Seniorentreffen und hübsche Frauen

30/10/2005

Am Freitag stand das jährliche Seniorentreffen der Feuerwehren des Feuerwehrverbandes an, das jedes Jahr bei uns in Westerode stattfindet. Ich habe in der Küche mitgeholfen. Ist eigentlich der beste Job. Man kann dem Troubel in der Halle entfliehen und trotzdem ordentlich was trinken. Die Senioren geben immer ordentlich Gas. In diesem Jahr hat es einer wieder geschafft das sie ihn um 2230 Uhr mit zwei Leuten raustragen mussten, weil er weder gehen noch sprechen konnte. Aber es sei ihnen gegönnt. Schließlich kommen sie nun nicht mehr so oft raus und bei diesem Treffen, treffen sie alte Feuerwehrkameraden wieder, die sie vielleicht lange Zeit nicht gesehen haben. Nach dem Treffen, was ja schon um 0030 Uhr zu Ende war, gings dann noch in die Werkstatt. Nichts besonderes, aber nach Hause gehen macht ja auch keinen Spaß. Da gings dann noch bis 0430 Uhr. Ich habe noch Matze getroffen und bin mit dem dann nach Hause gefahren. Der wusste allerdings am nächsten Tag gar nichts mehr.

Am Samstag wollten wir eigetnlich ins Maxx M gehen und ein paar Cocktails trinken. Leider hatte die Klapse Wandertag und im Maxx M war Oktoberfest. Von draußen sah es so aus, als wäre Lederhosenzwang. Unglücklicherweise hatte ich gerade heute meine krachlederne Hose in die Reinigung gegeben und so sind wir ins Ambiente gegangen. War auch ganz nett. Christian ist gefahren, da er am nächsten Tag Fußabll spielen mußte. Nach dem Ambiente sind wir dann noch in die Werkstatt (schon mal wieder, aber hier ist echt nicht viel mehr los). Aber nur David, Christian und ich. Ellen haben wir vorher nach Hause gebracht, da sie zu müde war. In der Wekrstatt angekommen erwartete uns gähnende Leere. Naja, ein paar Mischung und dann wollten wir wieder nach Hause. Dann kamen zwei Engel rein und wir mussten noch da bleiben. Ging nicht anders.  Die Dunkelhaarige war unglaublich hübsch und die Blonde sah auch nicht schlecht aus. So, jetzt könnt ihr euch wenigstens ein Bild machen.  Glücklicherweise haben sich die zwei hübschen Mädels auch noch einen Tisch neben uns niedergelassen und somit hatten wir eine sehr gute Aussicht. Gut, Felkl ist dann früher abgehauen, weil er nüchtern und müde war, David ist verheiratet, da standen die Chancen gut für mich. Naja, man wartete erstmal ab und guckte ab und zu mal. Wer mich kennt, kann sich jetzt schon denken wie die Geschichte ausgehen wird, aber für alle anderen schreibe ich sie dann doch noch hin. Ich habe halt ein wenig Blickkontakt gesucht, die Mädels beim Tanzen beobachtet, so das sie es sehen und bin natürlich nicht hingegangen und hab mit ihnen geredet. Nachher sagen sie was positives und da wäre ich nun gar nicht drauf vorbereitet gewesen. Man hat dann zugesehen wie komische Vögel und alte Knakcer die zwei Frauen zugequatscht haben und sie nicht davor gerettet. Aber wer weiß vielleicht wäre man ihnen ja genauso auf den Kranz gegangen. Dafür habe ich aber ganz toll einge viele Mischungen Havana-Club-Cola in mich reingeschüttet. Das hat sie mit ziemlicher Sicherheit beeindruckt. Ganz toll gemacht Peter, du bist schon ein ganz toller Hecht (selberaufdieschulterklopf). Naja, der Sonntag war dann eher ernüchtern. Man lag im Bett hat sich wieder mal geärgert, aber dafür hatte man eine tollen Kater und einen dicken Schero.

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Andre hat ’nen neuen Thron!

