Der Hackklotz rockt die Sch***e

18/12/2013

Hier kehrt schon wieder der Schlendrian ein. Aber, liebe Leute, lasst euch gesagt sein, unsere Nächte sind recht kurz zur Zeit. Das hat einem vorher auch keiner gesagt. Oder es wurde gesagt und man hat es geflissentlich überhört, mit den Worten „So schlimm, wird es ja nicht sein…“ im Kopf rum geistern. Wie falsch ich doch lag…

Zurück zum Thema. Heute ist der Fleischklops der romantischen Songs dran. Meat Loaf (mir bis zu dem damaligen Zeit nur bekannt durch Modern Girl  aus den 80ern. Ein Wort und ein Ausrufezeichen: Grandios!)

Es war das Jahr 1993 und der kleine junge Peter saß vorm Fernseher und guckte sich auf MTV die European Top 20 an. Liebe Kinder, lasst euch sage, das damals wirklich noch Musik auf MTV kam. Wenn ich m ich recht erinnere, dann sogar nur Musik. Kann aber auch sein, das meine Erinnerungen vernebelt sind. Wo war ich…ach ja, Top 20 auf MTV. Auf Platz 1 der Charts befand sich da der dicke Mann aus USA, der was von Liebe und was er alles nicht dafür tun würde sang. Dieses Lied brannte sich ein und ich zog kurzer Hand los und holte mir die CD. Liebe Kinder, lasst euch sage…ach lassen wir das. Hier der Wiki-Link: xxxx Da ich nun ungebremsten Zugang zu „I would do anything usw.“ hatte, lief der Song hoch und runter und in immer ansteigender Lautstärke. Er war aber auch großartig…

Wie es nun mal so ist, wenn man sich die CD kauft, weil man ein Lied gut gfindet, hört man sich den Rest gar nicht erst an. Ich wollte es ja nie eingestehen und redete mir selber ein, das mir das nie passieren würde und ich immer alle Songs auf einer CD anhören würde. Aber bei „Bat out of hell II“ war es halt so. Bis ich dann einfach mal die CD laufen ließ und spontan 50% der Lieder auch gut fand. Besonders angetan hat es mir die Song Kombination „Wasted youth“ und „Everything louder than everything else“.

Man muß diese zwei Stücke einfach hintereinander weg hören, sie ergeben zusammenhängend einfach mehr Sinn und machen mehr Druck. Doch leider und das ist auch der Hauptgrund der Artikelverzögerung, finde ich im Netz keine frei zugängliche Version der Titels „Wasted youth“. Nur so einen doofen Live Mitschnitt, der der Studio Version um Längen wenn nicht noch länger hinterher hinkt. Absichtlich hänge ich den Link dafür ganz ans Ende. Dafür gibt es jetzt hier die Text Version, der vollständigkeitshalber:

Wasted youth! Wasted youth!

I remember everything!
I remember every little thing
As if it happened only yesterday
I was barely seventeen,
And I once killed a boy with a Fender guitar
I don’t remember if it was a telecaster or a stratocaster
But I do remember that it had a heart of chrome
And a voice like a horny angel
I don’t remember if it was a telecaster or a stratocaster
But I do remember that it wasn’t at all easy
It required the perfect combination of the right power chords
And the precise angle from which to strike
The guitar bled for about a week afterward
And the blood was so dark and rich, like wild berries
The blood of the guitar was Chuck Berry red
The guitar bled for about a week afterward,
But it rung out beautifully
And I was able to play notes
That I had never even heard before
So I took my guitar,
And I smashed it against the wall
I smashed it against the floor
I smashed it against the body of a varsity cheerleader
Smashed it against the hood of a car
Smashed it against a 1981 Harley Davidson
The Harley howled in pain,
The guitar howled in heat
And I ran up the stairs to my parents‘ bedroom
Mommy and Daddy were sleeping in the moonlight
Slowly I opened the door, creeping in the shadows
Right up to the foot of their bed
I raised the guitar high above my head
And just as I was about to bring the guitar
Crashing down upon the center of the bed,
My father woke up, screaming „Stop!“
„Wait a minute! Stop it boy!
What do ya think you’re doin‘?
That’s no way to treat an expensive musical instrument!“
And I said: „God Dammit Daddy!
You know I love you,
But you got a hell of a lot to learn about Rock ’n Roll“

