1. Weihnachtstag

29/12/2005

Die Feierei am Heiligen Abend lasse ich jetzt mal gepflegt unter den Tisch fallen, da sie wirklich nicht so spektakulär war. Man halt sich halt gegenseitig mehr oder weniger beschenkt (Wir Geschwister schenken uns ja nichts mehr untereinander) und ein Käsefondue gemacht. War ganz nett, obwohl ich so was nun nicht jeden Abend essen könnte, dafür mag ich Käse zu wenig.
Richtig ging’s halt erst am 1. Weihnachtstag los. Nachdem der Felkl mal wieder geschwächelt hat und rumgenaselt hat, das er sonst wieder am nächsten Tag nicht aus dem Bett kommt, weil er zu stramm war, habe ich mich kurzer Hand mit Dr. Dieck verabredet. Zuerst in die Bar, zum Vorglühen. Tobi hatte eine Kiste Becks auf seinen Geburtstag ausgegeben. Nochmal alles Gute nachträglich von dieser Stelle aus. Auf ging es zuerst ins Ambiente. So war der Plan. Ambiente, Werkstatt, vollstramm. Die Werkstatt ist nämlich zu Weihnachten immer tödlich überfüllt. Man gut das wir dann zuerst ins ambiente gegangen sind, denn es war eine der geilsten Parties des vergangenen Jahres. Muß ich wirklich so sagen. Man hat wieder mal Unmengen an alten Bekannten getroffen. Den Anfang hat glaube ich Alexandra gemacht, die es leider nicht zu unserem Klassentreffen schaffen konnte. Der durfte ich dann erstmal berichten wie es so war und sie hat sich beschwert, das es in meinen Berichten hauptsächlich ums Saufen geht. Hmmm, sollte mir das zu denken geben?! Ich glaube nicht. Aber die Beste Antwort des Abends hat Markus gegeben. Alex fragte ihn, warum er denn noch Single wäre. Daraufhin meinte der Doktor, der schon gut angeheitert war, da wir zwischenzeitlich auf Mischungen umgestiegen sind, ganz trocken: „Ich finde Masturbieren einfach geil!“ Ob Markus wohl öfter gefragt wird, warum er noch Single ist. Ich fand die Antwort einfach Klasse. Simone und Ines habe ich auch noch getroffen, die zum Klassentreffen leider eingeschneit waren. Was noch zu erwähnen ist, der Engel, der uns vor ein Paar Wochen in die Werkstatt „gefolgt“ ist, war auch da und stand ca. 2m Luftlinie von uns entfernt. Ich kann hier nur noch einmal betonen, das ich selten eine so hübsche Frau gesehen habe. Wäre ich nicht zu feige, dann hätte ich sie gerne mal angesprochen. Aber wie gesagt das Zeitfenster, wo ich Frauen gefahrlos ansprechen kann ist bei mir sehr winzig, schätzungsweise wenige Angström klein. Ich habe noch nie den genauen Zeitpunkt rausgefunden. Es ist aber auch ein schwieriges Unterfangen, da mehrer Faktoren zusammenspielen. Momentane Verfassung, hat man den Tag vorher schon gesoffen, wie gut ging es einem am Morgen, hatte man Auswurf, welche Farbe hatte dieser usw usf. Ihr seht, wenn ich mal richtig viel Zeit habe beschäftige ich mich mit diesem Thema und schreibe meine Doktorarbeit darüber (Wenn ich gerade beim träumen bin: Dr-Ing Gerhardt, hört sich gut an!). Ein paar Mischungen später gesellte sich dann Henning, der Bruder von Eike, zu mir und ich brachte ihm ein paar Erfahrungen aus dem hammerharten Arbeitsalltag näher. OK, es ist dann wieder ausgeartet und ich habe mich tierisch über meine Arbeit aufgeregt und die Tatsache, das die deutsche Bildung alles über den Haufen wirft. Klar, wir nehmen unseren Diplom-Ingenieur Titel und schießen ihn mit einem großen Katapult zum Mond und nehmen aber dafür die minderwertigeren Bachelor und Master-Titel auf. Sowas kriegt nur Deutschland hin. Gott sei Dank, kann Henning noch den Normalen Ing machen. Eike gesellte sich dann auch irgendwann dazu, aber so richtig viel konnte ich leider nicht mit ihr reden, da ich ja in das Gespräch mit Henning vertieft war, der übrigens der Meinung ist, das man als Ing eine Menge Geld verdient. Ich habe ihn erstmal kräftig ausgelacht. Irgendwann wurde es dann hinten an der Cocktailbar ein wenig zu öde, da sich aber auch Eike und Henning verabschiedet haben. Henning ist gefahren und da ist dann Eike logischerweise mitgefahren. Vorn konnte man dann diverse junge Damen beim Tanzen beobachten. Eine Standortaufwertung von nahezu 70%. Dort traf ich dann auch Ingo, der auch auf der Tanzfläche war (deswegen nur 70% Aufwertung , nein nur ein kleiner Scherz!) und Christian Rüffert, der neben der Tanzfläche stand. Nun folgte glaube ich das einmal Reihrum ausgeben. Natürlich wurden wieder ein paar Bier zwsichen geschmissen, ging ja nicht anders, auf das der nächste Tag niemals kommen wird. Irgendwann hatte man sich aber an all den Schnitten auf der Tanzfläche satt gesehen und da waren einige dabei und hat sich auf den Weg in die Werker gemacht. Das gehört ja schließlich zum Pflichtprogramm am 1. Weihnachtstag. Dort sind der Doktor, Ingo und angekommen, haben eine Mische getrunken und sind wieder nach Hause gegangen, weil der Laden dicht gemacht hat. Nein halt. Markus und ich sind ja ein wenig länger geblieben, weil wir den Töpfer noch getroffen haben. Der war aus Mexico zu Besuch und hatte seine Angetraute mitgebracht. War schön ihn mal wieder zu sehen. Irgendwann mußte man dann aber mal nach Hause gehen. Raus aus der Werkstatt und rein in die Schneepracht. Toll, es hatte geschneit und nicht zu knapp. Und alles voller Leute, die nach Hause wollten. Taxichance: 1000000:1. Aber Westerode ist ja nicht weit uns so hat man sich schön nach Hause geschlittert. Allerdings nicht ohne sich mal wieder übermütig zu schubsen. Und Bruch lag der Pitsche auf der Fresse und hatte nun auch noch das rechte Knie mit Geschwindigkeit in den Asphalt gerammt. Das linke hatte sich ja vom Eishockey noch nicht so richtig erholt. Als ich dann zu Hause war, war es dann aber auch schon 0630 Uhr und man konnte so langsam zu Bett gehen.

