Felkl hat Geburtstag

24/10/2006

Here we go again. Eine weiteres Wochenende ist der Zeit zum Opfer gefallen und die Tage, Wochen, Monate ziehen unbarmherzig an uns vorbei. OK, ich gebe es zu ich höre gerade „Four Horsemen“ von Metallica. Kommen wir aber nun zum wesentlichen.

Freitag, 1328 Uhr. Nein ich habe mir keine Flasche Bier aufgemacht, denn ich war noch schwer am schuften und wünschte mir den Feierabend entgegen, als mein Telefon klingelte und der Schnitzel mich fragte, wo ich gerade sei. Erst dachte ich er wolle mich verhintern und mich schon wieder auslachen, weil er mit Porno gerade ein Bier trinkt. Aber dem war nicht so, denn in Nesselröden war Brandeinsatz und ich sollte wohl noch kommen. Ging aber nicht, da Termindruck (eigentlich wie immer) und ich nicht einfach mal eben so Feierabend machen kann. Nun ja, doch 1600 Uhr kam dann doch irgendwann und ich machte mich auf den Weg nach Hause. Eigentlich wollten wir uns bei Kellner treffen und dann den weiteren Abend angehen, aber durch den unvorhergesehen Brandeinsatz (alles andere wäre schlimm gewesen) trafen wir uns dann doch im Feuerwehrhaus, wo, als ich dort eintraf, Kai gerade die Nachbesprechung hielt. Ich machte mich erstmal daran, für Verpflegung zu sorgen und riß ein paar Dosen Bockreimen auf. Wurde auch gut angenommen und alles weggeputzt. Natürlich mußte dann zu der wirklich anstrengenden Speisenzubereitung (Wasser in Topf, auf Kochplatte stellen, Kochplatte einschalten, warten bis Wasser kocht. Riemen rein knallen und warten bis sie fertig sind) erstmal ein paar Bier in den ausgetrockneten Schlund gekippt werden. Eine Wohltat sondergleichen. Noch bevor das Essen fertig war, sind grob geschätzt vier Bier rein gegangen. Es dauert halt bis das Wasser warm wird. Dann kam plötzlich der Kai rein und meinte zu mir ich soll dann alle abkassieren, weil er zur Fraktionssitzung muß. Görtler, Porno und ich guckten uns kurz an und sind dann in schallendes Gelächter ausgebrochen. Verständlicherweise. Nun ja, nachdem wir uns dann wieder beruhigt haben ging es dann weiter mit dem Trinken, allerdings in gemütlicher, weil sitzender Position. Bevor irgendjemand was sagen konnte war eigentlich schon klar, was am besagten Abend noch abgehen würde. Von der Ferne hörte man schon die Rufe des Eberhards. Die Werkstatt war das Ziel der Wahl an dem Abend, wie auch schon etliche Freitage zuvor. Wenn wir aber ehrlich sind, dann gibt es nichts anderes wo man hingehen könnte. Und nach Göttingen muß ja immer wer fahren. Wer macht das denn freiwillig? Doch der Schnitzel mußte sich noch putzen und somit waren wir gezwungen ein paar weitere Biere zu trinken. So ein Ärger aber auch. Als dann Schnitzel endlich ankam, wollte er auch noch ein Bier trinken und esw urde wieder etwas später. Über kurz oder lang brachen wir dann aber auch in die Zappelhölle. Halt, diesen Vergleich darf ich nicht ziehen, also vergesst das eben gesagt schnell wieder. Nur ein Laden verdient den Titel Zappelhölle. Der Checkpoint. Als ich noch jung war, also jünger als 20, war der Checkpoint der angesagte Laden im Eichsfeld. Eine Disco, die hier Kultstatus erreicht hat und von den Jüngeren nicht mehr besucht werden kann. Denn das Symbol des Wochenendes aus vergangenen Tagen wurde dem Erdboden gleich gemacht. Leider schon etwas länger her und ich habe es gar nicht so mitbekommen, sonst hätte es hier einen Ehreneintrag gegeben. Was war das noch schön. Der Checker. Man konnte hingehen und wußte genau wer einen erwartet. Welche Mädels da sein würden und vor allem konnte man von fast jedem Punkt aus auf die Tanzfläche blicken. Sehr wichtig für eine Disco. Nun ja, in der Werker ist es manchmal besser wenn man nicht auf die Tanzfläche gucken muß, aber eins ist geblieben, man wusste von vornherein wen man am Freitag (an weiblichen Personen) trifft. Und diesmal sogar vorgelagert an der Kasse. Da ich als Letzter in der Schlange stand baute sich die ganze Bargage kurz hinter der Kasse auf und setzte das strahlendeste Lächeln auf, was sie zu bieten hatten. Bedeute bei Porno heller als ein 1000 Watt Strahler, da er ein sehr breites Grinsen hat. Ich weiß auch gar nicht was die Strategen hatten, da saß dann halt Conny an der Kasse und hat meinen Eintritt kassiert, nichts mehr und nichts weniger. Ich weiß auch ehrlich nicht was alle von mir erwarten. Die Sache ist gegessen und damit hat es sich. Vielleicht wird es nochmal was, aber dann definitiv nicht von meiner Initiative aus, denn die kam schon und ging eiskalt am Tor vorbei und knallte wie ein Puck an das Plexiglas (Herrlich diese Metaphern, ich finde eh das der Eishockey-Sport viel zu kurz kommt) und hinterließ ein Loch was nur mit ähhh Havana-Club Cola gefüllt werden konnte. Aber weiter im Text. Bezahlt rein gegangen und erstmal ein Bier bestellt. Die anderen konnten es immer noch nicht glauben, das ich mich weiterhin an keiner Flasche beteilige, aber das nehme ich sehr ernst, weil es für mich halt sehr wichtig ist. Ich hatte sowas schon mal, als wir unsere Glashaus-Zeiten hatten. Damals war Jim Beam das Getränk der Stunde. Ich habe mir vorgenommen, kein Jim Beam mehr zu trinken und das habe ich durchgehalten. Es war besser so und vor allem schmeckt es auch gar nicht mehr. Und wenn ich beim Bier bleibe, bleibe ich auch länger zurechnungsfähig und umso mehr weiß ich dann im weblog nieder zuschreiben. Har har. Der Platz an der Theke war schnell gefunden und es war eine recht angenehme Stimmung. Bis dann meine Augen den Schrecken erblicken. Wer kam da um die Ecke geschossen. Elton, der Superfeuerwehrmann. Im Schlepptau, Heiko und Easy. OK, das dieser Abend ohne Alkohol und Scheiße labern ausgeht war gestorben. Von Elton habe ich ja schon wieder die schlimmsten Geschichten gehört er hat bei dem nachmittäglichen Brandeinsatz auf der brennenden Halle gehockt und es geschafft vier Feuerwehrleute zu beschäftigen ihm Werkzeug an zureichen. Bei der letzten Truppmann-Ausbildung wollten wir seinen Helm sauber machen, da war er mächtig sauer, weil der coole Dreck besser bei den Frauen ankommt. Wenn die wüssten wo der Dreck her kommt (Absturz vom Dach, Kopf voran und dann stecken geblieben). Nichts für ungut, Elton versteht das schon. Ein paar Westeröder Mädels (Hüfte und Dorina) kamen auch noch vorbei. So saß man also an der Theke und ließ den geistigen Dünnpfiff aus dem Schädel. Was auch besser war, denn sonst hätte man am Samstag wieder fiese Kopfschmerzen, nur weil man diverse Sprüche nicht loswerden konnte. Zur allgemeinen Erheiterung trug dann noch bei, das Conny sich zusätzlich hinter die Theke stellte. Irgendwie ist es schon gemein, das die ganzen Scherze immer auf meine Kappe gehen, ich habe doch auch Gefühle. Schwachsinn, mir ist relativ egal. Man muß auch einstecken können und über sich selber lachen könne, vor allem wenn man ein weblog schreibt, was Leute lesen, von denen man nie gedacht hat, das sie überhaupt lesen können. Nein, ich nenne keine Namen. ;) Die Zeit schritt fort und die Leber sagte, das sie auch mal was anderes trinken wolle, als immer nur Bier und sie war ein wenig bockig. Klar, letzte Woche habe ich sie ja mit Havana und Bacardi verwöhnt. Die Entwöhnung fällt da halt doch schwer. Also gabs zum Abschluß wunderbare Havana Club Mischungen von einer lächelnden Conny serviert. Kann der Abend schöner enden. Wäre er man zu Ende gewesen. Doch es gab ja noch die Heimfahrt. Diesmal nicht über die McDonalds Umleitung sondern direkt bis vor den Bäcker in Westerode. Dort wurde sich nach der sehr anstrengenden Taxifahrt erstmal ein oder zwei (die genaue Anzahl entzieht sich meiner Einschätzung) Käsebrötchen besorgt. Was nun mit Schnitzel und der Verkäuferin vorgefallen ist, kann ich nicht mehr sagen, doch Schnitzel ist der festen Überzeugung, das dort nur unfreundliche Menschen arbeiten. Kann ich nicht beurteilen, da ich sturzbetrunken war. Doch Schnitzel war wieder besser drauf und lud mich auf ein Absacker-Bier in seine Küche ein. Klasse, Bier hatte ich schon lange nicht mehr getrunken. Da wir aber Beide nicht mehr so ganz Herr unserer motorischen Fähigkeiten waren, passierte Folgendes. Schnitzel holte zwei Bier und öffnete selbige. Wir tranken und laberten noch ein wenig Müll. Es ging glaube ich um diverse weibliche Personen. Nein, nicht um Conny, dessen bin ich mir 100prozentig sicher (Ich habe SMS-Beweise). Plötzlich geriet alles außer Kontrolle. Schnitzel schmiss sein Bier um und ich mußte lachen. Während er dann alles Mögliche versuchte den Schaden einzudämmen, bin ich leicht eingenickt. Schnitzel machte mich wach und ich begab mich auf den Heimweg.