29/10/2005

Gestern war ich bei Andre um erstmal die Baufortschrittskontrolle des neuen Badezimmers durchzuführen. Natürlich hatte ich im Hinterkopf das Andre ja immer einen guten Vorrat an Göttinger Handgranaten hat. Die schmecken zwar nicht besonders, dafür hat man gleich das Gefühl das man auf dem Bau ist. Andre und Nadine waren gerade dabei diverse Badezimmerarmaturen an die Wand zu bringen (Klorollenhalter für günstige 16 € irgendwas und Handtuchhalter für 12 € irgendwas). Total verrückt, was dieser Scheiß alles kostet. Und das Klo stand auch schon. Leider war es keine Fergusion, die einzig männliche Toilette. Ein weiser Mann sagte mal: „Das ist eine Fergusion, nicht so ein verweichtliches Frauenmodell. Wenn Du spülst, dann geht es „BAWUSCH“ und nicht so ein weibliches Gesäusel!“ Ok, nachdem dann die Baustelle inspiziert und für gut befunden wurde mußte nochaml der Spiegelschrank an die Wandgehalten werden, damit geguckt werden konnte ob er überhaupt hin passt (Zollstock, Maßbanmd?!?). Dann gings ab in den Keller, wo es dann auch endlich die Handgranaten gab. Eben typisches Baustellenfeeling. An dem Abend kam dann auch „Alarm für Cobra 11“, welches Andre wohl immer guckt. Ich habe die Serie zum ersten Mal gesehen und weiß jetzt schon, das ich sie nie wieder gucken werden. Ich habe ja selten so eine gequirlte Scheiße gesehen. Ein Flugzeug Marke Cessna fliegt ca. 10 Meter über einer Autobahen (!) und rammt mit einem Reifen (!) einen Motoradfahrer der gerade mit 120 km/h auf der Autobahn langbügelt am Helm!!! (Verzeiht das dritte Ausrufezeichen. Ich weiß wer mehr als zwei Ausrufezeichen nach einem Satz benutzt kommt in Verdacht verrückt zu sein, aber an dieser Stelle ist es wirklich notwendig.) Ja genau, den Piloten möchte ich sehen der das schafft. Natürlich hat sich der Mopedfahrer lang gepackt und sämtliche anderen Fahrer die mit ihm in der Kolonne gefahren sind auch gleich mitgerissen. Sogar die die 30 Meter vor ihm gefahren sind. Oh Gott, ich habe selten so gelacht. Ach ja, das hätte ich ja fast vergessen. Ein Bus mit Werder-Fans, die natürlich alle strunzvoll waren, ist ja immer so bei Fußballfans, hat sich dann auch noch akkurat auf die Seite gelegt. Keiner weiß warum, da er Kilometerweit hinter den Motorradfahrern war aber egal, hauptsache es geht kaputt. Aber jetzt kommt das Schärfste. Die ganze Karambolage hatte nichts, aber auch rein gar nichts mit der Handlung der Serie zu tun. Absolut fantastisch, das ist endlich mal Fernsehunterhaltung mit Niveau. Normalerweise erwarte ich ja solche Perlen der Unterhaltung nur bei der ARD oder dem ZDF, da sie so spitzenmäßig unsere Gebühren mit der „Dicken Berta“ ins Nirwana schießen können, aber es zeigt sich, das die Privaten das noch viel besser können. Aber zumindestens gehen dabei nicht die GEZ-Gebühren drauf. Dafür werden sie dann bei so Top-Serien wie „Unser Affe Charlie“ oder dieser Dreckssendung mit der Robbe verballert. Aber damit nicht genug. Da ziehen die Schweinepriester einem das Geld für so eine Scheiße aus der Tasche und dann sitzen sie wahrscheinlich an einem großen Tisch und es kommt raus, das 500 Milliarden € noch gar nicht ausgegeben sind. „Was machen wir nur?“ fragt sich dann das GEZ-Fahnder-Kollektiv. „Gehen wir richtig einen Saufen? Holen wir uns ein paar Nutten? (Ach nee, da mit ist ja VW schon auf die Fresse gefallen. Gucken wir, wie schnell 500 Milliarden € in kleinen Scheinen verbrennen?“ „Aber nein, alles keine guten Vorschläge, außerdem haben wir ja das schon ein paar Mal gemacht. Lasst uns doch ein paar supertolle, crazy, abgedrehte Kino-Werbespots drehen! Die sind doch gerade so billig!“ Dann sitz man im Kino und hat bezahlt und dann kommt der GEZ-Werbespot mit irgendwelche Affenköppen die fragen ob man schon GEZahlt hat. Ich muß zugeben, da hat mein linkes Auge ein leichtes, nervöses Zucken bekommen und ich habe mir geschworen, wenn das nächste Mal einer von diesen GEZ-Fahndern bei mir klingelt und kackendreist fragt, ob ich schon gezahlt habe, trete ich ihm einfach in die Eier. Und falls ich meine Doc’s nicht anhaben sollte, dann lasse ich ihn an der Tür warten und ziehe mir schnell meine Doc’s mit Stahlkappe an, damit ich mir nicht weh tue.