Nächster Tag: Zum Mittag aus dem Bett gequält, bei der Familie einen einigermaßen normalen Eindruck gemacht („Willst du Suppe?“ „Lieber nicht!“) und danach wieder ins Bett. Und ich habe sage und schreibe bis 1630 Uhr keinen Fuß aus dem Bett bekommen. Echt widerlich. Als Entschuldigung kann ich nur vorbringen, das ich zwischen den Jahren arbeiten mußte und den Schlaf brauchte.
Gott sei Dank ist jetzt Weihnachten vorbei. Ich freue mich schon auf das neue Jahr. Da geht’s nämlich munter mit Neujahrsempfängen weiter, quasi die Abart der Weihnachtsfeier. Ins Leben gerufen von den Vereinen, die ihre Weihnachtsfeier nicht rechtzeitig angemeldet haben.

Prost!

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Weihnachtsfeiern / Part five

24/12/2005

Oh Gott, hört es denn niemals auf. Am 23. Dezember trafen wir uns zum einstmals „Resturlaubstrinken“. Nun, da es in diesem Jahr mal wieder ein Freitag war passt die Bezeichnung nicht mehr ganz. Ich stelle Antrag auf Umbenennung in „Weihnachtsamoktrinken“! Denn diese Bezeichnung hat es wirklich verdient. Wir trafen uns um 1600 Uhr im Memo (ja, ich weiß!), besser gesagt ich bin um1600 Uhr zu Markus und Heiko gestoßen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Beiden schon zwei Bierlängen Vorsprung. Später kamen dann noch Carsten und Martin hinzu, Arbeitskollegen von Heiko. Im Memo wurden erstmal ein paar Bier gekippt. Zwei Bier später kamen wir zu dem Entschluß, das wir bevor wir den Weg zum „Halben Mond“ antreten sollten, nochmal im „Eichsfelder Hof“ reinschauen sollten. Eigentlich auch nur, weil es da so schöne labskausfarbene Pinkelbecken gibt und die Ablaufrinne unterhalb der Pinkelbecken ist auch nicht zu verachten. Wofür die wohl gut ist? Als wir aus dem Memo raus sind, mußten wir auf Heiko warten, da er zum schätzungsweise dritten Mal auf die Toilette mußte. Also stand man sich vorm Memo in der Kälte die Beine in den Bauch als wir Katharina und Eike trafen. Toll, Freitag nachmittag, einen Tag vor Heilig Abend und man steht unrasiert und mit einer leichten Fackel nach Pils vor eine einschlägig bekannten Kneipe. Die Mädels wollten nach Weihnachtsgeschenke besorgen und shoppen gehen, was wir machen wollten, brauchten wir nicht näher zu erläutern. Aber was soll’s, man kennt sich ja schon länger und daher dürfte es für die Frauen keine Überraschung gewesen sein. Der „Hof“ war nicht weiter erwähnenswert. Zwei Bier gekippt und ein lustiges Telefongespräch zwischen Heiko und der Freundin von Carsten. Sie reif bei Heiko auf dem Handy an, weil Carsten wohl sein Handy aus hatte. Carsten denkt es sei ein weiterer Arbeitskollege und brüllt in den Hörer: „Ihr bumst doch!“ Heiko grinst nur, gibt ihm dem Hörer und sagt: „Das erklärst Du ihr jetzt!“ Das Gesicht von Carsten war unbeschreiblich. Nachdem dann Carsten seine Freundin überredet hat noch vorbei zu kommen, ging es dann in den „Halben Mond“. Und das Drama nahm seinen Lauf. Man hat Unmengen Bier in sich hingeschüttet. Glücklicherweise gab’s eine kleine Trinkpause, weil man was zu essen geordert hat. Gott sei Dank, endlich mal nicht nur Bier trinken. Doch dann kam das unvermeidliche. Die erste Runde Heidegeist. Und wie es nun mal so ist, wenn Schnaps dazu kommt ging es wieder drunter und drüber. Der eine hat dem anderen den Schnaps ins Bier gekippt und es kam zu kleinen Reibereien, welche aber in der Zwischenzeit schon wieder aus der Welt sein dürften. Nun beginnt meine Erinnerung zu verschwimmen. Ich weiß das wir gezahlt haben und ich weiß, das wir den „halben Mond“ verlassen haben. Doch ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, das wir im Abeinte waren. Doch der Fotoapparat sagt was anderes. Ambiente und Billard spielen. Gut, waren wir da also auch noch. Der Doktor schläft auf dem Stehtisch und Heiko versucht Billard zu spielen. Nächste Station, wie sollte es anders sein, die Werkstatt. Hier weiß ich wieder bruchstückhaft was, allerdings werde ich keine klare Zeitlinie rein bekommen, deswegen versuche ich das auch gar nicht. In der Werker ging’s dann los und es wurden Mischungen bestellt. Ich bin zwei Mal vom Hocker gefallen und dann ging’s auch schon nach Hause, das ganze hat aber gut und gerne anderthalb Stunden gedauert. In Westerode aus dem Taxi raus und ab ins Bett. So glaubte ich zumindest. Am nächsten Tag ging es mir auch einigermaßen gut, ich hatte nur einen ganz ekel erregenden Geschmack im Mund. Aber wer weiß woher das kommt. Da sitze ich nun packe mit ’nem Kater die Geschenke ein, als mein Handy klingelt. Florian Vollmer fragt mich ob ich wieder nüchtern bin. Plötzlich wurde ich bleich und mußte ihn fragen ob wir uns noch getroffen haben. Lautes Gelächter bestätigten meine schlimmsten Vermutungen. Laut seinem Bericht habe ich noch Löwentor getrunken, mich in diverse Hecken geschmissen, ihn platt gewalzt und wollte mich auf die Straße legen. Gut, hört sich nach mir an. Jens fügte dem Bericht noch hinzu das ich der Fahrerin, die die anderen in die Werkstatt gefahren hat, noch schöne Augen gemacht habe. Da wäre ich echt gern dabei gewesen. Dazu ist zu sagen, das zu dem Zeitpunkt meines Heimweges die Uhr erst 0030 Uhr geschlagen hat. Als ich dann nach dem Geschenke einpacken meine Fotos auf dem Computer gezogen habe fiel mir etwas Weiches, Bröseliges in meiner Tasche auf. Schön, ein Zigarrenstumpel, jetzt weiß ich auch woher der eklige Geschmack in meinem Mund her kommt. Die Fotos beweisen dann auch, das uns Kalle Marschall im „Halben Mond“ eine Zigarre ausgegeben hat.

Nun kann Weihnachten ja kommen.

To be continued…


Eishockey ist der beste Sport der Welt!

