Der Tag der Arbeit

Das Maifeiertag-Wochenende. Endlich mal wieder ausruhen von dem ganzen Streß. Das gute Wetter genießen und sich gepflegt die Mütze zu hauen. So feiert man doch gerne den Tag der Arbeit. Nichts da mit langweiligen Maikundgebungen in überfüllten Fußgängerzonen. Leiber im garten sitzen sich die Sonne auf die Glatze scheinen lassen, gepflegt ein Pils trinken und ein paar Schweineteile über einen Grill jagen der ungefähr 1000°C hat. Doch vor diesen angenehmen Zeitvertreib hat der leibe Gott das Wochenende gestellt. Dieses fing ungewohnt hart an. Und zwar am Mittwoch. Mittwoch, fragen sich jetzt einige. Ja, richtig gehört, ich mußte Überstunden abbauen. Wer lacht da? Mittwoch abend fuhr ich dann mit Schnitzel, Kai und Thomas ins Thanners. Die Betonung liegt hier auf: „Fuhr ich mit Schnitzel“. Denn der Arme mußte am nächsten Tag arbeiten, hat sich aber zum fahren angeboten. Solche Angebote nimmt man doch gerne an. Abends stellte sich dann heraus, das alle anderen arbeiten mußten, außer mir. Aber denen war es egal und mir erst recht. Mittwochs im Thanners, das habe ich eine Ewigkeit schon nicht mehr gemacht und es wurde mal wieder Zeit. Als wir diesen heiligen Boden betraten, machte sich mein Mund schon wieder selbstständig und bestellte wie von selbst ein Hefe. Der Laden hatte also seinen Zauber noch nicht verloren. Wir konnten einen Tisch in der Thekennähe ergattern. War auch nicht sonderlich schwer, da noch nicht allzu viel los war. Aber der Weizennachschub ging gut von der Hand. Und das Thanners ist auch dafür berühmt berüchtigt, das dort immer recht ansehnliche Mädels unterwegs sind. Und genau zwei von denen setzten sich in mein Blickfeld. Mich sollte es nicht stören. Bis eine plötzlich auf mich wies und einige Sekunden später drehte sich die andere um. Hatte sie etwa meine Weizengeschwängerten Blicke mißverstanden? Ich guckte doch nur in die Richtung weil ich Philip nicht die ganze Zeit angucken wollte. Was nun, Panik machte sich breit. Die Toilette war immer eine gute Möglichkeit. Außerdem drückte Blase gerade sehr unangenehm. Die Weizen forderten ihren Tribut. Als ich zurückkehrte waren die Mädels weg, aber ein neues Hefe stand auf meinem Platz. Der Abend war dann doch noch gerettet. Wie hätte ich auch mit ihnen reden sollen, wenn ich die ganze Zeit von einem Bein auf das andere gesprungen wäre. Und was hätte ich auf die Frage was ich denn da mache antworten sollen? Ausdruckstanz? Der Toilettengang war wirklich notwendig. Da kann ich dann natürlich wenig zu wenn die feinen Damen einfach weggehen. Vielleicht wollte sie ihrer Freundin auch nur jemanden zeigen für den sich ein Standortwechsel lohnen würde. Schnitzel wollte um 0100 Uhr nach Hause fahren und gegen 0130 Uhr waren wir dann auch schon beim Dönermann. Der hatte dann auch sehr leckere kleine Peperoni auf dem Tresen stehen. Alle Warnungen zum Trotz (Vorsicht! Extrem scharf! Tschernobyl) steckte ich mir zwei Stück davon in den Mund. Glücklicherweise kann ich ja eh nichts mehr schmecken. Philip nahm nur eine und lief weinend zum Auto.

Am Donnerstag hatten wir eine Einsatzübung bei einem örtlichen Großindustriellen, der in der Prothesenbranche tätig ist (Ich will ja hier keine Schleichwerbung machen). Dort traf ich auf Patrick, den Jugendfeuerwehrwart aus Hilkerode. Wer sich leicht an den Beginn meines weblogs zurückerinnert dem kommt die Abschlußfeier der Leistungsspangentruppe in die Gehirnwindungen. Genau davon wollten wir ja immer mal ein Revival, sprich eine Abschlußfeier der Abschlußfeier, machen. Tja und die wurde dann kurzer Hand auf Freitag verlegt. Kurz abgecheckt ob alle Zeit haben und alles war klar. Ach ja, ich hatte ja eh die Woche frei und konnte abends dann noch ein paar Bier trinken.

