Weihnachtsfeiern / Part two

Letzten Freitag stand die Weihnachtsfeier vom Fußball an. Eigentlich wollten wir ja am Samstag feiern, aber da brauchten der Ortsrat und der Pfarrgemeinderat die Mehrzweckhalle, da sie ja am Sonntag den Adventskaffee der Senioren hatten. Klar, man braucht ja auch 14Tage um eine Halle zu schmücken. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich hier nicht niederschreiben will, weil sie a) zu lang ist und b) ich mich nur unnütz aufrege und dann wieder was sage oder besser schreibe, was mir hinterher leid tut. Nein nicht leid tut, sondern anderen leid tut. Aber egal, wir haben also am Freitag gefeiert und das war mindestens genauso lustig, wenn nicht noch lustiger. Die Männer (Yeah!) haben den Anfang gemacht, in dem sie auf dem Weihnachtsmarkt gegangen sind. Ausgerüstet mit einer Winzkanne an Glühwein und einer Kiste Bier gings los. Gut, die Kanne war schon groß, aber bei so vielen Leuten war sie dann doch ein wenig klein. Aber sie hat bis kurz vor dem Glühweinmarkt gereicht. Auf dem hiesigen Glühweinmarkt steht ganz neu in diesem Jahr eine Eisbahn (10m x 30m, also halbe Größe von einem Eishockeyfeld), gesponsort wird sie von OttoBock. Eine sehr gute Idee, wie ich mal fallen lassen darf. Denn ersten lockt sie Besucher an und zweitens könnte man ja mal nachfragen, ob man auf der Eisbahn mal seiner Eishockeysucht nachgehen kann. Ich muß zugeben, ich bin Eishockey süchtig. Egal, ob auf dem Compi oder im Fernsehen, Eishockey fasziniert mich. Aber am liebsten spiele ich selber. Leider werden die Winter immer wärmer und kaum ein Teich friert hier mal zu. Da darf man so eine Gelegenheit nicht verstreichen lassen und man muß es wenigstens versuchen. Also fragte ich mich auf dem Weihnachtsmarkt durch. Angefangen beim Schlittschuhverleih, über Mitarbeiter der Stadt, bis ich beim dem Mann angekommen war der sie vermietet. Und es ist möglich. Also noch einen Termin ausgekaspert und dann wird das alles scharf gemacht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich darauf freue. Geburtstag oder Weihnachten könnten von mir aus jedes Jahr ausfallen, wenn ich nur Eishockey spielen könnte. Mit solchen guten Nachrichten im Hinterkopf kann man natürlich gleich viel besser feiern. Als wir wieder in der Mehrzweckhalle angekommen sind, gab’s dann erstmal was zu essen und ordentlich was zu trinken. Schließlich mußten wir die Hemmungen ein wenig nach unten schrauben, für unser Spiel. Wir haben Mannschaften ausgelost und haben sie gegeneinander Singen lassen. Per Playstation II SingStar haben wir dann die Sieger auserkoren. Besonderen Elan haben Glöckner, Görtler, Martin Kellner und Phillip Walter gezeigt, die sich für ihre Performance auch noch Kostüme angezogenhaben, die Martin ganz zufällig in seinem Auto hatte. Ja klar, aber lustig war es allemal. Besonders Glöckner sah lecker aus. Gelockte Perücke auf dem Kopf und tiefgeschlitztes Kleid. Klasse. Morchel wollte erstmal an alle Pokale verteilen, aber da wir soviele nicht wirklich beim Graveur hatten, mußten wir die Versprechungen wieder zurücknehmen. Ich glaube es wurde bis zum Ende der Party (gegen 0500 Uhr) gesungen. Ein paar von den Anwesenden sind noch in die Werker gefahren, aber ich bin mit Köppel und Näppchen in der MZH geblieben. Hat sich aber nicht wirklich gelohnt. Weder die Werker noch das dableiben, da wir alle voll waren und so richtig ging nichts mehr in den Brägen rein. Es wurde mal wieder behauptet, das ich eine halbe Stunde auf einem Stuhl eingenickt bin, aber da ich es nicht mehr weiß, ist es auch nie passiert. Sage ich jetzt einfach mal so. Für den unglaublich weiten Nachhauseweg habe ich mir noch eine Flasche mit Restbacardi (ca. Drittelflasche) präpariert und habe mich auf den Weg gemacht. Weit bin ich nicht gekommen, den in nächster Nähe feierte der kleine Bruder von Vokke seinen Geburtstag. Da mußte ich natürlich nochmal rein gucken. Den ersten den ich sah, war Vokke, so stramm das er seinen eigenen Vornamen nicht mehr wusste. Er kann sich auch mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr daran erinnern, das ich da war. Was aber am aller komischten war, war die Tatsache, das jeder in dem Raum meinen Namen kannte, ich aber die ganzen Kollegen zum ersten Mal gesehene habe. Ich kann mich aber auch noch dunkel daran erinnern, das einer einen Sack (und das war wirklich ein Sack) Käsebrötchen vom Bäcker geholt hat und davon habe ich dann glaube ich was gegessen. Absolute Gedächtnislücke.

Der nächste Morgen fing mit dem Aufräumen an. Besser gesagt, mit Warten auf Köppel, da er den Schlüssel hatte. Das Aufräumen ging mehr oder weniger gut von der Hand, wenn man mal die Flötentruppe vergisst, die für den Adventskaffee geübt haben, der am darauffolgenden Tag stattfinden sollte. Klar, kann man ja nicht wann anders machen, das geht nur dann, wenn die erste Mannschaft den Saal aufräumt. Manche Leute haben wirklich ein beschränktes Urteilsvermögen. Der Tag sickerte so an mir vorbei, da ich dann doch ein wenig fertig war. Eigentlich wollten Ingo und ich abends noch zur Nikolausparty, aber da wir nur zu Zweit waren und Ingo dann fahren wollte, haben wir uns entschieden, in Duderstadt zu bleiben und beide zu trinken. Ist ja auch viel witziger, als wenn ich mir alleine die Mütze zuknalle. Der Routenplaner schlug folgendes vor. Glühweinmarkt, Maxx M, mal sehen. Durch diverse Komplikationen (Glühweinmarkt war zu und MAxx M hat eine Playback-Humptata-Band Terror gemacht) sind wir dann im Ambiente gelandet und später dann in der Werkstatt. In der Werker waren ein Haufen sehr hübscher Mädels, aber allesamt ein wenig zu jung. Naja, man geht aber auch schon stramm auf die 30 zu. Wer hat das geschrieben? Ich bin doch nicht zu alt, eher überjung!

To be continued…

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