Brauerei-Besichtigung im großen Stil

Am Freitag stand die Besichtigung der Bergbräu-Brauerei in Uslar an. Eine sehr nette, kleine Brauerei. Die Besichtigungen sind sehr zu empfehlen. Ich überspringe jetzt einfach mal den teil wo uns die ganze Brauerei vorgestellt wurde und die diversen Brauverfahren näher gerbacht wurde. Wenn man seine dritte oder vierte Brauerei gesehen hat, kennt man es schon fast auswendig. Aber man muß es ja über sich ergehen lassen, damit man an der Verköstigung teilnehmen kann.  Nein, es ist wirklich sehr interessant und empfehlenswert. Nun zum wichtigesten, die Verköstigung. Man bekommt ordentlich was zum Trinken auf den Tisch gestellt. Natürlich gibt’s auch was zu essen, aber das ist eher Nebensache. Es sei denn man hat den ganzen Tag nichts gegessen und haut sich 5 Mett-Brötchen und eine große Scheibe Brot mit Mett rein, nicht wahr Dr. Dieck. Es gab so leckere Sachen wie Berbräu Dunkel, Pils, Weizen und was weiß ich nicht alles, alles im Rahmen übelster Druckbetankung. Ich schätze mal, ich habe in den zwei Stunden ca. 14-15 0,33l Bier getrunken. Für den Beginn eines Freitag abends gar nicht mal so schlecht, daran könnte ich mich gewöhnen. Naja, nachdem wir dann ordentlich abgefüllt waren ging es wieder zurück nach Krebeck, weil da die Tour losgegangen ist. Auf der Rückfahrt hat dann Isabel, Schöttis Freundin, erstmal die Karnevalskracher vom Kranevalsverein Krebeck zum Besten gegeben. Schöttler sah ein wenig verstört aus und sein Gesichtsausdruck sagte: „ Ach Du Scheiße, was ist denn jetzt los!“ Über den Rest des Abends schweigt er sich aus. In Krebeck angekommen mußten dann Lars, Dr Dieck und ich wieder zurück nach Duderstadt. Also ruck zuck Taxi Töpfer angerufen und nach Duderstadt geeiert, der Alkohlspiegel war drastisch gesunken, deswegen brauchten wir Nachschub. „Der halbe Mond“ gewährte uns Unterschlupf und versorgte und mit leckeren Hefeweizen. Ist ja klar, wenn man den ganzen Tag Bier säuft (und das haben wir, da konnte man nicht mehr vom Trinken reden), dann muß man abends noch was leichtes trinken, damit die Nacht nicht so anstrgend wird. Dr Dieck bestellte dann nochmal ein paar Heidegeist, weil man ja vom Bier alleine nicht mehr besoffen wurde. Die zweite Runde hat der Wirt mit dem Wort „Tschüß!“ eingeschenkt. Ob er wohl mitgekriegt hat, das wir ein wenig angeschlagen waren? Ich hoffe nicht, wir waren ja höchstens vollstramm. Allerdings ist mir dann doch noch ein Weizenglas von der Theke auf den Boden gefallen. Sollte ich schon voll sein? Nein, das kann nicht sein. Ich vermute ja immer noch das entweder Lars oder Markus mit telekinetischen Fähigkeiten das Glas runtergeschubst haben und mich wieder dafür verantworlichen machen wollten. So muß es gewesen sein. Susan haben wir auch noch getroffen, die wohl auch gemerkt hat, das wir nicht mehr ganz alleine waren, weil sie ein wenig Abstand gehalten hat. Nach dem halben Mond sind dann Markus und ich noch in die Werkstatt, nach Hause gehen ist ja auch Scheiße. Lars mußte dann aber nach Hause, weil er am Samstag seinen Geburtstag reinfeiern wollte. Dazu später mehr. Also der Doktor und ich im Alleingang in die Werkstatt. Nun sind die Erinnerungen nur noch als Ganzes da, eine Zeitlinie kann ich komplett vergessen. Die Werker war voll und wir haben och ein paar Westeröder getroffen und mit denen sind wir dann auch abgehauen, natürlich mit Zwischenstop bei McD. Es kann durchaus sein, das noch mehr in der Wersktatt passiert ist, aber mein Gehirn hat mit ziemlicher Sicherheit auf Selbstschutz geschaltet und auf Vergessen gestellt. Von McD gings dann zu Florian Vollmer in die Wohnung, da setzt mein Erinnerungsvermögen teilweise wieder ein. Florians Freundin hat den geilsten Hamster der Welt. Und ich meine wirklich einen Hamster, nicht was ihr jetzt wieder denkt (man gut das sie keine Katze hat). Frl. Rottenmeier. Der Hamster der im freiwilligen Suizidversuch von seinem Käfig gesprungen ist. Und selbst als ich ihm eine kleines Sprungbrett gebaut habe ist er immer noch vom Käfigrand gesprungen. Vielleicht hatte ich doch eine kleine Bierfackel Der Spaß war dann aber leider vorbei, als ich dem Hamster was Gutes tun wollte und ihm ein wenig Löwentor in sein Trinkapparat gegeben habe. Da hat dann Patricia kurzer Hand den Hamster einfach weggenommen. Schweinerei!. Naja und irgendwann war ich dann zu Hause und froh das ich ins Bett konnte.