Die Nachfeier der Nachfeier sollte dann in Hilkerode stattfinden. Schlimm genug. Ich machte vor diesem Termin drei Bedingungen klar. 1. Bier! 2. Kein Trockeneis! 3. Kein Singstar! Als wir dann freundlicherweise von Kai nach Hilkerode gefahren wurden hatte ich ein ungutes Gefühl. Jensi und Matze waren schon in Vorfreude und Schnitzel lachte mich immer noch wegen Mittwoch aus. Als wir das Feuerwehrhaus betraten sah ich schon das große Übel. Die Playstation 2 und die Micros. Soso, so wird sich also an meine Bedingungen gehalten. Gut, dann nehme ich mir erstmal ein Bier. Patrick: „Wie Bier? Ich habe jetzt nur so Bier-Mix-Getränke!“ Sollte hier noch irgendwo Trockeneis rumstehen, dann werde ich zum Berserker. Aber das gabs Gott sei Dank nicht. Aber Regin besorgte dann noch irgendwo Bier her. Der Anfang machte dann erstmal eine Runde mit solchen komischen Buzzern. Ein Musikquiz. Da sollten sich die anderen aber warm anziehen. Ich lag auch ganz gut im Rennen, bis dann diese dämliche Runde mit den langsam aufdecken Fragen kommt. Und alle anderen immer schneller drücken und dann auch noch die richtige Antwort haben. Verflucht, doch nur zweiter geworden. In der Zwischenzeit sind dann auch die Immingeröder angekommen. Die haben dann gleich mal die zweite Runde gespielt und Schnitzel, Regin und ich haben uns betrunken. Meine gesetzte Zeit um mit Mischungen anzufangen war 2200 Uhr. Um 2130 Uhr drückte mir Regin eine Mischung Wodka Red Bull in die Hand. Unter lautem Protest trank ich sie dann. Währendessen wurde es auch 2200 Uhr und Rogge bot sich an mir eine zweite Mischung zu machen. Ich sagte ihm das ich aber gerne Bacardi hätte. Er sagte kein Problem. Dann kam er zurück und drückte mir eine Mischung Bacardi Red Bull in die Hand. Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Rogge auch nicht und ging wieder. Naja, es wäre zu Schade um den Bacardi wegzuschütten, deshalb trank ich die Mischung. Und sie schmeckte leicht fruchtig. Obwohl vorher nichts anderes (Multivitaminsaft) im Glas war. Seltsam. Aber es sollte die letzte Mischung dieser Art werden. Hinterher ging ordentlich Cola Bacardi rein. Und wie sollte es anders sein, mußte ich dann auch wieder singen. Allerdings entzieht sich die Auswahl der Leider meines Gedächtnisses. Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, das was von Queen dabei war. Und das Regin Angst davor hatte, weil es zu schnell war. Haha, Angsthase. Queen-Lieder kennt man eh auswendig. So, nun kommt was an das meine ich mich zu erinnern, aber ich bin mir nicht sicher. Das kann ich auch geträumt haben. Wenn es denn so war, war es ein ziemlich realistischer Traum. Ich bin der Meinung das wir hinter dem Feuerwehrhaus noch Mülltonnenlaufen gespielt haben. Also Mit einem Finger auf den Boden zeigen, sich um die eigenen Achse drehen und dann irgendwann loslaufen. Ob ich da mitgemacht habe oder nicht, kann ich nicht sagen. Ich weiß auch nicht wann wir in das Taxi nach Hause gestiegen sind. Oder besser gesagt für die anderen gings nach Hause und für Schnitzel und mich gings in die Werkstatt. Aber ich glaube ich habe das Taxi bezahlt. Es war gähnende Leere in der Werkstatt, aber wenn man erstmal den Pegel von Schnitzel und mir erreicht hat geht an einer weiteren Flasche Wodka nichts vorbei. Die teilten wir uns mit einem Fuhrbacher, den ich nur vom sehen her kannte. Auch egal, hauptsche rein in den Kopf. Das waren dann auch schon die einzigen Erinnerungen an die Werkstatt und den Rest vom Freitag abend. Der ganze Schnaps hat mir dann doch ein wenig das Bein gestellt.

