ZHG-Parties haben schon was!

Bevor ich jetzt mein weblog fortführe muß ich einen Nachtrag zum weblog für das Osterwochenende machen. Ich muß zugeben, das ich diese Vorkommnisse komplett vergessen habe. Vielleicht habe ich sie verdrängt, weil sie so schockierend waren oder ich wollte die Person schützen um die es geht. Aber ein treuer Leser, nennen wir ihn mal Thomas B. oder besser T. Borchardt, das ist nicht so auffällig, hat mich drauf hingewiesen das eben diese Ereigniskette in meinen Ausführung fehlte und da muß ich sie natürlich noch aufnehmen. Also, es war der Donnerstag und wir waren ja alle in der Werkstatt. Unter anderem auch Florian. Doch Florian war glaube ich der der am strammsten von allen war. Nachdem er dann genügend getrunken hat und die Hemmungen irgendwo in der Umlaufbahn vom Mond waren begab er sich auf die Tanzfläche. Angeheizt von den wummernden Musik und den ganzen anderen Tänzerinnen und Tänzer ließ er sich dazu hinreißen seine nicht vorhandenen akrobatischen Fähigkeiten freien Lauf zu lassen. Er setzte zum Handstand an und hätte ihn auch beinahe geschafft. Vanessa G. hat noch helfend ihre Hände ausgestreckt doch es war zu spät. Florian fiel mit samt seinem Handstand er Länge nach hin und lag dann auf der Tanzfläche in der Werkstatt. Ein wirklich sehenswerter Anblick. Der Nachhauseweg war aber noch eine Ecke besser. Die zwei Morchels, Florian und ich sind zusammen nach Hause gegangen. Da die Morchels immer ein wenig schneller sind, hingen Florian und ich ein wenig hinterher, es könnte auch daran gelegen haben, das sich Florian ungefähr 25 Mal aufs Maul gelegt hat auf dem Weg von der Werkstatt zurück nach Westerode. Da ich ja alleine war wurde es auch immer schwerer den Vogel wieder hochzubekommen. Also Florian jetzt, nicht das was ihr wieder denkt. Als wir dann am Kreisel angekommen waren, traf ihn plötzlich der Schlag und er mußte seine neugewonnen Energien an Straßensicherheitseinrichtungen auslassen. Darauf möchte ich jetzt hier aber nicht näher eingehen. Allerdings war die Anstrengung ein wenig zu groß für ihn, da er kurz danach wieder hinfiel und gar nicht mehr aufstand. Die Augen waren groß aufgerissen und er starrte in den Sternenhimmel. Am Anfang hatte ich schon ein wenig Angst, aber irgendwann habe ich ihn dann aufheben können und es ging weiter. Der absolute Hammer kam dann aber am Freitag morgen. Da bekam ich eine SMS mit folgendem Inhalt: „Man war ich gestern stramm. Warum ist denn meine Jacke so dreckig?“ Tja, darauf wusste ich dann auch keine Antwort.