Samstag nachmittag haben wir dann erstgmal schön einen 20er Träger eingezogen. Als mein Vater mich morgens fragte, wann wir das machen wollen, sagt ich gleich nachmittags, denn vormittags war ich zu gar nichts in der Lage. Gott sei Dank haben uns Edgar, Achim und Timo (Verwandtschaft) geholfen, sonst hätten wir es auch nicht hingekriegt. Es war doch ein scheißschwerer Träger. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an die Drei! Verdammter Umbau, hoffentlich ist er bald fertig.

Samstag abend, Lars feiert seinen Geburtstag rein und wenn man seinen Erzählunge glauben darf, gibt es Schubkarrenweise Lasagne. Na gut, so groß wie Schubkarren waren die Formen nicht, aber es waren ordentliche Portionen und waren sehr, sehr lecker. Für Getränke war natürlich auch gesorgt. Lecker Havana Club, da könnte ich eine ganze Badewanne von trinken, so lecker schmeckt das Zeug, natürlich würde ich auch vorher drin baden (Ihhh manchmal schäme ich mir vor mir selber!). Wenn man dann richtig schön voll ist, probiert man auch immer mal wieder schwachsinnige neue Ideen aus. Zum Beipsiel Mini-Dickmanns in Wodka eingelegt und dann versuchen den Schleimpropf wieder aus dem Schnapsglas raus zukriegen, ohne das man aussieht wie eine Sau hinterher! Ich war dann doch sehr verwundert wo der ganze Wodka hin ist. Des Rätsels Lösung in den Dickmanns. Und so haben sie dann auch geschmeckt. Conrady hat sich dann auch noch selber mit den Dickmännern dekoriert und hatte anschließend eine leckere Zucker-Schaum-Schokoladenschicht im Gesicht. Sehr appetitlich. Aber geschmckt haben die Wodka-Dickmänner. Gut, meine Geschmacksnerven haben sich glaube ich eh schon vor fünf Jahren verabschiedet, bei dem Kram was ich alles so in mich reinstopfe (Ich glaube der Tag an dem meine Geschmacknerven schreiend meinen Körper verlassen haben, war, wo ich eine selbst gezogenen Peperoni von Familie Steinmetz gegessen habe. Diese Peperonis sind nicht normal, das ist wie die Hölle in einer Schote!), aber von den rudimentären Sinnen, die jetzt noch da sind, kann ich durchaus sagen, das sie lecker waren. So gegen 0500 Uhr war ich dann, glaube ich, auch zu Hause.

Und wieder ein Wochenende geschafft. Gott sei Dank kann ich morgen wieder arbeiten. Dieser Streß am Wochenende geht echt auf die Leber.

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