Samstag morgen, der Kopf hämmert und das Handy klingelt. David fragt ob ich schon Getränke besorgt habe. Erster Gedanke: Oh shit! Zweiter Gedanke: Oh shit! Das aufstehen war noch das leichteste an dem Morgen. Die Organisation war fast unmöglich, aber ich habs geschafft. Als ich meine Jacke anzog fiel mir ein Schaumstoffußball in meiner Jackentasche auf. Ein weiteres Rätsel vom Vorabend. Wo hatte ich das Teil denn her. Der Freitag sollte echt mal rekonstruiert werden. Schade, das sich keiner mehr voll und ganz an ihn erinnern kann.  Ich sollte meine Idee mit der Mini-Videokamera wieder aufgreifen. Manchmal könnte es echt ganz witzig werden. Nachdem ich Getränke besorgt hatte und auch alles andere was man für eine ordentliche Tag-der-Arbeit-Feier benötigt fiel mir etwas Grausames auf. Verdammt ich hatte nichts mehr zu trinken zu Hause. Das bedeutete nur ein. Ich mußte noch mal in die Einkaufshölle vor dem Feiertag. Alle Leute scheinen zu glauben, das es nach jedem beliebigen Feiertag nichts mehr zu kaufen gibt. Oder das man plötzlich etwas braucht und man hat es nicht im Haus. Was passiert wenn der Opa auf einmal Lust auf Rosinen in Speck-Sauce mit Banangarnitur hat und man hat eine Zutat (Vanillin-Zucker) nicht im Haus? Er rastet aus und holt das gute alte MG42 aus dem Keller und holzt die Nachbarschaft um? Wohl eher nicht. Aber es hilft nichts, ich brauchte was zu trinken. Zum Penny gings, denn da wird bestimmt nicht so viel los sein, da gibt’s ja auch nicht so viel. Falsch gedacht. Überall volle Einkaufskörbe. Und ich hatte keine Schrotflinte dabei. Der absolute Horror. Nach sage und schreibe einer halben Stunde anstehen für einen Sechserträger Pepsi light konnte ich dann der Hölle entkommen. Man muß jetzt dazu sagen, das ich tierische Kopfschmerzen und Magenprobleme hatte. Ein nicht sehr angenehmes Anstehen. Der Samstag abend war dann mit Terminen gepflastert. Um 1800 Uhr war ein Fußballspiel um 2000 Uhr war die JHV des Karnevalsvereins und um 2100 Uhr wollten wir uns schon in der Stadt treffen. Nach der 1. Halbzeit bin ich dann zur JHV gefahren. Dort habe ich dann erstmal wieder zu einem weitern Jahr Elferrat zugestimmt. Wenn man einmal nicht aufpasst und vorher genügend Biere getrunken hat ist man schon wieder verhaftet. Dann um 2100 Uhr hat mich Ellen abgeholt und wir trafen uns mit Christian, Sabrina, Köppel, Näppchen, Ingo und Anne im Ambiente. Die Platzverhältnisse waren leicht beengt. Da Pokalfinale war. Leider konnte ich nichts sehen, da ich die Leinwand quasi auf meinen Schultern trug. Aber die Weizen gingen auch so ganz gut rein. Da Christian seiner Freundin ein wenig was bieten wollte, sind wir dann nach einiger Diskussion in die Werkstatt. Ellen fuhr also die erste Truppe (Christian, Sabrina und mich) hin und wollte dann die zweite Truppe holen. In der Werkstatt war eher so was wie ein Totentanz. Wir dachten uns das wir erstmal auf die anderen warten. In der Zwischenzeit rief dann Ingo an, das David, Jens und Morchel gerade ins Ambiente gekommen waren. Nun gings los. Kurze Diskussion mit Christian und Sabrina. Und es wurde entschieden, das die Beiden nach Hause fahren und ich ins Ambiente zu den anderen gehe. Die Zwei sind also ins Taxi eingestiegen und ich habe mich auf den Weg gemacht. Gleichzeitig telefonierte ich noch mit Ingo, das ich unterwegs sei. Der wiederum sagte mir, das jetzt doch alle in die Werkstatt kommen würden und wir da richtig Party machen. Das Taxi war gerade am wenden, als ich