Der Schweineflüsterer

Da wären wir mal wieder. Ein weiteres Wochenende ist ins Land gezogen und hat seine Spuren hinterlassen, bei mir vor allem im Kopf oder auch am Kopf, wie man es nimmt. Man sitzt also nichts ahnend bei der Arbeit und versucht sich krampfhaft auf Problemlösungen zu konzentrieren, während die ersten Gehirnzellen schon Richtung Wochenendaktivitäten abdriften. Ein paar hörte ich schon singen. Dann klingelte auch noch das Handy, zum Glück nur eine SMS. Wer schrieb? Der Porno und fragte ob ich mir schon ein Bier rein ziehe. Woher kann er meine Gedanken lesen? Natürlich habe ich mir kein Bier rein gezogen, aber ich würde gerne, doch der liebe Gott bzw. mein Chef hat davor noch zwei Stunden Arbeiten gesetzt, aber der Countdown lief. Nicht mehr lange und ich konnte meine Lippen an ein wohlverdientes, kühles Bier legen und genießen. Da das Training wegen eines Spiels einer anderen Mannschaft ausgefallen war lag die Vorlaufzeit noch offen. Z Hause angekommen telefonierte ich erstmal mit dem Felkl was denn ginge und das die allgemeine Tendenz in Richtung Werkstatt ging. Er hatte wie immer keinen Bock, aber seine Freundin schon, damit war er in einer Zwickmühle und ich hatte den besseren Standpunkt. Das Ende vom Lied war das ich in Zusammenarbeit mit Sabrina den Christian zu einem Werkstattbesuch überreden konnte. Das Sprichwort mit dem Lanz ist ja jedem bekannt und es trifft zu, das kann ich aus Erfahrung sagen. Nun ja, da kein Bier mehr da war, mußte ich vorher noch zur Tanke und konnte so dem Felkl und Sabrina noch eine Flasche Bacardi mitbringen. „Wie kein Bier bei Peter zu Hause? Wie geht denn das? Waren da etwa die illegalen Bierklauer aus Pilsen am Werk?“ höre ich da doch schon wieder Einige schreien. Nein, ich hatte natürlich Bier zu Hause, aber da habe ich es auch vergessen in der Hoffnung, das meine Eltern noch was im Keller hatten, aber da war leider auch nichts mehr, weil mein Bruder am Wochenende zu Hause war und mein Vater noch kein Neues gekauft hat. Aber es gibt ja noch die Tanken und man kauft ja gerne überteuertes Bier, dem Staat geht es ja so schlecht und da sollte man ihn und die armen Ölgesellschaften unterstützen wo man nur kann. Beim Felkl habe ich dann kurz vier der sechs Flaschen inhaliert und schon gings auch in die Werkstatt. Dort war es primär sehr laut, weil irgendein pseudo-berühmter DJ auflegte. Aber mein Sonne ging gleich auf als ich die Theke passierte, denn die Conny bediente. Da fiel mir schlagartig ein, das ich mich ja ganz nett mit ihr vor ca zwei Wochen unterhalten habe, nur das ich total stramm war und sie einigermaßen nüchtern. Da könnte eventuell eine Entschuldigung fällig sein. Aber dazu hat man ja später noch Zeit, bevor ich überhaupt an ein Gespräch denken kann, muß ich erstmal mein Gehirn ein wenig betäuben und verwirren, damit hinterher nicht sowas raus kommt wie: „Kommst Du öfters hier her?“, nebenbei bemerkt, O-Ton Florian zur McDonalds-Bedienung, kurz bevor Porno seine vier Cheeseburger mit dem am Tresen angeketteten Lebenshilfe-Spendenhäuschen bezahlen wollte. Ja, wir sind immer gerne bei McDonalds gesehen. Aber ich schweife ab. Kurz zu Conny gewunken und sie hat lächelnd zurückgewunken, so schlimm kann es also nicht gewesen sein. Unseren erste Position schlugen wir taktisch klug in der Nähe der Toiletten auf. Da ist der meiste Publikumsverkehr und man bekam schneller mit, wer alles so da ist. Ach ja, das hätte ich ja fast vergessen, Kathrin Schäfer habe ich gleich mal am Eingang getroffen. Es ist immer eine Freude wenn sie da ist. Nachdem wir unseren Standort befestigt haben kamen dann euch irgendwann Kai, Andreas und noch später dann Schnitzel, der Glückliche durfte noch mehr auf seinem Mähdrescher umher fahren und Felder mähen. Ein paar Westeröder Mädels schauten auch sporadisch mal vorbei. Die erste Flasche war dann auch nach einiger Zeit alle und obwohl wir mit dreieinhalb Mann (Sabrina zählt nur zur Hälfte) dran tranken hat sie relativ lang gehalten. Eigentlich ein schlechter Schnitt, aber man muß es ja nicht übertreiben. Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gewesen, mal zur Conny rüberzuschlendern und ihr ein Gespräch auf zu zwingen, da sie aber arbeiten mußte und es gerade ziemlich voll an der Theke, verschob ich das einfach mal nach hinten. Ich kann nun nicht sagen das ich darüber nicht gerade erleichtert war. Aber wir verlegten unseren Standort erstmal an die Theke, dort kann man besser sitzen, hat mehr Platz und man ist näher an Conny dran. Logisch, oder? Und es dauerte auch nicht lange, bis dann die zweite Flasche auf dem Tresen stand und man immer mehr Leutchen getroffen hat. Anne, Ingos Freundin war auch dabei und trotz meiner Überredungsversuche per SMS, war der Ingo nicht aus seiner Wohnung zu bekommen. Dabei habe ich ihm vorgeschwärmt wer so alles in der Werkstatt ist, aber da war leider nichts zu machen. Flasche Zwei neigte sich dem Ende und es wurde schon die Sammlung für die Nachfolge gestartet. Während all dieser netten Unterhaltungen und dem ganzen Wodka habe ich ganz die Conny vergessen, aber vielleicht hat sie auch mein Gehirn absichtlich von der „To do“-Liste gestrichen. Aber nun war absolut nicht der richtige Zeitpunkt, da schon leichte Probleme mir der Konzentration auftraten. Aber ohne was zu sagen sollte ich mich auch nicht verabschieden. Genau, Verabschieden ist das Stichwort. Wenn ich dann gehe, sage ich kurz was. Toller Plan. Davon erzählte ich natürlich keinem was, was dann die anderen auf den Plan brachte. Es wurde gestichelt und gelästert. Der Schnitzel machte mir schon die Hölle heiß, das sie die ganze Zeit zu mir rüber gucken würde und ich nicht so verdammt feige sein sollte. Aber gerade wenn eindeutige Zeichen verschickt werden (falls Schnitzel die Wahrheit gesagt haben sollte) und es fast zu einfach sein könnte. Schaltet mein Gehirn in den Leerlauf und die Instinkte übernehmen und ich mache genau das Gegenteil von dem was eigentlich das richtige wäre. Durch das ganze Aufsticheln ist meine Leber trotzig geworden und hat blockiert ergo ging gar nichts mehr. Zwischenzeitlich konnte ich das Gehirn ein wenig aus der Reserve holen und war drauf und dran was zu ihr zu sagen. Doch ich hatte die Rechnung ohne meine sogenannten Freunde gemacht. Denn die fingen auf einmal an mich lauthals anzufeuern und Lieder auf mich zu singen. Allen voran Christian, der mit den Liedern anfing. Kann es eigentlich noch peinlicher werden. Das ich nun nichts mehr gemacht habe dürfte ja wohl klar sein und Conny hat mit ziemlicher Sicherheit nichts mitbekommen. Nein, denn die Westeröder waren ja so leise und so dezent wie immer. Nach solchen Aktionen zweifele ich ernsthaft an meinem Verstand, ob ich hier überhaupt richtig sei. Das ist doch nicht normal, oder? Wenn mich jetzt nochmal irgendwann einer von denen ernsthaft fragen sollte, warum ich keine Freundin habe, dann serviere ich einfach diese Geschichte. Nun ja, da ich ja nun eh die Lacher auf meiner Seite hatte, ging der Abend munter weiter, das war ja alles kein Grund Trübsal zu blasen. Felkl haute irgendwann bei der Hälfte der dritten Flasche dann ab, da er müde war. Zwei Mischungen später machte Porno den Vorschlag noch eine Flasche Havana Club zu ordern, wenn denn die Flasche Wodka alle ist. Aber ein kurzer Blick in die Runde zeigte, das es schon eine Schwierigkeit wurde diese Flasche zu leeren. Wir haben es dann aber geschafft und bereiteten uns auf den Abmarsch vor. Aber so ganz hat es mir dann doch keine Ruhe gelassen und ich wollte wenigstens noch ein zwei Sätze mit Conny wechseln. Geschickt wie ein Fuchs ließ ich den anderen den