Samstag, im Bett aufgewacht, also doch noch alles gut gegangen. Handy angeguckt und eine sehr seltsame SMS bekommen. Namen werden nicht genannt, ich habe mein Ehrenwort gegeben. Verdammt, warum gebe ich so schnell nach. Gegen Mittag habe ich mich dann von dem anstrengenden Arbeitstag erholt und konnte zum Fußball. Dort haben wir mal wieder verloren, doch ein Lichtblick, war Christians Geburtstag, den er am Abend leicht begießen wollte. Und wieder gings rein in den Mischer. Treffen war um 1940 Uhr Morchel kam dann um 1950 Uhr. Naja, man ist ja geduldig. Bei Christian gabs erstmal lecker was zu essen. Halt, wir wollen nicht die Reihenfolge durcheinander bringen. Erstmal gabs ein herrliches Pils und dann konnte ich mich an die Aufnahme fester Nahrung machen. Bulletenbrötchen und Mettbrote. So kann es einem gut gehen und vor allem konnte man eine anständige Grundlage für die kommenden Bierflüsse schaffen. Und so ging es munter weiter rein. Das Gute bei solchen Geburtstagsfeiern ist, das es dort mal keinen Schnaps gibt. Man könnte später auf Mischungen umsteigen wenn man möchte, aber das war nicht nötig, denn das Bier schmeckte besser als erwartet. Allerdings nicht allen. Der Andre der neben  mir saß konnte einfach nicht seine Finger vom Wodka lassen. AM Anfang habe ich ihn noch aufgezogen, das er sich ja eh die ganze Flasche rein prügeln würde. Aber das verneinte er bestimmt. Nur ein paar Mischungen. Tja, als dann die Flasche zu drei Viertel geleert war, hatte ich das Lachen und Andre den seltsamen Gescihtsausdruck. Als er dann noch beim Aufstehen vom Stuhl ein klein wenig am Tischbein hängen blieb, konnte ich mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Als er nach dem kleinen Zusammenstoß von der Toilette wieder kam, wollte er urplötzlich nach Hause. Sehr zu unserem Leidwesen. Und die Gelegenheit nahmen dann auch Köppel und Ingo war. Sehr schade, gleich drei Spitzenkräfte verließen den Vernichtungstrupp. Also mußte der harte Kern weiter bechern. David trank mittlerweile schon Bacardi, da der Jim Beam schon gekillt wurde. Ich blieb beim Bier. Doch was mußten meine entzündeten Ohren da hören? Aus Davids Mund kamen die ersten Anfragen, ob wir nicht eventuell noch in die Werkstatt wollen. Da lief er natürlich bei Markus und Christian offenen Türen ein, ich schloß mich an, denn ich hatte ja keine andere Wahl. Nach Hause wollte ich nämlich auch noch nicht. Na gut, ich wollte auch in die Werkstatt. Hilft ja nichts. Ankunft Werkstatt und Christian gab auf seinen Geburtstag erstmal eine Falsche Wodka aus. Aber ohne mich. Ich bleib beim Bier und kippte erstmal Becks nach. Vertrug sich ganz gut mit dem Krombacher-See in meinem Magen. Dann traf ich ein paar Duderstädter, die wissen wollten wie wir gegen Bernshausen gespielt haben. Als wenn sie es nicht wüssten. Aber alle Ausflüchte halfen nichts. Wir haben halt verloren und darum ließ sich kein Hehl machen. Aber die Duderstädter haben auch verloren, zumindestens ein kleiner Trost. Dirk habe ich auch noch getroffen, gehört er ja zur Duderstädter Truppe und ein wenig mit ihm gequatscht. Wir amüsierten uns wie sich eine Dame fortgeschrittenen Alters an seinen ziemlichen jungen Kollegen ran machte. Herrlich zu beobachten, wie so kleine Berührungen ausgetauscht wurden. Sehr geschickt die Dame. Dann traten die anderen Westeröder auf den Plan. Sie waren vorher im MaxM um dort das Oktoberfest zu feiern. Und so sahen sie auch aus. Allen voran Florian, der mit Herbstlaub um Haar um die Ecke geschossen kam. Ein Anblick den man nicht unbedingt zweimal sehen muß. Und wir können auch wieder Plätze vergeben. Auf Platz 3: Porno, keiner trinkt 3 Maß Bier und hat danach so wunderbare Klüsen (einen halben Meter vor dem Gesicht, war gar nichts). Platz 2: Florian, Herbstlaub im Haar und eine sehr schwere Zunge. Unangefochten auf Platz 1: Keile-Günther, ich hatte schon früher am Abend mit ihm telefoniert und nur jedes dritte Wort verstanden und auch nur, weil es aus einer Silbe bestand. Er hat es gar nicht mehr in die Werkstatt geschafft. Glanzleistung. Tja, Die Plätze 2 und 3 sind dann auch ein wenig früher gegangen, weil wohl nichts mehr ging. Über blieben dann noch Kai, Wiebke und Schnitzel, die eine Flasche Jim Beam orderten. Christian lud mich ein auf eine Mischung aus seiner Geburtstagsflasche und ich habe sie getrunken. Schnitzel sah es und meinte ich habe meine Wette verloren. Aber ich sage, das ich eingeladen wurde und mich an der Flasche nicht beteiligt habe noch weitere Mischungen aus ihr getrunken habe. Aber das muß ich mit Schnitzel und Patrick klären. Es war reines Wunschdenken, das sie an dem Abend die Flasche vernichten könnte und somit verabschiedeten sie sich nach der halben Flasche, steckten sie ein und gingen. Zwischendurch trat Wippi auf und bestärkte mich in meinem Auftrag das weblog zu führen und ich könne auch ruhig jedesmal vier Seiten schreiben. Danke Wippi, endlich mal einer der nicht genug kriegen kann. Egal, was die anderen sagen. Es werden so viel Seiten wie ich brauche. Ich halte mich da nicht zurück. Hättet ihr so gedacht. Bis jetzt verlief der Abend ja ganz gut, doch es mußte ja wieder Schlimm enden. Leider saßen an der Theke ein paar Vollidioten rum, die einen IQ von einen weichen Brötchen hatten. Dann kam der vollstramme Morchel noch dazu und in Verbindung mit einem Mädel eskalierte die Situation leicht und Christian bekam einen Schlag auf die Unterlippe. Gerade als ich mich des Schlägers annehmen wollte, kam dann auch schon Eberhart dazu und ging dazwischen. Da der Klügere nachgibt, sind wir dann von dannen gezogen und haben den geistigen Kleingärtner die leere Werkstatt überlassen. Was mich ja am meisten ärgert ist, das ich bei der Scharfschützenausbildung bei der Bundeswehr auf Pressholzplatten schießen mußte. Die hätte man wunderbar für was anderes nehmen können, wenn dafür diese Hohlfrüchte als Ziele rumgelaufen wären. Erstens bessere Zielübungen und zweitens hätte man der Menschheit einen Gefallen getan, in dem man den Bodensatz entfernt hätte. Tja, aber so gingen die Kugeln in das Pressholz und die geistigen Tiefflieger sind immer noch unter uns und lassen ihren geistigen Dünnschiß los. Sehr traurig. Kein üblicher Schluß, aber irgendwie muß man seinen Frust ja los werden. Aber bald ist ja wieder Wochenende und da gibt’s dann wieder bessere Schluß-Szenen. Versprochen!

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Tropse und Hölscher werden 30

18/10/2006

Freitag. Eigentlich sagt schon der Name des Tages, was Programm ist. Aber leider hat man nicht frei, sondern muß arbeiten. Doch wie ich jetzt zu Letzt gehört habe, beschweren sich die Deutschen viel zu viel und da will ich dann nicht auch noch zu beitragen, sondern nehme es schweigend hin. Außerdem brauche ich ja auch Geld um mir diverse Dinge wie Tee, Brot und vielleicht mal ein Bier im Monat zu kaufen. Kommen wir aber nun zum wesentlichen, dem Freitag Abend und dem Beginn des Wochenendes.

