Weihnachtsfeier – The beginning

Es geht wieder los. Die Weihnachtsfeiern stehen vor der Tür und wie im ganzen Land bekannt ist, wird das heilige Weihnachtsfest mal wieder dazu genutzt um sich ordentlich die Kante zu geben. Warum auch nicht. Man hat ja sonst so wenig zu feiern und zu lachen das ganze Jahr über. Es sei den man macht jedes Wochenende Party bis zum Umfallen. Aber solche Leute kenne ich ja nicht. Den Beginn der Festivitäten in diesem Jahr hat der Krombacher Club gemacht. Praktischerweise wurde die Weihnachtsfeier mit der Jahreshauptversammlung gekoppelt. Eigentlich gar nicht so doof für den Verein, denn so wird eine Feier gespart. Ja, hier haut man sich auch während der Jahreshauptversammlung einen rein. Dumm nur für das Vereinsmitglied, muß es ja um beide Feiern genügend zu würdigen immer die doppelte Anzahl an Getränken bestellen. Aber wofür trainiert man denn Eigentlich das ganze Jahr. Irgendwann kommt der Härtetest und man ist vorbereitet. Aber wir wollen ja erstmal anfangen. Kaum habe ich die Halle betreten schlug mir der süßliche Duft von Krombacher frisch vom Faß in die Nase. Zum Glück waren noch nicht allzuviele anwesend, somit konnte man die Händeschüttelei schnell hinter sich bringen und den Kompaß in Richtung Theke ausrichten. Eine Runde Bier bestellt und das größte Glas aus der Reihe ausgesucht. Man will ja nicht das die anderen einen Schock bekommen, wenn sie sehen, was hier für Kelche ausgeschenkt werden. So wurde dann auch die erste halbe Stunde verbracht und die Versammlung konnte losgehen. Tja, da ja nun keiner Einzelheiten über die Versammlung wissen möchte, werde ich einfach mal ein wenig vorspulen. Zzzzzzzzt und schon sind wir am Ende. Während der Versammlung wurde dann ordentlich Bier getrunken, denn die Kehlen wurden so trocken beim zuhören. Aber man muß den Jungs mal ein Lob erteilen. Es war eine gute, kurzweilige Versammlung und wir konnten Porno ein wenig verarschen. Hat ja auch was für sich. Nun konnte es also zum gemütlichen Teil übergehen, der erstmal aus Essen bestand. Es wurden leckere Hamburger zum selber bauen serviert. Gute Idee und Schocker der sich unglücklicherweise neben mich gesetzt hat war zu faul aufzustehen und ich durfte ihm einen mitbringen. Gut, er hat dann halt den bekommen, der zwei mal runter gefallen ist. Besonders freute er sich über den würzigen Geschmack. Nach dem ersten wollte er wissen, was ich alles so drauf gemacht habe und das zwei Mal runter werfen muß ich da wohl vergessen haben zu erwähnen. Man muß jetzt aber auch dazu sagen, das in der Zwischenzeit zwei weitere Bier vor meine Nase gestellt worden sind und wie soll ich mich denn da bitte konzentrieren. Trotz Fluchtversuch auf die Toilette blieb mir der Löwentor nach dem üppigen Essen nicht erspart. Den Zweiten konnte ich umgehen, in dem ich einfach aufgestanden bin und mich an die Theke gestellt habe. Da ist man erstens schneller am Bier und zweitens wenn man da nur die erste Silbe vom Wort Löwentor hört ist man schon verschwunden. Steht man aber erstmal an der Theke, wird es schlimm. Sehr schlimm. Doch wenden wir uns jetzt erstmal dem Aufnahmeritual für Neumitglieder zu. Das war natürlich alles freiwillig und ich muß ehrlich sagen, das ich froh bin das ich schon seit langer Zeit Mitglied bin und so was damals nicht machen mußte. Sämtliche Aspiranten wurden draußen vor der Mehrzweckhalle mit Bier bei Laune gehalten und es wurde natürlich gehofft, das die Hemmschwelle rapide nach unten fällt. Was bei einigen auch gut geklappt hat. Die ersten zwei Aspiranten wurden herein geführt und vor vollendete Tatsachen gestellt. Folgende Aufgabe mußte bewältigt werden. Zuerst eine Flasche Krombacher mit