Weihnachtsfeiern / Part three

Liebes Tagebuch, Freitag war es wieder schlimm. Mein Kopf fühlt sich an als wäre er zu klein für mein Gehirn. Wie lassen sich diese Schmerzen beschreiben. Als wenn jemand mit einem verrosteten, handbetriebenen Spiralbohrer an meiner Großhirnrinde kratzt. Doch, so könnte es gehen.

Die alljährliche Weihnachtskneipentour vom Stadtberg (wir erinnern uns an das Barjubiläum!) stand an. Treffpunkt war die Bar, da mußte erstmal ein halber Liter Königs-pilsner rein, weil man ja nicht genug zu trinken bekommen könnte (Ja, ja, schon gut). Der Halbe wurde dann auch auf den Weg vom Stadtberg zum Startpunkt mitgenommen. Sehr klasse, akltes Bier und draußen sind gefühlte 30°C minus. Was uns nicht umbringt macht uns hart. Startpunkt war wie jedes Jahr „Kalutschis Kiosk“. Leider zu, warum kann ich leider auch nicht beantworten. Aber dabvon lassen wir uns ja nicht abhalten. Traditionsgemäß wurde dann die Kenipentour mit einem mehr oder weniger leckern Jägermeister eröffnet. Ach ja, die Teilnehmer: Bemi, Lars, Dr. Dieck, Schöttler, Conrady (Gehacktes), Manuel, Markus (der Lange), Zöpfgen, Stan, Hoppi, Tallauer, Tobias, Holger und ich. Erste Station, „Stadt Mainz“ in Insider-Kreisen auch „Harz IV“ genannt. Sehr gepflegtes Ambiente und durch die Banmk weg junge hübsche Bedienungen. Hoppala, da wirkte wohl noch der Jägermeister. Naja, guckt es euch bei Gelegenheit mal selber an und macht euch ein Bild davon. Gestärkt von einem leckeren Krombacher, serviert in einem Schnapsglas (0,2 l) gings dann gelich weiter zu Kalli Gerbode in den Eichsfelder Hof, dort wurde nämlich schon die Schlachteplatte aufgefahren und es wurde von uns erwartet, das wir sie niedermachen. Angekommen hingesetzt und reingehauen. Das Mett und das Kesselflesich war vorzüglich, die Stracke weniger, den Rest habe ich nicht probiert. Diue Stracke war ein wenig seifig, für meinen Geschmack und das Mett war ein wenig früh alle. Urplötzlich gab es Versorgungsengpässe. Es fehlte an Brot, Mett und Gurken. Oh mein Gott, wissen die nicht was passiert wenn leicht angetrunkene junge Männer nichts mehr zu essen kriegen? Die Grabenkämpfe im 1. WK waren nichts dagegen. Doch es kehrte wieder Ruhe ein als die lang ersehnten Brote und vor allem die Gurken die Front erreichten. Leider mußte das einschmieren von Stan mit Mett entfallen, das immer noch der Gehacktesnotstand bestand. Daran ließ sich leider nichts mehr ändern. Vormerken fürs nöächste Jahr: Mett immer Schubkarrenweise bestellen. Zur not können auch zwei Schweine durch den Wolf gedreht werden. Und vor allem bracuhen wir im nächsten Jahr unbedingt mehr Sülze. Als das essen sich erligt hatte, gings schon wieder los. Schnäpse mußt in den Balg. Zuerst ein Malteser, der räumt den Magen auf, dann wurde eine zweite Runde jägermeister bestellt, ich konnte mich wehrenund bekam einen zweiten Malteser, der macht dann voll. Ok, Schnäpse rein und die Leber auf den harten Teil vorbereitet, der jetzt kommt. Nächste Station war dann das Keglerheim. Eine Kenipe im alten Stil, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber dort gibt’s noch Zeug zum Saufen zu angenehmen Presien. Kleiner Auszug: Saurer Apfel (trinkt zwar kein Schwein mehr..): 90 cent; Toter Otto: 1,00 Euronen. Und vor allem das Bier hat so schön viele Bläschen. Mmmmmmh. Pluspunkt: Auf dem klo gibt’s einKotzbecken. Sieht man nicht mehr oft in dieser heutigen schnellebigen