Friede und Ute hatten zur Bauhelferparty geladen. In unregelmäßigen Abständen veranstalten die Zwei eine kleine Feier für die Leute die beim Bau mit geholfen haben. Da ich auch ab und zu da bin, war ich natürlich eingeladen. Alles stand im Zeichen des Okotberfestes. Also gab es Weißwürste (sehr lecker), Leberkäse (nicht gegessen) und Oktoberfestbier (Da habe ich definitiv ein paar von getrunken). Oktoberfestbier hat ja bekanntlich 6% und das merkt man auch recht schnell. Nachdem die erste Falsche von dem sehr süffigen Bier drin war, fing so langsam die Welt an gut auszusehen. Als dann mußten ein paar Weißwürste rein, damit das Bier nicht ungehindert in die Blutlaufbahn kommt. Ansonsten könnte der Abend schneller vorbei sein als er angefangen hat. Als dann die Weißwürste drinnen waren, ging es mit dem Bier auch gut vorwärts. Aber wie sollte es auch anders sein kamen dann nach einem deftigen Essen die Rufe nach dem Schnaps. Nur um das mal klar zu stellen, von mir kamen die Rufe nicht. Und ich wollte auch kein Schnapsglas haben. Doch wehren hilft in dem Fall nicht. Man wird ausgelacht und dann wird das Schnapsglas bis zum Anschlag voll gemacht. Wenn es erstmal so weit ist, dann kann man sich auch nicht mehr drücken. Schließlich ist man dann ja doch nicht so und trinkt das Teufelszeug aus. Ich hatte die Wahl zwischen Löwentor, Rotem und Kartoffelschnaps, also Wodka aus Deutschland. Da ich im Karneval noch genügend Löwentor trinken muß, fiel meine Wahl auf den Kartoffelschnaps. Ob das nun um so viel besser war kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall hat er keinen fiesen Nachgeschmack in meinem Mund hinterlasse, so wie es die Angewohnheit vom Löwentor ist. Und so ging es dann munter weiter. Schnaps und Bier, bis dann dem Friede die Augen zugefallen sind und er recht früh die Bettstatt aufsuchen mußte. Ich war sehr enttäuscht, denn wir konnten gar nicht unseren Englischgesprächen frönen. Nun ja, was bleib als Alternative. Genau, man begibt sich in Richtung der Werkstatt. Zum Glück wollte Pitsche M auch nach Hause und wir teilten uns ein Taxi. Nicht um noch vorher im Feuerwehrhaus ein Bier zu trinken, denn das Taxi brauchte ja ganze 20 Minuten. In der Werkstatt angekommen, waren die Anderen schon kräftig dabei eine Flasche Wodka zu bearbeiten. Erst wollte ich schamlos zugreifen, doch eine kleine Stimme in meinem Kopf ermahnte mich zu Vorsicht, hatte ich doch noch eine Wette laufen. Also wurde flugs bei Conny ein Bier bestellt. Und dann wurde sich an die Begrüßung gemacht. Da aber halb Westerode in der Werkstatt war, dauerte das schon seine Zeit. Um genau zu sein ca. drei Bier. Unterhaltungen mit eingerechnet. An viel Gespräche kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, da das hochprozentige Bier in Verbindung mit dem Kartoffelschnaps, bereits seine Wirkung entfaltete, aber an die Personen kann ich mich noch gut erinnern. Na gut, mein Fotoapparat half mir bei den meisten Leuten. Auf jeden Fall habe ich Kathrin und Heike getroffen und habe die Gelegenheit mal genutzt um Informationen über eine junge Dame zu bekommen, deren Name mit unter sehr mysteriösen Umständen zugespielt wurde. Der Tenor der beiden Damen war aber eindeutig. Ich kann mich  noch an so Worte wie „Blöde Kuh“ und „Bloß nicht die!“ erinnern. Ach, was solls, warten wir erstmal die Zeit ab. Dann kam noch Christin an und lud mich und die Felkl-Bande zu ihrem Geburtstag am Freitag ein, allerdings ist mein System während des Gesprächs abgestürzt und das schlug sich in einem Informationsverlust bezüglich des Ortes nieder. Aber das kriegen wir auch schon hin. Zur Not rufe ich die Aufklärung an und lasse mir die Koordinaten geben. Jetzt gibt’s einen kleinen Zeitsprung, denn plötzlich stand ich alleine an der Theke und keiner der Westeröder war in meiner Nähe. Nur Hüfte sah ich an der Theke ein bischen entfernt sitzen. Klasse, so muß ich wenigstens nicht ganz alleine nach Hause. Aber ich mußte sie im Auge behalten, was dann schon schwerer fiel, denn es wurde für Ablenkung in der Werkstatt gesorgt (Bier, Conny und andere Frauen. Man beachte die Reihenfolge). Dann der Schock, Wie ein Phönix aus der Asche tauchte Porno vor mir auf und lallte was von „Schnitzel ist weg“, Total stramm“ und „Nach Hause“. Aber nach Hause war langweilig. Doch halt, da meldete sich mein Gedächtnis plötzlich wieder und teilte mir mit, das ich ja um 0730 Uhr an der Feuerwache in Duderstadt sein sollte, denn es ist ja Truppmann-Ausbildung Teil II. Schnell alle Möglichkeiten überdacht und mein Verstand befahl den Rückzug. Da hilft dann kein wehren und ich schnappte mir den Porno und ab gings nach Hause, mit Zwischenstop bei McDonalds, was ich aber nur noch weiß, weil ich den Taxifahrer runter gehandelt habe. Was ich gegessen habe entzieht sich meiner Erinnerung. 0330 Uhr, die Augen gehen zu.

0630 Uhr, die Augen gehen auf, da mein Wecker ein Höllenspektakel macht. Warum nur? Truppmann Teil II. Verdammt. Der Aufprall auf dem Boden weckte mich dann vollends. Sachen angezogen, Sachen wieder ausgezogen, Sachen richtig angezogen. Und zum Feuerwehrhaus gefahren, dort das Fahrzeug gewechselt (blauer HiSpeed Volvo gegen rote Feuerwehrjolle, ohne Sirene, da kaputt). Ankunft auf der Feuerwache. Überall grinsende Gesichter und Fragen nach weblog-Einträgen. Abwarten Kameraden. Da ich vergessen hatte was zu Hause zu essen, obwohl ich mir das nach dem Zähne putzen so fest vorgenommen hatte, aß ich noch ein leckeres Mettbrötchen. Und schon gings auch los. Unterrichtsthema war Technische Hilfeleistung. Also Ölsperren aufbauen und Lasten heben. Tja und so kriegt man den Tag auch locker rum, wobei ich sagen muß, das mir beim Auto auseinander schneiden leicht die Augen schwer wurden. Da gabs einen kleinen Einbrauch, aber nicht für lange, denn bald war Feierabend und ich konnte mich auf den 30. Geburtstag von Hölscher und Tropse vorbereiten. Doch vorher gings noch zu Schmieri in den Garten. Dort pfiffen wir uns ein paar Bier aus einer nicht näher genannten Kasse rein. Unter anderen war auch Porno da und ich muß sagen, das dieser Mann unglaublich ist. Erst stand er am Grill und hat uns ein paar Steaks gebracht. Ich fing also an zu essen und er ging nochmal zurück zum Grill von dem er 3 Minuten später zurück kam mit einem Steak für sich . Innerhalb der drei Minuten habe ich schon drei oder vier Bissen von meinem Fleisch gegessen. Keine weiteren zwei Bisse später hatte er sich das Steak schon komplett einverleibt. Ich vermute mal stark, das er Lebensmittel einfach nur inhaliert. Kauen ist was für Schwächlinge. Einfach inhalieren und verdaut wird es schon von der Magensäure. Einfach unglaublich. Da ich dann aber noch zum Geburtstag wollte, verabschiedete ich mich früher und machte mich auf den Weg zum Tennishaus. Die anderen hatten vor noch in die Werkstatt zu gehen. Naja, ich konnte mich also wieder mal auf SMS freuen. Im Tennishaus angekommen war die Fete schon in vollem Gange. Ich brauchte dann auch nur eine kanppe Stunde um ein paar Leute zu begrüßen. Was aber auch daran lag, das man bei jedem erstmal ein oder mehr Getränke zu sich nahm. Friede war auch schon wieder von den Toten auferstanden und hielt sich noch an Bier und es dauerte nicht lange, bis wir unsere Englischkenntnisse aufpolieren konnte. Als ich zum Tennishaus gegangen bin sah ich schon einen kleinen Indianer namens Chief Heavy-Tongue sich anschlichen. Er wusste wohl worin der Abend enden würde und ist extra wegen Friede gekommen. Nachdem ich dann bei den gefühlten 10ten Bier war steig Friede um auf Havana Club und besorgte mir auch gleich eine Mischung mit. Da stand ich nun mit einem vollen Bier und einer Mischung in der Hand Kam natürlich besonders gut an bei den zwei jungen Damen, die direkt hinter uns Beiden und Sense, der auch mit in der Runde war. Die Zwei brauchten sich ja um nichts mehr zu sorgen, sind sie ja schon verheiratet, aber an den armen Junggesellen denken sie mal wieder nicht. Nun ja, was solls. Man lebt nur einmal. Schneller Vorlauf. Friede ist bei Mischung Nummer 3 angekommen und ich habe in der Zwischenzeit die Mischung reingekippt und bin auf den Geschmack gekommen. Aber ich hielt mich noch zurück, denn ich wusste ja wie es enden würde und das Ende würde ich gerne noch ein wenig herrauszögern, jedenfalls so lange bis die zwei Mädels die Fete verlassen würden. Bei Friede war allerdings schon die zweite Warnung von Heavy-Tongue eingetroffen und die Zunge wurde leicht schwer. Man könnte auch sage, er hatte schon den kleinen Federschmuck auf (anzuzeigen durch die Außenstehenden mit zwei Händen, wobei der Zeige- und Mittelfinger abgespreizt sind, ähnlich dem Victory-Zeichen). Ein paar weitere Mischungen später war der volle Federschmuck aufgesetzt (Nun werden beide Hände hinter den Kopf gehalten, so daß die Finger oberhalb des Kopfes sind. Es gibt noch den Mini-Federschmuck = eine Hand mit Victory-Zeichen und den halben Federschmuck = eine Hand guckt hinter dem Kopf hervor). Nun kam die Zeit das Friede nach Hause wollte. Aber man muß ihm zu Gute halten, das Morchel die Mischungen gemacht hat. Und die meisten hat er gemacht, während er sich mit einer blonden Schnitte unterhalten hat. Das da dann nicht so genau auf die Verhältnisse geachtet wurde, war irgendwie klar. Nachdem Friede gegangen war, ging ich kurz raus und traf den Ingo. Kurze Zeit später verließen die beiden jungen Damen und freuten sich merkwürdigerweise als sie kurz Tschüß sagten. Fühlte sich das nach einer verpassten Gelegenheit an? Sie standen halt die ganze Zeit hinter uns im Tennishaus und wir haben ziemlich viel Schieße gelabert, ohne Rücksicht auf Verluste und ein paar Sachen waren wirklich unterste Schublade, so daß ich etwaige Chancen schon mit dem imagniären Katapult Richtung Jupiter geschossen habe. Zeit zum Nachdenken hatte ich nicht, den irgendjemand kam raus und drückte mir eine Mischung in die Hand, die selbst mir Tränen in die Augen trieb. Markus sollte echt aufhören zu flirten und zu mixen. Aber das Timing war perfekt. Mädels weg, Mischung rein. Mit Steini habe ich mich dann auch eine Zeit unterhalten. Wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen und somit gab es einiges zu berichten. Als erstes wollte ich ihr die Conny-Story erzählen, aber die kannte sie von Ellen schon und meinte eiskalt, das sie bei ihr in der Berufschul-Klasse war. Tja, die Info kam dann ein wenig zu spät, aber egal. Hätte auch nichts geholfen. Ein weiteres Phänomen ist auch immer der Sense. Gegen 0100 Uhr fing er an sich zu verabschieden und um 0200 Uhr habe ich ihn dann immer noch mit einem Bier in der Hand rumstehen sehen. Schon putzig. Mir geht das übrigens auch immer so, nur das sich die Leute bei mir immer verabschieden und ich vergesse immer, das ich mitgehen wollte. Die Party wurde dann also immer spärlicher besucht und ich habe mich dann irgendwann mit jemanden mit gestreiften Hemd unterhalten. Name ist mir natürlich unbekannt, ich weiß nur noch das ich mich mit Pitsche vorgestellt habe und wir dann noch ordentlich Havana, Bacardi und Jägermeister getrunken haben. Sollte es etwa daran liegen, das ich mich an nicht mehr viel erinnern kann. Dann gab es einen immensen Zeitsprung und ich kann mich noch daran erinnern, das der Morchel, wegen Mangels an anitalkoholischen Getränken zum Mischen, die Wodka-Flasche so an den Hals gesetzt hat und drei kräftige Schlucke genommen hat. Danach ist er dann nach Hause gegangen. So kanns gehen. Plötzlich war keiner mehr da, nur noch Hölscher und ich und auf dem Laptop lief Billy Talent. Dazu sind wir nochmal kräftig abgegangen und dann gings nach Hause. Da meine Uhr wegen starken Nebels (ob er real oder eingebildet war, kann ich nicht mehr sagen) nicht mehr erkennbar war, kann ich die Uhrzeit nicht mit Bestimmtheit sagen. Aber der kleine Zeiger stand zwischen fünf und sechs.

