Klassentreffen und Logbuchlesungen

Freitag war dann endlich der Termin für das Klassentreffen. 10 Jahre ist es jetzt her, das ein paar andere und ich den Realschulabschluß gemacht haben und das ist doch mal ein Grund zum Feiern. Oder nicht? Die Einladungen waren vor Wochen schon verteilt (hüstel, mehr oder weniger) und nun konnte gefeiert werden. Ich hatte im Maxx M ein bzw. mehrere Tische gemietet, damit die Party steigen konnte. Leider hatte ich vergessen wieviel Uhr es losging und Einladungen hatte ich dann auch nicht mehr. Also um 1900 Uhr hin (ist immer eine gute Zeit) und gleich die Happy Hour mitgenommen. Ellen hat mich in die Stadt gefahren und ich war schön 10 Minuten vorher da. Aber es war ja Happy Hour und da kann man dann schon mal am Zombie lecken. Gesagt getan. Der hielt dann auch an bis die erste ehemalige Klassenkameradin kam. Gut die Leute die dann die erste halbe Stunde vorbeigekommen sind hatten so einen mitleidigen Ausdruck in den Augen, aber egal. Conny war die erste und es hat mich auch sehr gefreut, sie endlich mal wiederzusehen, da sie jetzt in Nürnberg wohnt. Dann kam glaube ich der Oems und dann Hacer und Katharina. Danach verließ mich meine Aufmerksamkeit und die Leute trudelten nach und nach ein. Teilnehmer den Abend waren: Conny, Schötti, Eike, Dorothea, Katharina S., Florian C. Hacer, Katharina G. Oems, Andre, Nolte, Bemi, Lars, Dr. Dieck, Susan und ich. Es wurden viele Geschichten von früher ausgetauscht und eine Menge getrunken. Ich bin dann nach dem ersten Cocktail auch auf Weizen umgeschwenkt, weil mir das Süße nicht ganz so bekommen ist. Wenn ich mir einen Zombie mache, dann schmecke ich meistens kaum was von der Grenadine, dafür aber mehr von den drei Sorten Rum.  Nachdem die Stimmung im Maxx M ordentlich gelockert wurde, mit Alkohol und freizügigen Fotos von Dorothea, gings dann im Kollektiv in den „Halben Mond“. Sehr angesagte Szene-Kneipe in Duderstadt.  Scherz beiseite, das ist echt eine gemütliche Kneipe und es lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch, wenn man mal in Duderstadt ist. Denn dort gibt es Heidegeist. Ein leicht bekömmlicher Schnaps der den Gaumen kitzelt. OK, genüg der Lügen. Heidegeist schmeckt wie Odol, nur man darf es nicht ausspucken. Meisten nimmt man diese Spiriutuose zu später Stunde zu sich, wenn man schon mehrere Liter Bier in sich drin hat. Da zu diesem Zeitpunkt die Augen schon leicht glasig geworden sind schüttet der Wirt, Kalle Marschall, den Heidegeist mit einem kleinen „Tschüß“ auf den Lippen ein. Aber so schnell wird er mich nicht los. Es ging erstmal weiter mit Bier, denn der Heidegeist sollte ja noch kommen. Erste Runde Heidegeist und ich hörte meinen Mund sagen: „Einen Cola-Bacardi, bitte!“ Verdammt, ich hasse es wenn das passiert. Meine Leber hat die Kontrolle übernommen und fordert Hart-Alk. Aber darauf war ich vorbereitet. Andere wohl nicht. Oems hat schon leichte Augepflege gemacht und Nolte und Dr. Dieck mußten Buletten einfahren. Bei dem Anblick mußte ich plötzlich and die Brauereibesichtigung denken und wie ich so ein Riesenteil am nächsten Morgen in meiner Tasche fand. Ähhhh, Ich meine natürlich so eine Riesenfrikadelle. Einer jungen Dame schmeckte der Heidegeist ganz gut. O-Ton: „Mmmmmh, das schmeckt ja richtig gut!“ Da frage ich mich ob Kalle den Damen immer etwas anderes einschenkt und nur die Männer bekommen den richtigen Heidegeist. Ich kriege immer wahre Krämpfe wenn ich einen Schnaps vom Kaliber eines Heidegeist oder Löwentor trinken muß und manche Frauen schlucken den einfach so weg und mögen das Zeug auch noch. Normalerweise dürfte ich doch eh nichts mehr schmecken, wenn man an die Geschichte mit der Schote denkt. Raus aus dem „Halben Mond“ und Bemi hat vergessen zu bezahlen. Ein Großteil ging dann noch in die Werkstatt zum kollektiven Abschädeln. In der Werkstatt gings dann munter weiter mit Havana-Club-Cola (ENDLICH!). Dort habe ich auch noch Felkl, David und Ellen, Morchel und ein paar andere Westeröder getroffen, die gerade entweder aus Göttingen oder von der KCW-Sitzung kamen. Der Abend klang dann gemütlich (wenn man das so sagen kann) aus. Schötti hatte noch ein wenig Streß mit einem unterbelichteten Ausländer, aber ansonsten gings. Versteht mich nicht falsch. Ich bin keinesfalls Ausländerfeindlich, aber dieser Vogel war wirklich brotdumm. Schötti hat irgendwas zu mir gesagt und der Typ fühlte sich gleich angesprochen und wollte ihn gleich eine „drücken“. Trotz aller Beschwichtigungsversuche ließ er nicht ab, bis ich ihn dann soweit hatte, das er und sein nicht minder intelligenter Kumpel die Biege machten nur um dann fünf Meter weiter den nächsten Streit anzufangen. Naja, manchen Leute ist einfach nicht zu helfen. Nach Hause gings dann mit dem Felkl und den Borchardts. Das hat sich aber alles aus meinem Festplattenspeicher verabschiedet.