22/12/2005

Ich kann die Titelzeile nur wiederholen und dabei noch fett unterstreichen. Eishockey macht so viel Spaß. Wenn ihr jemals die Gelegenheit haben solltet, dann probiert es aus. Das Gefühl wenn man nach längerer Zeit mit Schlittschuhen mal wieder die Eisfläche betritt ist sensationell. Am Anfang ist es schon ein wenig ungewohnt, aber nach kurzer Zeit fühlte ich mich wie zu Hause und es ging alles automatisch. Gut das Eis war nicht das Beste, aber besser als gar nichts. Es jede Menge Spaß gemacht und ich denke den anderen ging es genauso. Nach 10 Minuten war ich aber schon so leicht kaputt, könnte eventuell daran liegen, das ich so gut wie nie Sport treibe, aber das kann man ja gut als Vorsatz für das neue Jahr missbrauchen. Bei einem Zusammenstoß mit Philip Walter bin ich böse aufs Knie gefallen, aber in dem Moment hat man es gar nicht so gemerkt, wohl aber am nächsten Tag. Nach dem Spiel war ich jedenfalls ganz schön fertig und spürte meine Knochen und Muskeln. Ich dachte eigentlich, das ich die Nacht gut schlafen werde, aber damit war wohl nichts. Durch das ganze Adrenalin war ich noch so hochgepuscht, das es eine sehr unruhige Nacht wurde. Besonders schön war es, wo ich mitten in der Nacht aufgewacht bin und mich rum drehen wollte und Mein Knie mich mit unglaublichen Schmerzen strafte. Sehr schöne Schmerzen, kann ich nur empfehlen. Der nächste morgen war die Hölle. Ich spürte Muskeln, von deren Existenz ich vorher nicht gar nichts ahnte. Mein Knie gab mir den Rest. Aus dem abendlichen Schmerz hat sich eine nette Beule, um nicht zu sagen Ei, gebildet. Am liebsten hätte ich jetzt einen kleinen Kran über meinem Bett installiert, der mir beim aufstehen hilft oder aber eine Freundin. Da aber weder Kran noch eine Freundin in greifbarer Nähe waren mußte ich mich dann wohl oder übel selbst aus dem Bett helfen. Das anziehen war dann auch nicht wirklich ein Geschenk. Da wäre eine Freundin auch nicht schlecht. Ich glaube es wird echt langsam an der Zeit, das ich mir eine suche. Naja, der Arbeitstag ging vorbei und ich hatte echt Probleme mit dem aufstehen und wieder hinsetzen. Verdammtes Knie, am liebsten würde ich es entfernen. Wie sagte schon Jeff Murdock: „Ich habe zuviel Beine!“.

Ach ja, einen Tag später hat sich das Ei an meinem Knie zurückgebildet und ich habe einen schönen Bluterguss entdeckt. Geil!

Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt und im nächsten Jahr wird das ganze wieder angeleiert. Das sind die Schmerzen allemal wert!


Eiszeit

20/12/2005

Am Mittwoch, also morgen geht es endlich los. Ich habe mit Herrn Werner abgemacht, das wir morgen von 1900 – 2100 Uhr auf die Eisbahn in der Fußgängerzone können und Eishockey zu spielen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie es mir in den Füßen juckt. Eishockey ist der geilste Sport der Welt. Das gleiten über das Eis, das schlagen des Ball oder Pucks mit demSchläger, das Krachen des Schglägers auf dem kopf des Gegenspielers. Einfach super. Als ich noch in Wilhelmshaven studiert habe, habe ich dort in einer Hobby- bzw. Feierabendmannschaft gespielt. Komplett mit Ausrüstung und allem drum und dran. Es war eine herrliche Zeit. Wie soll ich das Beschreiben, die Atmosphäre in der Eishalle, das spielen mit einem Puck, die Bodychecks, die nicht erlaubten Checks, die Strafzeiten, es war einfach herrlich. Leider gibt es hier keine Eishalle, deswegen bin ich immer so traurig. Nein, aber schade ist es schon und bis Braunlage habe ich nun nicht Bock einmal die Woche zu fahren. Außerdem fehlt mir dazu die Zeit. Aber nun können wir ja in Duderstadt spielen, wenigstens einmal im Jahr. Ich hoffe nur das die Eisbahn im nächsten Jahr wieder aufgebaut wird. Also wer Bock hat kommt morgen einfach mal vorbei und guckt uns ein wenig zu oder aber er bringt sich gleich einpaar Schlittschuhe und einen Schläger mit und dann kann er gleich mitmischen.