Vortritt, damit sie mir nicht wieder in Wort fallen konnten und schnappte mir Conny an der Theke. Ich entschuldigte mich also für den Auftritt der Westeröder und vor allem wegen unserem Zusammentreffen vor ca. zwei Wochen, weil ich da so stramm war. Aber sie fand mich gar nicht so stramm und fand es eigentlich recht nett. Ich muß ja zugeben, das mir ein nicht gerade kleiner Stein vom Herzen gefallen ist. Mit einem lauten Plumps landete er in einem See aus Wodka Red Bull. Wäre ich jetzt dageblieben, dann möchte ich nicht wissen, was in Westerode rum erzählt worden wäre, noch bevor ich zu Hause gewesen wäre. Also verließ ich die Werkstatt mit einem recht guten Gefühl und einiger Vorfreude auf den nächsten Besuch. Draußen erwarteten mich die Anderen mit einem Grinsen im Gesicht, wenn sie keine Ohren gehabt hätten, würden sie im Kreis grinsen. Auf gings zum Empfangen der Marschverpflegung bei McDonalds und anschließend nach Hause.

Vertraute Geräusche eines viel zu lauten Weckers rissen mich aus meinem Schönheitsschlaf. „Kergl!“ war wohl das erste Wort was ich denken konnte. So langsam stellte sich die Betriebsbereitschaft ein und wie ein leuchtendes Warnschild wurde folgende Mitteilung an mein inneres Auge projiziert. „Wanderrallye mit der Jugendfeuerwehr!“ Oh Gott, der Kater hat den Kopf noch nicht erreicht, aber man muß schon wieder wandern mit neun Jugendlichen die meinen, das man ihnen eher zuhört wenn sie so laut redeten wie es nur geht. Gut, ganz so schlimm ist es nicht, da sie ja schon ein wenig älter sind, aber alleine der Hartmann reicht für zwei Nervensägen. Egal was man ihm sagt, er macht genau das was anschließend den meisten Schaden an Objekten, ihm selber und Umstehenden anrichtet. Noch dazu kommt das es bei der Wanderrallye immer erniedrigende Spiele für den Jugendfeuerwehrwart gibt. Ich erinnere nur an Karaoke singen oder Seilspringen, bei dem ich kläglich versagt habe. Wir wanderten in Immingerode und dem Pferdeberg umher und die Kids durften lustige Spiele machen. Noch war alles in Ordnung, zwar ein wenig anstrengend, da es den Berg hoch ging, aber den gings ja irgendwann wieder runter. Auf dem Laufzettel wurde es schon angedroht, der Jugendwart mußte was schätzen. Ich ahnte schon schlimmes und gerade weil Ralf und Gerald die Sachen ausgearbeitet haben. Gerald befragte mich gleich mal was ich mit dem Inhalt der Vase gemacht habe die ich bei dem Revival mit Bier voll gemacht habe. Jetzt war eigentlich ein richtiger Zeitpunkt ihm zu sagen das der Inhalt (Sand und Kerze) auf dem Dach entsorgt wurden. Vor den ganzen Zeugen würde er nichts machen. Nun ja, bei der Ankunft am Feuerwehrhaus wurde ich erstmal von Gerald und einem weiterem Kameraden dezent um die Ecke geführt. Ich rechnete ja jeden Moment damit das ich gleich ins Gebüsch gezerrt werde und hinterher raten muß wie viele Leute mich gerade vertrimmt haben, aber so gemein waren sie nicht. Ich wurde in einen Garten geführt und sollte das Gewicht von zwei Hängebauch-Schweine schätzen. Super, wo ist der Schnitzel wenn man ihn mal braucht. Eins der Schweine verkroch sich gleich in die hinterste Ecke als ich kam und das andere konnte ich mit Katzenfutter anlocken. Schließlich mußte ich es ja anheben, damit ich ein Gefühl für das Gewicht bekam. Aber erstmal mußte ich das Schwein zu packen bekommen. Gar nicht mal so einfach. Zumal es ja wie bekloppt anfing zu quieken, als ich Hand an es anlegte. Zu Recht, wie ich hier mal hinwerfen möchte. Unter großem Gelächter von Gerald und dem Besitzer der Schweine drehte ich also meine Runden im Schweinegehege um das Schwein zu packen. Es dauerte auch nicht lange, bis Gerald wieder mal einen neuen Namen für mich fand: Der Schweineflüsterer. Ende vom Lied ich habe mich komplett verschätzt weil ich mich vor lauter Lachen nicht konzentrieren konnte.