Der nächste Morgen fing sehr geruhsam an. Von gar lieblichen Klänge wurde ich geweckt. Textstelle: „Mein schwarzes Blut versaut Dir das Kleid!“ (Harter Gitarrenriff) Ahhh, Rammstein in ziemlich lauter Lautstärke. Also gestern zum Einschlafen noch schnell die Rammstein-CD eingelegt und auf Endlos-Schleife gestellt. Gut, das ich alleine wohne. Der Morgen ging dann auch irgendwann vorüber. Mittags ging leider nichts Festes die Speiseröhre runter. Ich wollte es auch gar nicht versuchen. Also gabs ne schöne Bihun-Suppe. Scharf wie die Hölle! Verdammtes Billigzeug. Nur weil da Abfälle drin sind, machen sie es so scharf, das man am liebsten drei Toastbrot essen und fünf Liter Wasser auf Ex trinken möchte. Gegen 1400 Uhr hatten dann meine Jugendlichen von der Jugendfeuerwehr die Abnahme der Jugendflamme. Mit ihnen zusammen waren noch Jugendliche aus Mingerode da, die auch die Jugendflamme verliehen bekommen sollten. Bei der Jugendflamme werden Grundlagen der Feuerwehren abgehandelt, wie zum Beispiel Schlauch ausrollen und wieder einrollen oder aufsuchen eines Unterflurhydranten. Der Jugendwart aus Mingerode hat die Prüfung bei meinen Jugendlichen abgenommen und ich bei seinen Jugendlichen. Alle haben bestanden und ich war foh, das auch das vorrüber war. Es war nämlich schweinekalt draußen und in Verbindung mit einem leichten Kater kommt das nicht ganz so gut. Wieder in Erfolgserlebnis, was ich in meinem Jahresbericht abhandelt darf. Abends ging es dann zur Lesung von Dietmar Wischmeyer vom FSR. Friede und Björn haben mich begleitet. Zuerst haben wir auf dem Weihnachtsmarkt geguckt und innerhalb einer Stunde drei Glühweine geleert. Nicht sehr empfehlenswert. Das Zeug ist echt zu süß. Die Lesung war erste Sahen, kann ich nur empfehlen. Falls Wischmeyer mal in eure Stadt kommen sollte, geht hin, selten so gelacht. Bei der Lesung an sich, gab es noch einen kleinen Zwischenfall mit ein paar Hohlfrüchten die meinten sie müssten sich schlagen. Es gehörte definitv nicht zur Show und Wischmeyer hat es nicht so gefallen. Klar, wer würde es gerne sehen, wenn seine Lesung durch ein paar Vollidioten gestört wird. Hinterher gings noch ins Thanner’s (Weizen, Weizen) und dann noch ins Irish Pub (Guiness, Guniness). Friede mußte sich natürlich ein paar Schlafnüsse im Thanners gönnen und hat dann schön im Irish Pub auf dem Tisch geschlafen. Aber es war ja auch spät genug und wir konnten uns auf den Heimweg machen.

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