1125 Uhr, der Wecker geht los. Warum? Ist schon Montag? Wenn ja, dann bin ich verdammt zu spät. Und warum hört sich der Wecker so komisch an? Ahhhh, Feueralarm. Toll, das braucht man am Sonntag morgen. Gut, Klamotten angezogen und schon drauf vorbereitet, nach der Ankunft an der Einsatzstelle zu bröckeln. Streß und ein Kater vertragen sich nicht. Und was war? Kühe waren ausgebrochen. Gutes Stichwort, aber ich konnte mich dann doch noch beherrschen.

Nun noch ein Nachtrag zu den SMS-Nachrichten aus der Werkstatt. Wie sollte es auch anders sein, bediente die gute Conny wieder und die anderen konnten einfach nicht anders als mich darüber zu unterrichten. Alles wurde dann in Verbindung gebracht mit einem kleinen Unfall den ich am späten Nachmittag in der Leistengegend hatte und die, die in der Werkstatt waren, haben das natürlich mitbekommen. Am Sonntag wurde dann berichtet, das sie Conny die lustige Anekdote, die ich hier nicht niederschrieben kann, erzählt haben. Ich glaube ich kann ihr nie wieder unter die Augen treten!


Werkstatt-Double-Feature

13/10/2006

Der Freitag hörte erstmal spät auf der Arbeit auf. Denn ich erwartete einen Vertreter und er sollte um 1430 Uhr eintreffen. Allerdings war er bis 1530 Uhr noch nicht da. Also habeich mir eine kleine Grenze gesetzt. Sollte er bis 1600 Uhr immer noch nicht da sein, mache ich einfach Feieraqbend. Doch wie sollte es anders sein, klingelte um 1550 Uhr mein Telefon und die Empfangsdame berichtete mir, das mein Besuch da wäre. Klasse. Um 1700 Uhr wollte der Heizungsmonteur kommen und die Heizung reparieren und um 1730 Uhr haben wir Naßübung mit der Jugendfeuerwehr. Das erste was er mir sagte, nachdem ich ihm mein (berufliches) Problem geschildert habe, war das er das nicht machen könnte. Aber er hat mich dafür auf ein paar neue Ideen gebracht. Ausgestempelt habe ich dann um 1710 Uhr. Den Heizungsonkel verpasst und zu spät zur Naßübung gekommen. Nun ja, dafür konnte ich mich dann in aller Ruhe auf die Elferratsversammlung vorbereiten. Dort bin ich dann mit Schnitzel trotzdem zu spät aufgeschlagen, da wir irgendwie unter ganz mysteriösen Umständen noch ein Bierchen bei ihm getrunken haben. Ich weiß auch nicht wie das gekommen ist,ich war kurz bei Schnitzel und schon stand das Bier auf dem Tisch und der Deckel ist ganz von alleine abgeflogen. Noltens scheinen eine sehr starken Magneten unter der Decke zu haben. Die Versammlung war aber noch nicht lange im Gange und somit haben wir nciht viel verpasst. Erstmal ein paar Bier trinken. Nachdem dann die fünfte Flasche halb leer war war die Versammlung auch schon zu Ende. Was dann anschließend folgen sollte, kann sich der regelmäßige Leser bestimmt zusammenreimen. Also, alle im Chor. Wir sind dann noch in die Werkstatt gefahren. Aber ich folgte treu meinem neuen Vorsatz und trank nur Bier, denn ich hatte ja schließlich mit Schnitzel und Patrick gewettet. Ach ja, der Porno ist zwischenzeitlich auch in der Mehrzweckhalle angekommen und meinte das er auf jeden Fall noch in die Werker will. Was ein Wunder. Also gings per Taxi zur Werkstatt. Wir hatten die Theke noch nicht halb umrundet, da freute sich der Schnitzel das Conny bediente. Nun ja, mir war es relativ egal. Ich freute mich zwar sie mal wiederzusehen, aber das wesentliche haben wir ja schon vor ein paar Wochen klären können. Da nicht viel los war, konnten wir uns einen Platz an der Theke sichern. Entgegen meinen Vermutungen holten sich die anderen eine Flasche. Warum entgegen meinen Vermutungen? Ganz einfach, die Hälfte von denen die mit waren mußten am nächsten Tag zur Kreisbereitschaftsübung der CSA-Träger und es ist kein Geschenk wenn man einen Kater hat und in einen CSA-Anzug steigen muß. Ich bleib beim Bier und es dauerte auch keine Stunde, bis dann der Türsteher ankam und mich fragte ob ich denn heute nüchtern sei und ich Conny schon angesprochen habe. Hallo, war das Werkstatt-Gespräch oder stand das irgendwo im Internet, von meinem weblog mal abgesehen? Ich klärte also auch ihn auf und genehmigte mir das nächste Bier. Zuum Glück gibt es ja in der Werkstatt Becks-Bier, so daß es keine Strafe ist, sich nicht an Flaschen zu beteiligen. Etwas außergewöhnliches ist aber in der Werkstatt nicht passiert. Halt nur der ganz normale Wahnsinn. Und somit beschlossen wir früh die Segel zu streichen. Einige von uns hatten aber dann doch noch Schmacht und der nächste Halt hieß McDonalds. Ach ja, Porno war ja mit von der Partie, da dürfte ja wohl klar sein, wer noch zu McD wollte. Aber wir anderen scheiben Prono ja gerne mal vor, wenn es ums Essen geht. Durch die frische Luft gabs bei einigen den Hammerschlag auf den Schero mit Anlauf. Bei McDonalds waren auf jeden Fall einige schwere Zungen zu hören, aber den Vogel abgeschossen hat wohl der Typ der versuchte die Leute zu bedienen. Nicht das wir uns jetzt falsch verstehen, der hat da schon gearbeitet, aber hat sich wohl die gesamte Fips Asmussen DVD-Sammlung am Stück reingezogen, denn er war der Witzbold hoch drei. Natürlich muß man auch Nachts um 0300 Uhr bei McDreck anstehen. Es ist wie immer. Keiner ißt was von McDonalds, aber jedesmal muß man anstehen. Die zwei Kollegen die vor uns dran waren haben sich einen Riesenhaufen Burger bestellt und als normaler Mensch denkt man sich seinen Teil, nicht aber der Vogel hinter dem Tresen. Mit den Worten “Das wollt ihr alles noch fresse?” schob er das Tablett über die Theke. Finde ich nun schon nciht die netteste Art jemanden zu bedienen. Thomas Bee fand das auch nicht so toll und setzte sich dann Beschimpfungen gegen McD ausstoßend an einen Tisch. Alle anderen fanden es ganz amüsant. Habe ich schon erwähnt das mittlerweile der Jim Beam seine Wirkung zeigte? Nun ja, ich bestellte mir dann auch was und eine Position waren so komische Sesamröllchen, die mir der Typ mit einem frohen “Lecker schmecker Röllchen” überreichte. Porno fand das ganze so lustig, das er sich gar nicht mehr eingekriegt hat. Jaja, unser Freund Jim Beam. Thomas zeterte noch ein wenig und als dann jeder was hatte traten wir den Heimweg an. Porno fragte mich, ob er mal an einem meiner Röllchen abbeißen darf. Wenn ich das jetzt hier so hinschreiben, hört sich das schon ein wenig pervers an. Aber das war alles jugendfrei. Leichtsinnigerweise habe ich es ihm erlaubt und war hinterher froh das er nur die Hälfte in den Mund bekommen hat. Anscheinend war das Röllchen auf Widerstand (Zäpfchen, Rachenrückwand) gestoßen. Dann bis Schnitzel nochmal an und den Rest warf in Prono zu aus Angst meine Hand oder ein paar wichtige Finger zu verlieren.