Zeit. Aber zu erwähnen ist noch die Freirunde Shooter, der Wirtin. Wahrscheinlich standen die noch irgendwo rum und sie hat die Gelegeheit genutz um sie loszuwerden. Das Zeug bestand irgendwie aus Wodka und Peperoni. Welche perversen (jetzt kommts) Food-Desingner (man kenne ich geile Wörter), denken sich sowas aus. Es hat geschmeckt wie der Vorschlaghammer direkt auf die Zunge. Ich glaube deswegen muß ich heute so oft aufs Klo. Zweimal hinfallen und wir waren im Backsteinhaus. Warsteiner und Kickern, glücklicherweise keine Schnäpse. Oder ich habs vergessen. Manchmal finde ich den Selbstschutz meines Gehirns richtig gut. Vom Backsteinhaus gings dann zum Imbis am Markt, mit Zwischstop bei der Sparkasse. Die Leber hat jetzt schon das denken übernommen, da sie wahrscheinlich das einzige Organ ist was noch ausreichend mit Blut versorgt wird. Lecker Becks und Kotzos wurden der inzwischen widerlichen Mixtur imMagen hinzugefügt. Ich muß sagen, der Kotzo ha tmich dann ganz nach vorne gebracht auf der Promilleskala, aber die anderen wahrscheinlich auch. Mit lsutigen Lieder (Irgendwas mit nationalem Widderstand, man gröhlt ja alle smit wenn man voll ist) gings dann erstmal die Blase ausleeren. Mit einem leckern Anis-Geschmack auf der Zunge kamen wir zum „halben Mond“. Ich zögerte kurz vorm Eintreten. Mein Geist schrie: „Neeeeeeein!“, doch meine Leber öffnete die Tür. Alles klar, ich war auf das schlimmste gefasst. Es dauerte auch cnith lange, bis dann der erste Heidegeist auf dem Tisch stand und getrunken werden wollte (Oh mein Gott, ich hört immer noch die Schreie! So grausam!). Runter damit, jetzt richtet er eh keinen Schaden mehr an. Ihm folgten noch einer seiner Brüder und dann gings ins Ambiente. Allerdins nur noch die Harten,w eil sich macnhe schon verabschieden mußten(?!?). Im Ambiente konnte man fast keine klaren Stärze mehr sprechen, aber die Hauptauzssagen wurden ncoh verstanden (mrbrmrbrl Rutsche Bier mrbrlrbr). Dort hat sich dann alles ein wenig verlaufen. Macnhe wollten ins Glashaus und mache dableiben, manche wolltenunbedingt auf einem Barhocker schlafen (Bemi ). Irgendwann sind dann nur noch Conrady, Bemi und ich da gewesen und später kamen dann noch Manuel, Holger und Tallauer aus dem Glashaus. Conrady, Bemi und ich sind dann noch zu Fuß in die Werker, aber nichr reingegagnen. Ich habe mal kurz geguckt und bin aber gleich wieder raus, da drinenn nur Kaputte waren. Conrady war weg und Bemi stand frierend vor der Werkstatt. Wir haben uns dann ein Taxi geteilt und sind nach Hause gefahren. Endlich geschafft.

Heute morgen erwachte ich dann gegen 1033 Uhr aus dem Koma und fühlte meinen Kopf nicht mehr. Ich mußte ja mal wieder arbeiten. Nach anfänglichen Zögern konnte ich mich dann doch aufraffen und erblickte die Hölle in Form von einer geschlossenen Schneedecke. Na toll, das kann ja Eiter werden auf der Fahrt. Dummerweise mußte ich noch in die Stadt und da war das Paradies der Bekloppten und Bescheurten. Schnee + Gerontenalarm in der Innenstadt = Chaos. Arbeit ging dann auch einigermaßen gut von derHand wenn man schön imTakt von „Harvester of sorrow“ von Metallica konstruiert klappt das auch. Aber ich habs überlebt und jetzt mache ich mich fertig für die Weihnachtsfeier der Feuerwehr. Ein armes kleines Spanferkel hat den Arsch zu gemcht und will gegessen werden. Yeah!

To be continued…

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