es im Sprint eingeholt hatte. Ich brauchte ein Sauerstoffzelt und Christian und Sabrina sind aus dem Taxi wieder ausgestiegen. Als die anderen dann kamen stand auch schon die Flasche Wodka auf der Theke. So richtig Stimmung wollte aber dennoch nicht aufkommen. Trotz Synchrontänzen auf der Tanzfläche. Als jemand der schon öfter in der Werkstatt war fällt mir dazu nur ein Begriff ein: Schaurig. Wir wollten halt die Flasche trinken und dann wieder nach Hause gehen. Eigentlich ein ganz guter Plan, allerdings kamen dann irgendwann Schocker, Morchel und Görtler noch in die Werkstatt. Schocker hat natürlich gleich mal eine weitere Flasche Wodka geordert. Als wir unsere dann alle hatten und uns auf den Weg machen wollten. Hielt mich Schocker fest und ich mußte noch da bleiben. Naja, ich mußte ja nur um 0600 Uhr aufstehen und der Feuerwehrfahrt einen guten Verlauf wünschen das klappt schon. Im Verlauf des weiteren Abends wurde ich aber gar nicht so richtig stramm. Das könnten eventuell die Nachwirkungen des Freitags sein. Dafür waren die anderen aber megahacke. Schocker fiel zum dritten Mal in der Werkstatt um und dann sagte der Rausschmeißer nur, das wir nach Hause gehen sollen. Ich zog mir also noch die letzte Mischung rein und ab gings. Vor der Werkstatt hat sich dann erstmal der Morchel auf den Asphalt gelegt. Toll, das kann ja eine lustige Heimfahrt werden. Schocker wollte auch noch allen Ernstes zu Fuß gehen. Aber ich habe sie dann doch irgendwie ins Taxi bugsiert. In Westerode angekommen machte Morchel die Tür auf und fiel der Länge nach hin. Ich habe erstmal die Taxifahrerin bezahlt und dann den Morchel an den Füßen unter dem Taxi raus gezogen. Dort war er nämlich hingefallen. Dann kam das nächste Problem. Wie bekommen wir jetzt den Morchel nach Hause. Görtler und Schocker waren keine große Hilfe und nachdem ich erstmal ein paar Beweisfotos geschossen habe, habe ich Morchels Schwester angerufen. Die soll ihren kleinen Bruder wach machen und mit einer Schubkarre zum Bäcker kommen. Damit wir Markus nach Hause bringen können. Nun hieß es warten. Nach 10 Minuten regte sich der Morchel wieder und schlurfte Richtung Heimat. Wir begleiteten ihn noch, damit er nirgends liegen bleib und kurz bevor wir bei ihm zu Hause ankamen, kamen uns auch schon seine Schwester und seine Mutter mit einem Bollerwagen entgegen. Markus erkannte die heikle Situation und ging gleich ins Bett ohne über Los und ohne 2000 € einzuziehen. Dann gings endlich nach Hause. Ankunft auf dem Sofa: 0500 Uhr
Der Wecker klingelte um 0600 Uhr. Ich wollte aufstehen um der Feuerwehrfahrt ein guten Verlauf zu wünschen. Da konnte ich ja leider nicht mitfahren. Allerdings wollte mein Körper nicht so richtig und entschloss, es wäre besser für ihn sich ins Bett zu begeben. Dort fand ich dann die wohlverdiente Ruhe. Bis um 0730 Uhr das Telfon klingelte und Schnitzel mich übel beschimpfte wo ich den bleibe zum winken. Was ich ihm alles erzählt habe, weiß ich gar nicht mehr so genau auf jeden fall muß es ganz schön genuschelt gewesen sein. Um 1000 Uhr mußte ich dann aufstehen, denn wir wollten ja in den Tag der Arbeit reinfeiern. Geduscht, Klamotten gepackt und ab gings zu David und Ellen in den Garten. Dort angekommen mußte ich feststellen, das nur David und Ellen das mit der Pünktlichkeit etwas genauer nahmen. Der Rest war nämlich noch nicht da. Aber ich konnte ja schon mal anfangen meine Musikanlage aufzubauen. Dazu ein kleines Pils und der Tag war mein Freund. So ging