Mist, mir fällt gerade ein, das ich ja am Samstagmorgen mein Elferratsjacket bei M7 abholen wollte. Scheine ich verdrängt zu haben. Naja, muß ich dann wohl morgen machen. Ok, Samstag und ich wollte mich meinem Sideboard widmen, welches jetzt schon seit anderthalb Wochen in meinem Wohnzimmer liegt und darauf wartet das es jemand zusammenbaut. Als ich die Packung aufriß hatte ich schon keine Lust mehr. Ein großer Plastikbeutel mit Schrauben und anderen Plastikteilen lachte mir frech ins Gesicht. Und ich wusste, das er so zugeschweißt war, das man ihn nur mit einer Flex oder einem Schwert aufbekommen würde. Jeder andere Versuch würde darin enden, das sich der Inhalt der Tüte im weitestmöglichen Abstand in dem Raum verteilte. Da ich aber weder ein Schwert noch eine Flex zur hand hatte, versuchte ich mein Glück und wie sollte es anders sein, verteilte sich der Inhalt im Raum. Allerdings hatte ich noch Glück, denn der Inhalt war nochmals in kleiner Tüten verteilt. Das jetzt die Tüten irgendwie sinnvoll zusammengepackt waren kann ich nicht sagen, aber es ersparte mir Arbeit. Statt 2 Millionen Teile brauchte ich nur 5 Tüten aufheben. Zuerst mal die Schubladen zusammengebaut. Die Stimmung war noch gut. Dann ging es daran, die erste Glasscheibe an einer Tür zu befestigen. Gar nicht dumm habe ich mir den Akkuschrauber von meinem Vater mitgenommen und stellte fest das nach 4 Schrauben kein Saft mehr drauf war. Natürlich waren die Löcher nicht vorgebohrt und ich hätte den Rest mit Handkraft in das widerspenstige Pressholz treiben müssen. Nachdem dann der Akkuschrauber den Geist aufgegeben hat ist meine Stimmung gar nicht überraschenderweise in den Keller gefallen. Hätte ich jetzt ein Katapult, wäre zuerst der Akkuschrauber geflogen und anschließend das Sideboard. Das hätte ordentlich Schrott gegeben. Leider habe ich immer noch kein Katapult, ich muß demnächst mal bei Quelle anrufen, wo es denn bleibt. Meine Nerven beruhigte ich mit einer Runde NHL06 und verschob das Basteln auf unbestimmt. Abends war eigentlich das Standardprogramm angesagt. Wie die Überschrift schon treffend sagt, gings am Samstag abend ebenfalls in die Werkstatt. Da aber Kais Freundin Angst hatte, das sie nicht mehr reinkommt haben wir das Elend auf 2200 Uhr vorverlegt. Ich muß sagen, das mich um 2130 Uhr schon leicht die Panik gepackt hat. Noch eine halbe Stunde und ich war noch nciht mal angetrunken. Nüchtern gings dann in die Werkstatt, wo sich die anderen gleich erstmal eine Flasche Wodka gönnten. Aber mich bekamen sie nicht klein. Keine Falsche mehr in der Werkstatt, das endet immer böse. Zwischendurch traf ich dann Hauni, der mit seiner Frau und noch einem Pärchen in der Werkstatt aufgeschlagen ist. Die haben sich bestimmt auch etwas mehr versprochen. Ach ja, die erste Falsche war alle und eine zweite wurde geordert. Als die Bedienung dann mit einer 1l-Falsche ankam, konnte man wirklich das Licht ausnmachen, denn Schnitzels und Pornos Augen leuchteten genügend. Doch voller wurde die Werkstatt davon auch nicht. Aber Kai, Schnitzel und Porno. Ach ja, lustig war es dann auch noch, als Wiebke feststellte, das prono ja mit der dreifachen Geschwindigkeit wie sie selber trinken würde, aber nur das einfache bezahlen würde. Porno sagte da nichts mehr drauf, da er wohl schon mit einem Auge gucken mußte um zu sehen wer da überhaupt sprach. Ein paar Schergen vom Truppmann Teil 1 habe ich dann auch  noch getroffen. Allen voran Haase, der sich mit einem Tablett Wodka-Red-Bul an einen Tisch davon machte. Ist ja nichts besonderes wenn man mal für die Anderen einen ausgibt. Irritiert war ich nur, als seine Kumpels auch alle mit einem Arm voll Gläser an den Tisch gesellten. Nachher stellte sich heraus, das Haase sich das Tablett alleine reingepfiffen hat. So sah er dann aber auch aus. Als dann die zweite Flasche in der gleichen Zeit in den Arsch getreten wurde, wurde es Zeit den Heimweg anzutreten. Was nciht alleine daran lag, das die Wodka-Fee zwischenzeitlich da war und Schnitzel, Porno und Kai schöne Klüsen und schwere Zungen hingezaubert hat. Wo wir dann schon mal beim Deja Vu sind, sind wir auch gleich noch bei McDonalds vorbeigejettet und der Kai hat die Taxifahrerin erst mal ausgefragt, ob denn ihre Tochter schwanger ist. Also wenn das keine persönliche Frage ist.

Sonntag morgen, das Telefon klingelte. In der Hoffnung das Jessica Alba aus heiterem Himmel mal anrufen würde ging ich dran und es war….Schnitzel. Dem fehlten nach eigenen Angaben zwei Stunden aus der Werkstatt. Die konnte ich ihm aber nicht zurückgeben, da ich nicht wusste welche zwei Stunden er meinte. Da wo er hacke voll war oder die zwei wo er total stramm war. Aber er konnte mir dann noch berichten das er jetzt zwei Royal TS neben seinem Bett stehen hatte. Einen vom Freitag und einen von letzter Nacht. So kann man auch eine Sammlung aufbauen.

Ach ja, dem Porno fehlen übrigens drei Stunden von besagtem Abend. Ich weiß noch alles. Ist das nun gut oder schlecht?


Kneipentour

09/10/2006

Ich bin mal wieder im Verzug, deswegen gibt es jetzt als kleinen Vorgeschmack erstmal den Bericht von der Kneipentour am vergangenen Montag und irgendwann die Woche, den Bericht vom vergangenen Wochenende.

