Felkl hat Geburtstag

Here we go again. Eine weiteres Wochenende ist der Zeit zum Opfer gefallen und die Tage, Wochen, Monate ziehen unbarmherzig an uns vorbei. OK, ich gebe es zu ich höre gerade „Four Horsemen“ von Metallica. Kommen wir aber nun zum wesentlichen.

Freitag, 1328 Uhr. Nein ich habe mir keine Flasche Bier aufgemacht, denn ich war noch schwer am schuften und wünschte mir den Feierabend entgegen, als mein Telefon klingelte und der Schnitzel mich fragte, wo ich gerade sei. Erst dachte ich er wolle mich verhintern und mich schon wieder auslachen, weil er mit Porno gerade ein Bier trinkt. Aber dem war nicht so, denn in Nesselröden war Brandeinsatz und ich sollte wohl noch kommen. Ging aber nicht, da Termindruck (eigentlich wie immer) und ich nicht einfach mal eben so Feierabend machen kann. Nun ja, doch 1600 Uhr kam dann doch irgendwann und ich machte mich auf den Weg nach Hause. Eigentlich wollten wir uns bei Kellner treffen und dann den weiteren Abend angehen, aber durch den unvorhergesehen Brandeinsatz (alles andere wäre schlimm gewesen) trafen wir uns dann doch im Feuerwehrhaus, wo, als ich dort eintraf, Kai gerade die Nachbesprechung hielt. Ich machte mich erstmal daran, für Verpflegung zu sorgen und riß ein paar Dosen Bockreimen auf. Wurde auch gut angenommen und alles weggeputzt. Natürlich mußte dann zu der wirklich anstrengenden Speisenzubereitung (Wasser in Topf, auf Kochplatte stellen, Kochplatte einschalten, warten bis Wasser kocht. Riemen rein knallen und warten bis sie fertig sind) erstmal ein paar Bier in den ausgetrockneten Schlund gekippt werden. Eine Wohltat sondergleichen. Noch bevor das Essen fertig war, sind grob geschätzt vier Bier rein gegangen. Es dauert halt bis das Wasser warm wird. Dann kam plötzlich der Kai rein und meinte zu mir ich soll dann alle abkassieren, weil er zur Fraktionssitzung muß. Görtler, Porno und ich guckten uns kurz an und sind dann in schallendes Gelächter ausgebrochen. Verständlicherweise. Nun ja, nachdem wir uns dann wieder beruhigt haben ging es dann weiter mit dem Trinken, allerdings in gemütlicher, weil sitzender Position. Bevor irgendjemand was sagen konnte war eigentlich schon klar, was am besagten Abend noch abgehen würde. Von der Ferne hörte man schon die Rufe des Eberhards. Die Werkstatt war das Ziel der Wahl an dem Abend, wie auch schon etliche Freitage zuvor. Wenn wir aber ehrlich sind, dann gibt es nichts anderes wo man hingehen könnte. Und nach Göttingen muß ja immer wer fahren. Wer macht das denn freiwillig? Doch der Schnitzel mußte sich noch putzen und somit waren wir gezwungen ein paar weitere Biere zu trinken. So ein Ärger aber auch. Als dann Schnitzel endlich ankam, wollte er auch noch ein Bier trinken und esw urde wieder etwas später. Über kurz oder lang brachen wir dann aber auch in die Zappelhölle. Halt, diesen Vergleich darf ich nicht ziehen, also vergesst das eben gesagt schnell wieder. Nur ein Laden verdient den Titel Zappelhölle. Der Checkpoint. Als ich noch jung war, also jünger als 20, war der Checkpoint der angesagte Laden im Eichsfeld. Eine Disco, die hier Kultstatus erreicht hat und von den Jüngeren nicht mehr besucht werden kann. Denn das Symbol des Wochenendes aus vergangenen Tagen wurde dem Erdboden gleich gemacht. Leider schon etwas länger her und ich habe es gar nicht so mitbekommen, sonst hätte es hier einen Ehreneintrag gegeben. Was war das noch schön. Der Checker. Man konnte hingehen und wußte genau wer einen erwartet. Welche Mädels da sein würden und vor allem konnte man von fast jedem Punkt aus auf die Tanzfläche blicken. Sehr wichtig für eine Disco. Nun ja, in der Werker ist es manchmal besser wenn man nicht auf die Tanzfläche gucken muß, aber eins ist geblieben, man wusste