Felkl’s Geburtstag

27/10/2005

Letztes Wochenende war wieder eher ein Standardwochenende. Freitags gings anch der Elferratssitzung in die Werkstatt und da wurde übelst getrunkne. Allerdings hatte ich um ca. 0400 Uhr keinen Bock mher und habe mich dann auf den nach Hauseweg gemacht. Am Samstag hat dann der Christian seinen Geburtstag nachgefeiert. Allerdings mußte ich vorher mal wieder Schutt in Esplingerode fahren. Ganz tolle Aufgabe. Ich hasse den Umbau undhoffe das er bald mal fertig wird. Die Tapeten sind nun alle ab und zum nächsten wochenende soll dann auch schon der Grundestrich rein. Es wird langsam. Aber egal, nach dem anstrengenden Samstag (Freitag gesoffen und dann noch arbetien, hartes Brot!) gings erstmal Karte kaufen und dann zum Felkl. Wir haben dann mal eben um 1800 Uhr angefangen, damit man ein wenig länger feiern kann. Allerdings hat man dann auch wieder so sehr Gas gegeben, das die meisten schon um 0100 Uhr nach Hause sind. Ich bin dann erst um 0200 Uhr nach Ahsue, war aber der Sprache nicht mehr mächtig. Ein Zeichen dafür,das es recht lutig war. Zum Schluß hat man aber auch wieder alles in sich reingekippt. Bacardi-Cola und einen recht leckeren Tequila mit Zimt-Geschmack. Den hatte Steini von Jens, ihrem Freund, bekommen. Sehr lecker, aber auch sehr anschlägig. Der Sonntag wurde vom Fußball bestimmt. Leider verloren obwohl wir gut gekämpft haben. Hinterher hat Stopper noch Schlachteessen ausgegeben. Extrem lecker.

Tja als nächsten stehen schon die ersten Planunge für die Weihnachtsfeiern an. Ich plane die von der 1. Mannschaft mit und helfe bei der Feuerwehr. Eigentlich wie jedes Jahr.


