Vokke hat Geburtstag

Schande über mich Große Schande. Jetzt habe ich seit drei Wochen das weblog schleifen lassen und so viele warten auf neue Einträge. Aber das soll sich jetzt ändern. Damit ich nicht noch mehr in Verzug gerate, zwinge ich mich jetzt dazu die vergangen drei Wochen schriftlich aufzuarbeiten. Trotz das ich vor einem neuen Computer sitze und America’s Army auf mich wartet. Wie konnte ich Online-Shooter bisher nur so liegen lassen. Aber genug der Schwafelei. Los geht’s mit dem Wochenende 12./13.05.

Hier geht’s schon los. So ganz sind meine Erinnerungen an den Freitag nicht mehr da. Ich weiß wohl noch das ich mit dem Felkl in der Werkstatt war. Und es doch recht spaßig war. Auf jeden Fall haben wir ganz schön getrunken und ordentlich Spaß gehabt. Am nächsten Tag mußte ich wieder bei Friede helfen und abends hatte der Vokke noch eingeladen. Der hatte nämlich Geburtstag. Das nächste Problem war, das Jensi an dem gleichen Tag auch seinen 18. Geburtstag feierte und da war ich auch eingeladen. Die Einladung sprach er wohl leichtsinnigerweise bei der letzten Leistungsspangen Abschlussfeier der Abschlussfeier aus. Also war damit zu rechnen, das die anderen der Leistungsspangengruppe auch da sein werden. Nun gut, man kann ja alles einrichten. Ich kam durch einige Dekorationsmaßnahmen in meinem neuen Wohnzimmer ein wenig später zu Friede, aber konnte dann dennoch gut mit anfassen. Als das dann endlich geschafft war ging es nach Hause und der Felkl wurde angerufen. Dieser lag noch ziemlich tief in der Scheiße und faselte was von er könne nicht mitkommen, da er immer noch im Bett liegen würde. Alles überreden half nichts er bestand darauf, das er zu Hause bleib. Gut, wenn er unbedingt will. Den Andre konnte ich dann doch noch überreden, da er auch rummemmte und lieber zu Hause geblieben wäre. Aber bei Andre gab es kein Erbarmen. Fabian war dann auch noch mit von der Partie. Wir trafen uns also um 2000 Uhr beim Bäcker und unterschrieben die Karte. Kurz darauf wurde bei Vokke einmarschiert und die Garage besetzt. Der Abend wurde von einer sehr angenehmen Runde Bergbräu dunkel eröffnet. Schöne Erinnerungen an vergangen Brauereibesichtigungen wurden wach und man schwelgte in Erinnerungen. Hach, das waren noch Zeiten. Gemütliche zwei Stunden bei Haffner in der Abschußbude und das Bier ging literweise in unsere Schlunde. Was zu Essen gab es glaube ich auch, aber das mit den Erinnerungen ist wie mit der Büffelherde. Die Schwachen müssen zuerst dran glauben. Ein Vorteil von Vokkes Garage ist, das man keinen Empfang hat. Geht man dann zum ersten Mal zum pinkeln vor die Tür explodiert das Handy von unbeantworteten Anrufen oder SMSen. So geschehen, weil die Verrückten bei Jensi’s Fete ewig angerufen haben und wollten das wir alle noch vorbei kommen würden. Aber noch war die Zeit nicht reif. Zuerst müssten die Bierreserven von Vokke noch ein wenig dezimiert werden. Andre schwächelte, da er mit dem Auto da war. Selber Schuld kann man da nur sagen. Aber ihm ging es nicht so gut. Das ich nicht lache. Das war nur die Angst vor dem Kater. Aber nachdem Andre dann gegangen war tauchte irgendwann Biensi von der Spätschicht auf. Er mußte ja leider bei Bock zu später Stunde arbeiten und verapsste so gute drei Stunden an trinken. Schwer aufzuholen. Aber bei Marco habe ich immer ein gutes Gefühl. Er legte auch gleich gut los, in dem er gar nicht viel Umweg über das Bier nahm, sondern gleich mit Bacardi loslegte. Der Anblick und der Geruch gefiel mir irgendwie und ich steig mit ein. Vokkes Bruder und seine Schwester mit ihrem Freund waren auch und versorgten uns anfänglich mit Grillgut und dann mit ihrer Gesellschaft. Naja, Vokkes Bruder kam dann irgendwann mit einer Falsche Havana um die Ecke. Jetzt hör ich doch die ganzen Leute schon wieder sage: „War ja klar!