von vornherein wen man am Freitag (an weiblichen Personen) trifft. Und diesmal sogar vorgelagert an der Kasse. Da ich als Letzter in der Schlange stand baute sich die ganze Bargage kurz hinter der Kasse auf und setzte das strahlendeste Lächeln auf, was sie zu bieten hatten. Bedeute bei Porno heller als ein 1000 Watt Strahler, da er ein sehr breites Grinsen hat. Ich weiß auch gar nicht was die Strategen hatten, da saß dann halt Conny an der Kasse und hat meinen Eintritt kassiert, nichts mehr und nichts weniger. Ich weiß auch ehrlich nicht was alle von mir erwarten. Die Sache ist gegessen und damit hat es sich. Vielleicht wird es nochmal was, aber dann definitiv nicht von meiner Initiative aus, denn die kam schon und ging eiskalt am Tor vorbei und knallte wie ein Puck an das Plexiglas (Herrlich diese Metaphern, ich finde eh das der Eishockey-Sport viel zu kurz kommt) und hinterließ ein Loch was nur mit ähhh Havana-Club Cola gefüllt werden konnte. Aber weiter im Text. Bezahlt rein gegangen und erstmal ein Bier bestellt. Die anderen konnten es immer noch nicht glauben, das ich mich weiterhin an keiner Flasche beteilige, aber das nehme ich sehr ernst, weil es für mich halt sehr wichtig ist. Ich hatte sowas schon mal, als wir unsere Glashaus-Zeiten hatten. Damals war Jim Beam das Getränk der Stunde. Ich habe mir vorgenommen, kein Jim Beam mehr zu trinken und das habe ich durchgehalten. Es war besser so und vor allem schmeckt es auch gar nicht mehr. Und wenn ich beim Bier bleibe, bleibe ich auch länger zurechnungsfähig und umso mehr weiß ich dann im weblog nieder zuschreiben. Har har. Der Platz an der Theke war schnell gefunden und es war eine recht angenehme Stimmung. Bis dann meine Augen den Schrecken erblicken. Wer kam da um die Ecke geschossen. Elton, der Superfeuerwehrmann. Im Schlepptau, Heiko und Easy. OK, das dieser Abend ohne Alkohol und Scheiße labern ausgeht war gestorben. Von Elton habe ich ja schon wieder die schlimmsten Geschichten gehört er hat bei dem nachmittäglichen Brandeinsatz auf der brennenden Halle gehockt und es geschafft vier Feuerwehrleute zu beschäftigen ihm Werkzeug an zureichen. Bei der letzten Truppmann-Ausbildung wollten wir seinen Helm sauber machen, da war er mächtig sauer, weil der coole Dreck besser bei den Frauen ankommt. Wenn die wüssten wo der Dreck her kommt (Absturz vom Dach, Kopf voran und dann stecken geblieben). Nichts für ungut, Elton versteht das schon. Ein paar Westeröder Mädels (Hüfte und Dorina) kamen auch noch vorbei. So saß man also an der Theke und ließ den geistigen Dünnpfiff aus dem Schädel. Was auch besser war, denn sonst hätte man am Samstag wieder fiese Kopfschmerzen, nur weil man diverse Sprüche nicht loswerden konnte. Zur allgemeinen Erheiterung trug dann noch bei, das Conny sich zusätzlich hinter die Theke stellte. Irgendwie ist es schon gemein, das die ganzen Scherze immer auf meine Kappe gehen, ich habe doch auch Gefühle. Schwachsinn, mir ist relativ egal. Man muß auch einstecken können und über sich selber lachen könne, vor allem wenn man ein weblog schreibt, was Leute lesen, von denen man nie gedacht hat, das sie überhaupt lesen können. Nein, ich nenne keine Namen. ;) Die Zeit schritt fort und die Leber sagte, das sie auch mal was anderes trinken wolle, als immer nur Bier und sie war ein wenig bockig. Klar, letzte Woche habe ich sie ja mit Havana und Bacardi verwöhnt. Die Entwöhnung fällt da halt doch schwer. Also gabs zum Abschluß wunderbare Havana Club Mischungen von einer lächelnden Conny serviert. Kann der Abend schöner enden. Wäre er man zu Ende gewesen. Doch es gab ja noch die Heimfahrt. Diesmal nicht über die McDonalds Umleitung sondern direkt bis vor den Bäcker in Westerode. Dort wurde sich nach der sehr