Da wir in diesem Jahr eigentlich eine Mannschaftsfahrt machen wollte, die aber wegen zu kurzer Planungszeit ausfallen mußte, haben wir uns kurzer Hand dazu entschlossen eine Kneipentour in Göttingen zu machen. Eine, wie ich finde, gar nicht so üble Wahl. Wir trafen uns um 1900 Uhr im Tennishaus in Westerode. Was macht also wenn man wartet und gerade im Tennishaus sitzt. Man schaufelt sich erstmal ein paar Bier rein. Und es mußten ein paar sein, denn sie wurden in Schnapsgläsern serviert. Ich finde Bier sollte nicht in 0,2 l Gläsern ausgeschenkt werden. Da setzt man mal an und schon ist es alle. Nun ja, die Warterei wurde immer länger, da Markus sich noch abkärchern mußte. Aber wir wollen uns ja nicht beschweren, wir hatten ja Bier. Ab gings dann also mit dem Taxi nach Göttingen, da ja logischerweise keiner fahren wollte. Teilnehmer: Ingo, Köppel, Görtler, Thomas Bee, Morchel, Florian, Philip, Fasel, Alex und ich. Zehn Mann in ein 8er Taxi? Das geht. Erste Anlaufstation war das Thanner’s , wo ich mich erst mal an ein paar sehr leckeren gekühlten Hefe-Kaltschalten gütlich tat. Mhhh, wie Balsam ran es meine leidgeprüfte Kehle hinunter. Die Uhr zweigte mittlerweile 2200 Uhr und unser Freund Philip war schon hackestramm. Er schloß recht schnell Bekanntschaft mit irgendwelchen Fußballern aus einem Dorf der Göttinger Umgebung (Name dem Redakteur entfallen) und trank mit denen kräftig Tequila. War natürlich die genau richtige Taktik im Hinblick auf seinen Zustand. Nun ja, nachdem dann der weitere Alkohol die Lautstärkeregelung seines Stimmorgans zerstört hat liefen normale Unterhaltungen nur noch mit Schreien bei ihm ab, da er sonst die Befürchtung hatte, das er nicht verstanden wird. Was er dann alles erzählt hat, muß ich hier mal aus Gründen des Jugendschutzes weglassen. Auf jeden Fall fühlte er sich als Magnet der weiblichen Welt. So manche Gerüchte die man dem Alkohol zuschreibt, stimmen tatsächlich. Nun ja, ich hätte im Thanners noch ein paar Hefelängen sitzen bleiben könne, aber das Volk rief nach Fortsetzung unserer Kneipentour. Um langsam weiterzumachen ging es dann erstmal ins El Sol. Dort mit knapp 10 Mann einen Platz zu bekommen grenzt an eine Unmöglichkeit, eher baut man einen Schneemann in der Hölle. In der ersten Etage war dann halt noch eine lange Tafel frei, aber die erste Etage war eher spärlich besucht. Dafür gab es Cocktails. Ich bereitet meine Leber also für einen Alkohol-Schock vor indem ich einen Alabama Slammer erst langsam und dann schnell trank. Normalerweise wäre jetzt noch eine Zombie gekommen und hätte dem Alabama Gesellschaft geleistet, aber die ersten Stimmen wurden laut in denen nach „Weibern“ gefordert wurde. Recht hatten sie, denn dort oben wo wir saßen, sah es mit Frauen eher schlecht aus. Außerdem hatte Philip die Bedienung beleidigt und so konnten wir also auch zahlen. Standortverschiebung einmal quer über den Martkplatz in den JT-Keller. Fasel hatte zwar erst Bedenken, weil er dort unten eine Zusammenrottung der gesamten linken Szene vermutete, aber skeptische Blicke meinerseits überzeugten ihn dann doch. Nur das Codewort (NPD), welches sich Görtler ausgedacht hat fand am Eingang nicht ganz so die Zustimmung der Gruppe, aber es waren eh schon alle voll, von daher war es egal. Ich frage mich allerdings immer noch warum wir ein Codewort brauchen. Im Keller war 80er Party. Bumsvoll und stickig wie ein türkischer Männerpuff, erinnerte mich ein wenig an Streitis Kellerzimmer in der Oberstufenzeit. Aber hier gabs was des Mannschaftsherz begehrte. Frauen, soweit man sie werfen konnte. Ähh, ihr wisst was ich meine. Allerdings standen die auch sehr gedrängt und die Luft fühlte sich an wie, wie, wie soll ich da jetzt beschreiben. Wie schon mal geatmet, das triffts ganz gut. Aber egal, hautpsache man respektive ich bekommt Becks und ich war happy. Über den Körperkontakt konnte man sich auch nicht beklagen. Bei einem Eishockeyspiel wird man weniger gecheckt. Zum Glück waren 70% der Berührungen mit dem anderen Geschlecht, 20% kamen von Florian, der versuchte immer vorbeigehende anzugrabbeln und sich dann schnell zu verstecken. Kommt immer sehr gut, in so übermäßig vollen Discos. Die restlichen 10% waren dann Kontakt mit der Theke. Wie nur 10% fragt sich jetzt der interessierte Leser. Klar, man hat ja seine Leute an der Theke. Becks, Frauen und Körperkontakt. Fehlen nur noch die Beweisfotos, gemacht von meiner Kamera. Die Arme hat wieder Höchstleistungen an dem Abend verbracht. Aber diesmal waren die Bilder angenehmer, da keine volltrunkenen Strammsäcke fotografiert wurden, sondern nett aussehende weibliche Personen. Die zwar teilweise auch betrunken waren dabei aber immer noch eine bessere Figur machten als manch einer beim Boßeln nüchtern. Ok, das ist auch nicht schwer. Manche kriegen es auch hin und machen nach gefühlten 15 Minuten eine Frau klar zu machen, mit den wohl beklopptesten Anmachsprüchen die ich jemals gehört habe. Namen werden hier nicht genannt, auch nicht gegen horrende Beträge (kleiner Scherz, ihr wisst ja wie ich mich erreichen könnt. :))Die Luft tat einigen keinen Gefallen und wurde immer dicker und somit bot sich ein weitere taktische Verschiebung an. Diesmal ging es ins Savoy, aber mit einem Zwischenstop beim Dönermann. Allerdings bei dem richtigen Dönermann, denn in Göttingen gibt es Richtige und Falsche. Ich hoffe ihr lest alle Zeitung. Alle benehmen sich vernünftig, sprich einigermaßen normal, nur Philip muß mal wieder aus der Reihe tanzen. Auftritt: zwei heiße Schnitten aka Schicksen. Philip W.:He schöne Frau, du brauchst nichts zu bezahlen!“ Mannschaft: „Wie? Du willst nur der Einen einen Döner ausgeben?“ PW: „Klar!“ Mannschaft: „Das kannst du nicht machen. Geizhals. Spalter….“ PW: „ Na gut, dann gebe ich halt Beiden was aus.“ Exeunt Schicksen (ohne sich zu bedanken) Auftritt Freunde der Schicksen. PW: „Oh nein, Jimmy Glitschi und Jean Jaques Gelee!“ Exeunt Mannschaft. Ab ging es dann ins Savoy. Eigentlich nicht so mein Metier, aber man beugt sich halt der Massenentscheidung und ich hatte ja früher im Glashaus auch meinen Spaß, als ich in den Zappeldiscos rumstand und das Bier in mich rein gekippt habe, was damals funktioniert hat, funktioniert heute noch viel besser. Rein ins Savoy und rechtzeitig zur Stripshow, der Krankenschwestern gekommen. Man hörte ein lautes Klong, als sämtliche Kinnladen auf dem Boden aufschlugen. Das waren aber auch ein paar nette Krankenschwestern. In deren Nähe sieht jeder krank aus. Die Show war vorbei und wir dachten uns es war eine gute Idee, mal die tiefern Gefilde des Savoys zu untersuchen. Im Keller gabs dann Techno und fiese Schmierlappen. Ich dachte ja erst das beim letzten Abend im Ambiente der Tag des Schmierlappens war, aber habe ich mich wohl geirrt. Die Jahreshauptversammlung des Schmierlappenvereins fand genau an dem Abend im Savoy statt. Man muße echt aufpassen wo man hintrat, denn sonst wäre man auf irgendeiner Schleimspur ausgerutscht Zugegeben die Mädels da unten waren alle sehr ansehnlich, aber irgendwie klebte ihnen das Möchtegernimage an. Aber den versammelten Schmierlappen hat es gefallen. Sie übertrafen sich gegenseitig im Schmierlappen-Sein um Längen. Sowas hält man dann auch nur eine Stunde lang aus und man muß da weg. Ich hatte auch irgendwie das Gefühl, das ich mich duschen müßte, denn wenn man zu lange Zeit in so einem Schmierlappen-Revier gesehen wird, kommt man schnell in den Verdacht, selber einer zu sein. Also schnell weg und den bitteren Geschmack mit ein paar gut gekühlten Becks weggespült. Oben war die Stimmung auch viel angenehmer und nicht so verdammt cool. Ach ja und die heißen Krankenschwestern sind auch wieder aufgetreten. Sehr zum Wohlgefallen des Florians, der mit Begeisterung verkündete das seine Freundin auch Krankenschwester ist. Philip zeigte uns noch ein paar Tänze die sehr an einen Begattungstanz einiger weit von der Zivilisation abgeschiedenen Eingeborenen-Stämme in Afrika erinnerten. Und schon zauberte die böse Fee, die Uhr auf 0500 Uhr und wir mußten los, bevor sich unsere Kutsche wieder in einen Kürbis verwandeln würde. Auf dem Weg zur Kasse machte Ingo noch die Bekanntschaft mit einer netten jungen Dame, die er einlud mit uns mitzufahren. Ich weiß zwar nicht was er noch gefragt hat, aber die Antwort kann ich unmöglich wiedergeben, da ich weiß das auch Minderjährige mitlesen und auch auf meine Warnungen nicht hören (Bestes Beispiel Fabian H., nein, das ist zu auffällig, sagen wir lieber F. Hartmann). Es hatte aber etwas mit nicht genügend Löchern zu tun. Lasst also der Fantasie freien Lauf. 0530 Uhr Ankunft zu Hause. 0630 Uhr aufwachen mit steifen Nacken auf dem Sofa. Zum Glück habe ich mir keine Pizza mehr gemacht, die wäre wieder als schwarzer Keks geendet.