“ Aber nichts da. Ich habe nicht einen Tropfen von der Flasche getrunken, denn Vokke hatte einmal schon eine Bacardi Flasche offen und man muß ja nicht jede Falsche aufreissen. Außerdem war abzusehen, das ich sie eh nicht schaffen würde. Daher entschied mein klarer Verstand, das ich beim Bacardi bleibe. Gut gemacht. Vorerst! Gegen 0200 Uhr setzten Fabian, Biensi und ich in Marschrichtung Jensi’s Geburtstag, da wir uns da auch noch blicken lassen sollten. Ich forderte Vokke zwar auf mitzukommen, aber er wollte nicht, da in der Zwischenzeit ein paar Kumpels von seinem Bruder reingeschneit sind. Gut, muß er wissen. Aber ich bleute ihm ein, das er auf jeden Fall noch nachkommen soll. Als wir dann bei Jensi ankamen, standen auch schon die Grün-Weißen, ich meine natürlich die Blau-Weißen (hört sich ja doch irgendwie bayrisch an) da und sorgten für Ruhe. Einer der Nachbarn fühlte sich gestört. Jetzt mal im Ernst. Ich verstehe solche Leute nicht. Klar möchte man seine Ruhe haben, aber man kann doch auch mal vorbei gehen und fragen. Nein da wird dann gleich erstmal die Polizei gerufen. Wenn ich dann irgendwann mal verbittert bin und meinen Leben hasse, dann mache ich das vielleicht auch mal. Trotz das wir angetrunken waren, verzichteten wir auf blöde Sprüche. Obwohl ich ja ein paar gute auf Lager hatte. Aber dann hätte ich den Rest des Abends wohl auf der Wache Duderstadt verbracht. Als ich dann den Garten bei Noltens betrat bewahrheiteten sich meine Vermutungen. Die gesamte Leistungsspangengruppe war anwesend. Plus Regin. Der hatte bei den weiblichen Gästen wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn einige fragten mich nach Alter, Wohnort und sexuellen Vorlieben aus. Die Namen lasse ich hier mal dezent unter den Tisch fallen. Und kaum habe ich mich mit Regin an einen Tisch niedergelassen stand aus heiterem Himmel eine Flasche Havana vor mit. Das Schicksal will es heute wirklich wissen und ich will ja das Schicksal nicht beleidigen und gab mich geschlagen. Was soll ich sagen, es war eine süße Niederlage. Nun verlassen mich meine Erinnerungen irgendwie. Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, das ich mehrmals das stille Örtchen aufgesucht habe und dabei stach mir immer ein unglaublich gigantische Vase ins Auge. In ihr steckte ein immens große Blume. Und wenn mich eine Vase so sehr reizt, dann muß sie einfach mit raus genommen werden und die Blume an die Erstbeste verschenkt werden. Es ging nun mal nicht anders. Gegen 0500 Uhr wurde es dann auch Zeit, das man den Heimweg antritt. Biensi, Heike und ich sind dann also abgezogen und haben den Rest, der noch anwesend war sich selbst überlassen. Manch einer wird jetzt bestimmt aufhorchen, aber was ich dort noch gesehen habe, darf nicht niedergeschrieben werden. Andererseits würde ich eine Existenz zerstören. Als ich dann so auf dem Heimweg war und mich ehrlich auf mein Bett freute, rief mich der verrückte Bienst an. Ich solle noch vorbeikommen, bei ihm gibt’s Frühstück. Ja klar, ich bin voll und müde und gehe nochmal zum Bienst. Ohne mich. Ich war froh als ich zu Hause war.

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