Es dreht sich also um einen jungen Mann, der mit seiner Gitarre allerlei Leute umkloppt. Da der Name der Gitarre explizit erwähnt wird, scheint es ein ganz besonderes Stück zu sein. Da ich nicht so der Gitarrenfachmann bin, es aber schon gerne wäre, gehe ich mal davon aus, das es ein Meisterstück ist. Das ist auch daraus zu schließen, das die Gitarre anscheinend unkaputtbar ist. Das Stück endet damit, das der Alte Vater Bekanntschaft mit der Gitarre machen soll, doch der weiß nicht besseres als zu fragen, ob das der richtige Umgang mit einem teuren Musikinstrument wäre. Da ist er der alte Generationskonflikt, der Konservative und der Rebell. Und der Rebell bricht ein, liebt seinen Vater und endet das Papa noch eine Menge über Rock’n’roll lernen muß. Er hätte ja auch sagen können, das der Vater einen Scheißdreck von Musik versteht, aber er unterstellt ihm erstmal lernfähig zu sein. Der großherzige Rebell…

Und dann geht der Rock ab…. Everything louder than everything else

Im Großen und Ganzen geht es in dem Lied um die rebellischen Teenager Jahre und die Jahre die danach folgen. Wo man nicht weiß wo man hin gehört und es einem scheint, das alle gegen einen sind. Ich würde ja gerne sage, das ich mich damit identifizieren kann, aber ein wenig lüge ich mir damit selber in die Tasche. Eine schwierige Jugend hatte ich wahrlich nicht. Ich bin wohl behütet aufgewachsen und hatte alle Freiheiten, die man sich so wünschen kann. Lange ausbleiben, dem Alkohol nicht abgeneigt und ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage mal, das es mit nicht geschadet hat.

Doch wo ich mich wieder gefunden habe, war in der Orientierungslosigkeit. Zeitweise wusste ich wirklich nicht, was ich mal machen soll, wo ich hin gehöre und ob das alles was gerade vor sich geht überhaupt einen Sinn macht. Passe ich in diese Welt, was wollen die eigentlich alle von mir. Es war alles zu viel und ich war für das Leben nach der Schule noch lange nicht bereit. Ein Leben, welches nicht nach einem Zeitplan ab lief machte mir ein wenig Angst. Klar hatte ich gewisse Vorstellung und auch Werte, die aber viel durch Filme geprägt wurden. Bis Lichtschwerter entwickelt wurden, konnten durchaus noch ein paar Jährchen ins Land gehen. Mein Berufswunsch Jedi-Ritter musste ich also noch ein wenig hinausschieben. Die Zukunft lag vor mir, aber bestand nur aus Nebel, aus Möglichkeiten noch und nöcher, doch entscheiden mochte ich mich nicht. Und so zurückblickend, kann ich durchaus nachvollziehen, warum viele die Bundeswehr anstrebten (ich ja auch, doch war körperlich dazu gar nicht in der Verfassung). Da wurde einem, am Anfang jedenfalls, alles abgenommen. Was man morgens anzog, was man den lieben langen Tag machte, wann das G3 sauber war.

So, nun bin ich aber weit abgeschweift. Alle wieder her kommen, ich präsentiere meine Lieblingsstellen aus dem Lied….

Who am I? Why am I here?
Forget the questions, someone gimme another beer
What’s the meaning of life, what’s the meaning of it all?
You gotta learn to dance before you learn to crawl

Zeile 1 und 2 passen wie Arsch auf Eimer zu mir.

They say I’m wild and I’m reckless,
(wild, wild, wild)
I should be acting my age
I’m an impressionable child in a tumultuous world
And they say I’m at a difficult stage

Das ich mich meinen Alter entsprechend verhalten soll, habe ich bestimmt auch mehr als einmal gehört.