Boßeln

02/10/2006

Das Boßeltunier, vom Sportverein ausgerichtet, verheißt immer eins: Alkohol in Strömen. Im gesamten Dorf herrscht der absolute Ausnahmezustand. Doch glücklicherweise erst am Samstag. Da wird natürlich den Freitag nichts gemacht außer sich entspannt, damit man am Samstag fit ist und eine gute sportliche Leistung bringen kann. Von wegen. Freitag hat nämlich der Krombacher Club zur Grillfeier eingeladen. Schlauerweise sind die Kollegen vom KCW zwei Wochen vorher rumgegangen und haben die Einladungen verteilt im gleichen Zug haben sie die Mitgliedsbeiträge eingesammelt. Fuchs muß man sein und nicht nur einen buschigen Schwanz haben. Wir wollen uns ja nicht beschweren, denn Spaß kostet was. Und die Grillfeier war ihr Geld absolut wert. Beginn war um 1900 Uhr, aber da ich meinen Zeitplan wieder total über den Haufen geschmissen habe kam ich erst um 200 Uhr dort an. Halb so wild, gab es doch frisch gezapftes Bier und Grillfleisch. Herrlich. Das Faßbier war wunderbar, auch wenn es immer ein wenig lange gedauert hat, bis man ein in der Hand hatte, da der Druck ein wenig hoch eingestellt war. Es sah also so aus als sollte es ein gemütlicher Abend werde, an dem man bei ein paar Bier mit Freunden zusammensitzen kann und ein wenig Quatsch labern. Am Anfang vielleicht, aber wenn dann erstmal das erste 50er Faß ausgelutscht wurde, ging es  nur noch um eins. Wer konnte das meiste Bier in sich reinschütten. Für mich hörte der Spaß auf, als ich den ersten Löwentor reinfahren mußte. Muß ist genau das richtige Wort, denn Löwentor schmeckt einfach nicht. Und der Horror vor dem Boßeltunier wurde immer größer, denn dort muß man dann auch Löwentor trinken. Aber was tut man nicht alles für die Gemeinschaft. Natürlich waren auch diverse Mitglieder des Elferrates da und man konnte den Abend des Elferratsessen Revue passieren lassen und vor allem konnte ich mal den Schmieri aufklären, was er alles dem Markus angetan hat. Er wusste davon gar nichts mehr. Ganz aktuell übrigens hat er dem Morchel Bier und Flips eingeflößt während er geschlafen hat. Und leugnen hilft hier schon mal gar nichts, denn ich habe Fotobeweise. Ich habe nämlich heute mal mein Handy durchforstet und da war dann tatsächlich ein Beweisfoto von der Aktion. Wir haben dann nochmal kräftig gelacht und den Löwentor reingekippt. Tja, wie sollte es dann auch anders sein, bleib es ja nicht bei dem einen Löwentor. Die Flasche mußte ja alle werden, damit die Kollegen vom KCW am nächsten Tag auch mal was in den Altglascontainer schmeißen konnte. Nachdem sie die ganzen zerbrochenen Gläser entsorgt haben. Ja, ich gebe es zu, das ich auch eins kaputt gemacht habe, aber nicht weil ich voll war, sondern weil ich die Hände voll mit Bier hatte und irgendjemand hat ein Glas taktisch klug auf dem Boden platziert. Stahlkappe auf Bierglas, da bleibt nur ein Gewinner über. Der Abend ging weiter und es war noch vor Mitternacht, als die erste Flasche Wodka angebrochen wurde. Da ich aber aus meinen Fehlern der vergangen Wochen gelernt habe, lehnte ich die erste Mischung dankend ab und bleib noch ein wenig beim Bier. Die alternative Mischung war Jim Beam Cola. Alles klar, da kann ich mir dann aber auch gleich ins Knie schießen, da habe ich dann mehr von, als von Jim Beam. Zum Glück hatte ich meinen Fotoapparat dabei, der übrigens an dem vergangenen Wochenende Höchstleistungen vollbracht hat, denn so viele Ballerbilder habe ich schon lange nicht mehr geschossen. Der Fotoapparat lügt aber nicht und somit konnte ich genügend Vollstrammsackbilder machen. Ganz vorne auf der Hitliste sind: Keile-Günther, Porno und Patrick. Sensationell, wie Klüsen einen Menschen verändern können. Ich wusste auch gar nicht wie sehr Augen stiften gehen können. Dieses Phänomen kannte ich sonst nur von Christian, aber nun weiß ich das es auch noch anere Augenkünstler gibt. Vor dem Tennishaus, wo die ganze Grillfeier stattfand fingen dann auch bald die Meisterschaften im Bierbong trinken an. Bierbong = ganz schnell ganz voll werden. Man nehme einen Schlauch (Baumarkt), einen Trichter (auch Baumarkt) und Bier (wenn es ein guter Baumarkt ist, dann bekommt man da auch das Bier). Schlauch und Trichter zusammenstecken und Bier in den Trichter füllen. Dabei darauf achten, das das Bier im Schlauch bleibt. Profiausführung haben dafür dann noch einen Hahn angebracht, aber wir wollen ja nicht übertreiben. Nun setzt man an und das Bier ist innerhalb weniger Sekunden komplett im Magen verschwunden. Dabei sollte man darauf achten, das im Magen genügen Platz. Anderseits gibt’s eine Schweinerei. Stelle man sich einfach mal vor, das man einen Eimer voll ähhh kleinem, organischem Zeug hat und da kippt man dann noch eine Flasche Bier rein, aber es passt eigentlich nur noch ein Tropfen Wasser rein. Also läuft dann was am Eimer runter, weil er ja schon voll ist. Und deswegen sollte man nicht mit komplett vollem Magen Bierbong trinken. Ich hoffe ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt, ansonsten können wir da gerne nochmal einen anschaulichen Unterricht drüber abhalten. Gastredner ist dann der Keile-Günther. Es wurden also Bong-Battles ausgefochten. Keile-Günther gegen den Rest des KCWs oder besser gesagt gegen einige Unwissende, die meinten sie können Megaschluckspecht Günner besiegen. Aber Günner ist beim Bund und da lässt man sich bestimmt noch bessere Sachen einfallen um andere wie den letzten Drops dastehen zu lassen. Machen wir es kurz, der Günner hat alle weggeputzt und sah dann auch dementsprechend aus. Voll wie die Hacke und die schöne Strickjacke beplempert. Es gibt aber Schlimmeres. Wie es zum Beispiel dem Matze passiert ist. Er hatte gerade einen recht tiefsinnigen Gedanken gefasst und mußte sich so einige Sachen nochmal durch den Kopf gehen lassen. Aber als Jungspund kann man das nochmal durchgehen lassen. Kai erzählte mir dann irgendwann den Abend was man alles so als Ausbilder beim Truppmannlehrgang beachten muß. Plötzlich schlugen alle Alarmglocken los. Kai als Ausbilder. Was habe ich getan. Ich mußte vorher absagen, weil ja das Boßeltunier ist und ich außerdem noch Spalier stehen wollte bei Patrick Regin, der an dem Tag heiratet, aber ich konnte doch nicht den zukünftigen Truppmännern den Kai als Ausbilder vorsetzten, nur weil ich nicht kann. Also habe ich mich dann doch noch dazu bereit erklärt, Morgens zur Ausbildung zu kommen. Wenn das nicht mal ein Fehler war. Tja, da ich aber vom Bier nicht richtig stramm wurde und ich meinem Magen nicht noch mehr Löwentor zumuten wollte, nahm ich dann eine der unzähligen Mischungen an, die mir angeboten wurden. In Verbindung mit dem frühen Aufstehen war das ein sehr großer Fehler. Da meine Leber gerade auch Biermodus stand baute sie den Alkohol eher langsam ab. Aber der Wodka beschleunigte dann die Alkoholzufuhr um Faktor 800, die Leber aber konnte nicht mehr umschalten, da der Schalter schon vor längerer Zeit kaputt gegangen ist. Ich vermute es war eine der Löwentorzuführungen. Da die Leber auf Überlastung schaltet, sah das Hirn seine Chance und erhöhte die Wodkazufuhr. Was darin endete das ich ganz schön stramm war und sämtlich Erinnerungen ab der fünften Mischung entfernt wurden. Ich will ja nicht wieder mit dem Außerirdischen und meinen geklauten Erinnerungen anfangen, aber der Verdacht liegt doch nahe. Wenn man voll ist, landet er mal eben setzt seinen geheimnisvollen Apparat einem an den Kopf und extrahiert die Erinnerungen aus dem Schero. Da ist dann auch die Erinnerung an den Besuch des Außerirdischen dabei. Die schneidet er dann mit einem Schnittprogramm raus und vertickt den Kram bei ebay. Und ich sehe keinen Pfennig von den Einnahmen. Und wenn ich mir manche Gesichter von den Fotos angucke, dann glaube ich sogar das ich nicht  der einzige bin, der regelmäßigen Besuch von dem Außerirdischen bekommt. Über den Ende des Abends gibt es jetzt verschiedene Versionen, die ich aber nicht alle aufschreiben will um den Leser nicht unnötig zu verwirren. Eine davon geht so, das ich von Alex erfahren habe, das Conny in der Werkstatt ist und ich dann unbedingt in die Werkstatt wollte. Nun ja, das hört sich ja eigentlich plausibel an, aber so recht kann ich dem nicht glauben. Denn in der Werker war ich keinesfalls. Ich bin wahrscheinlich ganz brav nach Hause gegangen und habe mich ins Bett gelegt, damit ich für Samstag fit bin.

