Weihnachtsfeiern / Part five

Oh Gott, hört es denn niemals auf. Am 23. Dezember trafen wir uns zum einstmals „Resturlaubstrinken“. Nun, da es in diesem Jahr mal wieder ein Freitag war passt die Bezeichnung nicht mehr ganz. Ich stelle Antrag auf Umbenennung in „Weihnachtsamoktrinken“! Denn diese Bezeichnung hat es wirklich verdient. Wir trafen uns um 1600 Uhr im Memo (ja, ich weiß!), besser gesagt ich bin um1600 Uhr zu Markus und Heiko gestoßen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Beiden schon zwei Bierlängen Vorsprung. Später kamen dann noch Carsten und Martin hinzu, Arbeitskollegen von Heiko. Im Memo wurden erstmal ein paar Bier gekippt. Zwei Bier später kamen wir zu dem Entschluß, das wir bevor wir den Weg zum „Halben Mond“ antreten sollten, nochmal im „Eichsfelder Hof“ reinschauen sollten. Eigentlich auch nur, weil es da so schöne labskausfarbene Pinkelbecken gibt und die Ablaufrinne unterhalb der Pinkelbecken ist auch nicht zu verachten. Wofür die wohl gut ist? Als wir aus dem Memo raus sind, mußten wir auf Heiko warten, da er zum schätzungsweise dritten Mal auf die Toilette mußte. Also stand man sich vorm Memo in der Kälte die Beine in den Bauch als wir Katharina und Eike trafen. Toll, Freitag nachmittag, einen Tag vor Heilig Abend und man steht unrasiert und mit einer leichten Fackel nach Pils vor eine einschlägig bekannten Kneipe. Die Mädels wollten nach Weihnachtsgeschenke besorgen und shoppen gehen, was wir machen wollten, brauchten wir nicht näher zu erläutern. Aber was soll’s, man kennt sich ja schon länger und daher dürfte es für die Frauen keine Überraschung gewesen sein. Der „Hof“ war nicht weiter erwähnenswert. Zwei Bier gekippt und ein lustiges Telefongespräch zwischen Heiko und der Freundin von Carsten. Sie reif bei Heiko auf dem Handy an, weil Carsten wohl sein Handy aus hatte. Carsten denkt es sei ein weiterer Arbeitskollege und brüllt in den Hörer: „Ihr bumst doch!“ Heiko grinst nur, gibt ihm dem Hörer und sagt: „Das erklärst Du ihr jetzt!“ Das Gesicht von Carsten war unbeschreiblich. Nachdem dann Carsten seine Freundin überredet hat noch vorbei zu kommen, ging es dann in den „Halben Mond“. Und das Drama nahm seinen Lauf. Man hat Unmengen Bier in sich hingeschüttet. Glücklicherweise gab’s eine kleine Trinkpause, weil man was zu essen geordert hat. Gott sei Dank, endlich mal nicht nur Bier trinken. Doch dann kam das unvermeidliche. Die erste Runde Heidegeist. Und wie es nun mal so ist, wenn Schnaps dazu kommt ging es wieder drunter und drüber. Der eine hat dem anderen den Schnaps ins Bier gekippt und es kam zu kleinen Reibereien, welche aber in der Zwischenzeit schon wieder aus der Welt sein dürften. Nun beginnt meine Erinnerung zu verschwimmen. Ich weiß das wir gezahlt haben und ich weiß, das wir den „halben Mond“ verlassen haben. Doch ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, das wir im Abeinte waren. Doch der Fotoapparat sagt was anderes. Ambiente und Billard spielen. Gut, waren wir da also auch noch. Der Doktor schläft auf dem Stehtisch und Heiko versucht Billard zu spielen. Nächste Station, wie sollte es anders sein, die Werkstatt. Hier weiß ich wieder bruchstückhaft was, allerdings werde ich keine klare Zeitlinie rein bekommen, deswegen versuche ich das auch gar nicht. In der Werker ging’s dann los und es wurden Mischungen bestellt. Ich bin zwei Mal vom Hocker gefallen und dann ging’s auch schon nach Hause, das ganze hat aber gut und gerne anderthalb Stunden gedauert. In Westerode aus dem Taxi raus und ab ins Bett. So glaubte ich zumindest. Am nächsten Tag ging es mir auch einigermaßen gut, ich hatte nur einen ganz ekel erregenden Geschmack im Mund. Aber wer weiß woher das kommt. Da sitze ich nun packe mit ’nem Kater die Geschenke ein, als mein Handy klingelt. Florian Vollmer fragt mich ob ich wieder nüchtern bin. Plötzlich wurde ich bleich und mußte ihn fragen ob wir uns noch getroffen haben. Lautes Gelächter bestätigten meine schlimmsten Vermutungen. Laut seinem Bericht habe ich noch Löwentor getrunken, mich in diverse Hecken geschmissen, ihn platt gewalzt und wollte mich auf die Straße legen. Gut, hört sich nach mir an. Jens fügte dem Bericht noch hinzu das ich der Fahrerin, die die anderen in die Werkstatt gefahren hat, noch schöne Augen gemacht habe. Da wäre ich echt gern dabei gewesen. Dazu ist zu sagen, das zu dem Zeitpunkt meines Heimweges die Uhr erst 0030 Uhr geschlagen hat. Als ich dann nach dem Geschenke einpacken meine Fotos auf dem Computer gezogen habe fiel mir etwas Weiches, Bröseliges in meiner Tasche auf. Schön, ein Zigarrenstumpel, jetzt weiß ich auch woher der eklige Geschmack in meinem Mund her kommt. Die Fotos beweisen dann auch, das uns Kalle Marschall im „Halben Mond“ eine Zigarre ausgegeben hat.

Nun kann Weihnachten ja kommen.

To be continued…

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