Und hier noch der komplette Text:

I know that I will never be politically correct
And I don’t give a damn about my lack of etiquette
As far as I’m concerned, the world could still be flat
And if the thrill is gone, then it’s time to take it back
If the thrill is gone, then it’s time to take it back

Who am I? Why am I here?
Forget the questions, someone gimme another beer
What’s the meaning of life, what’s the meaning of it all?
You gotta learn to dance before you learn to crawl
You gotta learn to dance before you learn to crawl

So sign up all you raw recruits,
Throw away those designer suits
You got your weapons cocked,
Your targets in your sights
There’s a party raging somewhere in the world
You gotta serve your country,
Gotta service your girl
You’re all enlisted in the armies of the night

And I ain’t in it for the power,
And I ain’t in it for my health
I ain’t in it for the glory of anything at all
And I sure ain’t in it for the wealth
But I’m in it till it’s over and I just can’t stop
If you wanna get it done,
You gotta do it yourself
And I like my music like I like my life
Everything louder than everything else,
Everything louder than everything else,
Everything louder than everything else,
Everything louder than everything else,
Everything louder than everything else,
Everything louder than everything else,

Wasted youth! Wasted youth!
Wasted youth! Wasted youth!

They got a file on me and it’s a mile long
And they say that they got all of the proof
That I’m just another case of arrested development
And just another wasted youth

They say that I’m in need of some radical discipline
They say I gotta face the truth
That I’m just another case of arrested development
And just another wasted youth

They say I’m wild and I’m reckless,
(wild, wild, wild)
I should be acting my age
I’m an impressionable child in a tumultuous world
And they say I’m at a difficult stage

But it seems to me to the contrary
Of all the crap they’re going to put on the page
That a wasted youth is better by far
Than a wise and productive old age
A wasted youth is better by far
Than a wise and productive old age
A wasted youth is better by far
Than a wise and productive old age
A wasted youth is better by far
Than a wise and productive old age
A wasted youth is better by far
Than a wise and productive old age
A wasted youth is better by far
Than a wise and productive old age

If you want my views of history
Then there’s something you should know
The three men I admire most
Are Curly, Larry and Mo!
If you don’t worry ‚bout the future,
Sooner or later it’s the past
And if they say the thrill is gone,
Then it’s time to take it back
If the thrill is gone,
Then it’s time to take it back

So sign up all you raw recruits,
Throw away all those two-bit suits
You got your weapons cocked,
Your targets in your sights
There’s a party raging somewhere in the world
You gotta serve your country,
Gotta service your girl
You’re all inducted in the armies of the night

And I ain’t in it for the power,
And I ain’t in it for my health
I ain’t in it for the glory of anything at all
And I sure ain’t in it for the wealth
But I’m in it till it’s over and I just can’t stop
If you wanna get it done,
You gotta fight for yourself
And I like my music like I like my life

Everything louder than everything else
Everything louder than everything else
Everything louder than everything else

Hier dann nochmal Wasted youth live, wenn ihr es euch denn antun wollt.


The sound of music

26/11/2013

Eigentlich sollte sich der nächste Eintrag um eine Rock-Größe drehen. Doch dann kam der gute Falco dazwischen.

Falco trat in mein Leben mit Jeanny. Damals war ich noch sehr klein und hatte so Null Ahnung von Musik. Sagen wir mal so, auf dem Plattenteller meiner Eltern legte ich Scheiben der Schlümpfe und der Mainzelmännchen. Wobei letztere Kollegen in heutiger Zeit wohl auch der Name für eine HipHopKombo aus Mainz sein könnte. Würde die Strategen nicht beim ZDF ihr Brot verdienen. Lassen wir das.

Nachdem dann Jeanny im Radio und im Fernsehen lief, konnte irgendwann Text mitfurzensingen. Ich verstand ihn zwar nicht, auch wenn er auf Deutsch war, aber die Worte haben sich in mein kindliches Gehirn gebrannt und damit Falco untrennbar mit meiner Jugend verbunden. Ich schnappte mir also die Platte von meinem Bruder und verbannte die Mainzelhomies in den Plattenschrank. Und fand wahre Perlen des Östereichers.

Nehmt das [Achtung! Massiver 80er Jahre Content! Nicht erschrecken!]:

Textstellen wie:
Der Bube fragt den King „Ey baby do you wanna dance“
sie machen History denn sie sind scharf wie nie
the first pre-elected rock & roll band…

Einfach nur grandios.

Auch gut:

Wie mir gerade so auffällt hat der junge Falco Ähnlichkeit mit Charlie Sheen. Faszinierend.


Tempel der Liebe mit Frau Haza

18/11/2013

Fragt man mich nach meinem Lieblingslied, bin ich zunächst überfordert, denn da gibt es nicht nur eins, sondern hunderte. Viele Faktoren bestimmen das jeweilig aktuelle Lieblingslied, so dass ich zu dem schluß kommen muß, des das ultimative Lieblingslied nicht gibt.