es dann munter weiter. Die Musik lief und das Pils ebenso. Zwischendurch kam dann auch mal etwas Gegrilltes in meinen Magen, denn so ganz ohne feste Nahrung ging es dann doch nicht. Nadine kam dann ohne Ehegatten um die Ecke und ich dachte schon das Andre etwas sehr schlimmes zugestoßen sein mußte, wenn er sich den Maisprung entgehen lässt. Florian hatte Geburtstag und Andre wollte hin zum gratulieren. So ein Sack, da hätte er auch mal Bescheid sagen können, dann wäre ich nämlich mitgegangen. Aber wenn er lieber alleine trinkt, bitte. Er wollte ja auch nicht lange da bleiben. Nicht lange hieß dann ca. 2,5 Stunden oder 6 Bier und 6 Schnaps. Aber das war ja nur die Grundlage für den Tag. Es hätte ein richtig schöner Tag werden können, aber nein, es mußte ja anfangen zu regnen. Und es wurde kalt. Mit einem weinenden Auge legte ich meine Kutte weg und zog dann meine Winterjacke wieder an. Meine Kutte stammt noch aus meiner Schulzeit und hat stilvolle Metallica-Aufnäher dran. Das waren noch Zeiten. Dementsprechend sieht sie auch aus und meine Mutter wollte sie schon mehrer Male wegschmeißen. Ein solches Kulturgut einfach dem Mülleimer zu übergeben. Ein Frevel sondergleichen. Diese Jacke wird dann immer am 1. Mai und am Vatertag hervor geholt und einen Tag kann ich wieder in alten Zeiten schwelgen. Herrlich. Trotz der Kälte hielt sich die Gesellschaft rechtlange zusammen. Doch irgendwann gehen auch die Harten nieder. Zu späterer Stunde kam dann der Sense noch mal vorbei. Er hatte am Nachmittag schon mal mit Elias und Jasmin reingeguckt und jetzt war er ohne Begleitung da. Do gingen dann noch ein paar Bier rein. Und wie es so kommen mußte wurde wieder heftigste angefangen zu diskutieren. Ich zog mich wohlweißlich an meinen Laptop zurück und lauschte der Musik. Ach ja, gegen 1530 Uhr (gesetzte Zeit war 1500 Uhr, ein Krocket-Spiel ist dazwischengekommen) bin ich auf Havana Club umgestiegen. Aber es waren harmlose Mischungen, denn ich mußte ja den Tag überleben. Ich machte dann so ein wenig Musik vor mich hin und zwischendurch wurde ich immer mal wieder gefragt was den wichtiger sei Öl oder Weizen. Und was ich noch so alles auf eine Insel mitnehmen würde. Erste Antwort: Eine Kiste Bier die niemals alle wird. Also war eine hochinteressante Diskussion im Gange. Später dann telefonierte ich noch mit Ingo, der gerade im Ambiente unterwegs war und auf dem Weg in das Schützenhaus war. So wie ich es aber raushören konnte waren beide Events nicht so prickelnd (Acapella im Ambiente (?!?!?!) und Kinderdisco im Schützenhaus). Zum krönenden Abschluß kamen dann noch Schnitzel, Thomas und eine Horde jüngerer Mädels vorbei. Schnitzel, der Gute, hat mir doch tatsächlich von der Feuerwehrfahrt ein Schnapsglas mitgebracht. Sie waren nämlich noch in der Nordhäuser Kornbrennerei und da hat er dem Führer ein Glas extra abgeschwatzt. Irgendwann war dann auch bei David und Ellen Schluß und man begab sich nach Hause. Einige jedenfalls. Andere mußten noch bei ehemaligen Elferratsmitgliedern einkehren, aber über das alles wird der Mantel des Schweigens gehüllt. Manche Dinge sind einfach nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Der Tag der Arbeit ging dann so los, wie jeder andere Sonntag. Ein komisches Gefühl im Magen und so langsam machte mein Körper Anstalten zu sagen, das es so nicht weiter geht. Also ein guter Tag um mit der vom Doktor verschriebenen Antibiotika-Kur zu beginnen.

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