnten ohne stundenlanges Anstehen rein gehen. Wir nahmen also den langen Weg durch die Werkstatt, schließlich will man ja auch mitbekommen wer denn alles so da ist. Kaum kamen wir um die erste Ecke trafen wir auch schon den Vollmer, der mit zwei Kumpels an der Theke stand. Sogleich ging der Sprechchor los: Bierpumpe, Bierpumpe. Ich muß zugeben, ab und zu ist mir das schon peinlich, so sehr ich es auch zu schätzen weiß. Dann brüllte Vollmer auch noch: „Conny, Conny, guck Bierpumpe ist da!“ Zwei Mädels die gerade irgendwie im Gespräch mit den Jungs waren wurden von Vollmer unter Einsatz seiner Ellenbogen zur Seite geschoben und ich sollte mich zu ihnen an die Theke gesellen. Schockiert und gleichzeitig beeindruckt durch das rücksichtslose Verhalten nur wegen meiner Person entschuldiugte ich mich bei den Damen und sagte zu den Jungs das ich später nochmal vorbei kommen würde, da ich ja erstmal meine Runde zu Ende führen mußte. Weiter gings also durch die Menschenmassen. Obwohl es alles noch überschaubar war. Ich kann mich an manche Abende in der Werkstatt erinnern, wo man nicht mal mehr mit einem Schneepflug was erreicht hätte. Eigentlich war ich ja mit einem Thekenplatz im rückwärtigen Raum zufrieden, aber Schnitzel wollte weiter nach vorne. Und den Grund wollte ich wenige Augenblicke später erfahren, denn Conny bediente im vorderen Bereich der Theke. Mit einem scheinheiligen Grinsen fragte mich Schnitzel ob ich denn Conny schon gesehen hätte. Das waren ja jetzt fragen, nachdem mich Vollmer schon lautstark bei ihr angekündigt hat und Schnitzel mich zu ihr geführt hat wie einen Lemming zum Abgrund, konnte ich jetzt sehr schlecht den Überraschten spielen. Aber ich ließ ihnen ihren Spaß und bestellte erstmal was zu trinken. Natürlich nicht um Conny vorher zu begrüßen. Obwohl eigentlich ist ja der Spruch „Ein Becks, bitte!“ für mich schon so was wie eine Begrüßungsformel. Dann packte mich was von hinten. Hieb mir so fest auf die Schulter das einige Lungenbläschen sich ganz spontan dazu entschieden meine Lunge zu verlassen. Hätte ich gerade getrunken wäre die Falsche Bier auf direktem Wege in meinem Zwölf-Finger-Darm gelandet. Manuel war auch da und hatte anscheinend Durst. Mir schwante fürchterliches. ER bestellte erstmal eine Runde. Ich glaube mich daran erinnern zu können, das es Havana Club war, aber sicher bin ich mir nicht. Somit ging dann der Ausgebemarathon los. Abwechselnd kamen dann die Getränke zu uns. Während des Gesprächs wurde nochmal der Plan aufgefrischt Simone zu besuchen und dann ordentlich einen zu trinken. Die wichtigsten Worte kamen in dem Plan vor. „Trinken“ in Zusammenhang mit dem Wort „Ordentlich“, hier wird meine Sprache gesprochen. Zwischendurch fielen meine Blicke immer mal wieder auf Porno, der heute mit Vollmer in einen internen Wettkampf getreten ist. Wer wird Strammsack des Abends? Der Pokal ist eigentlich jedes Wochenende hart umkämpft und bis jetzt liegen Beide gut im Rennen. Während sich Porno eher daran hielt die Flasche Bacardi von seinen Kumpels zu vernichten, weil er eh kein Geld mehr hatte, sorgte Vollmer für Verwunderung meinerseits, indem er sporadisch plötzlich neben mir auftauchte irgendwas erzählte und genauso plötzlich wieder verschwand. Doch bleiben wir bei Porno. Der stellte ganze neue Rekorde im Gesichter ziehen auf. Ich habe ihn selten so stramm gesehen, zumal seine Augen nun ein Eigenleben zu führen schienen. Mal waren sie aufgerissen als hätte ihm gerade jemand mit Stahlkappenschuhen in den Genitalbereich