Wo wir gerade beim Thema sind. Zur Zeit spiele ich NHL2004. Ich muß also noch zwei Teile aufholen. Leider ist das Spiel sauschwer. Nun ja mitlerweile nicht mehr ganz so, da ich immer besser werde. Unglücklicherweise leiden darunter immer meine Peripheriegeräte. Mein neues Keyboard hat schon seine kleinen Füßchen verloren durch eine etwas harsche Reaktion auf ein Gegentor. Bei gleicher Reaktion ist die Enter-Taste vom Ziffernblock quer durch den Raum geflogen und ich konnte sie erst am nächsten Tag wieder finden. Einen Tag später hat mein Gamepad die Kollision mit dem Schreibtisch nicht ganz unbeschadet überstanden, nachdem ich mal wieder ein Power Play Tor kassiert habe. Eines der Plastikteile hat sich böse in meine Hand gebohrt und hat ganz schön wehgetan. Diese neumodige Plastikscheiße hält aber auch gar nichts mehr aus. Früher, ja früher war alles besser, da wurden Schlüsselbretter und Spielpolster noch aus guten deutschen Kruppstahl gemacht und da ging dann eher der Tisch kaputt als das Gamepad. Gute alte Zeit.
Naja, ich bereite mich dann mal auf morgen vor und spiele noch eine Runde NHL! Aber keine Angst in der Zwischenzeit gewinne ich auch schon.

Ich hoffe ich sehe ein paar meiner Leser morgen an der Bande.


Weihnachtsfeiern / Part four

20/12/2005

Nachdem ich mich ausreichend erholt habe von dem anstrengeden Arbeitstag war ich bereit wieder Unmengen an Bier zu trinken und ein halbes Spanferkel zu inhalieren. Auf ging’s zur Feuerwehrweihnachtsfeier. Erstmal ein paar Bier gekippt und schon gings los mit dem kleinen leckeren Ferkel. Nachdem der wirklich schmackhafte Säuger den Schlund runtergewandert ist kam das unvermeidliche. Plötzlich stand eine Flasche Bismarck auf den Tisch, ich weiß gar nicht wie da hingekommen ist. Später erzählte man mir, ich hätte sie selber von der Theke geholt. Pure Fantasiererei, wenn ihr mich fragt. Aber die Flasche war stärker und ich mußte dann doch ein paar trinken. Ute, Friedes Frau, saß mir gegenüber und so mußte sie dann zwangsläufigerweise ein paar mittrinken. Es waren zwar Rote, aber das zählt auch. Zu guter letzt mußte ich auf Rote umsteigen, wegen dem penetranten Korngeschmack in meinem Mundwinkel. Leider hat Friede dann wieder ein paar Schlafnüsse gegessen und mußte früh nach Hause. Klar, er hat gesagt er war zu kaputt weil er auf dem Bau von Björn „gebuckelt“ hat, aber das glaube ich gar nicht. Wahrscheinlich ist er hingefahren hat sich ein paar Liter Bier reinlaufen lassen und dann wurde er wieder abgeholt. Genau, so ist das nämlich gewesen. Ich kenne mich doch aus. Man hat sich also weiter Bier und Schnaps reingetan und ist dann, wie sollte es anders sein, mal wieder in der Werkstatt gelandet. Dort wurde erstmal Wodka geordert. Was anderes machte ja eh nicht mehr voll. Nachdem dann die zweite Falsche angebrochen war bin ich aus Versehen auf die Tanzfläche gelaufen und mußte dann natürlich tanzen. An solchen Aktionen sieht man, das ich dann doch ein wenig vollstramm war. David meinte ich hätte richtig gut getanzt, aber das ist ein weiteres Zeichen dafür, das wir alle nicht mehr ganz zurechnungsfähig waren. Irgendwann waren wir dann zu Hause und das war auch gut so. Am nächsten Tag kam ich kaum aus dem Bett. Aber ich glaube ja eher, das es an der harten Arbeit lag als am Feiern.

Nun bin ich eigentlich ganz froh, das alle Weihnachtsfeiern vorbei sind. Doch halt, Am Freitag ist ja Resturlaubssaufen mit Dr. Dieck und Scholle. Oh Gott, und ich dachte es sei vorbei, aber das schlimmste kommt noch.

Also doch noch: To be continued…


Weihnachtsfeiern / Part three

17/12/2005

Liebes Tagebuch, Freitag war es wieder schlimm. Mein Kopf fühlt sich an als wäre er zu klein für mein Gehirn. Wie lassen sich diese Schmerzen beschreiben. Als wenn jemand mit einem verrosteten, handbetriebenen Spiralbohrer an meiner Großhirnrinde kratzt. Doch, so könnte es gehen.