Brauerei-Besichtigung im großen Stil

16/10/2005

Am Freitag stand die Besichtigung der Bergbräu-Brauerei in Uslar an. Eine sehr nette, kleine Brauerei. Die Besichtigungen sind sehr zu empfehlen. Ich überspringe jetzt einfach mal den teil wo uns die ganze Brauerei vorgestellt wurde und die diversen Brauverfahren näher gerbacht wurde. Wenn man seine dritte oder vierte Brauerei gesehen hat, kennt man es schon fast auswendig. Aber man muß es ja über sich ergehen lassen, damit man an der Verköstigung teilnehmen kann.  Nein, es ist wirklich sehr interessant und empfehlenswert. Nun zum wichtigesten, die Verköstigung. Man bekommt ordentlich was zum Trinken auf den Tisch gestellt. Natürlich gibt’s auch was zu essen, aber das ist eher Nebensache. Es sei denn man hat den ganzen Tag nichts gegessen und haut sich 5 Mett-Brötchen und eine große Scheibe Brot mit Mett rein, nicht wahr Dr. Dieck. Es gab so leckere Sachen wie Berbräu Dunkel, Pils, Weizen und was weiß ich nicht alles, alles im Rahmen übelster Druckbetankung. Ich schätze mal, ich habe in den zwei Stunden ca. 14-15 0,33l Bier getrunken. Für den Beginn eines Freitag abends gar nicht mal so schlecht, daran könnte ich mich gewöhnen. Naja, nachdem wir dann ordentlich abgefüllt waren ging es wieder zurück nach Krebeck, weil da die Tour losgegangen ist. Auf der Rückfahrt hat dann Isabel, Schöttis Freundin, erstmal die Karnevalskracher vom Kranevalsverein Krebeck zum Besten gegeben. Schöttler sah ein wenig verstört aus und sein Gesichtsausdruck sagte: „ Ach Du Scheiße, was ist denn jetzt los!“ Über den Rest des Abends schweigt er sich aus. In Krebeck angekommen mußten dann Lars, Dr Dieck und ich wieder zurück nach Duderstadt. Also ruck zuck Taxi Töpfer angerufen und nach Duderstadt geeiert, der Alkohlspiegel war drastisch gesunken, deswegen brauchten wir Nachschub. „Der halbe Mond“ gewährte uns Unterschlupf und versorgte und mit leckeren Hefeweizen. Ist ja klar, wenn man den ganzen Tag Bier säuft (und das haben wir, da konnte man nicht mehr vom Trinken reden), dann muß man abends noch was leichtes trinken, damit die Nacht nicht so anstrgend wird. Dr Dieck bestellte dann nochmal ein paar Heidegeist, weil man ja vom Bier alleine nicht mehr besoffen wurde. Die zweite Runde hat der Wirt mit dem Wort „Tschüß!“ eingeschenkt. Ob er wohl mitgekriegt hat, das wir ein wenig angeschlagen waren? Ich hoffe nicht, wir waren ja höchstens vollstramm. Allerdings ist mir dann doch noch ein Weizenglas von der Theke auf den Boden gefallen. Sollte ich schon voll sein? Nein, das kann nicht sein. Ich vermute ja immer noch das entweder Lars oder Markus mit telekinetischen Fähigkeiten das Glas runtergeschubst haben und mich wieder dafür verantworlichen machen wollten. So muß es gewesen sein. Susan haben wir auch noch getroffen, die wohl auch gemerkt hat, das wir nicht mehr ganz alleine waren, weil sie ein wenig Abstand gehalten hat. Nach dem halben Mond sind dann Markus und ich noch in die Werkstatt, nach Hause gehen ist ja auch Scheiße. Lars mußte dann aber nach Hause, weil er am Samstag seinen Geburtstag reinfeiern wollte. Dazu später mehr. Also der Doktor und ich im Alleingang in die Werkstatt. Nun sind die Erinnerungen nur noch als Ganzes da, eine Zeitlinie kann ich komplett vergessen. Die Werker war voll und wir haben och ein paar Westeröder getroffen und mit denen sind wir dann auch abgehauen, natürlich mit Zwischenstop bei McD. Es kann durchaus sein, das noch mehr in der Wersktatt passiert ist, aber mein Gehirn hat mit ziemlicher Sicherheit auf Selbstschutz geschaltet und auf Vergessen gestellt. Von McD gings dann zu Florian Vollmer in die Wohnung, da setzt mein Erinnerungsvermögen teilweise wieder ein. Florians Freundin hat den geilsten Hamster der Welt. Und ich meine wirklich einen Hamster, nicht was ihr jetzt wieder denkt (man gut das sie keine Katze hat). Frl. Rottenmeier. Der Hamster der im freiwilligen Suizidversuch von seinem Käfig gesprungen ist. Und selbst als ich ihm eine kleines Sprungbrett gebaut habe ist er immer noch vom Käfigrand gesprungen. Vielleicht hatte ich doch eine kleine Bierfackel Der Spaß war dann aber leider vorbei, als ich dem Hamster was Gutes tun wollte und ihm ein wenig Löwentor in sein Trinkapparat gegeben habe. Da hat dann Patricia kurzer Hand den Hamster einfach weggenommen. Schweinerei!. Naja und irgendwann war ich dann zu Hause und froh das ich ins Bett konnte.