getreten und dann waren sie auf einmal zu kleinen Sehschlitzen morphiert, zu denen die Sehschlitze im SPz Marder wie Panoramafenster wirken. Ach ja und geschlafen hat er dann zeitweise auch. Da sich die Beiden aber absolut nicht einig werden konnten wer nun den ersten Platz mit nach Hause nahm, einigten sie sich auf Unentschieden und teilten sich den 1. Platz und den Pokal und brachten sich gegenseitig nach Hause. Während der ganzen zeit war ich weiterhin im Gespräch mit Manuel vertieft und meine Haltung könnte man leicht anmerken, das ich schon etwas getrunken habe. Zu Beginn stand ich ganz normal an der Theke, doch je weiter der Abend desto mehr bewegte sich der Boden weg von der Theke, sodaß mein Neigungswinkel schon die dicht an der 40° Grenze war. Alle Mittrinker waren fortgegangen, nur ab und zu bemerkte ich den Schnitzel an einer anderen Theke. Mit ihm habe ich dann auch die Biege gemacht und war froh, das ich endlich zu Hause war. OK, ich wusste nicht warum ich nach Hause wollte, aber bei einem war ich mir sicher ich war zu Hause bevor der Neigungswinkel zu groß wurde.
Samstag morgen, der Wecker klingelt. Warum? Ach ja, Feuerwehrhaus aufräumen. Man gut das wir am Vorabend schon gute Arbeite geleistet haben. So bleib nur noch Abwaschen, fegen und wischen. Und feststellen, das die für teures Geld gekauften Nikoläuse vergessen wurden an den Kinder zu verteilen. Naja, müssen sie halt nochmal antanzen. Und die Pläne für den Abend wurden auch schon vorbereitet. Erst Weihnachtsmarkt und dann ein paar Bier schütten und das große Ziel für den Abend hieß Glashaus.
Ankunft Weihnachtsmarkt und man mußte feststellen, das die Strategen die schon zwei Stunden früher da waren leicht angeduselt waren. Kann passieren. Und für mich ein Zeichen das jetzt aufholen angesagt war. Aber bei Glühwein bin ich immer sehr vorsichtig. Es gab da mal einen Zwischenfall mit zu viel Glühwein, einem Fahrrad, einem Döner in einer Plastiktüte und einer zu gefrorenen Pfütze in Göttingen. Außerdem muß man von Glühwein immer so ekelerregend aufstoßen. Danach hat man immer einen Geschmack im Mund, als hätte man gerade ein Pfund Gewürznelken gegessen. Aber nach dem Glühwein wurde erstmal die Eisbahn begutachtet und für gut befunden. Das bedeutet das einem Eishockeymatch nun nichts mehr im Wege steht. Anschließend sollte die Kneipe unserer Wahl der halbe Mond werden, da es dort aber knüppel voll war verlängerten wir einfach und siedelten uns im MaxM an. Und wieder was gelernt. Lasse niemals den Typen die Sitzplätze aussuchen der eine Freundin hat und mit der unterwegs ist. Schlaumeier Kai hat uns dann Plätze im Nebenraum organisiert und freute sich auch noch darüber. Im Hauptraum wimmelte es nur so von hübschen Frauen. Gut gemacht, Kai! Naja, nun mußte ich also damit leben Kai gegenüber zu sitzen. Aber es gab ja Hefeweizen. Schnitzel, Görtler und Böning holten sich erstmal eine Blody Mary. Wäre da nicht der Tomatensaft, dann würde das gar nicht so verkehrt schmecken. Gut, man hätte dann nur noch den Wodka, aber wäre das wirklich so schlimm? Nach der ersten Blody Mary, schwenkte Görtler dann auf Caipirinha um und bestellte sich mit Porno einen 1 Liter Krug. Pornos Gesicht war unbeschreiblich, als der Kübel kam. Der Ausspruch: „Geil, so müssen Gläser aussehen!