Knobeln und Karnevalsauftakt

Am Freitag hatten wir Knobelabend von der Feuerwehr. Es war eigentlich eine spontane Idee, diesen Knobelabend ins Leben zu rufen. Keiner konnte ahnen, daß er so grausam enden wird. Naja, nachdem angefangen wurde zu knobeln. Dauerte es nicht lange bis die ersten Biere oder in meinem Fall, Weizen, auf dem Tisch standen. Ehrlich gesagt, war ich kaum 10 Sekunden im Feuerwehrhaus und schon hatte ich ein schönes gekühltes Weizen vor mir stehen. Es wurde als ein wenig geknobelt und eine Menge getrunken. Irgendwann später kamen dann auf einmal ein paar Korn dazu und es wurde immer lustiger. Tja, trotz des dilettantischen Versuches mich abzufüllen konnte ich dann doch den ersten Platz erknobeln, was den Ortsbrandmeister doch sichtlich geärgert hat.  Harharhar! Ganz plötzlich war ich voll (ich weiß gar nicht wie das passieren konnte) und ich glaube auch der Häuptling Schwere-Zunge (Chief Heavy-tounge, für insider) hat mal vorbei geguckt. Aber der war wohl hauptsächlich wegen Friede da. Naja, jedenfalls saß ich dann bei Thomas B. im Auto und sah mich Geld vom Kontoautomaten abholen. Und dann waren wir in Rhumspringe bei der Stufenfete. Fragt mich nicht ob ich eingewilligt habe dorthin zufahren, denn ich weiß es absolut nicht mehr. Dort war es aber recht günstig Mix-Getränke und Bier für einen Euro. Klasse, hier gehe ich nicht so schnell weg. Die Klientel war etwas jung, aber egal, die mit denen ich da war konnten ja auch gut was vertragen. Und später habe ich dann noch Dirk getroffen (weiß ich aber nur von Fotos). Anhand der Fotos konnte ich auch den Abend gut nachvollziehen, obwohl ich 70% der Leute die auf den Fotos drauf waren nicht kannte und ich weiß auch nicht wie die auf den Fotoapparat gekommen sind. Ich glaube Joschi hatte damit was zu tun. Warum er allerdings auf einem Foto auf dem Boden des DGH lag, kann ich mir nicht erklären. Schnitzel meinte er müsste kotzen. Dann wird es wohl auch so gewesen sein. Ich vermute mal, daß wir so gegen 0600 Uhr zu Hause waren. Am nächsten Tag ging’s mir dementsprechend Scheiße. Aber ich hatte ja nur eine Naßübung mit der Jugendfeuerwehr und den Auftakt hinter mich zu bringen.

Die Naßübung mit der Jugend lief wunderbar. Tatkräftige Unterstützung hatte ich von Marco (mein Stellvertreter), Kai und Tobias. Wir haben eine normale Übung durchgeführt und die Jungs durften alle mal mit echtem Wasser umherspritzen. Ist als kleine Belohnung für das ganze Jahr gewesen. Hauptsache die Jugendlichen hatten ihren Spaß. Abends ging’s dann zum Auftakt. Auftakt? Was ist das denn. Tjaaa, der Auftakt ist der Start in die Karnevalssaison und da muß ich leider hin, weil ich im Elferrat bin. Fragt mich nicht wie ich das hingekriegt habe, aber ich war ja schon mal dem Elferrat entflohen, bis man mich in der Werkstatt wieder überredet hat. Vorher hatte ich mit Schocker (Neumitglied im Elferrat) eine Flasche Havana Club in der Werker getrunken und plötzlich stand der Präsi hinter mir und bevor ich die nächste Flasche bestellen konnte, hatte ich schon mal wieder Ja gesagt. Ein guter Tip. Nehmt nie eine Kugelschreiber mit, wenn ihr beim Saufen seid und nehmt auch keinen in die Hand, ihr wisst nie was man euch zum unterschreiben hinhält und dann steht man da und muß irgendwelchen Kram machen. Der Elferrat geht noch, ich bin froh, das ich nicht in Frankreich wohne, denn da gibt’s die Fremdenlegion. Aber nicht nur deswegen bin ich froh nicht in Frankreich zu wohnen. Naja, der Auftakt war eigentlich wie immer. Spärlich besucht und der Elferrat hat sich ordentlich aus dem Leben geschossen. Allerdings verstehe ich die Besucherflaute nicht ganz, denn wenn man erstmal da ist, ist es echt ganz lustig. Das neue Prinzenpaar wurde auch bekannt gegeben. Vorher wurde viel gemutmaßt, wer es ist, aber als der Präsi dann die Tips gab, konnte ich mir ein „ich gehe kaputt!“ nicht verkneifen. Leider ist es lauter als gewollt rausgerutscht und der ganze Saal hat mich angestarrt. Egal, man lebt nur einmal. Florian und Patrizia sind es geworden. Und ich muß sagen, es war eine gute Wahl. Das Prinzenpaar bringt den Elferrat auf Vordermann. Danach haben sie sich standesgemäß an jedem Tisch vorgestellt. Mit Löwentor und Bismarck, da kann man natürlich nicht nein sagen, vor allem nicht beim Prinzenpaar. Es wurde also eine menge getrunken und der Prinz mußte natürlich überall mittrinken, weswegen er dann auch relativ schnell sehr voll war. Da wir den gleichen Heimweg hatten, hatte ich dann den Abend noch Prinzenpatroullie. Ich habe zusammen mit der Prinzessin den Prinz nach Hause gebracht, da er weder sprechen noch gehen konnte. Unterwegs hat er dann gegurrt wie eine Taube und steif und fest behauptet er habe die Vogelgrippe. Wie man sieht kann es nicht gut sein Karnevalsprinz zu sein.  Patrizia hat mir dann am nächsten Tag erzählt, das er sich sofort auf den Boden gelegt hat, als er zu Hause angekommen ist und sie ihn nur mit sehr viel Mühe ins Bett bekommen. Das war aber nicht gegen Borchardt. Der hat die komplette Nacht in seiner kompletten Karnevalsuniform verbracht. Schuhe, Hose, Hemd, Fliege und Sacko. Die Kappe hat er wohl zum Glück durch umherdrehen im bett verloren. Klasse, das nenne ich mal Einsatz.
So, Freitag ist Barjubiläum und Samstag morgen machen wir Estrich. Super Kombination. Vollstramm, Estrichmischungen machen (Waren das jetzt 5 Schaufeln oder erst drei? Egal, rein den Mist!).

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