Samstag nachmittag haben wir dann erstgmal schön einen 20er Träger eingezogen. Als mein Vater mich morgens fragte, wann wir das machen wollen, sagt ich gleich nachmittags, denn vormittags war ich zu gar nichts in der Lage. Gott sei Dank haben uns Edgar, Achim und Timo (Verwandtschaft) geholfen, sonst hätten wir es auch nicht hingekriegt. Es war doch ein scheißschwerer Träger. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an die Drei! Verdammter Umbau, hoffentlich ist er bald fertig.

Samstag abend, Lars feiert seinen Geburtstag rein und wenn man seinen Erzählunge glauben darf, gibt es Schubkarrenweise Lasagne. Na gut, so groß wie Schubkarren waren die Formen nicht, aber es waren ordentliche Portionen und waren sehr, sehr lecker. Für Getränke war natürlich auch gesorgt. Lecker Havana Club, da könnte ich eine ganze Badewanne von trinken, so lecker schmeckt das Zeug, natürlich würde ich auch vorher drin baden (Ihhh manchmal schäme ich mir vor mir selber!). Wenn man dann richtig schön voll ist, probiert man auch immer mal wieder schwachsinnige neue Ideen aus. Zum Beipsiel Mini-Dickmanns in Wodka eingelegt und dann versuchen den Schleimpropf wieder aus dem Schnapsglas raus zukriegen, ohne das man aussieht wie eine Sau hinterher! Ich war dann doch sehr verwundert wo der ganze Wodka hin ist. Des Rätsels Lösung in den Dickmanns. Und so haben sie dann auch geschmeckt. Conrady hat sich dann auch noch selber mit den Dickmännern dekoriert und hatte anschließend eine leckere Zucker-Schaum-Schokoladenschicht im Gesicht. Sehr appetitlich. Aber geschmckt haben die Wodka-Dickmänner. Gut, meine Geschmacksnerven haben sich glaube ich eh schon vor fünf Jahren verabschiedet, bei dem Kram was ich alles so in mich reinstopfe (Ich glaube der Tag an dem meine Geschmacknerven schreiend meinen Körper verlassen haben, war, wo ich eine selbst gezogenen Peperoni von Familie Steinmetz gegessen habe. Diese Peperonis sind nicht normal, das ist wie die Hölle in einer Schote!), aber von den rudimentären Sinnen, die jetzt noch da sind, kann ich durchaus sagen, das sie lecker waren. So gegen 0500 Uhr war ich dann, glaube ich, auch zu Hause.

Und wieder ein Wochenende geschafft. Gott sei Dank kann ich morgen wieder arbeiten. Dieser Streß am Wochenende geht echt auf die Leber.


Der Drucker, der aus der Hölle kam

12/10/2005

Da ich im Moment Gleitzeit abbaue und eh nicht ausschlafen kann, da draußen die Baumaschinen wüten, dachte ich mir: „Da kannst Du ja auch gleich mal die Einladungen für das Klassentreffen fertig machen!“ A pros pros Baumaschinne. Ich glaube die Firma macht das extra. Die fragen in meiner Firma nach, wann ich Gleitzeit oder Urlaub nehme und dann rücken die an und trennen die Straße auf, bagern tiefe Löcher oder flexen irgendwelche Straßenlaternen um. Natürlich muß man da Maschinen nehmen, die ungefährt die gleiche Lautstärke haben, wie ein startender Tornado von der Bundeswehr, während man daneben steht. Gut das Ausschlafen habe ich mir eh schon abgewöhnt.