Abend wollte ich dann mit Fabian und Katja in das Backsteinhaus, weil da wohl eine Band spielte. Das ist aber ins Wasser gefallen, weil sie auf einmal keine Lust mehr hatte. Nun ja, so konnte ich mich dann der Glashaustruppe anschließen. Von der allerdings nur noch Görtler und Porno überblieben. Die sagte mir auch gleich Bescheid, das ich noch zu Guido kommen sollte, denn da gabs Bier, weil seine Tochter Einschulung hatte. Das lasse ich mir aber nicht zweimal sagen. Guido hatte sich so eine Genuine-Draft-Schicki-Micki-Anlage zugelegt und das erste Bier trank ich ein wenig skeptisch. Aber ich muß ehrlich zugeben, das Bier war ein Gedicht. Gut, es war Becks, da hat es ja gleich genügend Scorer-Punkte von Beginn an, aber es schmeckte wirklich verdammt gut. Vielleicht sollte ich mir auch so eine Anlage zulegen, aber dann wäre meine Bude wohl immer voll, außerdem habe ich bei MediaMarkt den ultimativen Kühlschrank gesehen. Mit eingebautem Faß. Sind zwar diese 5-Liter-Party-Fäßchen, aber der dicke Zapfhahn am Kühlschrank macht schon einiges her. Bei Guido wurde dann der Porno wieder aktiv und erzählte jedem von meiner log-Adresse. Gibt es wirklich Leute die sich das hier durchlesen? Von Guido aus starteten wir dann zum Glashaus. Bei der Ankunft war es wie immer. Ehrlich gesagt darf man ins Glashaus nur mit Scheuklappen gehen. So viele heiße, hübsche Frauen auf einem Fleck gehören eigentlich verboten. Das Gehirn hat gleich mit einem Overload reagiert und in unsichtbarer Faden zog mich an die Theke in den Club Havana. Ich fing langsam mit Bier an und wollte dann später auf Mischungen umsteigen. Das Publikum im Havana war sehr spärlich. Also verlegten wir in die Arena und ich war froh das ich eine Brille auf hatte, denn sonst wären meine Augen aus den Höhlen gefallen. Dort war nämlich Studio 54 Party und überall hüpften leicht bekleidete GoGo-Tänzerinnen rum. Was tun, in meiner Panik trank ich mein Bier auf Ex aus und hielt mich an der Theke fest und bestellte gleich noch ein eins. Guter Platz, wie ich feststellte, denn zwischen den ganzen heißen Frauen und mir war ein Menschenpuffer mit vereinzelten heißen Frauen. Dann kam Oems. Ein alter Freund aus der Schulzeit. Er stellte sich mit seiner Frau und einer Freundin in unsere Nähe und ich war mir im ersten Augenblick nicht sicher, ob er es wirklich ist, aber kurze Zeit später war alles klar. Also erstmal mit Oems und seinen Begleiterinnen einen trinken. Die Freundin war die gute Ilka. Sie kam zu mir an und fragte ob ich auf der Realschule war. Nachdem ich dem zustimmen konnte konfrontierte sie mich gleich mit meinem Namen. Worauf meine Pupillen zu Fragezeichen wurden, denn ich kannte sie nicht, nicht mal vom sehen. Aber sie klärte mich auf, das wir in einem Jahrgang waren. Leider verschwanden die Fragezeichen nicht aus meinen Augen. Ich habe aber mittlerweile alle fehlenden Puzzleteile bei Oems erfragt. Später kam dann Susanne, Görtlers Freundin, vorbei und meinte ich solle Sven sagen er sei ein ganz großes Arschloch, weil er mit einer anderen Frau an der Theke steht. Mache ich doch gerne, aber dann kam doch der kleine Versöhnungsschmieder in mir durch und ich klärte sie auf, das die Frau schon vergeben sei und sie sich nur unterhalten. Das wäre ihr egal. Nun ja, ich bin ja nur der Überbringer der Nachricht. Zeitsprung. Mittlerweile habe ich Bemi und Nina, Conrady und Anja, den Langen und Dr Dieck getroffen. Nach dem obligatorischen