“ sprach mit aus der Seele. Aber ich hatte ja meinen halben Leiter vor mir stehen. Man muß auch mal zufrieden sein. Aber neidisch war ich schon. Von dem Kübel ging dann übrigens noch einer für die Beiden über den Tresen. Wovon Görtler aber eher eine Mäuseportion ab bekam. Der Abend ging dahin und irgendwann drückte dann auch mal die Blase, Porno und Görtler hatten derzeit die Unterhaltung mit ein paar jungen Damen an der Theke angeleiert. Görtler hat angeleiert und Porno hielt sich eher an dem Kübel fest. Jeder das was er am Besten kann. Ich kam also von der sanitären Einrichtung wieder und Porno kam mir entgegen gestürzt und meinte er hätte den Mädels erzählt das ich Porno heißen würde und meine Festplatte voll mit Juckefilmen hätte. Hallo, merkt Porno eigentlich die Einschläge noch. Klar, ich gehe jetzt zu den Damen hin und erzähle erstmal dick und breit, das ich der Porno-König von Westerode bin. Von wegen. Bei der Ankunft erkannte mich eine der Damen gleich als Arbeitskollegen von ihrem zukünftigen Schwager und ich stellte erstmal Pornos Fehlinformationen richtig. Ich bin nicht Porno, ich bin die Pumpe und Porno ist der da mit dem roten T-Shirt und dem breiten Grinsen. Der Blick sagte alles. Und Porno beschwerte sich auch noch laut, warum ich das jetzt verraten hätte. Ehrlich manchmal würde ich schon gerne wissen was bei ihm so in den Gehirnwindungen vorgeht. Aber es wurde wieder Zeit sich dem Hefe zu widmen. Kurze Zeit später gingen die Mädels und kamen an unserem Fenster vorbei. Im Schlepptau Görtler inklusive Glas. 5 Minuten später kam er trinkend wieder zurück. Dann kam einer alter Bekannter der im MaxM bediente und gab uns einen Staubsauger aus. Irgendsoeinen Mini-Cocktail, den man anzünden muß, dann auspusten, mit dem Stohhalm wegtrinken und dann den Rest der Alkoholfahne aus dem Gals saugen. Ich probiere alles mal aus und mußte zugeben, das es ein wenig geknallt hat. Ach ja, der Morchel und der Biensi kamen dann auch noch um die Ecke und gesellten sich zu uns. Die Zeit wurde aber reif, um ins Ambiente aufzubrechen. Dort spielte eine Band und wie ich erst später (ca. drei Becks) erfuhr sang meine ehemalige Schulkollegin Nicoletta dort. Ich hab sie aber trotzdem nicht erkannt, verdammtes Erinnerungsvermögen. Im Ambiente traf ich auch Dogge und wir haben kurz erzählt, über dies und das, Familienstand und die Panik die so langsam ansteht, wenn man 30 wird. Ihm macht das alles nichts aus, mir auch noch nicht, aber ich habe ja noch 2 Jahre Zeit. Und fegen muß ich in jedem Fall. Obwohl, gibt es eigentlich Katalogbräute noch? Im Ambiente fing dann auch mein Gedächtnisverlust an. Irgendwie habe ich immer weiter Bier getrunken und dann war ich kurz draußen. Dann wieder drinnen und dann mit Morchel in der Werkstatt. Von der Werkstatt weiß ich eigentlich nur noch, das ich mit Wippi gelabert habe. Thema und Dauer des Gesprächs, kann ich nicht mehr einschätzen. Und dann bin ich am nächsten Morgen in meinem Bett aufgewacht. Aber ansonsten hat alles geklappt. Der Kopf tat gar nicht weh und ich fühlte mich auch so recht gut. Keine Kopfschmerzen und der Magen fing erst nach dem Essen an zu rebellieren. Feste Nahrung ist nicht so sein Ding.

Nun noch ein kleiner Nachtrag. Porno und Görtler sind nach dem MaxM abgehauen, da sie am nächsten Morgen zur Motorshow nach Essen wollten. Abgehauen sind sie wohl, aber in den Löwen um mal richtig mit Klasse abzustürzen. Dort sind dann wohl noch ein paar Alkoholzwischenfälle gewesen, so daß Görtler am nächsten Morgen nicht mit zur Motorshow fahren konnte. Ich erwähne auch jetzt nicht den Auf-allen-Vieren-aus-dem-Taxi- kriechen-Zwischenfall vor dem Bäcker. Das wäre gemein!

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