dem Mund aus einer flachen Schüssel mit Wasser fischen. Dabei mehrte man sich natürlich das ganze Gesicht naß. So weit so gut. Danach mußte von einem Teller mit Mehl ein Flaschenöffner gefunden werden. Natürlich auch wieder ohne zu Hilfenahme der Hände. Wenn man das dann alles hinter sich gebracht hat, sah man natürlich aus wie jemand der mit Tzaziki weiß geschmissen wurde. Arschkrampen-Hörer wissen wer hier gemeint ist. Aber damit der Demütigung noch nicht genug, nein man mußte nun noch ein Bierbong trinken. Der geneigte Leser möge sich an die Sommerparty des KCWs erinnern. Schlauch, Trichter, Flasche Bier und innerhalb von 3 Sekunden ist das Bier im Magen. Man sieht zwar aus wie ein Schwein, wenn man es nicht kann, aber man braucht nur vier Bier und ist sehr gut drauf. Das diese ganze Schau nicht ohne Geschrei und Gelächter abging dürfte ja klar sein. Es haben zwar nicht alle gemacht, aber es war trotzdem eine Riesengaudi. Ich kann es nur wiederholen, das ich froh bin schon langjähriges Mitglied zu sein. Anschließend kam das Stiefelreihentrinken dran. Alle Mitglieder stellten sich in einer Reihe auf und ein Stiefel mußte geleert werden. Leider hat das Keile Günther hat es leider nicht ganz verstanden und leerte als Vorletzter den Stiefel aus. Naja, M7 machte dann kurzen Prozess und füllte den Stiefel mit dem Rest seiner Bierflasche auf und trank den dann auf Ex aus. Auch eine Möglichkeit. Nach dieser kurzen Showeinlage konnte man dann wieder zum normalen Tagesprogramm zurückkehren, welches aus Bier trinken und Scheiße labern bestand. Bis dann plötzlich mein Handy klingelte. SMS von Kathrin. Kathrin? Am Kopf kratzend durchstriff ich meine Erinnerungen, welche Kathrin ich kürzlich kennen gelernt habe. Doch sogleich schämte ich mich auf Grund meiner Vergesslichkeit. Wie konnte ich nur Kathrin Schäfer vergessen, der Sonnenschein und Spaßgarant auf jeder Party. Sie, Heike und Kerstin (Tüten) waren in der Werkstatt und wollten wissen ob sie denn schon vorbei kommen konnte, weil es in der Werker scheiße war. Da hatte sie natürlich genau den Richtigen gefragt. Klar konnten sie vorbeikommen. Auf dieser rein männlichen Party bisher konnte man weibliches Volk gut gebrauchen. Also kamen die Drei dann in die Mehrzweckhalle und die Party konnte weitergehen. Kerstin konnte es sich dann nicht nehmen lassen auch das Aufnahmeritual durchzuführen. OK, so ganz aus freien Stücken hat sie es nicht gemacht, aber die Überredungskunst des gesamten Vorstandes und aller anderen männlichen Anwesenden prallte nicht ungehört an ihr ab. Und somit machte ihr es Philip noch einmal vor und sie machte es nach. Ich muß jetzt mal an dieser Stelle sagen, das es eine wirklich respektable Leistung wir die Kerstin da hingelegt hat. Vor allem bei den Positionen im knien machte sie eine tausendmal bessere Figur als sämtliche männlichen Mitstreiter und das schreibe ich jetzt nicht nur weil sie ein weit ausgeschnittenes Oberteil an hatte. Das nächste an das ich mich erinnern kann ist das ich hinter der Theke stand und ein paar Bier fertig machte, während Morchel über die Theke langte und die Flasche Löwentor sich an den Hals setzte. OK, Morchel muß wohl gleich nach Hause. Dann gab es einen Zack und ein Bumm und plötzlich war ich in der Werkstatt und habe mir ein Bier bestellt. Wie ich dahin gekommen bin kann ich nicht mehr nachvollziehen. Ich habe mein Gehirn gemartert (unter zu Hilfenahme von Ohrenstäbchen), aber es hat keine Informationen rausgerückt. Vielleicht hatte es Angst sich selbst zu belasten und hat die Aussage verweigert. Von dem Werkstattaufenthalt weiß ich allerdings auch nicht mehr viel. An eine SMS von Keile Günther kann ich mich noch