anstrengenden Taxifahrt erstmal ein oder zwei (die genaue Anzahl entzieht sich meiner Einschätzung) Käsebrötchen besorgt. Was nun mit Schnitzel und der Verkäuferin vorgefallen ist, kann ich nicht mehr sagen, doch Schnitzel ist der festen Überzeugung, das dort nur unfreundliche Menschen arbeiten. Kann ich nicht beurteilen, da ich sturzbetrunken war. Doch Schnitzel war wieder besser drauf und lud mich auf ein Absacker-Bier in seine Küche ein. Klasse, Bier hatte ich schon lange nicht mehr getrunken. Da wir aber Beide nicht mehr so ganz Herr unserer motorischen Fähigkeiten waren, passierte Folgendes. Schnitzel holte zwei Bier und öffnete selbige. Wir tranken und laberten noch ein wenig Müll. Es ging glaube ich um diverse weibliche Personen. Nein, nicht um Conny, dessen bin ich mir 100prozentig sicher (Ich habe SMS-Beweise). Plötzlich geriet alles außer Kontrolle. Schnitzel schmiss sein Bier um und ich mußte lachen. Während er dann alles Mögliche versuchte den Schaden einzudämmen, bin ich leicht eingenickt. Schnitzel machte mich wach und ich begab mich auf den Heimweg.

Samstag, im Bett aufgewacht, also doch noch alles gut gegangen. Handy angeguckt und eine sehr seltsame SMS bekommen. Namen werden nicht genannt, ich habe mein Ehrenwort gegeben. Verdammt, warum gebe ich so schnell nach. Gegen Mittag habe ich mich dann von dem anstrengenden Arbeitstag erholt und konnte zum Fußball. Dort haben wir mal wieder verloren, doch ein Lichtblick, war Christians Geburtstag, den er am Abend leicht begießen wollte. Und wieder gings rein in den Mischer. Treffen war um 1940 Uhr Morchel kam dann um 1950 Uhr. Naja, man ist ja geduldig. Bei Christian gabs erstmal lecker was zu essen. Halt, wir wollen nicht die Reihenfolge durcheinander bringen. Erstmal gabs ein herrliches Pils und dann konnte ich mich an die Aufnahme fester Nahrung machen. Bulletenbrötchen und Mettbrote. So kann es einem gut gehen und vor allem konnte man eine anständige Grundlage für die kommenden Bierflüsse schaffen. Und so ging es munter weiter rein. Das Gute bei solchen Geburtstagsfeiern ist, das es dort mal keinen Schnaps gibt. Man könnte später auf Mischungen umsteigen wenn man möchte, aber das war nicht nötig, denn das Bier schmeckte besser als erwartet. Allerdings nicht allen. Der Andre der neben  mir saß konnte einfach nicht seine Finger vom Wodka lassen. AM Anfang habe ich ihn noch aufgezogen, das er sich ja eh die ganze Flasche rein prügeln würde. Aber das verneinte er bestimmt. Nur ein paar Mischungen. Tja, als dann die Flasche zu drei Viertel geleert war, hatte ich das Lachen und Andre den seltsamen Gescihtsausdruck. Als er dann noch beim Aufstehen vom Stuhl ein klein wenig am Tischbein hängen blieb, konnte ich mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Als er nach dem kleinen Zusammenstoß von der Toilette wieder kam, wollte er urplötzlich nach Hause. Sehr zu unserem Leidwesen. Und die Gelegenheit nahmen dann auch Köppel und Ingo war. Sehr schade, gleich drei Spitzenkräfte verließen den Vernichtungstrupp. Also mußte der harte Kern weiter bechern. David trank mittlerweile schon Bacardi, da der Jim Beam schon gekillt wurde. Ich blieb beim Bier. Doch was mußten meine entzündeten Ohren da hören? Aus Davids Mund kamen die ersten Anfragen, ob wir nicht eventuell noch in die Werkstatt wollen. Da lief er natürlich bei Markus und Christian offenen Türen ein, ich schloß mich an, denn ich hatte ja keine andere Wahl. Nach Hause wollte ich nämlich auch noch nicht. Na gut, ich wollte auch in die Werkstatt. Hilft ja nichts. Ankunft Werkstatt und Christian gab auf seinen Geburtstag erstmal eine Falsche Wodka aus. Aber ohne mich. Ich bleib beim Bier und kippte erstmal Becks nach. Vertrug sich ganz gut mit dem Krombacher-See in