Die alljährliche Weihnachtskneipentour vom Stadtberg (wir erinnern uns an das Barjubiläum!) stand an. Treffpunkt war die Bar, da mußte erstmal ein halber Liter Königs-pilsner rein, weil man ja nicht genug zu trinken bekommen könnte (Ja, ja, schon gut). Der Halbe wurde dann auch auf den Weg vom Stadtberg zum Startpunkt mitgenommen. Sehr klasse, akltes Bier und draußen sind gefühlte 30°C minus. Was uns nicht umbringt macht uns hart. Startpunkt war wie jedes Jahr „Kalutschis Kiosk“. Leider zu, warum kann ich leider auch nicht beantworten. Aber dabvon lassen wir uns ja nicht abhalten. Traditionsgemäß wurde dann die Kenipentour mit einem mehr oder weniger leckern Jägermeister eröffnet. Ach ja, die Teilnehmer: Bemi, Lars, Dr. Dieck, Schöttler, Conrady (Gehacktes), Manuel, Markus (der Lange), Zöpfgen, Stan, Hoppi, Tallauer, Tobias, Holger und ich. Erste Station, „Stadt Mainz“ in Insider-Kreisen auch „Harz IV“ genannt. Sehr gepflegtes Ambiente und durch die Banmk weg junge hübsche Bedienungen. Hoppala, da wirkte wohl noch der Jägermeister. Naja, guckt es euch bei Gelegenheit mal selber an und macht euch ein Bild davon. Gestärkt von einem leckeren Krombacher, serviert in einem Schnapsglas (0,2 l) gings dann gelich weiter zu Kalli Gerbode in den Eichsfelder Hof, dort wurde nämlich schon die Schlachteplatte aufgefahren und es wurde von uns erwartet, das wir sie niedermachen. Angekommen hingesetzt und reingehauen. Das Mett und das Kesselflesich war vorzüglich, die Stracke weniger, den Rest habe ich nicht probiert. Diue Stracke war ein wenig seifig, für meinen Geschmack und das Mett war ein wenig früh alle. Urplötzlich gab es Versorgungsengpässe. Es fehlte an Brot, Mett und Gurken. Oh mein Gott, wissen die nicht was passiert wenn leicht angetrunkene junge Männer nichts mehr zu essen kriegen? Die Grabenkämpfe im 1. WK waren nichts dagegen. Doch es kehrte wieder Ruhe ein als die lang ersehnten Brote und vor allem die Gurken die Front erreichten. Leider mußte das einschmieren von Stan mit Mett entfallen, das immer noch der Gehacktesnotstand bestand. Daran ließ sich leider nichts mehr ändern. Vormerken fürs nöächste Jahr: Mett immer Schubkarrenweise bestellen. Zur not können auch zwei Schweine durch den Wolf gedreht werden. Und vor allem bracuhen wir im nächsten Jahr unbedingt mehr Sülze. Als das essen sich erligt hatte, gings schon wieder los. Schnäpse mußt in den Balg. Zuerst ein Malteser, der räumt den Magen auf, dann wurde eine zweite Runde jägermeister bestellt, ich konnte mich wehrenund bekam einen zweiten Malteser, der macht dann voll. Ok, Schnäpse rein und die Leber auf den harten Teil vorbereitet, der jetzt kommt. Nächste Station war dann das Keglerheim. Eine Kenipe im alten Stil, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber dort gibt’s noch Zeug zum Saufen zu angenehmen