erinnern, denn der hatte die falsche Jacke an. Besser gesagt Kolbi hatte die falsche Jacke an und wunderte sich das sie so groß war. Naja, man kann halt nicht alles haben. Der Rückweg war wie immer sehr lang und beschwerlich und wir mußten einen Zwischenstop bei McDonalds machen, damit wir den Rest bis nach Westerode ohne Schwächeanfall durchhalten konnte. Außerdem ist man frisch gestärkt besser auf Eisbärenangriffe vorbereitet. Habe ich mir sagen lassen. Bei McDonalds war man irgendwie nicht sehr erfreut, die Westeröder zu sehen. Ob es wohl an den Eskapaden einiger weniger von letzter Woche lag, Kann ich nicht sagen, denn ich war ja nicht dabei. Muß man so hinnehmen und nicht wieder hingehen. Denn Freundlichkeit sollte dann doch erwartet werden auch wenn man voll wie ein Kesselflicker ist. Da aber der ganzen Feierei noch nicht genug war dachten wir uns das wir noch irgendwo frühstücken sollten. Die Wahl fiel auf Schnitzel, denn da waren wir alle noch beisammen. Der wollte aber nicht und mußte über die Vollstrammsäcke Philip und Porno ins Haus steigen. Görtler wollte ihm noch eine Nachricht durch den Briefschlitz rülpsen und mußte aber feststellen, das es doch sehr im Haus schallte. Also gings weiter zu Walters. Dort vor der Tür war gerade eine kleine Baustelle, wo eine der Barken schnell mal das fliegen lernte. Doch ich war gänzlich unbeteiligt. Ich sah sie nur traurig auf Kopfhöhe an mir vorüber schweben und eine Etage tiefer in der Nahte einschlagen. Bevor es dann gänzlichen eskalierte drückte ich schnell die Klingel bei Walters, damit Philip gut ins Bett kommt. Es war aber auch schon 0530 Uhr, da ist Wolfgang schon mal wach. Nach dem Betätigen des Klingelsignals machte ich mich dann vom Acker, als dann Philip mir nach kam und fragte ob ich jetzt wirklich den Klingelknopf gedrückt habe. Ein herbes „Walter, sofort hier reinkommen!“ seines Vaters beantworte die Frage von selbst. Und ich konnte mich, nachdem ich Porno abgeschüttelt habe mich ins Bett begeben. Wer sich denn unbedingt Fotos von der ganzen Angelegenheit angucken möchte der geht einfach auf die Seite vom KCW. Links ist ein Link.

Eigentlich sollte Samstag morgen Spiel ohne Grenzen für die Jugendfeuerwehr stattfinden, doch als mein Kopf mich mit hämmernden Kopfschmerzen um 0945 Uhr weckte, war ich froh, das ich mich weiterhin in der Waagerechten fortbewegen konnte. Was habe ich aus dem Vorabend gelernt? a) wenn man zwischendurch auf Hasseröder wechselt, weil das Krombacher alle ist, dann macht das sehr fiese Kopfschmerzen, die sich am Besten mit dem Gefühl vergleichen lassen, das man hat, wenn man mit einem alten rostigen Handbohrer abrutscht und sich wunderbar in den Oberschenkel bohrt. b) Wenn man ein Pfund Röstzwiebeln auf seinen Hamburger haut hat man am nächsten Morgen eine ganz widerliche Luft in seinem Schlafzimmer. Die Tapete löste sich schon leicht an den Ecken. Was blieb vom Tag? Ein kurzer Besuch in der Mehrzweckhalle um festzustellen, das das Aufräumen schon geschehen war und die letzten sich den Nachmittag mit zwei Kisten Bier und dem einen oder anderen Bierbong versüßten. Und natürlich die Vorbereitung für die Jugendfeuerwehrwarteweihnachtsfeier. Sprich eine Falsche Havana und eine Flasche Beam für Schnitzel und mich kaufen. Abends hat uns dann Marina nach Nesselröden gefahren. Dort mußte ich irgendwie feststellen, das wir die wenigen waren, die an eine Flasche gedacht haben. Hrgrmpf, jedes Jahr das Gleiche. Egal, voll werden wir auf jeden Fall, auch wenn wir um 2300 Uhr schon die Biege machen mußten, da noch eine Elferratsveranstaltung auf dem Plan stand. Den Anfang machte mal wieder ein Bier. Aber trotz aller Bedenken ging es ganz gut