0600 Uhr, seltsame Geräusche dringen an mein Ohr. Ein Auge geht langsam auf und versucht die Ursache zu finden. Leider sieht es nur kissenähnlichen Stoff. Auge wieder zu, anderes Auge aufgemacht. Verschwommene rote Flecken versuchend die Uhrzeit anzuzeigen. Ursache entdeckt. Der Wecker klingelt und eine Erinnerung drängt sich in den Vordergrund. Sie steht auf und sagt: „Du Idiot, hast gestern noch zugesagt, das Du beim Truppmann Teil II helfen wolltest und außerdem hast Du gesagt, das Du in die Werkstatt wolltest und hast ganz viel….“ Den Rest ignoriere ich geflissentlich und stehe auf. Bis zum Bad ging es noch, doch da schaute mich wer ganz komisches aus dem Spiegel an. Aber das mußte ich sein. Ich gab also mein Bestes und sah mir dann irgendwann ähnlich. 0623 Uhr versuchte ich Kai anzurufen, denn der fuhr ja mit dem Fahrzeug hin. Er sagte mir dann erstmal das er erst um 0730 Uhr da sein sollte. Aber so habe ich ihn wenigstens geweckt. Man gut das es erst so spät los ging, denn das Brötchen was ich versucht habe zu essen, hat ca. eine halbe Stunde gebraucht, bis es komplett verschlungen war. Derart gestärkt fuhr ich dann zum Feuerwehrhaus nach Duderstadt. Das die Kameraden immer grinsten wenn ich den Raum betrat war ja nichts neues und somit begann der harte Samstag. Bis Mittag habe ich dann bei der Ausbildung geholfen. Danach ging es dann zum Spalier stehen. Leider ließ sich Regin wieder extra viel Zeit und Schnitzel, Matze und ich konnten dann gerade noch sehen wie sie sich durch die gratulierenden Mengen kämpften. Der nächste Termin stand aber schon vor der Tür und die anderen und ich mußten uns ja auch noch umziehen. Zum gratulieren hat man ja immer noch Zeit. Das Umziehen ging recht fix und ich war für Boßeln bereit. Wusste ich wirklich was ich da tue? Ich sage jetzt mal nein, denn Boßeln bedeutet immer Ausnahmezustand. Man weiß nie welchen Gegner man bekommt und wie hart dementsprechend das Turnier wird. Gegner war der Angelverein. Ich war dagegen bei der Gruppe Feuerwehr I. Schaute man sich die zwei Mannschaften an, so konnte man durchaus von einem Erstligatrinkduell sprechen. Unsere Startzeit war eine im Mittelfeld und doch mußte man schon mit zwei Kisten Bier an den Start gehen und hätte durchaus schon einmal nach tanken können. Die Strecke verlief ohne große Zwischenfälle ab, sieht man mal von ein paar kleineren Streitereien ab. Aber so ist das nun mal beim Boßeln und Trinken. Schwamm drüber und morgen sind wir alle wieder Freunde. Die Ankunft beim Sporthaus war dann dementsprechend lustig. Das Bier war fast alle und der Schnaps ging nur mäßig rein. Jedenfalls bei mir, denn ich war ja schon vorgeschädigt, durch die Grillfeier. Ich kann jetzt auch gar nicht sagen wie lange wir noch beim Sporthaus gesessen haben, aber es war eine zeitlang. In der Zeit wurden dann noch ordentlich Bier getrunken. Halt die Reste die noch in der Kiste drin waren. Man konnte ja keine angefangene Kiste zurück geben. Kalle Borchardt hat dann noch ein Blech Kuchen für Holger ausgegeben, welches er alleine aufessen mußte. Es wurde also wieder gewettet. Holger machte ein wirklich gute Figur und auch beim sechsten Stück Apfelkuchen kamen die Augen zwar ein wenig aus den Höhlen, aber es passte noch rein. Was allerdings schon ein wenig fies war, waren die Gurken die Zwischendurch mal reingewandert sind. Wirklich nicht sehr schön. Alle anderen Gruppen fanden sich dann auch wieder beim Sporthaus ein und man konnte so langsam den Weg zur Mehrzweckhalle antreten. Kurz bevor wir losgegangen sind, sprang mir dann Kathrin Schäfer auf den Rücken und meinte ich solle sie doch hochtragen. Mache ich doch gerne, bis zur Ecke vom Sporthaus jedenfalls. Spätestens da haben sich meine Gehirnzellen eingeschaltet und meinten, das sie gerade eine Überschlagsrechnung gemacht haben und der Weg zur Mehrzweckhalle dann doch ein klein wenig weit wäre. Nach einer kurzen Diskussion mit Kathrin haben wir uns dann darauf geeinigt, das wir einfach nur zusammen zur Mehrzweckhalle gehen und keiner getragen wird. Ich hatte ja vorgeschlagen, das ich sie bis zur Kirche trage und sie mich dann den Rest. In der MZH (ich kürze jetzt einfach mal ab) ging es dann noch mal richtig rund. Eigentlich könnte ich jetzt das weblog unterbrechen und für diverse Charaktere eigenen Einträge machen. Ich probiere aber trotzdem alles in diesen einen Eintrag zu quetschen. Der Zeitrahmen ist auch nur grob richtig, denn ich kann beim besten Willen nicht mehr den zeitlichen Ablauf wieder geben. Nun ja, der erste Weg in der MZH geht unvermeidlicherweise an der Theke vorbei. Dort scheint ein kleines Gerät angebracht zu sein, was automatisch Alarm schlägt wenn jemand ohne Bier dran vorbei geht. Und dabei zählen nur Biergläser, Flaschenbier wird nicht erkannt. Also gut, Theke vorbei und was ausgegeben bekommen. Spätestens dann fällt einem ein, das man noch Marken braucht um die nächste Wunde zu bestellen. Und es war erst 1700 Uhr wohlgemerkt. Der Alkoholpegel stellte aber einen zustand dar, der sonst erst gegen 0300 Uhr nachts auftritt. Ok, man halt hier getrunken, da getrunken und woanders nochmal getrunken. Zwischendurch wurde dann das bestellte Schnitzel eingefahren. Hilfsbereit wie ich war sammelte ich die Marken ein. Warum ich das machen sollte ist mir bis heute ein Rätsel, aber man ist ja nicht so. Ich saß dann also bei Holger, Atze, Markus und noch ein paar anderen mit am Tisch, halt die Feuerwehrboßeltruppe und schräg hinter uns saß dann die Westerödermädelmannschaft, die sich diesmal in 4 Gruppen aufteilen mußte oder konnte, je nachdem. Kathrin bot dann Holger den Rest von ihrem Schnitzel an, was dann den Markus, Olli und Atze sehr verwundert hat. Kurze Zeit später setzte sich dann noch zu uns rüber und Holger fing dann eine Unterhaltung mit ihr an. Ich habe zwar nicht alles mitbekommen, da ich durch eine erneute Bierlieferung abgelenkt wurde, aber mich würde es nicht wundern, wenn er sie zu Beziehungen zu gewissen Westerödern ausgefragt hat. Breiten wir also den Mantel des Schweigens darüber. Schnitzel, seines Zeichens Alleinunterhalter der jüngeren Genartionen, machte sich zur Aufgabe, die kommende weibliche Jugendraum-Generation in diverse Trinkrituale einzuführen. Florian erzählte mir, das er leere Gläser einsammelte und Schnitzel mal eben eins geext hat und anschließend, der Bewunderung der jüngeren Damen sicher war. Nachdem dann Schnitzel mit seiner Vorführung fertig war setze er sich zu mir und erzählt er mir die neusten Porno-Geschichten. Im Schlepptau hatte er dann Pornos kleinere Schwester, die ganz begierig darauf war, auch die Geschichten von ihrem Bruder zu hören um ihn eventuell zu erpressen. Porno bekam das alles nur am Rande mit und wollte seinerseits auch wissen, was denn da gerade über ihn geredet wurde. Im Endeffekt haben dann Schnitzel und ich seiner Schwester ein kleines Best-of Porno geboten und an ihrem freudigem Gesicht konnte man dann feststellen, das es Porno in nächster Zeit nicht einfach haben wird. Er fand das natürlich nicht so gut und erhoffte sich, das er die Erpressungsversuche in Grenzen halten könnte, weil er ja bald Auto fahren kann und dann seine Schwester rumkutschieren könnte. Da hab ich ihm wiederum einen strich durch die Rechnung gemacht, in dem ich festgestellt habe, das Porno eh nie Auto fahren könnte, da er ja an 48h, die das Wochenende hat, voll ist oder einen Kater hat. So schnell kann es gehen. Während wir dann da so saßen muß mir irgendwie rausgerutscht sein, das ich mir eine neue Brille kaufen möchte, aber keinen Bock habe mich in ein Brillenladen zu setzten und mir Brillen aufzusetzen. Das Problem ist, das ich dann den Spiegel 20 cm vor das Gesicht halten muß um überhaupt was zu erkennen. Und was ich dann sehe ist kein Geschenk. Nun ja, jetzt gehen dann wohl Patrizia und Julia mit mir eine Brille kaufen. Ob ich will oder nicht. Standortwechel an die Theke. Die Zeit war dann schon ein wenig fortgeschritten und man mußte sich schon ein wenig festhalten. Zum Glück ist das Klappdach über der Theke nicht so hoch als das man da nicht mehr dran kommt. Sieht dann natürlich gar nicht versoffen aus, wenn man in einer Hand ein Bier hat und mit der anderen Hand versucht das Gleichgewicht zu halten. Ingo und Köppel sind dann schon mal ins Ambiente vor gefahren und ich wollte dann später hinterher kommen. Leichter gesagt als getan. Der Doktor hatte auch noch angerufen und wollte fragen, ob ich auch noch mitkomme. Manchmal ergeben sich wirklich Zufälle. Diana hat mich dann freundlicherweise nach Hause gefahren und ich konnte mich umziehen, ich schreibe mit Absicht nicht frisch machen, denn das hätte mehrere Stunden in Anspruch genommen. Dann ab zum Doktor, wo der Lange und der Doktor auf mich warteten. Aber ins Ambiente gings noch nicht , da die Beiden noch Hunger hatten. Also ab zu Sabri und einen Döner eingefahren und um den Cocktail an leckeren Mundgerüchen zu vervollständigen, gabs ein leckeres Hefe zum Nachspülen. Eins dürfte klar sein, der Tag des Boßeln sollte keineswegs dazu genutzt werden um eine künftige Beziehung aufzubauen. War auch nie mein Plan gewesen. Mir taten von diesem Augenblick die Leute leid, mit denen ich mich unterhalten werde an dem noch kommenden Abend. Als wir im Ambiente angekommen sind, traf ich auch gleich Köppel, Näppchen, Ingo und Anne. Der Lange und Dr Dieck sind erstmal in die Cocktail Lounge gegangen. Da die Getränkeversorgung nicht so ganz am laufen war, folgte ich kurz darauf und labte mich binnen weniger Sekunden an einem vortrefflichen Becks. Nun pendelte ich also zwischen dem normalen Bereich, Toilette und der Cokctailounge, zwecks Getränkefrage. . Ingo und Anne sind dann leider früh abgehauen, weil Anne Kreislaufprobleme hatte, aber Köppel und Näppchen sind dann zum Glück noch dageblieben. Zwischenzeitlich habe ich noch Wiebke getroffen,d die auf der Suche nach Adrian war. Der aber wurde vom Langen in Beschlag genommen. Naja, so ist sie dann bei uns stehen geblieben und wir haben uns ein wenig unterhalten. Eike war auch da, aber mit ihr konnte ich mich auf Grund Timingproblemen nicht unterhalten. Tja, ansonsten war an dem Tag „Tag des Schmierlappens“ im Ambiente. Noch nie habe ich so viele Schmierlappen auf einem Haufen gesehen. Da könnte man echt ein wenig aus der Haut fahren. Man ist ja friedlich und dann halt auf Mischungen umgeschwenkt. Dann kam da aber noch ein ganz fieser Vogel aus Hilkerode, denn ich damals, als der Checker noch seine Glanzzeit hatte, nicht ab konnte und der hat sich dann halt an Näppchen rangemacht. Klar, das sich das Köppel nicht so gefallen lassen hat und hat ihn zur Rede gestellt. Der Typ war aber so doof, das er gar nichts mehr gemerkt hatte. Ich hatte ich mich schon auf eine kleine Rangelei eingestellt, aber es ist dann nichts geworden, da der Typ dann doch noch eine Eingebung bekommen hat und die Biege gemacht hat. Ich bin ja ein friedlicher Typ, aber manche Leute schaffen es dann doch mich mit reiner Anwesenheit ihrer Person in Rage zu bringen. Doch auch die schönsten Abende gehen mal zu Ende und Helena hat dann den Doktor und mich noch nach Hause gefahren. Wir mußten allerdings noch bei McDreck angehalten haben, denn eine Burgerpackung lachte mich am nächsten Morgen von meinem Nachtschrank an. Sehr verwirrt untersuchte ich den Inhalt und konnte mich an nichts mehr erinnern. Aber als dann das System wieder betriebsbereit war, wurde mir so einiges klar. Boßeln war geschafft und es war lustig. Schade nur, das dieses Jahr ein paar Mannschaften weniger am Start waren. Im nächsten Jahr wird’s bestimmt wieder lustig. Ich kann hier mit Recht behaupten, das Boßeln immer eine kleines Highlight ist und kann dem Sportverein nur großen Dank aussprechen, das sie diese Veranstaltung jedes Jahr durchführen.

Nun noch eine kleine Nachlese über unseren guten Thomas Bee. Er hat tatsächlich fertig gebracht, zwei Stunden im Abstellraum neben der Theke zu schlafen. Grandios war auch sein Versuch den Stopper zu verarschen. Stopper hatte sich nämlich vorgenommen, die Spieler der 1. Mannschaft vom allzu vielen Trinken abzuhalten. Ich bot meine Unterstützung an und trank so viel Bier wie mit aller Gewalt reingepasst hat. Thomas war also bereit nach Haus zu gehen und Stopper folgte ihm wohlweisliche, ob er nicht nach 2 Minuten Wartezeit einfach umdreht und wieder in die MZH zurückkommt. Aber Thomas ist ja kein kleiner Dummer. Er ist nämlich außen um die MZH rumgegangen um sich dann wieder an die Theke zu stellen. Eine recht gute Leistung, die auch unbemerkt durchgegangen wäre, wenn Kai nicht gepetzt hätte. Aber Thomas ist eine Ecke schneller als Stopper und hatte schon wieder in Bier in der Hand als Stopper ihn erreichte. Hat ihm aber nichts gebracht, da er kurze Zeit später sich in den Abstellraum zurückgezogen hat.

So, heute Abend ist Kneipentour. :)


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