Scheißelabern gab Conrady erstmal einen auf seinen Geburtstag aus. Seine Wahl fiel auf B-52’s und die Wahl war schlecht. Also B-52 ist ein Schnaps aus Schnäpsen gemischt, ein sogenannter Shooter. Und der shootet aber auch direkt in das Gehirn ohne Umwege über die Blutkörperchen zu machen. Ich kann mich an B-52s erinnern, nach denen ich am Liebsten die Kloschüssel näher untersucht hätte. Nur der Geiz hat in drinnen gehalten. Mit Panik in den Augen sah ich zu wie die Thekendame das Höllengebräu zusammen mixte. Als es dann vor mir stand brauchte ich dann auch zwei Anläufe bis es unten war. Aber es brachte mich auf der Promilleskala schnell weit nach vorne. Während des Zeitsprungs bin ich auch auf Havana-Club Cola umgestiegen und spülte damit gleich nach. Eigentlich viel zu schade, aber sie hatten gerade kein Fünf-Liter-Krug mit Bier da. Zwei Arbeitskollegen habe ich auch noch getroffen und ich wägte ab ob ich mich zusammenreißen sollte, aber sie waren ja nur marginal jünger als ich. Zwischenzeitlich habe ich auch wieder den Weg zu Glöckner, Porno und Oems gefunden. Auf den diversen Podesten hatten die GoGo’s gerade irgendwelche Kerle gezogen und fingen an die auszuziehen. Und ich rege mich auf wenn mich Leute lauhals anfeuern wenn ich eine Frau ansprechen will. In unserer Nähe hatten gerade zwei Blondinen einen blonden Jüngling am Wickel. Und wer sollte es anders sein, als mein Arbeitskollege. Soviel zu der Zurückhaltung. Sah aber gut aus. Und seine Freunde hatten eine Menge Spaß. Später gratulierte ich ihm nochmal zu dem gelungenen Auftritt und freute mich schon auf Montag. Der Streit zwischen Görtler und Susanne ist dann leider eskaliert und wir begaben uns auf Susannes Spuren. Als ich sie dann endlich gefunden hatte verzog sich Görtler mit ihr erstmal und Porno und ich sind dann alleine nach Hause. Zum Glück trafen wir noch Tobias und seine Freundin an der Kasse, die uns netterweise mit genommen haben. Eine abenteuerliche Fahrt sollte uns erwarten. Die direkte Verbindung zwischen Worbis und Duderstadt ist leider unterbrochen, da in Gerblingerode Vollsperrung ist. Also gings über Kleckerdörfer. So weit so gut, bis wir dann nach Ecklingerode kamen. Dort befand sich eine Baustellenampel. Meine Uhr zeigte 0400 Uhr und wir standen an einer Baustellenampel in der ehemaligen SBZ. Kein Auto kam vorbei. Die Ampel schaltete nach gefühlten drei Stunden endlich mal auf grün und ich erwartete mindestens eine Baustelle so groß wie der Münchner Flughafen oder aber einen Bombenkrater von einer zu spät hochgegangenen 500kg-Fliegerbombe mit Aufschlagzünder. Aber nichts dergleichen. Da war nichts nicht mal ein Baustellenschild. Was soll das? Hatte da jemand die Ampel noch im Keller stehen und hat sich einen Jux gemacht? Ich weiß es nicht. Vielleicht waren es auch Außerirdische die sich darüber tierich gefreut haben. Endlich zu Hause oder auch nicht. Denn der Tobi-Express hielt erstmal an der Werkstatt. Aber Conny war nicht da. Schnief. Dafür kam Wippi um die Ecke und wir erzählten und tranken nett. Porno hing ein wenig durch und wurde schon leicht angezählt, also trank ich aus und wir begaben uns nach Hause. Mein Bett, endlich konnte ich mal ausschlafen ohne zu irgendwelchen Feuerwehrsachen zu müssen. Erlösung.

„Kergel!!“ so auch der Anfang des Sonntags und es kamen noch „Gnnr“ und dashashabegesternnichtvielgetrunken“ dazu. Muß ich mehr schreiben?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: