Geburtstage

24/02/2006

Freitag stand erstmal die JHV der JU in, wie gesagt in bin in einer Menge Vereine wo das Trinken stimmt. Doch der Anlaß war die Auflösung der JU. Der Kreisverband in Göttingen hat das entschieden. Aber ich möchte mich jetzt nicht über diese Entscheidung auslassen noch über den Sinn und Unsinn der JU diskutieren. Wenn ich hier eine politische Diskussion, obwohl es ja eher ein Monolog wäre, vom Zaun breche, dann kommt womöglich die JU mit erhobenem Zeigefinger und macht mir meinen weblog zu und das will ich ja nicht. Deswegen, Stillschweigen, wer mehr dazu wissen möchte kann mich ja fragen. Meine Austrittserklärung ist jedenfalls schon abgeschickt! Nach dieser Versammlung gings dann zu Philips Geburtstag. Da gabs natürlich wieder ordentlich was. Wenn die Walters feiern, dann immer mit viel zu trinken. Ort war das Tennishaus, mit aufgebauten Pavillon-Zelten, falls es anfangen sollte zu regnen. Was es auch gemacht hat, aber dank der Zelte waren wir im Trockenen. Ich hielt mich erst an das Bier, da ich nicht wieder so früh abstürzen wollte, das kann man später immer noch. Erst einen schönen Gleitflug auf Bierwolken und dann kann man zum Sturzflug in die Bacardi- respektive Wodka-Gefilde abstürzen, wie eine kleine Schnaps-StuKa. So war es dann auch. Dummerweise war der Havana Club schon alle als ich umgestiegen bin. Bleib dann nur noch Bacardi und unglaublich leckerer Vanille-Wodka. Mentale Notiz – Eher auf Schnaps umsteigen, dann bekommt man auch noch Havana Club. Es ist eh unglaublich wie schnell das Zeug zum Modegetränk aufgestiegen ist. Vor einem Jahr hat das Zeug noch keiner angerührt und jetzt trinkt es jeder. Sollte ich einen Riecher für Szene-Getränke haben. Kann ich mir kaum vorstellen, da meine Geschmacksnerven eh etwas anders als normal sind! Wann der Abend vorbei war kann ich jetzt nicht mehr sagen, ich weiß nur, das wir mit dem Taxi noch zu McDreck gefahren sind und Viktor nach Hause. Und zack war es auch schon wieder 0930 Uhr und ich mußte zum Karnevalswagen vorbeireiten mit der Jugendfeuerwehr. Kein Geschenk, das kann ich versichern!

Nachdem dann die Vorbereitungen für den Karnevalswagen erledigt waren, konnte ich dann in meine Wohnung und David noch ein wenig beim malern helfen. Und die Vorbereitungen haben schon ganz schön geschlaucht. Überlegt euch mal einen Spruch für einen Karnevalswagen, wenn man einen tierischen Kater hat. Gar nicht so einfach. Abends sind wir dann ins MaxM. Markus hatte am Sonntag Geburtstag und so konnten wir schön einen reintrinken. Auf ganz mysteriöse Weise saßen wir dann auf einmal in einem Taxi nach Worbis und ab gings ins Glashaus. Fragt mich nicht wie, aber auf einmal waren wir drin und es war Havana Club Promotion. Wir Strategen haben uns natürlich erstmal eine Flasche Beam gekauft. Das war aber bevor ich wusste, das es Havana günstiger gab. Nachdem ich das erfahren habe, habe ich meinen Kopf erstmal ein paar Mal vor die Wand gehämmert und mir dann einen Havana Club bestellt. Jetzt kommt’s! Havana Club war alle!! War ja klar, aber die Bedienung hat mir dann für den gleichen Preis ein Cuba Libre gemacht und der hatte es in sich. Das war so die Art von Mischung, die einem so richtig die Schuhe auszog. Mir hats geschmeckt! Irgendwann gings dann nach Hause. Fragt mich aber nichts vom Rückweg, alles ausgelöscht. Kennt ihr den Brainbug von Starship Troopers. So ein Teil in klein hat mich wohl auf der Rückfahrt überfallen und die Erinnerungen weggelutscht.
Sonntag = Scheißtag

By the way. Den nächsten Bericht gibt’s wohl erst am Aschermittwoch. Aber der wird’s in sich haben. Denn es liegen ordentlich Saufereien dazwischen. Uhlendisco, Prinzenball, Umzug, Rosenmontag und das Prinzenessen! Und ich bin im Elferrat! Herrlich!

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Ollibert’s Hütte – Gefährliches Pflaster

14/02/2006

Ganz oben auf der Tagesordnung stand die Jugendfeuerwehr. Wir hatten vor, Plakate für den Rosenmontagsumzug oder besser gesagt Rosensonntagsumzug vorzubereiten. Angesetzt war die ganze Aktion um 1700 Uhr. Keiner kam außer Schnitzel. 10 Minuten später war dann auch Theres da, die uns bestätigte, das wir um 1700 Uhr das Treffen angesetzt hatten. Ich zweifelte schon an meinem Verstand. Wir haben dann also noch eine weiter halbe Stunde gewartet und dann den Termin auf kommenden Samstag verlegt, da hat man eh mehr Zeit und man kann sich vom Freitagabend Kater erholen. Es geht doch nichts über ein paar Farbdämpfe zum Ausnüchtern. Also dann. Theres nach Hause gefahren und vorbereiten auf den Freitag abend. Eigentlich lag nichts Besonderes an. Ich beschloß nach dem Training der Fußballmannschaft zum Sporthaus zu gehen. Da gibt’s immer was zu trinken und irgendjemand hat Bock was zu machen. Und richtig getippt. Christian wollte in die Werkstatt. Da sag ich natürlich nicht nein. Doch was trinken wir vorher? Ich hatte ja schon ein paar Bier weg, doch Christian war nüchtern. Glücklicherweise habe ich ja immer einen kleinen Notvorrat zu Hause. Also Flasche Billig-Bacardi geholt und Mit Thomas B im Jugendraum vorgetrunken. Von dort aus in die Werkstatt und eine weiter Flasche bestellt. Die hielt dann auch ein wenig vor. Keiner trank so richtig und ich hatte schon Angst, das ich sie alleine vernichten muß. Oh Gott, das kann nicht sein. Doch wir haben sie dann alle bekommen. Kurz darauf kamen Teile des Elferrates rein. Also nicht nur ein paar Arme Beine und ein Arsch, sondern ein paar Leute vom Elferrat. Leider nicht das Prinzenpaar, was mich ein wenig stutzig gemacht hat. Aber egal, die die da waren, waren Bumsvoll. Die Kappen (<- da ich schreibe Kappen, damit mir keiner einen Strick drehen kann!) schon quer auf dem Köpfen (<- so, nun ist es festgehalten und kann als beweis vor Gericht geltend gemacht werden!) und ein Verlangen nach mehr auf der Leber. Weiter gings also mit Wodka Red Bull. Böses Zeug. Man wurde immer voller und hat ohne Ende Schieße gelabert. Mich wundert es heute noch, das alle ihre Kappen behalten haben. Ich hatte ja fast damit gerechnet, das Kai seine verleiert. Ja richtig, Mr Kreuzbandriss war persönlich anwesend. Die ganze Woche krankgeschrieben, aber am Freitag saufen gehen. Das kann er ganz gut. :) Jegliches Zeitgefühl, war zu diesem Zeitpunkt allerdings unauffindbar, deswegen gebe ich jetzt mal einen kurzen Abriss, der Ereignisse. Irgendwann hatten wir alle keinen Bock mehr und sind abgehauen. Ich glaube der Felkl noch früher als die anderen. Aber wenn man dann so an der frischen Luft ist, kriegt man auch schnell mal Schmacht, also zu Fuß durch den McDrive, kommt in Karnevalsuniform ganz besonders gut, auch wenn auf dem Aufnäher Westeröder Carnevals Club steht, da weiß man gleich woran man ist. Eingedeckt, mit weichen Brötchen gings dann in den Jugendraum, beliebte Anlaufstelle, für Vollstramme, die noch einen Imbiß benötigen. Aber nicht Schmierpopel mit Frau und Guido mit Frau, die faselten was von „Jetzt zu Schmierpopel“ und „Bier“. Das sind natürlich Schlüsselwörter, die in meinem Gehirn eine gewisse Reaktion auslösen. Eine Mentale Notiz mit einem Besuch bei Schmieri wurde angelegt. Im Jugendraum noch schnell was gegessen und dann auf nach Schmieri. Natürlich alleine, alle anderen waren fertig. Doch was war das, Schock! Kein Licht an, aber ich bin ja Fuchs, ein buschiger Schwanz reicht da nicht. In bester Panzergrendiermanier angeschlichen (das ich nicht hingefallen bin, war alles) und gelauscht. Man glaubt gar nicht wie laut alles ist, wenn man was hören will. Ich glaube mir hat eine Mücke ins Ohr gerülpst? Oder war ich das selber? Aber ich war erfolgreich und hörte eindeutige (lallende) Stimmen. Klasse, das war das Freilos und schon war mein Finger auf der Klingel und ich schaffte mir so Eintritt und Zugang zu einer Flasche köstlichen Beck’s! Leider währte die Freude nicht lange, denn der Gastgeber ist binnen weniger Minuten auf dem Tisch eingeschlafen. Also ab nach Hause. Später erfuhr ich dann, warum das Prinzenpaar nicht mehr mit in die Werkstatt gekommen war. Sie waren dazu nicht mehr in der Lage. So siehts nämlich aus. Erst alle anstiften und dann nach Hause farhen. Besonders die Prinzessin soll nicht merh so auf dem Dampfer gewesen sein. Na, das kann ja eine heitere Gerichtsverhandlung werden. :)

Samstag, früh und das Telefon klingelt. David wollte weitermachen in meinem Wohnzimmer. Uhh, da hatte ich ja gar nicht mehr dran gedacht, also alte Klamotten an und auf David gewartet. Mal eben die Decken fertig tapeziert und ein paar Wände fertig gemacht. Ich war stolz auf uns, wir haben gut geschafft und ich konnte mich noch auf den folgenden Abend vorbereiten. Wir wollten bei Ollibert in der Hütte saufen. Und das war nicht nur saufen, das war Amok! Vor zwei Jahren sind Friede und ich mal von Westerode nach Berlingerode gewandert und haben uns danach in Olliberts Bude abgeschossen. Seit dem ist das Wandern zu anstrengend und wir treffen uns nur noch da zum Trinken. Es fing ruhig an. Um 1800 Uhr waren wir da, denn ich mußte vorher noch das Eishockeymatch der Damenmannschaften von Schweden (Yeah! Blonde Frauen in Eishockeydresses!) und Rußland gucken. Schweden hat 3:1 gewonnen. Auf dem Weg nach Berlingerode haben wir noch den Tobli mitgenommen. Ollis Bude war schon mauschelig warm, als wir dort eintrafen und das sollte mich eigentlich vorwarnen, denn draußen waren es mit ziemlicher Sicherheit Minusgrade und das ist nie gut wenn man zum Pinkeln raus muß. Ich sage nur Männer mit großen Hämmern. Zu viert saßen wir also in der Hütte und tranken aus halben Liter Gallonen und wie schon Helge Schneider sagte: „Vier Mann in einem Raum, da siehts schlecht aus mit…“ Den Rest verschweige ich jetzt hier mal. Friede grillte wie ein Rohrspatz und wir warteten wie ausgehungerte Säbelzahntiger auf Fleisch. Das wurde auch stehenden Fußes vernichtet sobald es in den Schutz der Hütte gebracht wurde. Als das Grillen vorbei war ging es richtig los. Schnäpse. Ich hätte es wissen müßten. Mein Erzfeind, der Schnaps, ist also auch hier. Aber fliehen ist feige und deswegen hab eich mich auf ihn gestürzt. Leider habe ich mit Olli getrunken. Erst Eiskorn (very nutty, very nutty indeed!) und dann Wurzelpeter (Root-Pete und wieder ein neuer Spitzname). Dieser Wurzelpeter war so ein Schierker Feuerstein oder Löwentor-Verschnitt. Ist eigentlich egal, schmeckt Beides Schieße. Nur mit dem Zusatz das Schierker so aussieht und so Fließeigenschaften wie Motoröl hat. Wie viel ich im Endeffekt getrunken habe, vermag ich jetzt nicht mehr zu sagen, aber es waren zu viele und in viel zu kurzer Zeit. Ich war gerade austreten und betrachtete mein Werk. Es gibt doch nichts schöneres als die Leistung zu bewundert, das man es mal wieder geschafft hat und seine Initialen in den Schnee zu schreiben. Ist gar nicht so einfach. „Bierpumpe“ ist ein ganz schön langer Name und soviel Druck muß man erstmal aufbauen. Auf meinem Weg zurück zur Hütte, der komischerweise immer länger wurde, stand er mir plötzlich gegenüber. Ein schwarzer Mann vor schwarzem Hintergrund mit einem Hammer so groß wie der Kölner Dom. Und er traf mich mitten zwischen die Augen, auch das ist nicht so einfach mit so einem großen Hammer. Tja, den Rest des Abend scheine ich wohl auf dem Tisch in Olliberts Hütte verbracht zu haben. Schlafend. Aber nicht alleine, denn Friede ist fein auf dem Sofa eingerunzelt und davon gibt’s Fotobeweise. Markus Wüstefeld, der später gekommen war, hat uns dann nach Hause gefahren. Die Uhrzeit weiß glaube ich, nur er. Friede und ich saßen hinten in einem dreitürigen Golf. Und wie jeder weiß erreicht man die Rückbank in einem Dreitürer nur über den Vordersitz. Was Friede aber nicht daran hinderte trotzdem zu probieren die klinke an der vermeintlichen hinteren Tür zu suchen. Alles kommentiert von mir auf Englisch. Ein herrlicher Anblick. Eigentlich wollte ich dann ja nach Hause, aber mein dämlicher Körper geleitete mich in den Jugendraum. Dort war aber nichts mehr los, da ein Teil in die Werker gefahren ist und die Mädels im Jugendraum geblieben ist. Was jetzt nicht heißen soll, das die Mädels langweilig sind, es gab aber auch kein Bier mehr. :) Ich glaube auch Jennifer hat mich dann auch noch nach Hause gefahren und ich glaube ich habe noch irgendwann die Anlage volles Pfund aufgedreht. Aber da bin ich mir nicht so sicher!

Sonntag morgen, Mein Kopf meldete sich mit bestialischen Kopfschmerzen, die glücklicherweise bis Montag anhielten. Am Nachmittag war ich noch mit Frank und Christian in Göttingen im Schucan, wo ich von einer sehr hübschen Bedienung bedient wurde. Ca. 30 Jahre alt und ein umwerfend schönes Gesicht. Also genau mein Typ! :)


Sportliche Betätigung am Sonntag – mit Kater

14/02/2006

Nun erstmal ein kleiner Nachtrag vom vorletzten Sonntag. Mein Bericht endete damit, das es mir scheiße ging. Eigentlich ganz normal für einen Sonntag. Als ich meine Kamera von Florian und Anja abgeholt hatte, klingelte mein Telefon. Florian wollte wissen, ob ich zum Eishockey auf den Westeröder Teich komme. Naja, was soll ich sagen, ich war in Nullkommanix, in Esplingerode und habe den Eishockeyrundruf gestartet. Dann sofort nach Westerode, Sachen gepackt und im Eiltempo zum Teich geballert. Natürlich nur so schnell die Geschwindkeitsbegrenzung es zugelassen hat. Ich würde doch nie schneller fahren als die Polizei erlaubt! Am Teich waren einige schon auf dem Eis, umso nervöser wurde ich. Wenn es um Eishockey geht werde ich immer ganz kribbelig. Allen Warnung meines Körpers zum Trotz zog ich meine Schlittschuhe an und los gings. Mitspieler warn: Kai, Philip, Andre, Christian, Biensi, Thomas B., Schnitzel und Florian aka The Prince. Es war zwar ein wenig Schnee auf dem Teich, aber das ging, wenn man wahrer Eishockeyspieler ist, dann macht einem das nichts aus. Man kann ja nicht imm3er gutes Wetter erwarten und eine blitzsaubere Eisfläche. Nach ca. einer halben Stunde gab es dann schon den ersten Ausfall. Kai Hawai, Mr Kreuzbandriss himself, ist hingeflogen und wir mußten ihn mit zwei Mann vom Eis tragen. Gromos auf dem Eis. Weiter ging die Jagd nach dem Puck. Bis Biensi in einen Schneehucken gefahren ist und eine der geilsten Motten gemacht hat die ich je gesehen habe. Leider hat er sich dabei eine gebrochene Rippe zugezogen, aber der Sturz war Klasse. Von mir gabs eine 6.0 auf der Richterskala. Und er hat danach weiter gespielt. Harte Sau! Am Ende des Tages war ich zwar fertig, aber glücklich. Ach ja, den Prinzen habe ich auch noch eine mal ganz böse umgehauen. Es ging nicht anders, er stand da einfach so rum und da mußte ich ihn einfach umhauen. Spaß gemacht hat es!


Doppelkopf, JHV und ein Geburtstag

05/02/2006

Freitag abend. Nach einer längeren Pause haben wir es mal wieder zustande bekommen einen Doppelkopfabend zu machen. Gespielt wurde bei Atze im Keller. Die Teilnehmer: Atze, Olli, Friede und meinereiner. Alles ging ganz friedlich los. Nachdem dann ein paar Bier geleert wurden und der Kasten sich der Neige nährte packte Atze eine halbe Flasche Asbach aus. Wer mich kennt, weiß, das ich davon nun absolut kein Freund bin. Asbach ist wohl echt das fieseste Zeug was ich kenne. Zu den guten alten Checker-Zeiten haben sich die anderen das Literweise reingeschüttet, ich habe mich damals schon lieber an Bier und Weizen gehalten. Was waren das noch für Zeiten. Man stand an der Theke und machte das typische Will-ein-Bier-haben-Gesicht und schon kam Inka um die Ecke gefegt mit einem herrlichen Hefe in der Hand. Aber alles Gute muß einmal zu Ende gehen und außerdem ist das eine andere Geschichte. Wie schon gesagt hat Atze dann den Asbach auf den Tisch gestellt und ich bin beim Bier geblieben. Vorerst! Nachdem nun munter Asbach getrunken wurde kam die Megahammer-Runde. Peter – Re, Atze – Contra, Olli – keine 90 auf mein Re, Friede – wär am liebsten nach Hause gegangen. Und das alles in einer Bock-Runde. Ende vom Lied, Olli und ich haben die Runde gewonnen und Friede und Atze hatten keine 60. Dazu hatten wir wohl noch den Fuchs gefangen, macht zusammen satte 41 Punkte. Das hat mich natürlich ganz weit nach vorne gebracht und Atze ein wenig nach hinten. Ende vom Lied, ich habe dann auch Asbach getrunken und Friede war vollstramm. Beim letzten Stich wusste er gar nicht mehr was er für Karten spielen sollte, so weit standen die Klüsen vor dem Kopf. Aber Spaß gemacht hats allemal.

Samstag, mir gings scheiße. Dämlicher Asbach! Eigentlich wollte ich zum Aufbauen in die Mehrzweckhalle, da dort abends die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr statt finden sollte. Aber daraus ist dann nichts geworden, da David bei mir im neune Wohnzimmer Tapeten an die Decke bringen wollte und dazu brauchte er meine Hilfe. Wir haben auch gut geschafft und am späten nachmittag konnte ich mich dann mental auf meinen Jahresbericht vorbereiten. Als Jugendfeuerwehrwart muß man sowas nämlich machen. Eine der weniger erfreulichen Pflichten. Aber egal, ich habe schon schlimmeres überstanden. Gegen 1800 Uhr hab eich mich dann fertig für die Versammlung gemacht und hoffte das es diesmal nicht ganz so hart werden würde, da ich noch zu einem Geburtstag mußte. Weit gefehlt. Die Versammlung verlief ohne größere Zwischenfälle. Mein Bericht kam ganz gut an und während der ganzen Zeit lief ordentlich Bier rein. Als die Versammlung vorbei war gabs dann Korn dazu. Auf ganz mysteriöse Weise haben sich dann drei Päcken Brausepulver in die Tasche meines Unformrocks verirrt und die wurden dann auch vernichtet. Sogar mit den mitgliedern der Altersabteilung habe ich Kron-Brausepulver getrunken. Was man nicht alles tut für die Verständigung zwischen Jung und Alt. Gegen 2300 Uhr konnte ich mich dann endlich losreißen und nach Hause gehen um mich umzuziehen. Der Abend war noch lange nicht für mich vorbei. Mein Vater hat mich dann in die Stadt gefahren und um 2352 Uh war ich dann bei Conrady. Anja, seine Freundin, hatte nämlich um 0000 Uhr Geburtstag. Wenn das nicht Timing ist. Geklingelt, reingekommen. Folgende Situation: Jungs in der Küche, Mädels im Wohnzimmer. Erster Satz, den ich einigermaßen klar aufnehmen konnte: „Hallo Peter, wir haben ein Frau für Dich!“ Hmmm, mein Körper machte eine natürliche Abwehrreaktion und ergriff gleich wieder die Türklinke, aber ich wurde dann doch noch zurück gehalten. Als dann kam die Begrüßung. Da die Anzahl der Leute in meinem Zustand unschätzbar war klopfte ich einfach auf jeden Tisch der an mir vorbeikam, passen mit den Worten „Ich mach mal so!“. Geil, das geht immer. In der Küche angekommen wurden der Biervorrat aufgefüllt. Nachher dehydriere ich noch, schließlich hab eich schon seit 15 Minuten kein Bier mehr getrunken. So lange hat das Umziehen und die Fahrt gedauert, auf dem Rückweg von der Mehrzweckhalle zur Mühlenstätte hatte ich wohlwissentlich ein Glas Bier mitgenommen. Wo war ich, ach ja, Bier getrunkne. Plötzlich fielen meine Augen auf Wodka mit Vanille-Aroma. Geil, sehr lecker das Zeug und gibt’s glaube ich nur bei Conrady in der Wohnung. Huch, jetzt hätte ich beinahe das wichtigste vergessen. Keine 10 Minuten da und schon durfte gratuliert werden. Irgendwie ist dann mein Fotoapparat im Wohnzimmer liegen geblieben und es wurden eine Menge lustiger Fotos gemacht. Als die am nächsten Tag gecheckt habe, konnte ich das eine oder andere Grinsen nicht verkneifen. Doch sind richtig schöne Party-Fotos geworden. Also gut ich war ca. eine halbe Stunde da und dann verschwimmen die Erinnerungen. Ich war glaube ich überall und habe mich mit fast jedem unterhalten und irgendwann bin ich auf der Couch eingeschlafen. Ich weiß davon nichts mehr, aber diesmal gibt’s untrügerische Fotobeweise. Dämliche Kamera, dämlicher Wodka, dämliches Müde sein. Wann ich zu Hause war kann ich nicht mehr sagen, auf jeden Fall war es per Taxi.

Sonntag. Scheiße ist das spät. Wurde böse ausgelacht, als ich zum Aufräumen in die Mehrzweckhalle gekommen bin. Es war scheißkalt draußen. Ich will nicht mehr, nur noch liegen. Selbst das bleibt mir nicht erspart. Sportliche Betätigung am nachmittag…


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