Das lange Wochenende

Leck mich am Arsch! Was für ein Wochenende. Sehr lustig und sehr heftig. Aber ich fange am Besten mal von vorne an.

Freitag:

Der Feierabend kam später als vermutet, da es quasi in letzter Sekunde Probleme mit meiner Maschine gab und ich auf die Schnelle noch was Neues konstruieren musste. Zu Hause angekommen, hat auch schon mein Telefon geklingelt, das ich doch bitte den Regin und seine Schützlinge und die Immingeröder auch noch abholen sollte, da er noch auf der Arbeit ist und es nicht rechtzeitig schaffen würde. Na gut, im Eiltempo geduscht und nach Westerode geballert. Dort in den Feuerwehrbock gesprungen und die ganze Bagaluden eingesammelt. Im Feuerwehrhaus wurde dann die Leistungsspange begossen. Es war wirklich sehr lustig obwohl ich nicht mehr alles weiß, Gott sei Dank hatte ich meinen Fotoapparat mit und hatte Bilder als Erinnerungen an den Abend. Es war als hätte ich den Abend zweimal erlebt oder in manchen Fällen nur einmal. Ach ja, das abolute Hioghlight war dann der Trockeisüberfall von Regin. Er hatte von der Arbeit ein paar Brocken Stickstoff mitgebracht, um diverse Getränke auf „coole“ Weise zu kühlen. Naja, es sah auch ganz nett aus, nur wenn man das Zeug dann unter T-Shirt geschmissen kriegt ist das dann richtig kalt. Am nächsten Morgen dachte ich an ein paar Brandblasen in meinemn Nacken, beim näheren Hinsehen waren es dann doch nette Erfrierungen.Jetzt weiß ich wie sich Reinhold Messner (und Helge) auf dem Mount Everest gefühlt hat, als ihm der Zeh abgebrochen ist. Ich hoffe die Flecken gehen wieder weg ansonsten habe ich halt ein paar coole Narben (Yeah!). Ich möchte mir jetzt nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn die Stickstoffbrocken ihre Reise weiter genommen hätten und in meiner Unterbuchse gelandet wären.

Samstag:

Endlich. Es ist Samstag und Boßeln ist angesagt. Und es regnet in Strömen. Kurt und Gürgen würden sogar sagen es plästert. Naja, ich durfte ja eh schon mal um 1100 Uhr mit der Jugendfeuerwehr und der Jugend vom Bayern Fan Club losziehen, da sich sonst keiner gefunden hat. Es hatte sich auch keiner gefunden, der für die Kids mal Bockwürste und Toastbrot kaufen konnte, es gibt ja auch keinen im Sportverein. Naja egal, habe ich das morgens halt auch noch erledigt. Als ich am Sportplatz angekommen bin, wurde der Regen nicht gerade weniger. Aber die Kids wollten los und somit habe ich dann gesagt, das ich dann natürlich mitkomme. Das Wetter war kein Geschenk, aber die Jugendlichen hatten ihren Spaß. Gegen 1130 Uhr konnte ich dann auch nicht mehr anders und das erst Bier hat auf mysteriöse Weise den Weg in meine Hand gefunden. Komisch welche Wege so ein Bier manchmal nimmt. Der Angfang eines sehr langen Tages. Nach knapp 2,5 Stunden haben wir die Strecke auch hinter uns gebarcht und waren auf dem Rückweg zum Sportplatz. Nun muß ich leider zu meiner Schande gestehen, das ich unterwegs ein wenig die Orientierung verloren habe. Aber das lag nicht am Bier. Wir sind dann einen Feldweg zu früh abgebogen und kamen dann nicht mehr auf die Strcke zurück. Aber so haben die Kinder wengistens mal unsere schöne Tonkuhle gesehen. Zurück am Sporthaus waren die Erwachsenen auch schon da und bereiteten sich kräftig auf den Start vor (Bier, Schnaps und Schmalzbrote). Nachdem ich dann die Jungs und Mädels abgeliefert habe und die Rechnung bezahlt habe, gings dann auch schon munter weiter. Die Feuerwehr ist gegen den Ortsrat angetreten. Das Wetter wurde aber trotzdem nicht besser. Meine ersten zwei Würfe sind glaube ich schön in die Binsen gegangen, aber ich wollte den Ortsrat nur in Sicherheit wiegen und hoffte das sie ein wenig übermütig werden. Später wurde ich besser. Ich wusste nicht woran es lag, entweder am Bier oder an der Übung. Aber wir haben gewonnen. Zumindestens gegen den Ortsrat, im Endeffekt sind wir glaube ich dritt letzter geworden. Egal, Spaß gemacht hat es trotzdem. Hinterher gabs Schnitzel und Gulaschsuppe. Trotz meiner Entscheidung für das Schnitzel blieb das Erbsensyndrom bei mir aus. Ich bin sehr stolz auf mich. Gegen 2000 Uhr wollten wir dann ins Ambiente, aber ich sah aus wie eine Sau und meine Frisur (wenn man das überhaupt Frisur nenn darf) war auch nicht viel besser. Zu Hause klingelte dann mal wieder mein Telefon und der Schöttler war dran und hat mich an den Geburtstag von Conrady erinnert. Hrmpf, verdammt, doch was in der hektischen Zeit vergessen. Also hat mich dann Anne, Ingos Freundin, noch da hin gefahren und die anderen ins Ambiente. Bei Conny hatte ich dann erstmal Probleme das richtige Haus zu finden, aber es hat dann doch noch geklappt. Da ich kein Bier mehr sehen konnte, bin ich schnell auf Havana Club Cola umgestiegen, ein Getränk, das ich sehr empfhelen kann. Zwischendurch kamen dann noch ein paar Jägermeister und Vodka-Ahoi dazu. Der Vodka war mir Vanille-Armoa versetzt und war sehr, sehr lecker. Sehr zu meinem Leidwesen. Obwohl ich schon sehr angeschlagen war, habe ich recht lange ausgehalten. Allerdings sind sogar mir um 0500 Uhr die Augen ein wenig schwer geworden. Vorher gabs aber noch lustiges Namen raten. Da ich nicht der Allerbeste bin, wenn es um Namen merken geht, haben sich alle schnell auf mich eingeschossen. Aber am Ende des Abends hatte ich dann aber alle drauf. Hoffe ich zumindestens. Wenn ich mir so hinterher die Fotos immer angucke, dann habe ich fast das Gefühl, das bei manchen Leuten das Gehirn aussetzt wenn ich die Kamera auf sie richte. Hauptsache Hackfressen ziehen. Nicht wahr Schöttler.

Der Sonntag ging dann auch geruhsam vorbei. Fußball und ein wenig MaxM. Ich fühlte mich nur sehr kaputt, obwohl alle meinten ich sähe frisch aus wie der junge Morgen, wenn das überhaupt geht. Ich weiß gar nicht was die für Morgen kennen.

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