Naja, die Einladungen waren fertig und jetzt mußte ich sie nur noch ausdrucken. Aber da habe ich die Rechnung ohne meinen Drucker gemacht, der mit ziemlicher Sicherheit direkt aus der Hölle gekommen ist, nur um mich fertig zu machen. Also er fängt an das Blatt wunderbar einzuziehen und ungefähr bei der Hälfte fängt das Blatt an einzuknicken und der Drucker macht knirschende Geräusche. Solche Geräsuche sind bei Maschinen nie gut, ich weiß wovon ich rede. Es gab da mal einen Vorfall in WHV, mit einer elektrisch ausfahrenden Leinwand und Personen die sich drangehängt haben. Ich war es nicht, nur um das mal klarzustellen! Ich habe nur den Schalter betätigt. Mein erster Gedanke bei dem Geräusch war: „Scheiße, dämlicher Laserdrucker. Dabei habe ich dafür doch ganze fünf Euronen bei ebay bezahlt!“ Kein Scherz, der Versand war teuerer als der Laserdrucker! Gut nachdem die Maschine ein wenig weiter geknirscht hat kamen auf einmal aus dem Papierausgabeschacht kleine Papierfetzen. Da dachte ich: „Aaaaaaaargh! Verdammter Drecksdrucker!“ und habe schnell die verfluchte Maschine aus der Hölle aufgemacht. Nachdem ich noch ein wenig aus meinen Schimpfwörtervorrat zitiert habe, habe ich die einzelnen Papierfetzen aus dem Drucker gefriemelt und habe mich auf die Suche nach dem Problem gemacht. Dabei schossen mir diverse Gedanken durch den Kopf, einer der schönsten beinhaltete den Drucker und die Gravity Gun aus Half-Life 2. Hätte ich die jetzt zur Hand, würde ich den Drucker bis zur Suhlbergwarte schießen und hoffen das er an den uralten Gemäuern in tausend kleine Teile zerspringt. Leider habe ich keine Gravitiy Gun (geistige Notiz: Katapult konstruieren, das kann man immer mal gebrauchen, es gehen bestimmt noch mehr elektronische Geräte im Laufe der Zeit kaputt)! Aber der Fehler war schnell gefunden, ein Gewinde hatte keinen Kontakt mehr zum Gehäuse. Scheiß Plastik, hält auch nichts mehr aus. Mit Sekundenkleber bewaffnet habe ich jetzt probiert den ganzen Sermon zu kleistern.

15 Minuten sind rum, ich hoffe es funktioniert jetzt, ansonsten frage ich einfach mal die Bauarbeiter, ob ich mir nicht mal die Rüttelplatte ausleihen kann, damit ich sie an meinem Drucker ausprobieren kann.


Oktoberfest-Party und 2,5 Tonnen Schutt

11/10/2005

Letzte Woche hatte ich zwar Urlaub, aber das heißt ja nicht, das ich nichts getan habe. Auch wenn das immer alle denken. Nein, nein, der Schutt aus meinem Wohnzimmer musste weggefahren werden. Das ist dann am Dienstag passiert. 3,5 Tonnen Schutt in die Stadt. Zuerst bin ich mit unserem 20 PS Trecker geffahren was auch dementsprechend lange gedauert und in einer unglaublichen Weise meine Nerven strapaziert hat. Bei der zweiten Tour ist Marco Nolte (Schnitzel) mit seinem Trecker vorbei gekommen und hat mich in die Stadt gefahren. Ging glaube ich um das dreizehnfache schneller als mit unserem Güldner Tessin. Nichts gegen den Trecker, er hat seine Leistung getan und hat einige Jahre auf dem Buckel aber für den Stadtverkehr absolut nicht mehr geeignet. Jedenfalls nicht mit mir. Rest der Woche habe ich dann entspannt und ein paar Tapeten abgerissen. Ach ja, die Decke haben wir auch noch abgestützt und nun kann mein Vater die Wand einreissen. Es geht vorran. Ich sehe mich schon im Winter in meinem neuen Wohnzimmer sitzen.

Am Freitag ging nicht viel. Erst sollte es ins Savoy in Göttingen gehen, was aber nichts geworden ist, da von Fabians Freundin Katja, die Freundinnen abgesagt haben und somit keiner geahren wäre. Naja, bin ich halt auf den Stadtberg gefahren und hab da den Abend verbracht und gleich den Samstag abend gerettet. Da gings dann nämlich ins Ambiente (www.bistro-ambiente.de), wo Oktoberfest-Party war. Unglücklicherweise haben wir vorher das Deutschlandspiel geguckt, welches wirklich grottenschlecht war. Mein Tip für die WM: Wir scheiden in der Vorrunde aus! Egal, im Ambiente war es proppenvoll. Nur in der Cocktail-Lounge konnte man einigermaßen ruhig stehen und bekam schnell was zu trinken. Dr Dieck, Bemi und ich haben es mal wieder ordentlich krachen lassen. An dem Abend habe ich dann noch ein paar ehemalige Schulfreunde getroffen, die mich auf das Klassentreffen angesprochen haben und sich erstmal entschuldigt haben, das sie mir nicht helfen konnten (Eike, Manuel). Aber ich habe es jetzt auf die Reihe gekriegt und es startet am 25.11. Da fällt mir ein, ich muß j a noch die Einladungen fertig kriegen.

So, Freitag ist Brauerei-Besichtigung in Uslar. Samstag Geburtstagsfeier von Lars. Das Wochenende ist gerettet. Excellente Sache das.


Das lange Wochenende

03/10/2005

Leck mich am Arsch! Was für ein Wochenende. Sehr lustig und sehr heftig. Aber ich fange am Besten mal von vorne an.

Freitag:

Der Feierabend kam später als vermutet, da es quasi in letzter Sekunde Probleme mit meiner Maschine gab und ich auf die Schnelle noch was Neues konstruieren musste. Zu Hause angekommen, hat auch schon mein Telefon geklingelt, das ich doch bitte den Regin und seine Schützlinge und die Immingeröder auch noch abholen sollte, da er noch auf der Arbeit ist und es nicht rechtzeitig schaffen würde. Na gut, im Eiltempo geduscht und nach Westerode geballert. Dort in den Feuerwehrbock gesprungen und die ganze Bagaluden eingesammelt. Im Feuerwehrhaus wurde dann die Leistungsspange begossen. Es war wirklich sehr lustig obwohl ich nicht mehr alles weiß, Gott sei Dank hatte ich meinen Fotoapparat mit und hatte Bilder als Erinnerungen an den Abend. Es war als hätte ich den Abend zweimal erlebt oder in manchen Fällen nur einmal. Ach ja, das abolute Hioghlight war dann der Trockeisüberfall von Regin. Er hatte von der Arbeit ein paar Brocken Stickstoff mitgebracht, um diverse Getränke auf „coole“ Weise zu kühlen. Naja, es sah auch ganz nett aus, nur wenn man das Zeug dann unter T-Shirt geschmissen kriegt ist das dann richtig kalt. Am nächsten Morgen dachte ich an ein paar Brandblasen in meinemn Nacken, beim näheren Hinsehen waren es dann doch nette Erfrierungen.Jetzt weiß ich wie sich Reinhold Messner (und Helge) auf dem Mount Everest gefühlt hat, als ihm der Zeh abgebrochen ist. Ich hoffe die Flecken gehen wieder weg ansonsten habe ich halt ein paar coole Narben (Yeah!). Ich möchte mir jetzt nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn die Stickstoffbrocken ihre Reise weiter genommen hätten und in meiner Unterbuchse gelandet wären.

Samstag:

Endlich. Es ist Samstag und Boßeln ist angesagt. Und es regnet in Strömen. Kurt und Gürgen würden sogar sagen es plästert. Naja, ich durfte ja eh schon mal um 1100 Uhr mit der Jugendfeuerwehr und der Jugend vom Bayern Fan Club losziehen, da sich sonst keiner gefunden hat. Es hatte sich auch keiner gefunden, der für die Kids mal Bockwürste und Toastbrot kaufen konnte, es gibt ja auch keinen im Sportverein. Naja egal, habe ich das morgens halt auch noch erledigt. Als ich am Sportplatz angekommen bin, wurde der Regen nicht gerade weniger. Aber die Kids wollten los und somit habe ich dann gesagt, das ich dann natürlich mitkomme. Das Wetter war kein Geschenk, aber die Jugendlichen hatten ihren Spaß. Gegen 1130 Uhr konnte ich dann auch nicht mehr anders und das erst Bier hat auf mysteriöse Weise den Weg in meine Hand gefunden. Komisch welche Wege so ein Bier manchmal nimmt. Der Angfang eines sehr langen Tages. Nach knapp 2,5 Stunden haben wir die Strecke auch hinter uns gebarcht und waren auf dem Rückweg zum Sportplatz. Nun muß ich leider zu meiner Schande gestehen, das ich unterwegs ein wenig die Orientierung verloren habe. Aber das lag nicht am Bier. Wir sind dann einen Feldweg zu früh abgebogen und kamen dann nicht mehr auf die Strcke zurück. Aber so haben die Kinder wengistens mal unsere schöne Tonkuhle gesehen. Zurück am Sporthaus waren die Erwachsenen auch schon da und bereiteten sich kräftig auf den Start vor (Bier, Schnaps und Schmalzbrote). Nachdem ich dann die Jungs und Mädels abgeliefert habe und die Rechnung bezahlt habe, gings dann auch schon munter weiter. Die Feuerwehr ist gegen den Ortsrat angetreten. Das Wetter wurde aber trotzdem nicht besser. Meine ersten zwei Würfe sind glaube ich schön in die Binsen gegangen, aber ich wollte den Ortsrat nur in Sicherheit wiegen und hoffte das sie ein wenig übermütig werden. Später wurde ich besser. Ich wusste nicht woran es lag, entweder am Bier oder an der Übung. Aber wir haben gewonnen. Zumindestens gegen den Ortsrat, im Endeffekt sind wir glaube ich dritt letzter geworden. Egal, Spaß gemacht hat es trotzdem. Hinterher gabs Schnitzel und Gulaschsuppe. Trotz meiner Entscheidung für das Schnitzel blieb das Erbsensyndrom bei mir aus. Ich bin sehr stolz auf mich. Gegen 2000 Uhr wollten wir dann ins Ambiente, aber ich sah aus wie eine Sau und meine Frisur (wenn man das überhaupt Frisur nenn darf) war auch nicht viel besser. Zu Hause klingelte dann mal wieder mein Telefon und der Schöttler war dran und hat mich an den Geburtstag von Conrady erinnert. Hrmpf, verdammt, doch was in der hektischen Zeit vergessen. Also hat mich dann Anne, Ingos Freundin, noch da hin gefahren und die anderen ins Ambiente. Bei Conny hatte ich dann erstmal Probleme das richtige Haus zu finden, aber es hat dann doch noch geklappt. Da ich kein Bier mehr sehen konnte, bin ich schnell auf Havana Club Cola umgestiegen, ein Getränk, das ich sehr empfhelen kann. Zwischendurch kamen dann noch ein paar Jägermeister und Vodka-Ahoi dazu. Der Vodka war mir Vanille-Armoa versetzt und war sehr, sehr lecker. Sehr zu meinem Leidwesen. Obwohl ich schon sehr angeschlagen war, habe ich recht lange ausgehalten. Allerdings sind sogar mir um 0500 Uhr die Augen ein wenig schwer geworden. Vorher gabs aber noch lustiges Namen raten. Da ich nicht der Allerbeste bin, wenn es um Namen merken geht, haben sich alle schnell auf mich eingeschossen. Aber am Ende des Abends hatte ich dann aber alle drauf. Hoffe ich zumindestens. Wenn ich mir so hinterher die Fotos immer angucke, dann habe ich fast das Gefühl, das bei manchen Leuten das Gehirn aussetzt wenn ich die Kamera auf sie richte. Hauptsache Hackfressen ziehen. Nicht wahr Schöttler.

Der Sonntag ging dann auch geruhsam vorbei. Fußball und ein wenig MaxM. Ich fühlte mich nur sehr kaputt, obwohl alle meinten ich sähe frisch aus wie der junge Morgen, wenn das überhaupt geht. Ich weiß gar nicht was die für Morgen kennen.


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