meinem Magen. Dann traf ich ein paar Duderstädter, die wissen wollten wie wir gegen Bernshausen gespielt haben. Als wenn sie es nicht wüssten. Aber alle Ausflüchte halfen nichts. Wir haben halt verloren und darum ließ sich kein Hehl machen. Aber die Duderstädter haben auch verloren, zumindestens ein kleiner Trost. Dirk habe ich auch noch getroffen, gehört er ja zur Duderstädter Truppe und ein wenig mit ihm gequatscht. Wir amüsierten uns wie sich eine Dame fortgeschrittenen Alters an seinen ziemlichen jungen Kollegen ran machte. Herrlich zu beobachten, wie so kleine Berührungen ausgetauscht wurden. Sehr geschickt die Dame. Dann traten die anderen Westeröder auf den Plan. Sie waren vorher im MaxM um dort das Oktoberfest zu feiern. Und so sahen sie auch aus. Allen voran Florian, der mit Herbstlaub um Haar um die Ecke geschossen kam. Ein Anblick den man nicht unbedingt zweimal sehen muß. Und wir können auch wieder Plätze vergeben. Auf Platz 3: Porno, keiner trinkt 3 Maß Bier und hat danach so wunderbare Klüsen (einen halben Meter vor dem Gesicht, war gar nichts). Platz 2: Florian, Herbstlaub im Haar und eine sehr schwere Zunge. Unangefochten auf Platz 1: Keile-Günther, ich hatte schon früher am Abend mit ihm telefoniert und nur jedes dritte Wort verstanden und auch nur, weil es aus einer Silbe bestand. Er hat es gar nicht mehr in die Werkstatt geschafft. Glanzleistung. Tja, Die Plätze 2 und 3 sind dann auch ein wenig früher gegangen, weil wohl nichts mehr ging. Über blieben dann noch Kai, Wiebke und Schnitzel, die eine Flasche Jim Beam orderten. Christian lud mich ein auf eine Mischung aus seiner Geburtstagsflasche und ich habe sie getrunken. Schnitzel sah es und meinte ich habe meine Wette verloren. Aber ich sage, das ich eingeladen wurde und mich an der Flasche nicht beteiligt habe noch weitere Mischungen aus ihr getrunken habe. Aber das muß ich mit Schnitzel und Patrick klären. Es war reines Wunschdenken, das sie an dem Abend die Flasche vernichten könnte und somit verabschiedeten sie sich nach der halben Flasche, steckten sie ein und gingen. Zwischendurch trat Wippi auf und bestärkte mich in meinem Auftrag das weblog zu führen und ich könne auch ruhig jedesmal vier Seiten schreiben. Danke Wippi, endlich mal einer der nicht genug kriegen kann. Egal, was die anderen sagen. Es werden so viel Seiten wie ich brauche. Ich halte mich da nicht zurück. Hättet ihr so gedacht. Bis jetzt verlief der Abend ja ganz gut, doch es mußte ja wieder Schlimm enden. Leider saßen an der Theke ein paar Vollidioten rum, die einen IQ von einen weichen Brötchen hatten. Dann kam der vollstramme Morchel noch dazu und in Verbindung mit einem Mädel eskalierte die Situation leicht und Christian bekam einen Schlag auf die Unterlippe. Gerade als ich mich des Schlägers annehmen wollte, kam dann auch schon Eberhart dazu und ging dazwischen. Da der Klügere nachgibt, sind wir dann von dannen gezogen und haben den geistigen Kleingärtner die leere Werkstatt überlassen. Was mich ja am meisten ärgert ist, das ich bei der Scharfschützenausbildung bei der Bundeswehr auf Pressholzplatten schießen mußte. Die hätte man wunderbar für was anderes nehmen können, wenn dafür diese Hohlfrüchte als Ziele rumgelaufen wären. Erstens bessere Zielübungen und zweitens hätte man der Menschheit einen Gefallen getan, in dem man den Bodensatz entfernt hätte. Tja, aber so gingen die Kugeln in das Pressholz und die geistigen Tiefflieger sind immer noch unter uns und lassen ihren geistigen Dünnschiß los. Sehr traurig. Kein üblicher Schluß, aber irgendwie muß man seinen Frust ja los werden. Aber bald ist ja wieder Wochenende und da gibt’s dann wieder bessere Schluß-Szenen. Versprochen!

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