Kommen wir nun zum vergangenen Wochenende. Es hatte allen Anschein, das so gar nichts richtig laufen sollte. Ich hatte mich zwar mit den Stadtbergern kurzgeschlossen, die zur ZHG-Party nach Göttingen wollten, aber ich wollte auch was mit dem Felkl machen. Also mit Christian gesprochen und der meinte er würde fahren, sogar nach Göttingen. Hmmm, sollte ich mir Sorgen über seinen Geisteszustand machen. Sonst sagt er nie das er fahren will. Gut, ich hab es mal auf die „anstrengende“ Studierwoche geschoben. Die Wahrheit war natürlich das er vom Saufen am Mittwoch noch kaputt war. Nun gut, dann hatte ich also einen Fahrer nach Göttingen zur ZHG-Party. Paradies ich komme. Noch schnell mit Schötti kommuniziert und er und Dr Dieck wollten auch mit. Gegen 20930 Uhr gings dann los. Nach kurzer Diskussion auf dem Stadtberg haben wir die zwei dann eingeladen und ab gings erstmal ins Thanners. Dort fing der abend recht angenehm mit Hefe-Weizen an. Die aussichten die man da hatte bereiteten einen auch ein wenig auf die kommende ZHG-Party vor. So schön das Thanners auch ist, irgendwann bekommt man dann aber doch Hummeln im Hintern und man will los. Am ZHG angekommen mußte wir natürlich erstmal anstehen. Aber es ging fix voran und das erste Bier konnte reingeschüttet werden. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuße. Es gab Veltins. Super, der folgende Tag konnte nur mit Kopfschmerzen beginnen. Aber es hilft ja nichts. Was rein muß muß rein. Leider war es mal wieder megavoll und irgendwer ist auf die Spitzenidee gekommen an einer Theke nur Mischungen zu verkaufen und an einer anderen Theke nur Bier. Ganz tolle Idee. Wer denkt sich so was aus? Antialkoholiker? Ich verstehe so was nicht. Nun gut, da ich eine Mischung und ein Bier holen wollte, hieß das natürlich doppelt anstehen. Dann kam noch der Hammer das man auf Plastikbecher Pfand bezahlen mußte. Noch eine viel bessere Idee, da Plastikbecher ja nicht so schnell kaputt gehen. Manchmal frage ich mich echt wer auf solche Ideen kommt. Bestimmt BWLer. Doch der ganze Getränke-Besorgungs-Streß war wieder wie weggeblasen, wenn man mal in die Runde geguckt hat. Lauter hübsche Studentinnen. Nicht zu fassen, das ich auch mal Student war. Nur leider laufe nicht all zuviel  hübsche Mädels in den Studiengängen Feinwerktechnik/Maschinenbau rum. Verdammte Juristen und BWLer. Ein Grund mehr sie nicht zu mögen. Bei meiner dritten oder vierten Getränketour traf ich auf dem Rückweg den Ingo. Die Überraschung war groß, er ist auch gefahren. Was ist los. War der Nichttrinkertag und ich war der Einzige, der ihn nicht mitbekommen hat. Wäre mir aber ehrlich gesagt auch egal gewesen. Christian hat sich aber schon ordentlich geärgert, das er gefahren ist, nachdem er das Klientel gesehen hat das auf der Party unterwegs war. Aber da hilft kein Ärgern, da hilft nur Augen zu und durch. Gegen 0130 Uhr wollte er dann auch nach Hause, aber dank Ingo konnte wir noch ein wenig bleiben. Den Langen und seinen Bruder haben wir auch noch getroffen. Wir hatten ja am Dienstag eine kleine LAN-Partie gemacht und so konnten wir herrlich die Kriegserfahrungen austauschen. Ich glaube daher rührte auch mein neuer Rufname: Pepshmir, mein Callsign. Gegen 0300 Uhr wollte dann aber auch der Ingo nach Hause und er hatte Recht. Ich war zwischenzeitlich vom Bier auf Jägermeister-Red Bull und dann auf Wodka Red Bull umgestiegen. Wie gesagt es war Veltins und das ist nun mal nicht ein Bier was so toll schmeckt. Ich glaube ja eh das es aus Abfallprodukten hergestellt wird. Auf jeden Fall haben die Schnäpse mehr reingehauen. Die Bedienung hat sich immer schon sehr gefreut wenn ich zur Theke gekommen bin. Lag es nun an meinem Aussehen (wohl eher nicht) oder an meinem Umsatz (Bingo!)? Als wir in Westerode angekommen waren lag die Entscheidung an, ob wir noch in die Werkstatt fahren oder den Abend beenden. Da ich aber nach einen klaren Verstand hatte, bin ich in Westerode ausgestiegen. Der Samstag war nämlich der Tag des sauberen Dorfes. Das heißt dann soviel wie die Jugendfeuerwehr spielt Müllabfuhr. Tja zu Hause angekommen habe ich mich ins Bett gelegt und bin nach gefühlten fünf Minuten wieder aufgestanden.

Müll sammeln stand an. Da viele der Jugendlichen noch nach dem Mittag weg mußten, mußten wir uns also sputen. Zwei Gruppen gemacht und los gings. Ich war mit dem Fahrzeug unterwegs und hatte die Jüngeren mit dabei. Eine Entscheidung die sich nach zwei Minuten rächen sollte. Ich hatte ja die prophezeiten Kopfschmerzen und die Kleinen hatten dementsprechend laute Organe und unterhielten sich alle auf einmal. Damit auch jeder den anderen verstand drehten sie Lautstärke ihrer Stimmen ein wenig höher. Das tat natürlich meinem Gehirn besonders gut. Aber der tag ging ganz gut rum und wir haben unseren Dienst an der Umwelt getan. Ich finde diese Aktion sehr gut, denn so werden die Kinder gleich zu einem bewussten Umweltbewusstsein erzogen (Moralpredigt vorbei!). Abends verabredete ich mich mit Schnitzel und Thomas. Wir wollten ja eigentlich in die Werkstatt. Als ich dann im Jugendraum angekommen war, war aber die Luft ein wenig raus. Wir tranken also noch ein paar Bier und ab gings nach Hause. Es hat aber auch gereicht. Zu Hause wollte ich ja ins Bett, aber der Fernseher hat mich dann noch ein wenig wach gehalten.

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