Presien. Kleiner Auszug: Saurer Apfel (trinkt zwar kein Schwein mehr..): 90 cent; Toter Otto: 1,00 Euronen. Und vor allem das Bier hat so schön viele Bläschen. Mmmmmmh. Pluspunkt: Auf dem klo gibt’s einKotzbecken. Sieht man nicht mehr oft in dieser heutigen schnellebigen Zeit. Aber zu erwähnen ist noch die Freirunde Shooter, der Wirtin. Wahrscheinlich standen die noch irgendwo rum und sie hat die Gelegeheit genutz um sie loszuwerden. Das Zeug bestand irgendwie aus Wodka und Peperoni. Welche perversen (jetzt kommts) Food-Desingner (man kenne ich geile Wörter), denken sich sowas aus. Es hat geschmeckt wie der Vorschlaghammer direkt auf die Zunge. Ich glaube deswegen muß ich heute so oft aufs Klo. Zweimal hinfallen und wir waren im Backsteinhaus. Warsteiner und Kickern, glücklicherweise keine Schnäpse. Oder ich habs vergessen. Manchmal finde ich den Selbstschutz meines Gehirns richtig gut. Vom Backsteinhaus gings dann zum Imbis am Markt, mit Zwischstop bei der Sparkasse. Die Leber hat jetzt schon das denken übernommen, da sie wahrscheinlich das einzige Organ ist was noch ausreichend mit Blut versorgt wird. Lecker Becks und Kotzos wurden der inzwischen widerlichen Mixtur imMagen hinzugefügt. Ich muß sagen, der Kotzo ha tmich dann ganz nach vorne gebracht auf der Promilleskala, aber die anderen wahrscheinlich auch. Mit lsutigen Lieder (Irgendwas mit nationalem Widderstand, man gröhlt ja alle smit wenn man voll ist) gings dann erstmal die Blase ausleeren. Mit einem leckern Anis-Geschmack auf der Zunge kamen wir zum „halben Mond“. Ich zögerte kurz vorm Eintreten. Mein Geist schrie: „Neeeeeeein!“, doch meine Leber öffnete die Tür. Alles klar, ich war auf das schlimmste gefasst. Es dauerte auch cnith lange, bis dann der erste Heidegeist auf dem Tisch stand und getrunken werden wollte (Oh mein Gott, ich hört immer noch die Schreie! So grausam!). Runter damit, jetzt richtet er eh keinen Schaden mehr an. Ihm folgten noch einer seiner Brüder und dann gings ins Ambiente. Allerdins nur noch die Harten,w eil sich macnhe schon verabschieden mußten(?!?). Im Ambiente konnte man fast keine klaren Stärze mehr sprechen, aber die Hauptauzssagen wurden ncoh verstanden (mrbrmrbrl Rutsche Bier mrbrlrbr). Dort hat sich dann alles ein wenig verlaufen. Macnhe wollten ins Glashaus und mache dableiben, manche wolltenunbedingt auf einem Barhocker schlafen (Bemi ). Irgendwann sind dann nur noch Conrady, Bemi und ich da gewesen und später kamen dann noch Manuel, Holger und Tallauer aus dem Glashaus. Conrady, Bemi und ich sind dann noch zu Fuß in die Werker, aber nichr reingegagnen. Ich habe mal kurz geguckt und bin aber gleich wieder raus, da drinenn nur Kaputte waren. Conrady war weg und Bemi stand frierend vor der Werkstatt. Wir haben uns dann ein Taxi geteilt und sind nach Hause gefahren. Endlich geschafft.