Dennoch wurden wir neulich zu einer Hochzeit eingeladen und damit sich der DJ auf die Massen einstellen kann, sollte jeder Gast sein Lieblingslied nennen. Ich war überfordert und wollte die Wahl gut überlegen. Dabei war die Wahl schon früh getroffen, ich wollte mich nur noch nicht dazu bekennen. Doch ich stellte dann fest, das die Wahl gut war:

Die Sisters of Mercy mit dem Temple of love. Im Hintergrund singt übrigens Ofra Haza, bestimmt nur noch 80er Veteranen ein Begriff. Wie ich finde passen die Stimme des Sängers und die von Frau Haza perfekt zusammen.

Warum gerade dieses Lied? Ich weiß es nicht. Jedenfalls nicht wirklich. Als ich es das erste Mal gehört habe, hat es mich einfach eingefangen. Die Melodie, der Text, einfach grandios. Wenn ich die ersten Töne höre, wandert meine Hand automatisch zum Lautstärkeregler und dreht ihn lauter. Und das passiert bestimmt noch drei mal während des Liedes.

Allein schon bei der Stelle_

And the devil in black dress watches over
My guardian angel walks away
Life is short and love is always over in the morning
Black wind come carry me far away

…bekomme ich eine Gänsehaut.

Ich wage sogar hier zu gestehen, das ich bei de Lied schon tanzen war. Ja, ich war tanzen. Ich, der sonst einen Abdruck an der Theke hinterlässt, hat sich gewagt auf die Tanzfläche zu gehen und dort zu tanzen. Ich schreibe mit Absicht nicht, wie viel Bier vorher getrunken wurde, es könnte ja sein, das mein Sohn das hier irgendwann liest.


Reboot

15/11/2013

Hier ist ja nun so gar nichts mehr los. Was sehr unschön ist und ich würde es gerne ändern, aber mir fehlt einfach die Zeit dazu. Ich will auch mich auch gar nicht groß entschuldigen, sondern meine Zukunftspläne für diesen Blog offenlegen. Ich hoffe nur, das ich nach den großen Tönen, die ich hier spucke, auch Taten folgen lasse. Die Zeit wird es zeigen.

Da sind wir auch schon bei der Variablen, die der Hauptgrund für die Flaute hier ist. Zeit. Die Zeit die ich so habe wird von vielen Ressourcen genutzt. Und die Ressourcen die halt niedrige Priorität haben werden halt auf Null gefahren. Dazu gehört eben auch das Logbuch.

Dafür sind andere Ressourcen in der Priorität nach oben gerutscht. Mit gutem Recht. Falls es noch nicht alle wissen sollten, bin ich nun seit fast einem Jahr verheiratet und seit fast einem Jahr auch Vater von einem kleinen Jungen. Und das letzte Ereignis nimmt den Hauptteil der Ressource Zeit ein. Mittlerweile mehr denn je, denn er kann nun nicht mehr nur rum liegen, sondern auch robben, Gleiten I für Landser BW Veteranen. Mit erlerntem Gleiten I kommt er nun auch dahin wo er hin möchte, auch wenn er sich mehrfach auf dem Weg entscheidet wo er denn überhaupt hin möchte. Meistens aber zu Dingen die nicht für seine Finger bestimmt sind. Man wird also fit im schnellen Aufstehen auf hinterher laufen. Um im BW Jargon zu bleiben – Sprung auf, Marsch, Marsch.

Aber das soll ja hier jetzt nicht Thema sein. Thema soll eher sein, wie sich das Logbuch entwickelt. Gerne würde ich mehr schreiben, kann mich aber nur zu kurzen Texten hinreißen lassen, muß also genügen. Mir schweben da Anekdoten zu Musik vor, alternativ könnte ich auch über meine wachsende Erfahrung als junger frischer Vater auslassen. Drücken wir es mal so aus, ich kenne mich mittlerweile ganz gut in der richtigen Windelwahl aus, welche eng mit dem zu erwartenden Inhalt zusammen hängt.

Ich denke aber dennoch, das ich erstmal mit der Musik Geschichte anfangen werde.


Geschützt: Scheiden tut weh…manchmal

03/10/2012

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Geschützt: Brandsicherheitswachdienst

17/07/2012

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Geschützt: Let the music play

04/06/2012

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