rein und ich freute mich schon auf das nächste als die Falsche noch halb voll war. Das dann schwer dran gearbeitete wurde, dürfte hier mal außer Frage stehen. Das Essen war auch sehr gut, aber ist ja für mich eh immer so eine Nebensache. Besser das Trinken klappt ohne Zwischenfälle. Nach dem Essen wurde es dann auch Zeit das der gute Havana auf den Tisch gebracht wurde. Schnitzel trank Beam und ich teilte ein paar Mischungen zu. Kerstin H., Nadine, Düsi, Regin und ich tranken Havana. Die Mädels forderten gleich eine Kindermischung, die sie auch bekamen. Wir Jungs nahmen natürlich eine normale Mischung. Aber das in Biertulpen zu machen ist natürlich so eine Sache. Ich dachte, das Mixverhältnis wäre in Ordung und von der reinen sichtkontrolle war es das auch, doch der erste Schluck versprach mehr. Nämlich mehr Cola. War dann doch ein wenig hart, aber ich habe mir natürlich nichts anmerken lassen und rein gekippt (Hmmm, lecker genauso wie ich sie mag!). Die nächste wurde dann ein wenig abgeschwächt. An den Gesichtern der anderen konnte ich ähnliche Gedankengänge erkennen. Tja und schon war unsere Zeit schon rum. Schnitzel und meine Kutsche wartete draußen und wollte uns auf den nächsten Ball bringen noch bevor die Uhr zwölf schlagen sollte, denn sonst würden wir ja unsere gläsernen Pantoffeln auf den stufen verlieren. Naja, in meinem Fall wäre es ein gläserner Dr. Martens 10-Loch Stiefel mit Stahlkappe. Und ab gings nach Westerode wo wir dann hin kamen nur um festzustellen, das alles schon vorbei war und man sich entschlossen hat ins Glashaus zu fahren. Tolle Wurst. Da verlasse ich eine Umsonst-Ballern-Party, nur um dann eine sündhaft teure Fahrt ins Glashaus zu nehmen. Na hoffentlich lohnt sich das. Dann durfte ich auch noch im Kofferraum mit Schnitzel sitzen, weil wir ein paar zu viel waren. Besser hätte es gar nicht kommen können. Doch, wenn der Taxifahrer gesagt hätte, das wir die Kiste Bier hätten austrinken können oder wenn wenigstens eine Kiste Bier im Kofferraum gestanden hätte. Doch alles war kurz nach dem Betreten des Glashauses vergessen. Denn da wollte ich nur ganz kurz auf die Knie fallen und dem Herrn danken, das ich am Leben bin. Es ist unglaublich was dort für Frauen unterwegs waren und trotz kalter Temperaturen waren sie angezogen als würden draußen 40°C im Schatten herrschen. Beim Gang durch die diversen Lokalitäten mußte ich dann aufpassen, das ich nicht auf meine Zunge trat oder auf die von Porno oder Schnitzel oder Kai oder Görtler. Die die hinter uns gingen mußten aufpassen nicht auf der nasse Spur auszurutschen. Nachdem wir dann ziellos durch das Glashaus geirrt waren siedelten wir uns dann in der Arena an der Theke an. Gute Idee, in dem Laden wo die meisten und spärlich gekleidetsten Schnitten rumliefen. Ich konnte mich nur durch Heineken in immer kürzeren Abständen fokussieren. Doch wir hatten schnell einen Aufgabe für den Abend gefunden. Nämlich dem Porno eine Freundin zu suchen. Wir waren aber fair und er durfte sich eine aussuchen und Görtler würde versuchen sie klar zumachen. Porno deute aber immer nur stumm auf sein Mischungsglas. Hmm, woher kennt er meine Masche? Da aber die Arena eher schlecht zum Mädels ansprechen ist, wegen der hohen Lärmbelastung verlegten wir unsere Position in den ehemaligen Krengeljäger. Der einfach nicht mehr derselbe ist nach dem dämlichen Umbau. Dort laberte Görtler erstmal ein paar ältere Damen voll, um dann schnell von deren Ehemännern verscheucht zu werden. Ich hingegen machte mich näher mit der Bardame bekannt, denn ich lief ständig hin zum Getränke holen. Es ist aber auch verdammt wenig drin in einer 0,33l Bierflasche. Nach ca. drei Bestellungen stellte