Heute morgen erwachte ich dann gegen 1033 Uhr aus dem Koma und fühlte meinen Kopf nicht mehr. Ich mußte ja mal wieder arbeiten. Nach anfänglichen Zögern konnte ich mich dann doch aufraffen und erblickte die Hölle in Form von einer geschlossenen Schneedecke. Na toll, das kann ja Eiter werden auf der Fahrt. Dummerweise mußte ich noch in die Stadt und da war das Paradies der Bekloppten und Bescheurten. Schnee + Gerontenalarm in der Innenstadt = Chaos. Arbeit ging dann auch einigermaßen gut von derHand wenn man schön imTakt von „Harvester of sorrow“ von Metallica konstruiert klappt das auch. Aber ich habs überlebt und jetzt mache ich mich fertig für die Weihnachtsfeier der Feuerwehr. Ein armes kleines Spanferkel hat den Arsch zu gemcht und will gegessen werden. Yeah!

To be continued…


Weihnachtsfeiern / Part two

13/12/2005

Letzten Freitag stand die Weihnachtsfeier vom Fußball an. Eigentlich wollten wir ja am Samstag feiern, aber da brauchten der Ortsrat und der Pfarrgemeinderat die Mehrzweckhalle, da sie ja am Sonntag den Adventskaffee der Senioren hatten. Klar, man braucht ja auch 14Tage um eine Halle zu schmücken. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich hier nicht niederschreiben will, weil sie a) zu lang ist und b) ich mich nur unnütz aufrege und dann wieder was sage oder besser schreibe, was mir hinterher leid tut. Nein nicht leid tut, sondern anderen leid tut. Aber egal, wir haben also am Freitag gefeiert und das war mindestens genauso lustig, wenn nicht noch lustiger. Die Männer (Yeah!) haben den Anfang gemacht, in dem sie auf dem Weihnachtsmarkt gegangen sind. Ausgerüstet mit einer Winzkanne an Glühwein und einer Kiste Bier gings los. Gut, die Kanne war schon groß, aber bei so vielen Leuten war sie dann doch ein wenig klein. Aber sie hat bis kurz vor dem Glühweinmarkt gereicht. Auf dem hiesigen Glühweinmarkt steht ganz neu in diesem Jahr eine Eisbahn (10m x 30m, also halbe Größe von einem Eishockeyfeld), gesponsort wird sie von OttoBock. Eine sehr gute Idee, wie ich mal fallen lassen darf. Denn ersten lockt sie Besucher an und zweitens könnte man ja mal nachfragen, ob man auf der Eisbahn mal seiner Eishockeysucht nachgehen kann. Ich muß zugeben, ich bin Eishockey süchtig. Egal, ob auf dem Compi oder im Fernsehen, Eishockey fasziniert mich. Aber am liebsten spiele ich selber. Leider werden die Winter immer wärmer und kaum ein Teich friert hier mal zu. Da darf man so eine Gelegenheit nicht verstreichen lassen und man muß es wenigstens versuchen. Also fragte ich mich auf dem Weihnachtsmarkt durch. Angefangen beim Schlittschuhverleih, über Mitarbeiter der Stadt, bis ich beim dem Mann angekommen war der sie vermietet. Und es ist möglich. Also noch einen Termin ausgekaspert und dann wird das alles scharf gemacht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich darauf freue. Geburtstag oder Weihnachten könnten von mir aus jedes Jahr ausfallen, wenn ich nur Eishockey spielen könnte. Mit solchen guten Nachrichten im Hinterkopf kann man natürlich gleich viel besser feiern. Als wir wieder in der Mehrzweckhalle angekommen sind, gab’s dann erstmal was zu essen und ordentlich was zu trinken. Schließlich mußten wir die Hemmungen ein wenig nach unten schrauben, für unser Spiel. Wir haben Mannschaften ausgelost und haben sie gegeneinander Singen lassen. Per Playstation II SingStar haben wir dann die Sieger auserkoren. Besonderen Elan haben Glöckner, Görtler, Martin Kellner und Phillip Walter gezeigt, die sich für ihre Performance auch noch Kostüme angezogenhaben, die Martin ganz zufällig in seinem Auto hatte. Ja klar, aber lustig war es allemal. Besonders Glöckner sah lecker aus. Gelockte Perücke auf dem Kopf und tiefgeschlitztes Kleid. Klasse. Morchel wollte erstmal an alle Pokale verteilen, aber da wir soviele nicht wirklich beim Graveur hatten, mußten wir die Versprechungen wieder zurücknehmen. Ich glaube es wurde bis zum Ende der Party (gegen 0500 Uhr) gesungen. Ein paar von den Anwesenden sind noch in die Werker gefahren, aber ich bin mit Köppel und Näppchen in der MZH geblieben. Hat sich aber nicht wirklich gelohnt. Weder die Werker noch das dableiben, da wir alle voll waren und so richtig ging nichts mehr in den Brägen rein. Es wurde mal wieder behauptet, das ich eine halbe Stunde auf einem Stuhl eingenickt bin, aber da ich es nicht mehr weiß, ist es auch nie passiert. Sage ich jetzt einfach mal so. Für den unglaublich weiten Nachhauseweg habe ich mir noch eine Flasche mit Restbacardi (ca. Drittelflasche) präpariert und habe mich auf den Weg gemacht. Weit bin ich nicht gekommen, den in nächster Nähe feierte der kleine Bruder von Vokke seinen Geburtstag. Da mußte ich natürlich nochmal rein gucken. Den ersten den ich sah, war Vokke, so stramm das er seinen eigenen Vornamen nicht mehr wusste. Er kann sich auch mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr daran erinnern, das ich da war. Was aber am aller komischten war, war die Tatsache, das jeder in dem Raum meinen Namen kannte, ich aber die ganzen Kollegen zum ersten Mal gesehene habe. Ich kann mich aber auch noch dunkel daran erinnern, das einer einen Sack (und das war wirklich ein Sack) Käsebrötchen vom Bäcker geholt hat und davon habe ich dann glaube ich was gegessen. Absolute Gedächtnislücke.

Der nächste Morgen fing mit dem Aufräumen an. Besser gesagt, mit Warten auf Köppel, da er den Schlüssel hatte. Das Aufräumen ging mehr oder weniger gut von der Hand, wenn man mal die Flötentruppe vergisst, die für den Adventskaffee geübt haben, der am darauffolgenden Tag stattfinden sollte. Klar, kann man ja nicht wann anders machen, das geht nur dann, wenn die erste Mannschaft den Saal aufräumt. Manche Leute haben wirklich ein beschränktes Urteilsvermögen. Der Tag sickerte so an mir vorbei, da ich dann doch ein wenig fertig war. Eigentlich wollten Ingo und ich abends noch zur Nikolausparty, aber da wir nur zu Zweit waren und Ingo dann fahren wollte, haben wir uns entschieden, in Duderstadt zu bleiben und beide zu trinken. Ist ja auch viel witziger, als wenn ich mir alleine die Mütze zuknalle. Der Routenplaner schlug folgendes vor. Glühweinmarkt, Maxx M, mal sehen. Durch diverse Komplikationen (Glühweinmarkt war zu und MAxx M hat eine Playback-Humptata-Band Terror gemacht) sind wir dann im Ambiente gelandet und später dann in der Werkstatt. In der Werker waren ein Haufen sehr hübscher Mädels, aber allesamt ein wenig zu jung. Naja, man geht aber auch schon stramm auf die 30 zu. Wer hat das geschrieben? Ich bin doch nicht zu alt, eher überjung!

To be continued…


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