sie automatisch die Falsche auf den Tresen und hielt die Hand nach meiner Karte auf. Verwirrung stiftete dann nur meine Bacardi-Cola-Bestellung nach einer Zeit, aber auch das hat sie schnell gelernt. Görtler hatte dann irgendwann Erfolg und winkte den Porno zu sich heran und verschwand mit ihm um die Ecke. Da ich ja von Natur aus neugierig bin folgte ich ihnen, weil ich auch wissen wollte, wen Görtelr ausgesucht hatte. Den Fotoapparat im Anschlag bog ich um die Ecke und sie sahen wirklich gut aus. Das Gewissen hat mir dann verboten Fotos zu machen, dafür durfte ich mich mit einer weiteren Mischung belohnen. Juppi! Was sich nun abspielt lässt sich schlecht in Worte fassen, weil man Pornos Mimik so schlecht nachmachen kann. Aber ich probiere es so gut ich kann. Also, Porno kommt plötzlich um die Ecke geschossen, als wäre er auf der Flucht vor einem Schwarm wilder Wespen, in der Hand eine Karte. Sein Gesicht sah ungefähr so aus, als würde es weiter hinten Rieseneisbomben mit Krombachergeschmack für umsonst geben. Die Mundwinkel waren stark nach oben gezogen und wenn ich es nicht besser gewusst hätte, würde ich sagen er freut sich. Er verschwand also zur Theke und kam in Bruchteilen einer Sekunde mit zwei Getränken wieder. Bei der Geschwindigkeit muß er der Bedienung einen Eimer mit Gold versprochen haben. Mit diesen Getränken verschwand er also wieder um die Ecke. 5 Minuten später kam er wieder und hatte einen Gesichtsausdruck als hätte es gerade für alle Anwesenden einen lebenslanges Bier-Abo gegeben, einzige Voraussetzung man mußte Volljährig sein, und er würde eine Woche später 18 Jahre alt werden. Doch Porno, gar nicht dumm, geht gleich an die Theke und holt sich einen kleinen Tröster in Form einer Mischung. Ein wenig tat er mir ja leid, aber als er dann die Mischung weggequalmt hat, konnte er wieder lachen. Schnitzel, Kai und seine Freundin mußte dann schon früh nach Hause, was uns aber nicht juckte, denn Porno, Görtler und ich wollte noch nicht Heim. Also wurden die Karten voll gemacht. So gut es ging. Es dauerte dann auch nur eine Stunde, bis die Karten voll waren und wir auch den Heimweg antraten. Nächstes Chaos an der Kasse. Glücklicherweise bezahlte ich mit EC-Karte, denn der Porno hatte zu wenig Geld mit. Dann gings mit dem Taxi nach Westerode. Unterwegs machten wir uns dann Gedanken, was wir noch machen sollten, denn nach Hause wollte noch keiner. Also beschlossen wir bei Susanne, Görtlers Freundin, anzuhalten und zu frühstücken und sie sollte noch ein paar Freundinnen anrufen, zum, zum, ähhhhh tiefgründige Gespräche über die allgemeine außenpolitische Lage führen. Ich habe da ein paar wirklich gute Argumente. Ernsthaft jetzt! Nun ja, das hat sich aber alles in Luft zerschlagen, da Susannes Vater da war und der uns wahrscheinlich mit einem Katapult abgeschossen hätte, wenn er mitgekriegen würde, das drei Betrunkene seinen Kühlschrank leer essen. Wer Porno kennt, der weiß wie schnell das geht. Also gings nach Hause. Ab Duderstadt machte Porno so ein komisches Gesicht und sein Gesichtsfarbe wechselte von blaß auf RAL 9010. Ich hoffte und betete zu allen Göttern die ich mit Vornamen kenne das er noch ein paar hunderte Meter aus halten könnte. Ankunft Bäcker, da Porno eh kein Geld mehr hatte bezahlte ich also das Taxi und Porno entleerte den kümmerlichen Inhalt seines Magens in die Rabatten in der Nähe vom Bäcker. So ging es dann weiter bis er zu Hause war. Ach ja, es sind nette Fotos geworden.

Der Sonntag kam und die Kopfschmerzen blieben aus. Habe ich was an dem Abend gelernt? Eigentlich nicht, nur das Röstzwiebeln eine verdammt lange Wirkung haben.

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